Verursacherprinzip bei Ausschreitungen! Politischer Kommödiantenstadl schafft noch mehr Anreize für linke Gewalt

Es gibt in der Kriminologie ein einfaches und bewährtes Gesetz: Je wahrscheinlicher einer Straftat eine Bestrafung folgt, je schneller die Bestrafung auf die Straftat folgt, je schmerzhafter die Bestrafung für den Straftäter ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der entsprechende Straftäter in Zukunft weitere Straftaten begeht.

Der politische Kommödiantenstadl in Deutschland, dessen linke Darsteller schon seit Wochen versuchen, die Verantwortung für linke Gewalt von sich zu weisen und Gewalt als „nicht linke Charakteristik“ zu klassifizieren, hat sich etwas Neues ausgedacht: Einen Rechtsanspruch auf Entschädigung.

Nebenbei bemerkt, wenn man einmal akzeptiert, dass Linke zu Gewalt unfähig sind, wie dies z.B. Ralf Stegner behauptet, dann muss man konzedieren, dass Linke biologisch betrachtet Anomalien darstellen. Denn Aggression und Gewalt sind im menschlichen Inventar notwendig, um sich in einer feindlichen Umwelt durchzusetzen. Wäre der homo sapiens nicht zu Aggression fähig, er hätte sich kaum durchgesetzt und abgesehen davon beweist jeder Fleischesser täglich aufs Neue die große Rolle, die Aggression und Gewalt im menschlichen Leben spielen. Gewaltlose Linke wären demnach Freaks of Nature.

Doch zurück zur Entschädigung. Die Handwerkskammer in Hamburg fordert, dass alle Unternehmer, denen linke Chaoten im Namen der internationalen Solidarität das Geschäft geplündert oder die Schaufensterscheibe eingeworfen haben, einen Rechtsanspruch darauf erhalten, vollständig vom Staat, also von den Steuerzahlern entschädigt zu werden.

Die Bundesregierung und die Stadt Hamburg haben bereits angekündigt, 40 Millionen Euro bereitstellen zu wollen, die zur Kompensation der Schäden durch linke Chaoten verwendet werden sollen, allerdings nur dann, wenn die Schäden nicht durch eine Versicherung getragen werden.

So oder so trägt die Allgemeinheit, entweder die der Steuerzahler oder die der Versicherungsnehmer, die Schäden, die linke Gewaltorgiasten angerichtet haben. Mit anderen Worten: Für Linke hat die Gewalt keinerlei Folgen. Sie können weiterhin in ihren Subkulturen darüber fabulieren, dass der revolutionäre Kampf mit Gewalt und unter Einsatz von fremder Menschen Eigentum geführt werden muss, wie dies Landesfunktionäre der LINKE tun, und sie können auch in Zukunft zu linken Demonstrationen gegen ihre Feindbilder aufrufen, wohl wissend, dass die Schäden, die durch den Tross der linken Gewalttäter, die sich bei linken Demonstrationen einfinden, entstehen, von anderen getragen werden müssen.

Das ist der völlig falsche Ansatz, denn die Meldung ist: Egal, was passiert, die Kosten tragen andere. Linke Gewalttäter werden nicht damit aufhören, Gewalt auszuüben, wenn ihnen keinerlei Kosten dafür entstehen, wenn sie durch Gewalt im linken Netzwerk Status und Prestige gewinnen können. Wenn man verhindern will, dass die nächste linke Demonstration wieder mit dem „Entglasen (wie das unter Linken heißt)“ ganzer Straßenzüge enden und zahlreiche Geschäfte der Plünderung anheim fallen, dann muss man die entsprechende Gewalt für die Linken mit Kosten verbinden.

Dazu muss man ein Verursacherprinzip einführen:

Damit Veranstalter einen Anreiz haben, auf einen friedlichen Verlauf ihrer Demonstration hinzuwirken, kann man sie mit 50% an den Schäden beteiligen, die durch die Demonstration verursacht werden. Slogans wie „Welcome to Hell“, die den Aufruf zur Gewalt bereits in sich tragen, wären dann sicherlich Geschichte.

