Folge des Staatsfemimismus: Grundschullehrermangel

Die Bertelsmänner schlagen Alarm. In den Grundschulen fehlen Lehrkräfte: Bis 2025 müssten 105.000 Lehrkräfte neu eingestellt werden. 60.000 der fehlenden Lehrkräfte würden fehlen, weil Lehrkräfte ausscheiden. Der Rest soll Mehrbedarf sein. Ausgebildet werden nach Berechnungen der Bertelsmänner aber nur 70.000 Lehrer für Grundschulen. Also, so die Bertelsmänner, fehlten mittelfristig 35.000 Grundschullehrer.

Nehmen wir die Zahlen der Bertelsmänner einmal so hin. Dann fehlen angeblich 35.000 Grundschullehrer. Das ist kein Wunder. Wer will heute noch Grundschullehrer werden? Der Beruf ist entwertet. Jahrzehnte des Staatsfeminismus haben dazu beigetragen, den Markt für Grundschullehrer zu einem Market for Lemons zu machen. 88,5% der Grundschullehrer waren im Jahr 2016 weiblich. 51,2% der weiblichen Grundschullehrer arbeiten Teilzeit oder stundenweise. Von den 11,5% verbliebenen männlichen Grundschullehrern arbeiten 64% Vollzeit, der Rest der männlichen Lehrer ist weitgehend als stundenweiser Aushilfslehrer beschäftigt, der vermutlich die Kartoffeln in Mathematik aus dem Feuer holen soll. Unter den Lehramtsstudenten, die Grundschullehrer werden wollen, sind Männer ein noch selteneres Gut. Und wie zumeist, wenn der Anteil von Männern in einem Beruf zurückgeht, sinken die Standards und in der Regel wird auch die Bezahlung schlechter. Das hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass der Anteil der Vollzeittätigen durch das Verschwinden von Männern zurückgeht. Von 54% auf knapp 47% ist er an Grundschulen im Verlauf der letzten 25 Jahre gesunken. Der Anteil der Teilzeitlehrer und der stundenweise beschäftigten Lehrer ist dagegen gestiegen.

Eigentlich ist es eine Binsenweisheit, aber man muss sie in Zeiten des Staatsfeminismus regelmäßig wiederholen, weil Genderisten so fest an die Eierlegendewollmilchsau glauben, dass man fast gerührt sein könnte: Kompetenz und Wissen sind in weiten Teilen ein Ergebnis von Engagement und Erfahrung. Engagement und Erfahrung hängen insofern zusammen, als derjenige, der mehr Engagement zeigt auch mehr Erfahrung sammeln kann. Ein Lehrer, der sich seinem Beruf widmet und Vollzeit tätig ist, hat entsprechend mehr Erfahrung als ein Lehrer, der seinen Beruf nur teilweise ernst nimmt und sich ansonsten lieber um seine Familie kümmert. Das ist eine ganz normale Sache, die man in der Ökonomie über Lernkurven beschreibt, Lernkurven, die dazu führen, dass Vollzeitlehrer im Aggregat innerhalb von nur wenigen Jahren deutlich mehr Kompetenz, Versiertheit, eben Erfahrung in ihren Beruf erwerben und einbringen als diejenigen, die ihren Beruf nebenbei erledigen. Und weil dem so ist, sinkt die Qualität einer Tätigkeit im Aggregat, wenn der Anteil der Vollzeitbeschäftigten zurückgeht, denn das gesammelte Humankapital, über das z.B. Lehrer verfügen, wird geringer.

Dagegen kann man schimpfen. Man kann mit den Fuß aufstampfen, rot im Gesicht anlaufen und sich die Ohren zuhalten, aber man kann es nicht ändern: Vollzeitlehrer haben mehr Kompetenz und Erfahrung als Teilzeitlehrer (das ist eine Gruppenaussage!).

