Den etablierten Parteien laufen die Hochgebildeten davon

Forschung LIVE!

Wir haben uns nicht nur vorgenommen, mit SurveyNET eine Seite zu betreiben, auf der wir unsere eigene Sozialforschung machen und auf der wir dem Stand der Methoden und der Methodologie gerecht werden wollen, wir haben uns auch vorgenommen, den Lesern von ScienceFiles und SurveyNET hautnah die Ergebnisse laufender Befragungen zu präsentieren, sie quasi am Puls der Befragung zu halten und an der Befragung, an der sie mitgewirkt haben, weiter teilhaben zu lassen.

Und das tun wird jetzt!

diagram.pngUnsere derzeit laufende Befragung zum Extremismus beginnt mit zwei Fragen, in denen die Wahlentscheidung bei der letzten Bundestagswahl und die Wahlabsicht für die nächste Bundestagswahl erfragt werden.

Wir haben auf Grundlage der ersten 200 Teilnehmer an der Befragung beide Fragen zueinander ins Verhältnis gesetzt und dabei folgende Auffälligkeiten festgestellt:

  • CDU/CSU, FDP und SPD verlieren an die AfD. Dabei sind die Verluste von CDU/CSU und FDP an die AfD höher als die der SPD, aber selbst die Verluste der SPD sind beachtlich.
  • Die AfD schafft etwas, was in der Vergangenheit nur wenigen Parteien gelungen ist, nämlich die Mobilisierung von Nichtwählern. Rund die Hälfte der Befragten, die bei der letzten Bundestagswahl nicht gewählt haben, plant AfD zu wählen. Der Anteil derjenigen, die bei der letzten Bundestagswahl nicht gewählt haben in unserem Sample beträgt derzeit rund 20%.

Nun stellt sich die Frage, wer sind die Wechsler, die CDU/CSU, FDP und SPD in Richtung AfD davonlaufen wollen und wer sind die Nichtwähler, die durch die AfD aktiviert werden, sich wieder an einer Wahl zu beteiligen?

Wir haben die Wechsler zur AfD vorläufig nach drei Merkmalen untersucht: Schulabschluss, Studium und Einkommen. Hier die Ergebnisse:

  • Wechsler von der CDU/CSU zur AfD haben in der Regel ein Abitur und ein abgeschlossenes Studium und ein hohes Einkommen.
  • Wechsler von der SPD zur AfD haben in der Regel ein Abitur und ein mittleres Einkommen.
  • Wechsler von der FDP zur AfD haben in der Regel ein Abitur, ein abgeschlossenes Studium und ein mittleres bis hohes Einkommen.
  • Nichtwähler, die beabsichtigen, bei der nächsten Wahl AfD zu wählen, haben in der Regel ein Abitur und ein abgeschlossenes Studium und finden sich am unteren und am oberen Ende der Einkommensskala.

Die AfD rekrutiert demnach Hochgebildete, Akademiker und die Bezieher von hohen Einkommen. Ein Ergebnis, das bei den etablierten Parteien die Alarmglocken läuten lassen sollte, denn offensichtlich fühlen sich Hochgebildete, Studierte und Bezieher mittlerer bis hoher Einkommen durch CDU/CSU, SPD und FDP nicht mehr repräsentiert, ein Ergebnis, das durch die Mobilisierung hochgebildeter und studierter Nichtwähler bei der letzten Bundestagswahl durch die AfD noch bestärkt wird.

Das Ergebnis ist ein Zwischenstand. Die Befragung läuft nach wie vor. Wer daran teilnehmen will, kann dies hier tun:

Befragung zum Thema „Extremismus“

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42 Responses to Den etablierten Parteien laufen die Hochgebildeten davon

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Den etablierten Parteien laufen die Hochgebildeten davon

  2. gartnercomms sagt:

    Das gilt synonym für die politisch aktiven Funktionäre dieser Parteien. Von Bildung ist da auch nicht mehr viel zu sehen.