NGOs, Parteien und Gewerkschaften, die bislang ohne sich an den Kosten von Demonstrationen zu beteiligen, einfach öffentliche Infrastruktur und sonstige Dienstleistungen benutzen können, könnten dazu verpflichtet werden, vor der Demonstration eine Kaution in Höhe von 1000 Euro pro erwartetem Besucher zu hinterlegen. Aus der Kaution werden dann eventuelle Schäden beglichen bzw. wenn keine Schäden entstehen, wird die Kaution in voller Höhe zurückgezahlt. Die Kaution wird immer dann fällig, wenn die Netzwerke von NGOs, Parteien und Gewerkschaften genutzt werden, um zu einer Demonstration aufzurufen.

Teilnehmer an einer Demonstration, die im Rahmen der Demonstration festgenommen und einer Straftat überführt wurden, werden damit automatisch schadensersatzpflichtig. Da es sich bei linken Chaoten in der Regel um Studenten oder Hartz-IV-Empfänger, also um Personen handelt, die der Allgemeinheit auf der Tasche liegen, ist der Schaden durch Arbeitseinsatz in einem durch die Täter geschädigten Unternehmen oder durch Arbeitswochen bei Stadtreinigung, Müllabfuhr, Garten- oder Bauamt der Kommune wieder gut zu machen. Demonstranten, die gerne Mülltonnen anzünden und Unrat auf die Straße kippen, bekommen mit Sicherheit ein anderes Verhältnis zu dieser Tätigkeit, wenn sie über mehrere Wochen Müll anderer als unbezahlter Arbeiter bei der Müllabfuhr beseitigt haben.

Das sind nur drei Vorschläge, die uns auf die Schnelle einfallen und mit denen gewährleistet wäre, dass diejenigen, die sich bei Demonstrationen gewalttätig verhalten, entweder direkte oder indirekte Sanktionen zu spüren bekommen. Indirekte Sanktionen erfolgen dabei über sozialen Druck, der einfach aufzubauen ist. Denn: Wenn Gewerkschaften, NGOs oder Parteien, die zu Demonstrationen aufgerufen haben, droht, die hinterlegte Kaution zu verlieren, dann werden sie sicherlich im Rahmen ihrer Demonstrationszüge sozialen Druck dahingehend aufbauen, sich friedlich zu verhalten. LINKE werden sich nicht mehr als Befürworter von Gewalt hervortun, sondern versuchen, Gewalt zu verhindern. Dass es bislang einem Teil von Demonstranten gelingt, im Kontext einer Demonstration, in der sie eine kleine Gruppe darstellen, Gewalt auszuüben, kann man nur damit erklären, dass die anderen Demonstranten die Gewalt der kleine Gruppe billigend in Kauf nehmen. Letzteres wäre, drohten die angedachten Konsequenzen, sicher nicht mehr der Fall.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind sicher nicht populär. Deshalb werden Politiker lieber den einfachen Weg gehen und die Allgemeinheit und letztlich die Geschädigten für die Ausschreitungen linker Chaoten zahlen lassen. Damit stellen sie sicher, dass auch die nächste Demonstration von linken Chaoten zum Anlass genommen wird, Autos anzuzünden, Schaufenster einzuschlagen und Steine auf Polizeibeamte zu werfen. Warum auch nicht? Sie haben keinerlei Kosten, die Wahrscheinlichkeit, dass sie bestraft werden, ist gering, die Höhe einer Strafe, sofern sie bestraft würden, ist vernachlässigbar und Geschwindigkeit ist eine Größe, die das deutsche Rechtssystem nicht kennt.

Übrigens steigen für all die Unternehmer, die nun ihre Schäden über die Versicherung abwickeln, die Beiträge zur Versicherung. Sie haben schon jetzt großen Schaden.