Ein weiteres Problem, das mit Nebenbei-Lehrern einhergeht ist, dass man mehr Lehrer braucht, um das Stundenpatchwork, das früher Stundenplan hieß, zu füllen. Dies wird anhand der folgenden Abbildung sehr deutlich, in der wir die Zahl der Grundschüler mit der Gesamtzahl der Lehrer verrechnet haben. Eigentlich ist das Verhältnis von Schülern zu Lehrern an Grundschulen seit 1996 stetig zu Gunsten der Schüler besser geworden: Mussten sich 1996 noch 17 Schüler einen Grundschullehrer teilen, waren es 2016 nur 12 Schüler, die auf einen Grundschullehrer gekommen sind (Wer erinnert sich noch an seine Grundschulzeit als es möglich war, 30 Schülern und oftmals mehr Unterricht zu erteilen?). Uneigentlich hat der Teilzeit-Boom, den der Staatsfeminismus geschaffen hat, dazu geführt, dass sich das Verhältnis von Schülern zu Lehrern obwohl im Gesamt weniger Schüler mehr Lehrern gegenüberstehen, kaum verändert hat. Denn mehr Lehrer arbeiten in Teilzeit.

Angesichts dieses immensen Potentials von Teilzeitlehrern von einem Lehrermangel zu sprechen, erscheint nicht nur vordergründig als Panikmache. Tatsächlich ist es so, dass die Grundschullehrer, die aus Altersgründen ausscheiden, leicht durch die Absolventen, die an Hochschulen ausgebildet werden, ersetzt werden könnten, wenn da nicht die Kleinigkeit wäre, dass ältere Lehrer, auch ältere Lehrerinnen in der Regel Vollzeit arbeiten, während jüngere Lehrerinnen den Lehrerberuf als Nebentätigkeit praktizieren. Deshalb braucht man heutzutage mehr als 70.000 Absolventen um rund 60.000 ausscheidende Grundschullehrer zu ersetzen, denn die 224.119 Lehrer, die 2016 an deutschen Grundschulen beschäftigt waren, erteilen in der Summe weniger Unterrichtsstunden als die 219963, die 1995 an deutschen Grundschulen beschäftigt waren.

Dass dem so ist, ist ein Ergebnis des Staatsfeminismus, der nicht nur die Entprofessionalisierung von Berufen zu verantworten hat, er ist auch dafür verantwortlich, dass Absolventen, die von Hochschulen kommen, immer seltener nach einem Beruf Ausschau halten und immer öfter auf der Suche nach einer Nebenbeschäftigung, die sie zur Freizeit fügen können, sind. Dass dabei die Unterrichtsqualität leidet, ist eine Konsequenz, deren Logik wir oben beschrieben haben. Dass sich der Lehrermangel an Grundschulen verschärft, wie die Bertelsmann-Stiftung schreibt, ist eine Folge der Gender-Idiotie, die in Deutschland herrscht. Dass man bei der Bertelsmann-Stiftung der Ansicht ist, man müsste „Anreize für Mehrarbeit“ bei Teilzeitkräften setzen und die Pensionäre zu einem längeren Einsatz in Grundschulen bewegen, ist nicht nur das Eingeständnis eines vollständigen Scheiterns, es ist auch eine Unverschämtheit.

Wie irre ist es eigentlich, wenn man Teilzeitlehrern einen zusätzlichen Anreiz setzen muss, damit sie sich bereiterklären ihre Arbeit in Vollzeit machen? Und wie unverschämt ist es, wenn man diejenigen, die ihr Leben lang und im Gegensatz zu jüngeren Lehrern in Vollzeit, gearbeitet haben, dazu benutzen will, um für den Staatsfeminismus die Kartoffeln aus dem Feuer holen zu lassen, nur weil niemand den Mut aufbringt, die Verantwortung, für die hausgemachte Katastrophe zu übernehmen, die darin besteht, dass die meisten Menschen dann, wenn man ihnen sagt, dass sie nicht voll arbeiten müssen und statt dessen staatliche Kinderbetreuung in Anspruch nehmen und sich vor den Fernseher setzen können, genau das tun werden?