  3. aufmerksamer leser sagt:

    Inwieweit wird bei dieser Befragung denn Repräsentativität sichergestellt, oder in der Auswertung berücksichtigt, dass die Befragung möglicherweise nicht repräsentativ ist? Wahrscheinlich haben Sie sich hierzu etwas überlegt, da Sie vom Fach sind. Ich bin es aber nicht, daher würden mich diese Überlegungen interessieren.

  4. Mika sagt:

    Dürfen wir Anzahl der Teilnehmer erfahren?

    • Steht im Text. Es handelt sich um den Zwischenstand von heute Nacht, nachdem 200 ausgefüllte Fragebögen vorhanden waren.

      • Mika sagt:

        Sorry, hatte ich überlesen. Danke für Ihre Antwort. Der Auswertung entnehme ich, das ich wohl nicht alleine mit meiner Einstellung bin und Ihre Auswertung deckt sich weitgehend mit der Meinung meines Umfeldes.

      • rote_pille sagt:

        Sie hätten ruhig noch ein paar Tage warten können, 200 Fragebögen sind nicht sehr viel, wenn man bedenkt, in wieviele kleine Untergruppen Sie die Leute aufteilen: nach Einkommen (ich würde 3 Gruppen wählen: hoch, mittel, niedrig), nach Bildung (meine Wahl: Studium, Abi, gar nichts), nach dem wie sie letztes Mal gewählt haben (7 Optionen) und nachdem wie sie nächstes Mal wählen werden (7 Optionen) . Letztendlich sind es wohl weniger als 10 Leute, die den Unterschied ausmachen können. Ich hätte die Umfrage erst bei 1000 oder eher 2000 Personen evaluiert, denn alleine die Anzahl der verschiedenen Variationen der Antworten, wo ich mit der Vorgruppierung schon sehr entgegenkommend war, ist 3*3*7*7=441 und übersteigt schon die Anzahl der Umfrageteilnehmer um mehr als 100%. Ich weiß nicht welchen Begriff Sozialwissenschaftler dafür haben, ich muss eine Analogie benutzen und würde sagen: das „Quantisierungsrauschen“ ist viel zu groß, wenn es nicht einmal theoretisch möglich ist, alle Variationen nur einmal zu erhalten. Ich zweifle wegen persönlicher Erfahrung nicht Ihre Ergebnisse an, aber methodisch ist das nicht sehr gelungen.

        • Ach hören Sie doch auf, alles schlecht zu reden. Wir sind erfahren genug um nur das auszuwerten, was mehr als 20 Einträge in der Zelle hat und abgesehen davon, gibt es nur Richtungsaussagen und keine genauen Angaben. Wir sind derzeit übrigens jenseits von 900 Befragten und an den Aussagen hat sich GAR NICHTS geändert.

        • Wissen Sie ‚was?

          Dann machen Sie es doch einfach selbst – und vor allem: besser!

          Oder sie nehmen die Position ein, die Ihr Leben allerdings kaum zu einem gelungenen machen wird: sie setzen sich in den Lehnstuhl, „engagieren“ sich nur dadurch, dass Sie möglichst irgendetwas an allem und jedem zu nörgeln finden, sei es auch noch so gegenstandlos und ein reines Rechnungsspiel, und fühlen sich ganz großartig und – vor allem – so furchtbar „kritisch“ und überlegen.

          Mir scheint, Sie haben auch nach Jahren ScienceFiles-Lektüre nicht so richtig verstanden, dass „Kritik“ nichts mit Nörgeln-um-des-Nörgeln-Willens zu tun hat und möglichst einen positiven Teil enthalten sollte.

          Aber der ist vielen Leuten anscheinend nicht möglich, denn eigene Ideen zu haben, sie selbst umzusetzen, sie öffentlich zu machen, mit seiner Person zu seinem notwendigerweise imperfekten Aktivitäten zu stehen, das erfordert deutlich mehr Persönlichkeit als das Herumstochern im Dunkeln samt Lehnstuhl-Trockenübungen und pseudo-intellektueller Gerede.