Anregungen? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Intellektuelle Niederungen: Grüne perfektionieren Reductio ad absurdum

„Die Reductio ad absurdum ist eine gültige Argumentform, die sehr oft benutzt wird und höchst effektiv ist. Sie wird manchmal dazu verwendet, eine positive Konklusion zu ziehen; oft bedient man sich ihrer aber auch, um eine Behauptung eines Opponenten zu widerlegen.“

Das schreibt Wesley C. Salmon in sinem kleinen Reklam-Büchlein, das den schlichten Titel „Logik“ trägt.

Das Folgende schreiben die Grünen und das anhängende Bündnis (oder umgekehrt) in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung:

„Demensprechend klafft eine große Lücke zwischen den Renten von Männern und Frauen. Dies betrifft nicht nur die gesetzliche Rente, sondern auch und gerade die betriebliche Altersversorgung sowie die private Altersvorsorge. Wir fragen die Bundesregierung:

1. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die geschlechtsspezifische Rentenlücke bezogen auf die durchschnittlichen Rentenzahlbeträge“

Die Grünen haben die Logik erweitert und der Reductio ad absurdum, die normalerweise genutzt wird, um seinen Gegner lächerlich zu machen bzw. sein Argument zu zerstören, eine Selbst-Reductio ad absurdum hinzugefügt. Eine reife Leistung, die nur durch eine intellektuelle Lücke, die Grüne von der Normalbevölkerung trennt, möglich ist.

Allgemein kann man annehmen, dass jemand, der nach einer Antwort fragen muss, die entsprechende Antwort nicht kennt (rhetorische Fragen sind ausgeschlossen). Die Grünen kennen entsprechend die Höhe der geschlechtsspezifischen Rentenlücke nicht, sonst müssten sie nicht danach fragen. Gleichzeitig behaupten sie, dass entsprechende Lücke nicht nur existiere, sondern eine große Lücke sei, was sie nicht wissen können, weil sie die Lücke nicht kennen, sonst würden sie nicht danach fragen.

Die logische Struktur der Grünen selbst-reductio ad absurdum ist wie folgt

P (Wir kennen die Lücke)
-P (Wir fragen nach der Lücke, also kennen wir sie nicht)
Q (Wer nach einer Lücke fragt, die er angeblich kennt, ist entweder irre oder er weiß die Antwort nicht.)
-Q (Die Grünen wissen, dass die Lücke groß ist)
Konklusion aus Q und –Q: Die Grünen müssen irre sein.

Wem diese Konklusion nicht gefällt, der kann die Reductio ad absurdum auch so auflösen:

P (Wir kennen die Lücke)
-P (Wir fragen nach der Lücke, also kennen wir sie nicht)
Q (Wer nach einer Lücke fragt, die er angeblich kennt, ist entweder irre oder er weiß die Antwort nicht und lügt.)
-Q (Die Grünen wissen nicht, dass die Lücke groß ist)
Konklusion aus Q und –Q: Die Grünen lügen.

Politische Korrumpierung der Wissenschaft: Wie Politiker sich Legitimation für ihre Spleens beschaffen: vom Klimawandel bis zu Gender Studies

Ministerien und Ämter, die sich genehme Studien an Hochschulen bestellen.
Ministerien, die ihnen genehme Studiengänge (wie die Gender Studies) an Hochschulen installieren und fördern.
Ministerien, die Programme auflegen, um die Vergabe von Positionen an Hochschulen nach ihrem Willen zu beeinflussen.
Internationale Organisationen, wie die Europäische Union, die ihre eigene Forschung an Hochschulen finanzieren.
Stiftungen, die von Ministerien finanziert werden und einen Teil dieser Finanzierung benutzen, um ihrerseits genehme Studien an Universitäten zu beauftragen.