Der Staatsfeminismus hat seit Jahren Leistung und Leistungsbereitschaft untergraben und nun sollen ausgerechnet diejenigen, die sich durch Vollzeitarbeit dagegen gestellt haben, benutzt werden, um die Folgen dieser hausgemachten Probleme zu reduzieren?

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Gendertage sind gezählt: CDU entdeckt die Bedeutung des Cs wieder

In der Neoklassischen Ökonomie werden Märkte als etwas angenommen, das einem Gleichgewicht zustrebt. Steigt die Nachfrage nach einem Gut, dann steigt dessen Preis und gleichzeitig finden sich immer mehr, die das Gut produzieren. Als Ergebnis steigt das Angebot und der Preis wird wieder geringer. Auf Aktienmärkten hat sich diese Idee in der Diskussion um Arbitrageure niedergeschlagen, also Händler, die Aktien, die sie für unterbewertet halten, kaufen und im Gegenzug überbewertete Aktien verkaufen. Im Ergebnis nähert sich der Preis der unterbewerteten und der überbewerteten Aktien dem korrekten Preis an.

Auf den sozialen Märkten der Gesellschaft ist das genauso.

Seit Jahren werden in Deutschland unter dem Banner von Staatsfeminismus und Gender Mainstreaming Frauen bevorzugt. Seit Jahren werden Frauen, die sich im Angebot befinden, staatlich subventioniert, um ihnen auf diese Weise einen Marktvorteil zu verschaffen. Das hat nicht nur in manchen Teilen zu einem Leistungsverfall geführt, es hat auch den Bogen der Toleranz überspannt, da die Kosten für die Bevorzugung in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Wenn viele hohe Kosten für einen Nutzen zu tragen haben, der weit hinter den Kosten zurückbleibt und nur einer ausgesuchten Minderheit zugute kommt, dann ist es eine Frage der Zeit, bis gesellschaftliche Akteure auf den Plan treten, die die Unzufriedenheit nach ihren Vorstellungen kanalisieren wollen und auf diese Weise dafür sorgen, dass die Gesellschaft, die erhebliche Schlagseite nach links hat, wieder justiert wird. Die AfD ist ein solcher Akteur. Die CDU scheint sich, trotz Merkel, als solch ein Akteur anbieten zu wollen.

Diesen Schluss muss man ziehen, wenn man die Ankündigung zum Politischen Salon am 3. Februar 2018 liest, die die Konrad-Adenauer-Stiftung, also das Vehikel der CDU, in das Steuergelder seit das Bundesverfassungsgericht deren Einleitung in Parteikassen verboten hat, kanalisiert werden, gerade verschickt hat.

„Gender, Instrument der Umerziehung? Ziele – Kosten – Wirkungen“, so lautet der Titel der vierstündigen Veranstaltung, die man wohl völlig wertfrei als kulturellen Backlash bezeichnen muss: Die christliche Kultur schlägt zurück, und sie tut das mit genau den Werten, die die Genderideologie seit Jahrzehnten zu diskreditieren versucht. Das war vorhersehbar. Einzig, dass es so lange gedauert hat, bis sich konservative Parteien gründen bzw. die CDU sich erinnert, dass C für Christlich und die damit verbundenen Werte steht, ist überraschend.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) wird wohl als intellektuelle Vorhut der CDU vorausgeschickt, um den Widerstand auszutesten, der von denen zu erwarten ist, der derzeit noch aus den Steuertrögen des Gender Mainstreaming gefüttert werden.

Und das tun die Mannen der KAS dann auch mit Überzeugung und mit dem Versuch, Anschluss bei Papst Franziskus zu finden. Letztlich kann es nur gut sein, wenn wieder bekannt wird, dass nicht nur die Gender Ideologie den Anspruch erhebt, ihre Anhänger selig zu machen, sondern auch die christliche Ideologie. Und während Erstere die Seligkeit in der Diversität eng umrissener Vorstellungen dessen, was man ablehnt, verspricht, ist die Seligkeit, die Letztere beschreiben, zumindest positiv definiert. Das mag den ein oder anderen zu dem Gedanken bringen, dass keine, weder die christliche noch die Genderideologie die Ideologie seiner Wahl ist, dass er lieber Individuum und eigenverantwortlich bleibt, und zwar unter Abgrenzung zu den jeweils vorgeschlagenen kollektiven Formen der Seligkeit und unter rationaler Abwägung von Alternativen zum eigenen Vorteil. Denn ein gesellschaftlicher Markt funktioniert immer dann am besten, wenn alle ihren eigenen Vorteil zu verwirklichen suchen. Das verhindert Trittbrettfahrer. Es verhindert Sozialprofiteure, und es sorgt dafür, dass der gesellschaftliche Wohlstand gemessen als Lebensstandard der einzelnen maximiert wird.