          Und wissen Sie, was noch? Mir geht Ihr Kommentar auf den Nerv und die Haltung, die aus ihm spricht, noch viel mehr!

          Wir freuen uns, wenn Sie sich wieder hier beteiligen, sobald Sie sich zu einem handelnden, wohlwollenden Menschen emanzipert haben, der in der Realität lebt und mit dem zurechtzukommen versucht, woran er nichts ändern kann (alles frei nach Robert Spaemanns Philosophie; vielleicht lesen Sie sie einmal, obwohl es ganz bestimmte einen Philosophen gibt, auf den er Ihrer Meinung nach mangelhafterweise nicht eingeht ….)!

          • @Rote Pille
            P.S.

            Eine dritte Möglichkeit besteht darin, dass Sie sich, wenn Sie etwas wissen möchten, an eines der großen Umfrageinstitute zu wenden. Dann können Sie sich auf systematische Weise betrügen lassen, und alles brav schlucken, was als pseudo-intellektuelles Geschätz und als haltlose Behauptung daherkommt, einfach, weil es von einer anderen Person im Ohrensessel erzählt wird.

            Oder haben Sie schon ‚mal z.B. bei Infratest nachgefragt, wie sie ihre Interviewer kontrollieren? Oder haben Sie das Buch „Die Meinungsmacher“ gelesen? Nein? Welcher Mangel an Engagement! Oder ziehen Sie sich auch diesbezüglich auf die nihilistische Position zurück, auf der man Intelligenz und Urteilsvermögen suggerieren will, indem man prinzipiell alles bestreitet und gar nichts glaubt?

            Ich hoffe für Sie, dass das nicht der Fall ist und Sie noch zu retten sind.

            Und ja, Sie brauchen es nicht extra festzustellen: Es stimmt – ich bin sehr ärgerlich auf Sie!

  5. Werner Fütterer sagt:

    Wahlmathematik ist sooo einfach:
    Alle Anhänger einer Partei wählen sowieso!
    Alle Nichtwähler erhöhen die Quote der Gewählten!
    Bei 100% Wahlbeteiligung hätte die CDU statt 40% nur 28%!
    Auch wenn man keine Partei für wählbar hält, sollte man unbedingt wählen,denn anders als beim Nichtwählen sind auch die Stimmen für Randparteien eben nicht verschenkt, sondern senken den Erfolg der etablierten Parteien!

    • Peter sagt:

      Sehr schwierig das aus den Köpfen der Menschen rauszubekommen. Ganz abstrus auch die Gruppe der „Wahrscheinlich absichtlich ungültig“-Macher. Und die nächste mentale Hürde, die man bei den „Wahlvieh“ brechen muss, ist dann: „wie wählt man eigentlich richtig Protest?“ Für viele ist Protestwählen, wenn sie statt CDU die SPD wählen oder statt SPD die Grünen. Absurd. Protestwählen ist, wenn man NPD/Kommunistische Partei DE/etc. wählt. Und dabei geht es mitnichten darum, ob man sich mit der Ideologie/Ziele dieser Partei identifiziert, sondern um den Effekt. Wenn man kaltes Wasser hat und möchte lauwarmes, dann muss man heißes Wasser dazuschütten und eben NICHT lauwarmes.

    • rjb sagt:

      Und bei 600% Wahlbeteiligung würde die CDU an der 5%-Hürde scheitern. Es ist faszinierend, mit welcher Ausdauer die immergleichen Stereotypen wiederholt werden, sei es der „Glaube keiner Statistik, die Du…“-Spruch oder diese Form des Nichtwählerbashings. Wenn durch eine hypothetische Wahlpflicht die Wahlbeteiligung auf 100% steigen würde, dann würde natürlich keiner der allein wegen der Wahlpflicht Wählenden die CDU ankreuzen, oder durch ungültige Stimmabgabe trotzdem quasi nichtwählen, schon klar.