Medien, die die produzierten Studien willig aufnehmen und als Wahrheit oder Stand der Forschung darstellen und verbreiten, ohne auch nur auf die Idee zu kommen, die Qualität der Auftragsforschung auch nur in Zweifel zu ziehen.

Im Gegenteil: Mutige Einzelkämpfer, Wissenschaftler, die die angeblichen wissenschaftlichen Ergebnisse in Frage stellen oder kritisieren, werden entweder in den Mainstream-Medien lächerlich gemacht, als Verschwörungstheoretiker oder Spinner hingestellt oder ihre kritischen Einwände werden gleich gar nicht erst berichtet.

Die Entwicklung ist erschreckend.

framingDie Politisierung der Wissenschaft hat dazu geführt, dass Wissenschaftler zu Vasallen der Politik verkommen sind, die in vorauseilendem Gehorsam den Klimawandel beschwören, die gegen Rechtsextremismus agitieren, die dem Sozialismus das Wort reden, die Studenten zu politischen Aktivisten und Claqueuren erziehen, die über keinerlei Urteilsvermögen mehr verfügen; ganz zu schweigen von den Methoden der wissenschaftlichen Erkenntnis und der Überprüfung der entsprechenden Erkenntnis.

Die Wissenschaft liegt danieder. Der Eindruck drängt sich auf.
Denn der Treibstoff von Wissenschaft ist Kritik, ist Widerspruch.
Aber Kritik und Widerspruch sind nicht erwünscht, werden von den Dogmatikern und religiösen Fanatikern, die sich an Hochschulen breit gemacht haben, rigoros bekämpft.

Wer Kritik an den Gender Studies übt, z.B. in dem er darauf hinweist, dass die Gender Studies nichts von dem haben, was ein wissenschaftliches Fach eigentlich auszeichnet, der ist ein Frauenfeind, ein Anti-Feminist oder ein Maskulist.

Wer Kritik an der hysterischen Geldverschwendung im Bereich des gegen Rechts gerichteten universitären Aktivismus übt, der wird als Rechtsextremist oder als Rechten-Versteher abgekanzelt.

Wer die herrschende Meinung in der Archäologie in Zweifel stellt und behauptet, die Sphinx sei deutlich älter als von Mainstream-Wissenschaftlern behauptet, der wird aus der Wissenschaft gemobbt und isoliert.

Wer es wagt, das Narrativ vom menschengemachten Klimawandel in Frage zu stellen, der wird öffentlich in einer Weise hingerichtet, die keinen Zweifel daran lässt, dass das, was als Wissenschaft verkauft werden soll, das, was Politiker benutzen, um ihre politische Agenda mit wissenschaftlicher Legitimation zu versehen, gar nichts mit Wissenschaft zu tun hat, denn: Wissenschaft lebt von Kritik und Widerspruch.

Ein Wissenschaftler, dessen Theorie über Klimawandel kritisiert wird, würde sich darüber freuen, denn sein Herz hängt nicht so sehr an seiner Theorie, als an der Erklärung des Phänomens. Deshalb hat er seine Theorie aufgestellt: Um ein Phänomen zu erklären. Kritik an seiner Theorie ist ihm also willkommen, kann er doch durch Kritik und nachfolgende Prüfung, entweder eine Schwachstelle seiner Theorie beseitigen oder seine Theorie gegen die Kritik verteidigen. In beiden Fällen geht seine Theorie gestärkt aus der Kritik hervor.

Das ist die Systematik von Wissenschaft, die Systematik, die von Politikern und ihren pseudo-wissenschaftlichen Helfershelfern unterdrückt werden soll, deren Ziel nicht darin besteht, ein Phänomen mit einer Theorie zu erklären, sondern sich einer Theorie zu bemächtigen, sie für wahr zu erklären und vor den Karren der eigenen Interessen zu spannen. Politik hat Wissenschaft als Legitimationsbeschaffer entdeckt. Kein politischer Spleen, für den sich nicht wissenschaftliche Legitimation beschaffen ließe, also Legitimation dadurch, dass man sich einen Wissenschaftler kauft, der die gewünschten Ergebnisse auch zusammenklaubt und bereit ist, sie zu präsentieren.