Dessen ungeachtet empfehlen wir jedem Leser die Lektüre des Ankündigungstextes, der mit der Feststellung endet, dass die „Gendertheorie keiner wissenschaftlichen Prüfung standhalten könne“, eine Feststellung, die den Staatsfeminismus, wie er sich im Gender Mainstreaming niederschlägt, mit den Gender Studies vermengt und somit das ist, was die Genderista, die die Wissenschaft für politischen Aktivismus verraten hat, verdient: Die Gespenster, die die Genderista gerufen hat, sie holen sie mittlerweile ein und lassen sich nicht mehr abschütteln.

Kein Wunder, dass sich landauf landab die Angst vor Veränderung in den rigiden Gehirnwindungen der Genderista einstellt, Veränderung, die die eigene Ideologie ins Abseits stellen und das gepflegte Leben auf Steuerzahlers kosten beenden kann bzw. wird.

Hier der Ankündigungstext:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Konrad-Adenauer-Stiftung,

wissen Sie, was die Gender-Ideologie will und wie sie unsere Gesellschaft verändert? Wenn nicht,
dann sollten Sie unbedingt unseren Politischen Salon besuchen. Soviel steht fest:

Die Gender-Theorie geht davon aus, dass jeder – neben seinem biologischen Geschlecht – sein eigenes soziales Geschlecht selbst bestimmen kann. Wer heute Mann ist, kann sich morgen als Frau definieren. Dass diese auf Selbstoptimierung ausgerichtete Ideologie, die in ihrer verkürzten Logik die Familie negiert, mit dem christlichen Menschenbild nichts zu tun hat, ist offenkundig.

1999 hat Bundeskanzler Gerhard Schröder die als Gender-Mainstream bezeichnete Ideologie als Staatsziel zur Gleichstellung von Frauen und Männern beschlossen und zwar als durchgängiges staatliches Leitprinzip.

Papst Franziskus hat jüngst die Gender-Theorie als „Feind der Ehe“ bezeichnet. „Es gibt heute einen Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören“, sagte er. Die Ehe werde nicht „mit Waffen zerstört“, sondern „man zerstört sie mit Ideen.“

Der Evolutionsbiologie Prof. Ulrich Kutschera hat in einem Artikel im Focus (38/2015) belegt, dass die Gendertheorie keiner wissenschaftlichen Prüfung standhalten könne. Sein Fazit: „Solche Lehren sind eine Schande für den Wissenschaftsstandort
Deutschland“.

Auf Ihr Kommen freut sich Ihr
Karl-Heinz B. van Lier
Landesbeauftragter
Politisches Bildungsforum Rheinland-Pfalz
Leiter des Landesbüros

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Verfassungsbruch: Wohl alltäglich an der Universität Potsdam

Im Land S ist die Apfelernte schlecht. 50% der geernteten Äpfel erfüllen die Qualitätsstandards, 50% sind faul. Staatsratsvorsitzender H hat ein Problem. Die Planmenge an Äpfeln die jedem Bürger zugestanden wird, kann nicht erfüllt werden, wenn den Bürgern nur Qualitätsäpfel zum festgesetzten Preis angeboten werden. Deshalb erlässt H sein 50%-Gesetz: Jeder der einen Qualitätsapfel kauft, muss auch einen faulen Apfel kaufen. Das jedem Bürger zustehende Apfelkontingent wird auf 50% Qualitätsäpfel und 50% faule Äpfel festgelegt, so dass H das Planziel erfüllen kann.