    • rote_pille sagt:

      Nein, nicht-Wähler wählen die Gewählten NICHT, sondern sie werden von ihnen gezwungen zu gehorchen. Das bedeutet, dass sie wenigstens in ihren Gedanken frei sind.

  6. ignatz hubertus sagt:

    Bei der Befragung habe ich ein Problem mit folgender Frage und deren Auswahlmöglichkeiten:

    Wen werden sie bei der nächsten Bundestagswahl wählen?

    Da ich die Entwicklung der AfD noch beobachte und ich dadurch meine Entscheidung noch nicht gefällt habe, fehlt ein „noch nicht schlüssig“ zur Auswahl. Dadurch habe ich, nicht wie bei der letzten Wahl AfD ausgewählt, sondern andere Parteien.

  7. Das heißt, Akademiker, „Hochgebildete“ und die Bezieher von hohen Einkommen lassen sich auf „höherem“ Niveau verschaukeln…

    • Oder es heißt, Sie lassen sich nicht verschaukeln. Wer weiß. Sie wissen es nicht und wir wissen es nicht, und mit Bewertungen kann man keine Fakten schaffen.

    • lernender sagt:

      D.h. Akademiker, besser Gebildete und dadurch in aller Regel auch besser Verdienende hatten irgendwann die Erfahrung gemacht, was weitläufig mit „Von nix, kommt nix“ übersetzt werden kann.
      Viele von denen haben erhebliche Abstriche in der Vergangenheit gemacht um dahin zu kommen wo diese in der freien Wirtschaft jetzt stehen. Das Risiko des Scheiterns ist auch ein Thema.
      Oftmals sind es Leistungsträger der Gesellschaft, selten Leistungsnehmer.
      Ob die AFD jetzt die richtige Partei ist, sei dahin gestellt, ich persönlich werde in den kommenden Wahlen als ehemaliger Nichtwähler die AFD wählen, denn – obwohl hier bei SF ausführlich über pro und contra über Wählen und nicht wählen geschrieben wurde, zähle ich mich durch meine Entscheidung in das sogenannte Lager der Protestwähler, dem Wähler der nur aus mathematisch, rationalen Gründen die AFD wählt und nicht weil die AFD unbedingt meine Interessen vertritt. In ein paar Punkten kann ich immerhin die von der AFD aufgestellten Forderungen nachvollziehen und ich werde sehen was kommt..

      Was bei mir niemals im Leben in die Tüte kommt, dass ich CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP wählen werde, dann wähl ich lieber nicht..

      • „…nur aus mathematisch, rationalen Gründen … nicht weil die AFD unbedingt meine Interessen vertritt“

        Also im Prinzip nur, um diese parlamentarische Demokratie aufrecht zu erhalten…?

        • lernender sagt:

          Wenn jemand auf meine Argumente mit Verlinkung auf irgendwelche Hitlerfilmchen verlinkt, der möge doch den auch hier erschienen Beitrag über Ressilienz informieren, der besagt, je unsachlicher und ideologischer die Gegenargumentation, desto mehr spornt es dem freiheitsliebenden Individuum an, seine eigene Sache best möglichst zu verfolgen

          thx

          „Resilienz (von lat. resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Mit Resilienz verwandt sind Entstehung von Gesundheit (Salutogenese), Widerstandsfähigkeit (Hardiness), Bewältigungsstrategie (Coping) und Selbsterhaltung (Autopoiesis).“

        • Peter sagt:

          Nachtrag: eben gerade gefunden. Noch jemand der behauptet, westliche Demokratien sind gar keine:
          http://youtu.be/Rx5SZrOsb6M

      • Peter sagt:

        @lebender: gratuliere du hast es verstanden
        @Sockenschuss:
        ä) Danke, die Rede kannte ich noch nicht. Die paßt wie angegossen auf die heutige Situation. Und: auch wenn die Linken und SPD das noch so demontieren, er war ein Soze, genau wie sie.
        b) ein Schritt nach dem anderen. Unser jetziges System wäre gar nicht so schlecht, wenn es nicht durch Korruption und Egoismus pervertiert wäre. Tatsächlich leben wir in einer Plutokratie, die sich mit dem Deckmantel der Demokratie getarnt hat. Ich würde lieber an der Ausmerzung solcher Fehler arbeiten wollen, als an der Abschaffung.
        @all: tippe auf dem Handy, Grammatikfehler und Sinnentstellende Wörter sind Kolkateralschaden.