Wissenschaft wird von Politik korrumpiert.

Wie sehr Politiker auf die Wissenschaft zugreifen, zeigt sich nicht nur in der Vielzahl der Auftragsstudien, die zu gewünschten Ergebnissen kommen, wie dies z.B. bei der Junk Studie aus Göttingen der Fall war, die pflichtschuldig den Rechtsextremismus zum ostdeutschen Problem erklärt hat. Der Übergriff zeigt sich besonders deutlich im Bereich der Drittmittel. In der folgenden Abbildung haben wir die Entwicklung der Drittmittel, die von Bund, der EU oder Stiftungen aufgewendet werden, um Forschung an Hochschulen zu finanzieren und zu beeinflussen, dargestellt. Das Wachstum spricht für sich: Die Größenordnung der Mittel, mit denen Ministerien und andere Institutionen des Bundes (und der Länder) Auftragsforschung an Hochschulen finanzieren hat sich im Vergleich der Jahre 2002 und 2015 mehr als verdoppelt: Um 127% sind die Drittmittel, die von Bundesinstitutionen stammen, angewachsen: 822 Millionen Euro im Jahr 2002 stehet 1.857 Millionen Euro im Jahr 2015 gegenüber.

Einflussnahme auf Hochschulen Drittmittel

Auch die EU hat die Nützlichkeit von Hochschulen, wenn es darum geht, die eigene Politik mit pseudo-wissenschaftlicher Legitimation zu versehen, entdeckt. Die Mittel, die aus der EU an deutsche Hochschulen fließen, haben sich im Vergleich der Jahre 2002 und 2015 mehr als verdreifacht, von 222 Millionen Euro um Jahr 2002 auf 712 Millionen Euro im Jahr 2015. Auch Stiftungen, oft genug selbst aus öffentlichen Mitteln gefördert, Stiftungen wie die Amadeu-Antonio-Stiftung, bezahlen Wissenschaftler dafür, Gutachten oder Expertisen zu erstellen, die sich nie dadurch auszeichnen, den Interessen und den verkündeten Wahrheiten der entsprechenden Stiftungen zu widersprechen. Von 220 Millionen Euro auf gut 470 Millionen Euro sind die Mittel angewachsen, die aus Stiftungen an Hochschulen fließen.

Das macht eindrücklich klar, warum die institutionalisierte Wissenschaft mehr und mehr zu einem Sprachrohr und Legitimationsbeschaffer der Politik geworden ist und warum die Forschung letztlich am Boden liegt.

Einer der Professoren, die diesem staatlichen Treiben nicht mehr länger zusehen wollen, ist der Professor für Meteorologie Richard Lindzen, der, wenn man so will, einer der führenden Klimawissenschaftler ist. Er war u.a. Sloan Professor of Meteorology am MIT (Massachusetts Institute of Technology) und ist heute Fellow bei CATO. Dort hat er auch eine Reihe von Vorträgen gehalten, in denen er beschreibt, wie die Politik die Wissenschaft korrumpiert hat, um den Mythos des menschengemachten Klimawandels zu befördern. Lindzen, der mit seiner Ansicht, dass Klimawandel nicht oder nicht nennenswert menschengemacht ist und auch nicht zum Ende des Planeten führen wird, beileibe nicht alleine steht, ist einerseits einer der Wissenschaftler, deren Ansicht, Kritik und Forschungsergebnisse in den wissenschaftsfeindlichen Mainstream-Medien unterdrückt werden. Andererseits ist er aufgrund seiner Prominenz einer der Wissenschaftler, die sich zunehmen Gehör verschaffen, und es auch finden.