Die Universität Potsdam ist dabei, die Gesetzgebung, die wir gerade beschrieben haben als Beschluss bei der nächsten Fakultätsratssitzung, der 13. am 22. November in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät (MNF) zu verabschieden. Das geht aus einem Dokument hervor, das uns überlassen wurde.

Wir zitieren:

„Beschlussvorschlag:
Handhabung der gesetzlichen Vorschriften in der MNF für Berufungsverfahren in Fächern, in denen Frauen unterrepräsentiert sind: In Zweifelsfällen hinsichtlich der fachlichen Qualifikation [also bei faulen Äpfel] bei ausdrücklich vorliegender fachlicher Passfähigkeit und Erfüllung der formalen Voraussetzungen hinsichtlich der Abschlüsse einer Bewerberin [auch ein fauler Apfel ist ein Apfel] ist diese Bewerberin einzuladen, bis die Hälfte der zu Vorstellungsgesprächen Eingeladenen Frauen sind.“

Nicht mehr die Qualifikation als solche soll also darüber entscheiden, ob ein Bewerber zu einem Berufungsverfahren eingeladen wird, sondern sein Geschlecht: Bei Berufungsverhandlungen, so will es Barbara Schneider, „Dez. GLB der MNF“, sollen nach Geschlecht getrennte Auswahlen stattfinden und mindestens so viele Frauen wie Männer eingeladen werden. Wenn eine Fakultät eine derartige Regelung akzeptiert, und unsere Quelle geht davon aus, dass dies der Fall sein wird, dann ist es aus mit der wissenschaftlichen Lauterkeit, und wenn erst Bewerberinnen eingeladen werden, die zwar nicht zu den besten Bewerbern gehören, aber das richtige Geschlecht haben, dann gibt es auch keine Gewähr mehr, dass nicht das gesamte Verfahren entlang leistungsfremder Kriterien, z.B. entlang der Vorgaben des Politkommissars aus dem “Dez. GLB” durchgeführt wird.

Tatsächlich verstößt die Beschlussvorlage nicht nur gegen den Paragraphen 9 des Beamtenstatusgesetzes, sie verstößt auch gegen die Paragraphen 3 und 33 des Grundgesetzes:

§ 9 Beamtenstatusgesetz:

„Ernennungen sind nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung ohne Rücksicht auf Geschlecht, Abstammung, Rasse oder ethnische Herkunft, Behinderung, Religion oder Weltanschauung, politische Anschauungen, Herkunft, Beziehungen oder sexuelle Identität vorzunehmen.“

Artikel 3 Grundgesetz

“(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.”

Artikel 33 Absatz 2:

“(2) Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte.”

Geht es darum, Männer zu diskriminieren und die Machtphantasien kleiner Genderista auszuleben, dann gelten an deutschen Universitäten offensichtlich weder das Beamtenstatusgesetz noch das Grundgesetz. Wie in jedem korrupten Staat gelten Gesetze nur dann, wenn sie gerade vorteilhaft sind, wenn sie Missbrauch und Rent Seeking, also die Bereicherung einer gesellschaftlichen Gruppe auf Kosten aller anderen gesellschaftlichen Gruppen, förderlich sind, dann werden sie durchgesetzt. Das zeichnet eine Bananenrepublik aus.

Warum politische Korruption wie die dargestellte ausgerechnet an Universitäten so leicht Fuß fassen kann, warum nicht einmal mehr in Fakultätsräten mathematisch-naturwissenschaftlicher Fakultäten Personen mit Rückgrat zu sitzen scheinen, das sind Fragen, die wir nicht abschließend beantworten können. Wir können nur spekulieren: Entweder die Mitglieder im Fakultätsrat haben oder versprechen sich einen persönlichen Nutzen von solchen Beschlüssen oder die Angst vor den Konsequenzen abweichender Meinung ist an Universitäten so groß, dass sie rückgratlose Quallen in großer Zahl produziert.

