Category: Paternalismus

Vorabdruck: “Mein Kampf”

Seit Wochen steigert sich anscheinend die Vorfreude bei all denen, die auf das Erlöschen eines bestimmten Urheberrechts warten, jenes Urheberrecht, das der Bayerisches Freistaat seit 70 Jahren anwendet, um begierige Leser vom Bestseller nationalsozialistischer Propaganda fernzuhalten. Nun ist es bald soweit: Ab 2016 darf “Mein Kampf” in Deutschland wieder gedruckt werden. Schlimmer noch: Ab 2016 kann sich

Kaufnix-Tag: Noch ein Paternalismus

Als Deutscher hat man es nicht leicht. Immer gibt es einen, dem nicht passt, was man tut, einen, der sagt, wie es eigentlich und richtig geht. Zeigt man ziviles Engagement und geht zu Demonstrationen, z.B. in Dresden, ist es nicht recht, dann sind es die falschen Demonstrationen. Hört man auf zu rauchen, der eigenen Gesundheit zuliebe

Feminisierung der Politik: Aufschwung für Paternalismus – Abschwung für Freiheit

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Politiker nach dem 2. Weltkrieg entdeckt haben, dass Bürger prinzipiell Unfähige sind, denen Politiker das richtige Leben beibringen müssen? Man muss sie bereits im Kindergarten vom Rechtsextremismus entwöhnen, in der Schule an die Homosexualität gewöhnen, ihnen den richtigen Beruf suchen, sie nach Geschlecht und sexueller Orientierung steuern, damit sie nicht

Der Bayerische Rundfunk weiß: Der Bürger ist ein kleines, dummes Ferkel

Im Hitchhiker’s Guide through the Galaxy steht geschrieben, dass es im weiten Universum einen Planten gibt, auf dem die Bewohner einer Vielzahl von überflüssigen Busybodys leidig geworden sind. Unter einem Vorwand haben sie die überflüssigen Existenzen in ein eigens konstruiertes Raumschiff gelockt und auf die Reise in die unermesslichen Weiten des Weltalls geschickt. Sie sind

Die Spinnen, die Franzosen – Gutmenschen und ihre Vorurteile

Langsam gehen den guten Menschen die Gruppen aus, die man benutzen kann, um sie in paternalistischer Überheblichkeit vor Diskriminierung und vermeintlichen Hassreden in Schutz nehmen zu wollen. Frauen waren vorvorgestern. Migranten waren vorgestern. Homosexuelle waren gestern. Wer kommt heute? Na? Die Armen! Die Times berichtet von einer Gesetzesvorlage, für die Yannick Vaugrenard, ein französischer Sozialist, verantwortlich zeichnet. Die

Der neueste Gag: Paternalismus-Steuern

Christopher Snowdon verdanken wir den Hinweis auf einen illustrious article, wie er es in feinem britischen Sarkasmus ausgedrückt hat. Der Artikel trägt den Titel: “Calorie Offsets: Environmental Policy for the Food Environment“, ist gerade im American Journal of Public Health erschienen und wurde von Abdulrahman M. El-Sayed und Sandro Galea verfasst. In diesem Artikel lösen

Sozialismus 2.0: Die ultimative Form der Abhängigkeit

Über die letzten Jahre haben wir über eine Vielzahl von neuen Süchten, z.B. die Internetsucht, nun die Arbeitssucht berichtet. Wir haben unzählige Versuche der Paternalisierung beschrieben, Versuche, Menschen ihr Nutella zu vergällen, sie vom Rauchen abzuhalten, vom Alkohol zu entwöhnen, sie in die richtige Richtung zu schubsen, wobei die angeblich richtige Richtung immer die Richtung ist, die

Paternalismus für Gehörlose

Für alle Blogleser, die es noch nicht wissen: Sie können nichts ohne ihre Regierung, ohne Ministerien und Horden von Offiziellen, die sich um Sie kümmern, damit Sie verstehen, wissen und Verantwortung für das, was sie hoffentlich verstehen, übernehmen können. Falls Sie gedacht haben, Sie seien ein autonomes Individuum, begabt mit einem eigenen Urteilsvermögen, falls Sie der

Verbaler Missbrauch

Uns reicht es! Die GEW paternalisiert und missbraucht wieder: Kinder aus “finanzschwachen Familien”, also Kinder aus der Arbeiterschicht, aus der bildungsfernen Schicht, neben die Funktionäre aus der GEW vermutlich nie ziehen würden, deren Existenz sie nur aus der Ferne kennen und – Gott bewahre, dass die eigenen Kinder ein “bildungsfernes Kind” mit nach Hause bringen:

Mehr schlechte Nachrichten: Hilfsprogramme helfen in erster Linie den Helfern

Wir sind auf den Geschmack gekommen, denn: keiner kann Mythen derart konsequent und vollständig zerstören wie Milton Friedman. Ergo lassen wir ihn im heutigen Post den “Robin-Hood-Mythos” zerstören. Was Friedman den Robin-Hood-Mythos nennt, fassen wir gewöhnlich unter dem Begriff der Gutmenschen, die sich anderer bedienen, um sich selbst ein Auskommen zu verschaffen. Als wäre dies nicht

Der geplante Bürger: Eine Dystopie von Wissenschafts-Verwaltern

Was kommt dabei heraus, wenn Österreicher, Finnen, Deutsche, Polen, Dänen, Schweden und Schweizer, die sich als Vertreter einer jeweiligen Akademie der Wissenschaften bezeichnen, zusammentun und über den demographischen Wandel sinnieren? Eine Dystopie. Den Wissenschafts-Akademielern schwebt eine Welt vor, in der Staaten für ihre Bürger von der Wiege bis zur Bahre planen, eine Welt, in der ab Geburt alles

Scheidung und Scheidungsfolgen – Viel Gerede und kein Wissen

Die elterliche Scheidung ist eines jener Themen, mit denen es sehr leicht möglich ist, emotionale Reaktionen auszulösen. Etwa so: Die Scheidung von Eltern kann für Kinder ein Segen sein oder so: Die Scheidung von Eltern hat insgesamt betrachtet keinerlei negative Folgen für die davon betroffenen Kinder. Oder auch so: Wenn elterliche Scheidungen negative Konsequenzen für Kinder haben,

Ein Volk von Triebtätern

Seit einiger Zeit läuft, weitgehend unkommentiert von Mainstream-Medien, eine Posse zwischen der Bundesregierung und den Landesfürsten auf der einen Seite und der EU-Kommission auf der anderen Seite. Gespielt wird um den Einsatz von ein paar Milliarden Euro. Gegenstand des Spiels ist der “Staatsvertrag zum Glücksspiel in Deutschland (Glücksspielstaatsvertrag – GlüStV), der im Wesentlichen dazu da
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