Wir haben uns bei Lew Rockwell einen Hinweis auf zwei Beiträgen Lindzens ausgeliehen und geben beide Beiträge hier wieder.

Im ersten Beitrag, einem kuren Ausschnitt aus einem Interview mit Lindzen, berichtet er, wie politischer Druck die Klimaforschung zerstört und nach seiner Ansicht um einige Generationen zurückgeworfen hat, dadurch, dass Forschung unterdrückt wird und nur Forschung zugelassen wird, die im Einklang mit der Klimawandel-Religion steht.

Im zweiten Beitrag, einem Vortrag bei CATO, führt Lindzen die Mechanismen auf, die nach seiner Ansicht dazu geführt haben, dass die Wissenschaft korrupt geworden ist. Dabei spielt die Aufblähung der Verwaltungen eine wichtige Rolle, denn Administratoren entwickeln ein Interesse an der Sicherung ihres Arbeitsplatzes. Insofern muss man sich nicht wundern, wenn Verwaltungsbeamte, deren Arbeitsplatz davon abhängt, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt, alles tun, um Forschung, die das Gegenteil belegt, zu unterdrücke und aus dem öffentlichen Diskurs herauszuhalten.

Warum Deutschland einem Kindergarten gleicht

Oder einer ist?

Der Versuch, eine Demokratie zu leben, nimmt in Deutschland immer groteskere Formen an.

Heute: Eine Gesellschaft, gleich welchen politischen Systems, lebt davon, dass die Mitglieder miteinander kooperieren. Damit sie miteinander kooperieren, ist es notwendig, dass sie miteinander reden: Reden Sie nicht mehr miteinander, dann passiert, was im Kindergarten passiert: Rote Köpfe, gepresste Backen und Schreien, um die eigenen Interessen auch gegen den Willen der anderen durchsetzen zu können.

In seiner intellektualisierten Variante besteht die Verweigerung von Kooperation darin, mit „dem“ oder mit „denen“ nicht mehr zu sprechen. Entweder, weil es die Erhabenheit der eigenen moralischen Einbildung nicht zulässt oder weil es die Ärmlichkeit der Fähigkeit, die eigene Überzeugung zu begründen, nicht zulässt, sich ernsthaft mit Personen anderer Meinung auseinanderzusetzen.

Deshalb werden in Deutschland grundsätzlich diejenigen aus der Diskussion ausgeschlossen, deren Meinung anders ist. Wie im Kindergarten, so gibt es auch im vermeintlich erwachsenen Deutschland nur zwei Meinungen, die richtige, also die eigene, und die falsche, die andere. Wer eine andere Meinung hat, ist dementsprechend ein Nazi oder, umgekehrt, eine linke Zecke.

Auf der Strecke bleibt das, was Gesellschaften zusammenhält, das miteinander Sprechen. Die Väter der US-amerikanischen Verfassung haben das sehr klar gesehen und entsprechend jede Möglichkeit ausgeschlossen, dass irgend eine Meinung als nicht mehr salonfähig gebrandmarkt werden kann. Erlaubt ist jede Meinung. Wem eine Meinung nicht gefällt, der muss sich dennoch mit ihr arrangieren, sie aushalten lernen, sie verbal bekämpfen, aber er kann sie nicht unterdrücken oder gar verbieten.

In Deutschland ist das anders. Hier, im Kindergarten, spielen (sprechen) angeblich erwachsene Menschen, die von sich denken, sie seien intellektuell zu mehr als unartikuliertem Gebrabbel in der Lage, nicht mit anderen, die eine falsche politische Einstellung mitbringen.

Ein gefährliches Unterfangen, denn man soll nie ausschließen, in einer lebenswichtigen Situation auf die Hilfe von jemandem angewiesen zu sein, den man als Nazi gebrandmarkt hat und dessen Hand man nun fraglos erwartet, um aus dem Morast gezogen zu werden, in den man geraten ist. Die Ausgrenzung von Menschen mit anderer Meinung, sie blüht in Deutschland, und sie ist die dümmst-mögliche Form des gemeinsamen Umgangs.