In beiden Fällen stellen sich alle Beteiligten ein Armutszeugnis aus.

P.S.

Alle, die die Beschlussvorlage lesen, werden zudem feststellen, dass es in Brandenburg bereits so ist, dass “die Situation von Personen mit besonderen familiären Belastungen zu berücksichtigen” ist. Mit anderen Worten, wer in Kinder investiert hat und nicht in seine Karriere an einer Universität hat nicht nur den Vorteil mannigfaltiger Kinderzuschüsse, er wird auch demgegenüber, der seine ganze Anstrengung und Kraft in seine wissenschaftliche Laufbahn investiert hat, besser gestellt. So macht man Motivation zunichte und sorgt dafür, zum Market for Lemons (oder faule Äpfel), zum Abstellgleis für wissenschaftliche Luschen zu werden.

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Bundesamt macht richtige Gesinnung zur Beförderungsvoraussetzung

Ein Leser hat uns ein internes Stellenangebot des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung zugespielt, das zeigt, wie weit Deutschland schon auf dem Weg in die Gesinnungsdiktatur vorangeschritten ist, wird doch die richtige Gesinnung zur Voraussetzung gemacht, um auf dem Posten eines Referatsleiters beschäftigt zu werden.

Eigentlich sucht das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung einen Referatsleister (Uni-Diplom/Master), der „umfangreiche Fachkenntnisse und langjährige Berufserfahrung (mindestens 3 Jahre) bei der Leitung und Bearbeitung von bautechnisch komplexen, repräsentative, hochwertigen, gestalterisch anspruchsvollen, vorzugsweise öffentlichen Baumaßnahmen“ und „praktische Erfahrung in der Durchführung von Großprojekten“ hat.

Also am besten einen Ingenieur oder einen Architekten, der sich auch mit der rechtlichen Seite von Bauvorhaben auskennt.

Soweit so gut.
Was würden Sie denken, wenn noch gefordert wäre, dass ein Bewerber sich zum Marxismus-Leninismus bekennt?
Man würde sich in die Sowjetunion versetzt fühlen, zur Zeit von Stalin oder von Leonid Breschnew.

Was würden Sie denken, wenn ein Bekenntnis zur Scientology-Church oder dem Anfang der Welt vor nicht mehr als 10.000 Jahren als Einstellungsvoraussetzung verlangt würde?

Sie würden sich verwundert die Augen reiben?

Was würden Sie denken, wenn ein Bewerber auf die Stelle eines Referatsleiters im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung nachweisen müsste, dass er anlässlich der letzten beiden Bundestagswahlen gewählt hat und sein Kreuz dabei weder bei der LINKE noch bei der AfD gemacht hat?

Oder wie wäre es, wenn er nachweisen müsste, den Prinzipien des katholischen Glaubens zu folgen, regelmäßig zur Beichte zu gehen, wenn er verheiratet sein müsste, seinen Job nur unter Maßgabe erhielte, sich nicht scheiden zu lassen und lückenlos die Zahlung von Kirchensteuer für die letzten 5 Jahre nachweisen müsste?

Irre – oder?

Und doch gibt es bei Stellenausschreibungen auf den Posten eines Referatsleiters beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, einem Posten, dessen Inhaber Kenntnisse aus dem Bereich von Baurecht, Architektur und der Durchführung von Großprojekten haben muss, eine Gesinnungsprüfung:

„Aufgeschlossenheit für die Strategie des Gender Mainstreamings und Audit berufundfamilie“

wird von einem Bewerber als Voraussetzung verlangt. Wie der Nachweis der Aufgeschlossenheit erbracht werden soll, kann jeder, den es interessiert, beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung nachfragen.

Wir sind also auf einer Stufe mit Stalin, der nur Mitglieder der Partei auf Führungspositionen egal, auf welcher Stufe der Hierarchie, geduldet hat. Wir sind auch auf einer Stufe mit der katholischen Kirche, die keine Geschiedenen einstellen will. Und wir sind auf einer Stufe mit der oben beschriebenen politischen Gesinnungsprüfung. Bis ins Mittelalter der Inquisition ist es nur noch ein kurzer Weg zurück.