  8. rote_pille sagt:

    Es gibt nur wenige Personen, die die Linken und vor allem das wofür sie stehen so sehr verabscheuen wie ich, aber ich finde es trotzdem besser, wenn die AFD nicht gewählt wird. Man muss sich die Fakten ansehen – vor allem die Höhe der Verschuldung und das politische Handeln ähnlicher Parteien im Ausland – und man wird einsehen müssen, dass diese Partei auch nichts ändern kann. Tut mir Leid euch enttäuschen zu müssen, aber das Land wird nicht wieder dadurch auf den richtigen Weg kommen, dass man etwas mehr von Leistung redet oder auch was gegen kriminelle Ausländer sagen darf. Das sind nur schmeichlerische Illusionen, während die Probleme ungelöst bleiben. Sie bleiben ungelöst, weil die Lösung eine mentale Einstellung erfordern würde, die die meisten Leute nicht aufbringen.
    Sie können einfach niemanden sterben lassen und schützen andere ständig vor den negativen Konsequenzen ihres schlechten Verhaltens. Wenn ein Kind auf einem Schlauchboot das Mittelmeer überqueren will und ertrinkt sagen sie nicht „So ein Glück, ein Sozialfall weniger.“ sondern fordern die Regierung auf sich stärker zu engagieren. Wenn in Afrika Leute verhungern oder an Krankheiten sterben, sagen sie nicht „Die vermehren sich sowieso viel zu schnell, wo wären wir erst wenn die überleben würden?“, sondern sehen das als ein Problem auf das sie viel Geld verschwenden. Und irgendwann gibt es dann doppelt soviele Afrikaner, in ihr Land kommen und sich alles nehmen können was sie wollen, denn die Deutschen denken, es nicht in Ordnung sein Eigentum mit tödlicher Gewalt zu verteidigen. Oder sie klagen über die Racheaktionen anstatt den Mund zu halten und sich zu freuen, dass jemand die Drecksarbeit für sie erledigt.

  9. Gernot Meyer sagt:

    Ich habe gestern mal gegugelt, was es an Meldungen zum Thema CDU und Austritte gibt. Und laut den letzten Auskünften der CDU sollen ihr tatsächlich vermehrt Mitglieder davonlaufen, jedoch, und das ist das Erstaunliche für mich, sollen sich Neueintritte mit ihnen aber die Waage halten.

    Quelle, zB. Huffingtonpost vom 21.10. „Die Zahlenlüge. Warum Merkel die CDU doch nicht zugrunde richtet“

    • Sven Schillings sagt:

      Sorry, seit wann ist denn die Huffington Post eine seriöse Quelle?
      Tatsächlich verloren schon vor der Zuwanderungswelle die etablierten Parteien massiv Mitglieder, dies dürfte sich eher verstärkt haben.

  10. Hosenmatz sagt:

    Ich sehe in den Ergebnissen vor allem dieses:

    Die Leser von ScienceFiles haben (aus diesem Kreis rekrutieren sich wohl die Teilnehmer der Umfrage?)

    in der Regel ein Abitur
    evtl. ein abgeschlossenes Studium
    ein mittleres bis hohes Einkommen
    und sind wahrscheinlich bei der nächsten Wahl AfD-Wähler.

    • @Hosenmatz

      Das stimmt scon deshalb nicht, weil wir deutlich mehr LESER haben als AUSGEFÜLLTE FRAGEBÖGEN! Letztere sind eine Teilmenge Ersterer, und es ist durchaus möglich, dass Leute den Fragebogen finden und ausfüllen, die nicht oder nicht regelmäßig ScienceFiles lesen!