BaukloetzeUnd es sind ausgerechnet diejenigen, die sofort freudig und willig skandieren, dass man Flüchtlinge integrieren müsse, ihnen helfen, mit ihnen sprechen müsse, die dieselbe Behandlung denen verweigern, die eine andere Meinung haben. Daran wird deutlich ersichtlich, dass nicht die andere Meinung das Problem ist. Die Interaktion und Freude über Flüchtlinge erfolgt aus einer überlegenen Position. Man gehört zu denen, die schon wissen, wie es in Deutschland läuft und kann dies den kleinen Brauen, die nach Deutschland kommen, zeigen. Es ist schlicht eine Form des gewendeten Rassismus, der sich in positiven Gefühlen ausdrückt, denn die negativen Gefühle, die werden in einer Art ideologischem Rassismus denen gegenüber gebracht, die nicht unterwürfig und nicht neu und nicht auf Hilfe angewiesen sind, die man als ebenbürtig ernst nehmen, mit denen man ebenbürtig reden und diskutieren müsste, und nichts fürchten die linken Herrenmenschen mehr als mit Menschen, die für sich in Anspruch nehmen, ebenbürtig zu sein und ein gleiches Recht auf freie Meinungsäußerung für sich reklamieren, reden zu müssen.

Wir sind eben im Kindergarten und mit „denen da“ spielt man nicht.

Ein besonderes Beispiel dieser Idiotie hat sich auf Twitter ereignet, dem sozialen Netzwerk, auf dem die Sicherheit von nicht mehr als 140 Zeichen auch noch den letzten Sprachgestörten zum Flüssigsprecher werden lässt. Hier kann man den institutionalisierten Fehlschluss ad hominem, der eine direkte Folge des: mit dem redet man nicht ist und in seiner Konsequenz zu einer Spaltung der Gesellschaft führt, beobachten.

Der Fehlschluss ad hominem, den vor allem diejenigen so gerne begehen, die sich selbst für intellektuell begabt halten, er beginnt damit, dass Kolja Bonke, der auf Twitter für seine klare Meinung bekannt ist und von manchen als rechts bezeichnet wird, als einer der ersten Informationen zum Attentat von Manchester verbreitet hat.

Die FAZ-Redaktion auf Twitter, die sich hier nicht hinter Presseagenturen verschanzen kann und auf Informationen von anderen angewiesen ist, hat den Tweet von Bonke, in dem nur Informationen zum Anschlag in Manchester enthalten waren, weiterverbreitet.

Das wiederum hat einigen Saubermännern, die lieber im Kindergarten leben, als dass sie sich wie Erwachsene mit anderen Erwachsenen sprachlich auseinandersetzen, mit Argumenten und Begründungen und so weiter, nicht gefallen:

Wer nun denkt, die FAZ-Redaktion stünde über derartigem Unsinn, der sieht sich getäuscht. Die Journalisten beteiligen sich am verordneten Sprachverbot. Mit „denen“ spricht man nicht. Nicht die Information zählt, sondern der, der die Information gibt. Bleibt nur noch zu klären, ob sich die Mitglieder der FAZ-Redaktion dann, wenn sie eine Meinungsverschiedenheit über z.B. die Setzung eines Kommas in einem ihrer Texte haben, mit Bauklötzen bewerfen, um herauszufinden, wer Recht hat. Jedenfalls haben die dort Beschäftigten die Hosen so voll, dass sie sich lieber intellektuell diskreditieren, als dass sie Stellung für die Rationalität und die Logik beziehen, als dass sie in die Welt der Erwachsenen wechseln.