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Was hat Ernst-Moritz-Arndt mit der Stasi zu tun? Einblicke in den Gender-Sumpf

Seit wir das Gender Trash Ranking veröffentlicht haben und seit wir zur Finanzierung eines Forschungsprojekts mit dem Ziel, das wahre Ausmaß des Gender-Nepotismus an deutschen Universitäten herauszufinden, aufgerufen haben, erhalten wir viele Hinweise auf den Gender Sumpf. Heute wollen wir anhand eines Hinweises, der die Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald zum Gegenstand hat, aufzeigen, wie die Grenzen zwischen dem Politischen, wie Ulrich Beck es genannt hat (bei ihm wurde das Politische noch erfunden) und Universitäten immer mehr verwischt werden. Das Ziel besteht offensichtlich darin, Universitäten mit politischen Aktivisten zu durchsetzen, die über eine Vernetzung in den außer-Universitären Bereich verfügen, um dort als Handlanger politischer Kampagnen und Vorgaben zu dienen.

So gibt es an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität seit 1996 das „Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung“. Es befindet sich an der Philosophischen Fakultät, wird von derselben und dem Ministerium für Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie der Stiftung des Alfried Krupp-Wissenschaftskollegs Greifswald finanziert.

Die Alfried-Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung als Träger des Kollegs ist eine Ausgründung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, in die Grundstücke und Gebäude des Landes und der Universität Greifswald eingeflossen sind. Das Finanzkapital stammt „zu gleichen Teilen vom Land Mecklenburg-Vorpommern und der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald“.

Die Finanzierung des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung erfolgt auf vierfache Weise aus öffentlichen Quellen, also aus Steuermitteln:

  • Einmal aus Steuermitteln des Ministeriums für Integration und blabla des Landes Mecklenburg-Vorpommern,
  • einmal aus Steuermittel die an die Universität Greifswald gehen und von dieser an die Philosophische Fakultät durchgereicht werden,
  • einmal aus Steuermitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die über die Alfried-Krupp Stiftung zum Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung gelangen und
  • einmal über Steuermittel, die von der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald an die Alfried-Krupp-Stiftung und von dort aus an das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald verschoben werden.

Das ist klassische Geldwäsche.

Korruption muss angesichts dieser Form der Netzwerkbildung neu definiert werden.

Aber damit sind wir noch nicht fertig.
Das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung ist am Projekt „un_sichtbar“ beteiligt, das wiederum eine von ihm gesehene, erfundene, behauptete – jedenfalls nicht empirisch gemessene „Homo- und Transfeindlichkeit“ „mit einem landesweiten Modellprojekt zu den Lebenserfahrungen von Schwulen, Lesben und Trans* in Geschichte und Gegenwart ändern“, will.

Die Verbindung zwischen einem an der Universität nach eigener Aussage „installierten“ interdisziplinären Zentrum und politischem Aktivismus gepaart mit Lobbyismus, ist damit hergestellt, die Grenze zur Wissenschaft beseitigt, tatschlich wird Wissenschaft auf diese Weise aufgegeben zum willigen Vasallen staatlicher Indoktrination umfunktioniert. Von einer Unabhängigkeit der Wissenschaft kann keine Rede mehr sein. Wissenschaft steht im Dienste der Marotten, die Politiker gerade entwickeln und finanzieren.

So wird „un_sichtbar“ u.a. vom Bundesministerium für FSFJ, also dem Ministerium, das die Gleichschaltung von Wissenschaft im Dienste des politischen Aktivismus wie kein anderes Ministerium vorantreibt, finanziert, was dazu führt, dass die oben dargestellten Kanälen auf denen Steuergelder in die Kassen des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung gespült werden, um einen weiteren ergänzt werden.

