Category: Lehrer

Ineffizient, chaotisch, teuer: Die Kosten der Teilzeitarbeit in Schulen

Im Namen des Staatsfeminismus propagieren Politiker nicht nur die Work-Life-Balance, die letztlich nichts anderes als eine Abwertung von Arbeit und eine Aufwertung von Freizeit bedeutet, sie versuchen auch, ihre (Wahn-)Vorstellung davon, dass Teilzeitarbeit etwas anderes sei als ein teures ideologisches Wohlfühl-unterfangen für diejenigen ist, die es propagieren, durchzusetzen. Wie immer, wenn Politiker versuchen, die Realität

Bundeswehr: Krieg bitte nur während der Öffnungszeiten!

Derzeit amüsiert sich nicht nur Großbritannien darüber, dass die Bundeswehr nach einer Vielzahl von Reformen zwar eine 41 Stundenwoche und Flachbildschirme in Kasernen eingeführt hat, sich die deutsche Armee aber von “once the most feared fighting force” zu einer ineffizienten und mit defizitären Ausrüstungsgegenständen versorgten Travestie auf eine Armee entwickelt hat. So berichtet der Daily

Eingebildete Realität: Geringere Leistung gleiche Note

Das größte Problem, mit dem sich manche in Deutschland derzeit herumschlagen, das ist die Realität. Sie ist einfach anders als gewünscht. Sie fügt sich nicht in Modelle, sie beinhaltet Menschen, die sich anders verhalten, als sie sollen, sie widerspricht den einfachsten Wünschen und Einbildungen, und sie ist hartnäckig: Sie geht einfach nicht weg. Die Versuche, sich der Realität

Lehrer derzeit nicht gut genug

Manchmal stolpert man über Pressemeldungen, die dazu führen, dass man mehrfach liest, um sicherzustellen, dass man richtig gelesen hat. Die Pressemeldung “Qualitätsoffensive Lehrerbildung gestartet” des BMBF ist eine solche Pressemeldung. Kurz zur Einordnung: Lehrer, das sind diejenigen, die in Schulen beschäftigt sind. Schulen, das sind die Institutionen, die Kinder und Jugendliche mit einem Bildungsabschluss versorgen

Die Nutznießer der Diffamierungs-Spirale: Vielfalt macht Schule

In einem der letzten Posts haben wir unsere Theorie der Diffamierungs-Spirale aufgestellt. Wie die Zugriffszahlen auf diesen Beitrag zeigen, die ihn mit rund 10.000 Lesern schon jetzt auf Platz 5 der ScienceFiles-All-Times-Charts katapultiert haben, haben wir mit der Diffamierungs-Spirale einen Nerv getroffen. Der Kern der Diffamierungs-Spirale besteht darin, dass ein öffenlicher Diskurs, der mit Argumenten

Die Schule der Diktatur: In Konstanz werden Schüler vorsätzlich indoktriniert

von Dr. habil. Heike Diefenbach & Michael Klein Ein Leser von ScienceFiles hat uns auf das Genderprojekt “Mach[‘] es gleich” des Konstanzer Rathauses aufmerksam gemacht, ein Projekt, das vornehmlich der Erstellung so benannter “Lernmaterialien” gewidmet ist, mit denen sich das Konstanzer Rathaus in die Erziehung und Bildung von Schülern einmischen will. „Das Projekt hat echten

Green Paper aus Australien: Lehrer nach Fähigkeit bezahlen!

Wann immer in Deutschland ein Problem im Bereich der schulischen Bildung identifziert wird, wird versucht, das Problem entweder zu individualisieren oder es in Familien anzusiedeln. Entsprechend sind die erheblichen Nachteile, die Migranten in der Schule haben, auf ihre bzw. die mangelnde Integration ihrer Familien zurückzuführen. Sie ergeben sich daraus, dass angeblich (angeblich, weil es niemand

Privatschulen-Bashing – und plötzlich sind mehr Mädchen schlecht

Ein Beitrag von Holger im gelben Forum hat mich auf einen Text in der FAZ aufmerksam gemacht, in dem Lisa Becker “Privatschulen als Fluch und Segen für das Bildungssystem” bezeichnet – ein klassischer Widerspruch bereits in der Überschrift. Das lässt nichts Gutes für den weiteren Text erwarten, und in der Tat, der Text hält, was

Der Rückzug der Männer aus der Schule

We are on the move! ScienceFiles zieht um, und zwar nach da: Na ja, nicht ganz aber fast, ein paar Meilen weiter westlich, in die Stadt der Männerchöre und der guten Rugby-Teams.  Damit unsere Leser nicht ohne Beiträge auf ScienceFiles bleiben, während wir die M4 in die eine und die andere Richtung und wieder in

ScienceFiles-Brief: Alles beim Alten: Jungen haben immer noch erhebliche Nachteile bei der Schulbildung

aber es stört in der gleichheitsbesessenen deutschen Gesellschaft niemanden mehr. Jungen erzielen schlechtere Schulabschlüsse als Mädchen: Sie erreichen im Durchschnitt seltener ein Abitur. Sie bleiben häufiger sitzen. Sie werden öfter verspätet eingeschult. Sie landen häufiger auf der Sonderschule. Dies alles ist seit Jahren bekannt, und spätestens seit wir unser “Bringing Boys Back In” im Jahre

Krieg an deutschen Schulen: Ab sofort wird zurückge”mobbed”

Vor einigen Tagen hat mich Dr. Johannes C. Kerner u.a. auf einen Artikel in der Stuttgarter Zeitung aufmerksam gemacht, der mit “Verhör in der Schule endet beim Kinderarzt” überschrieben war und dem ich die folgenden Absätze entnommen habe: Es war ein einschneidendes Erlebnis für den zwölfjährigen Leon Berger (Name geändert). Der Gymnasiast wurde ohne Begründung

Schulen sind jungenfeindliche Anstalten

In einem Beitrag für den von Gudrun Quenzel und Klaus Hurrelmann herausgegebenen Sammelband “Bildungsverlierer” hat Dr. habil. Heike Diefenbach eine Erklärung für die schulischen Nachteile von Jungen vorgeschlagen, die man wie folgt zusammenfassen kann: In deutschen Schulen herrscht ein Schulklima, das von der gesellschaftlichen Atmosphäre, wie sie in öffentlichen Medien und von politischen Akteuren geschaffen

Neue Umfrage auf ScienceFiles: Bildungssystem privatisieren?

Ein Vielzahl von empirischen Untersuchungen hat gezeigt, dass das deutsche Bildungssystem nach der sozialen Herkunft selegiert: PISA, TIMSS und IGLU, sie alle zeigen, Kinder aus der Arbeiter- oder Unterschicht oder der angeblich “bildungsfernen Schicht”, haben erhebliche Nachteile: Sie müssen bessere Leistungen erbringen, um dieselbe Grundschulempfehlung zu erhalten, wie z.B. Akademikerkinder. Sie landen viel häufiger auf

Nur niemandem wehtun: kultusministerkonforme Bildungsforschung

von Dr. habil. Heike Diefenbach und Michael Klein Gerade ist der IQB-Ländervergleich 2011 erschienen, dessen Ziel darin besteht: Ländern eine “auf den Output bezogene Rückmeldung über Stärken und Schwächen ihres Bildungssystems im Primarbereich” (292) zu verschaffen. Die Rückmeldung basiert auf einer “Überprüfung von Erträgen schulischer Lehr-Lern-Prozesse im Primarbereich” (291). Oder, etwas realitätsnäher formuliert: Das an
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