Im Kindergarten herrscht übrigens eine Oligarchie aus Personen, die über die Selbstbestimmungsrechte der Insassen nach Lust und Laune verfügen und letztere zu Tätigkeiten anhalten und verpflichten, die nicht selten gegen deren ausgesprochene Interessen stehen. Im Kindergarten wissen die Großen, weiß die Obrigkeit, was für die Kindlein richtig ist. Im Rest von Deutschland scheint es genauso zu sein.

Keine intellektuelle Kanzlerdämmerung: Börsianer sind keine Menschen

Die meisten Politiker sind keine Logiker.
Das ist bekannt.

Logik fuer DummiesDie meisten Politiker wissen gar nicht, dass es eine formale, eine Aussagen-, eine Prädikatenlogik gibt.

Den wenigsten Politikern ist bewusst, dass Mathematik auf Logik beruht.

Kaum einem Politiker ist bekannt, dass auch Sprache auf Logik beruht, dass Sprache, ohne Logik zum bloßen Gebrabbel wird.

Die meisten Politiker sind nicht an Logik interessiert, weil ihre Sprache keine Argumente enthält, nicht auf Argumentation ausgelegt ist, sondern darauf, die Adressaten ihrer sprachlichen Ergüsse affektiv, also über den Bauch und nicht über das Gehirn, zu erreichen.

Etwa so:

Was sind Finanzmärkte?
Die Mehrzahl von Finanzmarkt.

Was ist ein Finanzmarkt?
„Finanzmarkt ist ein Oberbegriff für alle Märkte, auf denen ein Handel mit Kapital stattfindet“, so Wikipedia.
An Finanzmärkten wird also mit Kapital gehandelt.

Wer handelt mit Kapital?
Menschen handeln. Der Gütertausch, hier in Form von aktuellem Kapital gegen zukünftiges Kapital, ist eine Interkation, eine soziale Handlung, die nur zwischen Menschen erfolgen kann.

An Finanzmärkten handeln Menschen miteinander.

Handeln ist ein „bewusstes und willentliches menschliches Tun, das auf die Grundlage der Wirklichkeit gerichtet ist; der Handelnde verfolgt dabei bestimmte Ziele und hat dafür bestimmte Motive” (Giesecke 2010: 21). Soziales Handeln zwischen Menschen ist „am vergangenen, gegenwärtigen oder für künftig erwarteten Verhalten anderer … [orientiert]” (Weber 1988: 562)

nyse2Wenn nun Kanzler Merkel sagt:
„Bei Globalisierung geht es um Menschen und deren Lebenschancen, nicht um Interessen der Finanzmärkte“, dann stellt sie die Menge der Menschen, den Finanzmärkten gegenüber. Beide sind im Bezug zu einander exklusiv: Finanzmärkte haben zwar Interessen, wie Frau Merkel meint, aber dort gibt es keine Menschen, die handeln, denn die Menschen und ihre Lebenschancen sind inkompatibel zu Finanzmärkten, was zur logischen Konsequenz hat, dass es an Finanzmärkten keine Menschen geben kann.

Nun gibt es verlässliche Beobachtungen von z.B. Börsen in New York, London, ja selbst in Frankfurt, die berichten, sie hätten Menschen beim Handel an der Börse, am Finanzmarkt beobachtet. Diese Beobachtungen müssen nach der Logik von Kanzler Merkel falsch sein, denn an Börsen und Finanzmärkten gibt es keine Menschen. Folglich muss Frau Merkel der Ansicht sein, an Finanzmärkten handeln entweder Aliens oder Unmenschen. Beide Konsequenzen der Merkelschen Aussage muss man als menschenfeindlich ansehen.

Ist die Menschenfeindlichkeit von Merkel nun Ergebnis der Tatsache, dass sie Unsinn erzählt oder ist die Menschenfeindlichkeit ernstgemeint. Ist Frau Merkel also tatsächlich der Ansicht, Börsianer, Broker, Investmentbanker seien keine Menschen?

error: Content is protected !!
Profile photo of Michael Klein
Holler Box
Skip to toolbar