Wer bis hier noch einen Zweifel daran hat, dass das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald nichts mit Wissenschaft und alles mit politischem Aktivismus und politischer Dienlichkeit zu tun hat, dessen Zweifel versetzen wir nunmehr einen Todesstoß:

„Das IZfG versteht sich als eine wissenschaftliche und (hochschul-) politische Einrichtung. Geschlecht soll als handlungsleitende Erkenntniskategorie in den Bereichen der Forschung, Lehre und (Wissenschafts-) Politik verankert werden.“

Mit anderen Worten: Erkenntnis wird eine andere, wenn man sie durch eine „Geschlechter“-Brille betrachtet. Wer derartigen Unsinn schreibt, der kann kein Wissenschaftler sein, schon weil ihm noch nie aufgefallen ist, dass der Gegenstand von z.B. Sozialwissenschaften, soziale Handlungen zum Beispiel, vollkommen unabhängig vom Geschlecht als das erscheint, was er ist, z.B. ein Einkauf beim Bäcker, eine Diskussion im Fernsehen, eine Kaffeefahrt mit Heizdeckenverkauf. Lediglich Bewertungen können durch für die Erkenntnis irrelevante Variablen wie Geschlecht beeinflusst werden. Dies ist eine deskriptive Aussage, zu der wir aufgrund der vielen Beispiele dafür, dass Genderisten, die ja mehrheitlich weiblich sind, Wahrnehmungsstörungen (man denke nur an das behauptete Gender Pay Gap) und Erkenntnis- und Verständnisprobleme haben (wir sagen nur: Mathematik), kommen müssen.

Und noch ein Todesstoß (für eventuell vorhandene Zweifel):

Im Projekt un_sichtbar, das keinerlei wissenschaftlichen, sondern ausschließlich politischen Wert für die Interessenvertreter und Lobbyisten entsprechender Ausrichtung hat, kooperiert das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität mit der Amadeu-Antonio-Stiftung.

Man kann viel über die Amadeu-Antonio-Stiftung sagen. Was man mit Sicherheit nicht sagen kann, ist dass die AAS-Stiftung irgend etwas mit Wissenschaft zu tun hätte. Tatsächlich behaupten das nicht einmal die AAS-Mitarbeiter. Die AAS-Stiftung ist ausschließlich dem politischen Aktivismus und Lobbyismus gewidmet. Es geht bei der AAS-Stiftung nicht darum, Erkenntnis zu gewinnen, sondern darum, die AAS-Wahrheit denen, die nicht an die AAS-Wahrheit glauben, mit Löffeln abzufüllen. Entsprechend hat die Kooperation mit der AAS-Stiftung keinerlei Bezug zu Wissenschaft.

Was übrig bleibt ist die Erkenntnis, dass das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung ein Trojaner ist, ein trojanisches Pferd das politische Aktivisten in Universitäten einschleust, damit sie in Universitäten ihr Vernichtungswerk antreten und außerhalb als vermeintlich akademischer Legitimationsbeschaffer dienen können.

Das ist eine perfide Form der Zersetzung von Universitäten.

Bleibt noch die Frage in der Überschrift zu beantworten: Ernst-Moritz-Arndt, der Namensgeber der Universität Greifswald wird über das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung mit der AAS-Stiftung verbunden, die bekanntermaßen von einer ehemaligen Mitarbeiterin der Stasi geleitet wird. Wie gut, dass Arndt nicht mehr lebt.

Eine kleine Recherche, ausgelöst durch einen Hinweis, den uns ein Leser gegeben hat, hat abermals nepotistische Netzwerke zu Lasten der Steuerzahler aufgedeckt, die nur erahnen lassen, wie sehr die – natürlich bildlich gesprochen: Gendermaden sich am Steuerzahlerspeck laben. Vor diesem Hintergrund wird eine systematische Aufarbeitung der Gender-Infiltration immer dringlicher.

Wir sind die einzigen, die eine solche Aufarbeitung beabsichtigen. Wir haben dazu ein Forschungsprojekt konzipiert und unsere Leser aufgerufen, es zu finanzieren. Sie können sich daran beteiligen und mit Ihrer Spende ein Projekt ermöglichen, das Genderista und Ministerien in Bund und Ländern gerne verhindern würden.

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