      Um wieder einmal Robert Schoch zu zitieren: „Nature [und soziale Phänomene sicherlich nicht weniger] is not as simple as some people’s thinking may be“🙂

      • P.S.

        Vielleicht sind in diesem Zusammenhang die folgenden Zahlen interessant:

        Im Verlauf von 2 1/2 Tagen haben (bislang) 846 Personen den Fragebogen ausgefüllt. Allein am 13. Januar hatten wir auf ScienceFiles 41.377 Leser. Dieser Tag war zugegebenermaßen überdurchschnittlich, aber er gibt ein ganz gutes Bild unserer Besucherzahlen ab. Ich denke, das illustriert den Punkt: Leserzahlen sind eben doch etwas gänzlich anderes als die Zahl der Personen, die einen bestimmten Fragebogen, den wir konzipiert und in Umlauf gebracht haben, ausfüllen.

  11. Pingback: Erste Umfrageergebnisse: AfD mobilisiert Nichtwähler und hochgebildete Wähler | LW-Freiheit

  12. Roland sagt:

    Haben sie schon daran gedacht, diese Umfragen mehr Aufmerksamkeit zu geben? Oder verbleiben die Umfragen im Kennerkreis der ScienceFiles-Leser? So gesehen stellen sie ja eine echte Alternative dar zu dem sonstigen Rammel, was sich quantitative Sozialforschung nennt. Ist doch Schade, wenn es nur auf diesen Leserkreis beschränkt bleibt. Oder ist das so gewollt?

    Nennen Sie mich paranoid. Aber ich habe das Gefühl, dass insofern ScienceFiles auch ein Meinungsblog ist, Sie mit diesen Umfragen Marktforschung betreiben- Nur eben zugeschnitten auf den Meinungsmarkt.

    Andererseits dürften die Umfragen solange sie nur von ScienceFiles-Lesern bedient werden, auch nur über die ScienceFiles-Leserschaft Auskunft geben. Es ist zwar online und für jedermann einsehbar – aber es wäre absurd, würde man ScienceFiles keinen Kanalisierungseffekt zuschreiben. Würde man in Netz-gegen-Nazis diese Umfrage starten, kämen garantiert andere Ergebnisse heraus.

    • Was???

      Irgendwie verstehe ich nicht, was Sie uns sagen wollen. Wollen Sie vielleicht ein Repräsentativitätsargument machen …🙂

      Wenn ja, hier ist die Antwort:
      http://www.sciencefiles.net/mythos-der-reprasentativitat/

      Falls Sie Ideen über weitere Verbreitung haben, wir sind für (fast) alles offen.

    • @Roland

      Ich verstehe – wie Michael Klein – auch nicht, was Sie uns eigentlich sagen wollen.

      Aber es kann, glaube ich, nicht schaden, auf zweierlei hinzuweisen:

      1. ScienceFiles ist ein Wissenschafts- und ein Argumentationsblog, kein „Meinungsblog“.

      2. Wenn Sie meinen, dass jede Befragung, in der Leute nach Ihren Auffassungen zu irgendetwas gefragt werden, „Marktforschung“ sei, weil sie einen „Meinungsmarkt“ abbilde, dann kenne Sie offensichtlich den Unterschied zwischen empirischer Sozialforschung und „Marktforschung“ nicht.

      Und dann wäre die gesamte Politikwissenschaft „Marktforschung“, sozialpsychologische Untersuchungen, z.B. zu Ethnozentrismus, wären „Marktforschung“, pädagogisch ausgerichtete Forschung z.B. zum Zusammenhang zwischen Resilienz und Erziehungsstilen wären „Marktforschung“ etc etc.

      Wenn alles, was jemand tut, prinzipiell getan wird, weil er „Marktforschung“ betreiben will, dann frage ich mich, auf welchen „Meinungsmarkt“ Ihr Kommentar abzielt bzw. auf welchem „Meinungsmarkt“ Sie mit diesem Kommentar meinen, einen – finanziellen? – Vorteil für sich erwirtschaften zu können.

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