Sprühender Witz: Kardinal will Gutmenschen rehabilitieren

Kardinal Woelki ist unter die Straßenkünstler, neudeutsch: die performance artists gegangen. Gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend und Mitarbeitern der Caritas will er im Erzbistum Köln das Wort „Gutmensch“ auf Plätze sprühen. Die Sprühkreide, die grüne Sprühkreide sei leicht zu entfernen, so hört man aus dem Erzbistum.

Die vergängliche Straßenkunst, die man wohl als Verbildlichung des Spruchs, nichts ist so vergänglich, wie ein Gutmensch (aus Sprühkreide) betrachten muss oder als modernisierte Variante der morbiden Erkenntnis: Asche zur Asche und Sprühkreide zur Sprühkreide, mit der Geistliche bei Begräbnissen glänzen, sie soll der Rehabilitation des Wortes „Gutmensch“ dienen, so erklärt der Kardinal.

“Eigentlich will doch jeder Mensch gut sein. Wir brauchen gerade das Gute, um unsere Gesellschaft zusammenzuhalten.“ Wenn Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen, als Gutmenschen beschimpft werden, dann sei das absurd. Das meint der Kardinal.

Bochenski LogikFrüher hatten katholische Geistliche eine Ausbildung in Logik. Joseph Maria Bochenski hat seine Logik und seinen katholischen Glauben unter einen Hut gebracht. Früher, da haben sich katholische Logiker über die Frage auseinandergesetzt, was ein Begriff wie „Gutmensch“ eigentlich aussagt.

Die zwei Lager, die es früher gab und die früher noch jeder katholische Geistliche aufsagen konnte, sie leiteten sich einmal von Plato ab und behaupteten, das begrifflich Beschriebene haben genau die reale Existenz, die der Begriff beschreibe. Wenn man so will, teilt sich das Beschriebene dem Beschreiber im Begriff mit. Diese etwas mystische Auffassung vom Wesen der Dinge in begrifflicher Fassung, wurde von einer nominalistischen Schule bekämpft, die darauf beharrt hat, dass Begriffe Konstruktionen sind, die von Menschen erdacht werden, um reale oder abstrakte Dinge zu beschreiben. Am deutlichsten kann man diesen Unterschied am Beispiel von Gut und Grumpf machen. Während ein Anhänger Platos der Ansicht ist, „gut“ sei eine Eigenschaft von Dingen, die begrifflich gefasst wird, was eine Äquivalenz von gut in Begriff und Realität zur Folge hat und keine andere Begrifflichkeit als “gut” zulässt, sind die Nominalisten der Ansicht, dass dann, wenn man Grumpf als etwas definiert, das z.B. jemanden beschreibt, der in Mathematik immer alle Aufgaben zu lösen im Stande ist, man sagen kann, dass dieser jemand in Mathematik grumpf ist – denn man beschreibt ein empirisches Faktum mit einem mehr oder weniger willkürlichen Begriff, der seiner Willkür nur dadurch enthoben wird, dass er zur Konvention erklärt wird, was dem Verständnis und der Verständigung sehr zuträglich ist.

Kardinal Woelki ist im Gegensatz dazu der Ansicht, dass ein Begriff das ist, was er bezeichnet. Gut muss gut sein. Der gute Hirte kann sich für Woelki ebenso wenig als Schwein erweisen wie sich ein Gutmensch als missionarischer Eiferer, der dem eigenen Vorteil verpflichtet ist, erweisen kann. Kurz: Begriffe haben für Woelki eine wahre, keine konstruierte Existenz.

Nur so kann man es erklären, dass er meint, man könne dadurch, dass man das Wort „Gutmensch“ auf Plätze sprüht, nur eines bewirken: Die Rehabilitation von Gutmenschen.

Auf eine solche Idee kann man nur kommen, wenn man keinerlei Menschenkenntnis, keinerlei Erinnerung an die scholastische Tradition in der Katholische Kirche und keinerlei Verständnis des täglichen Lebens hat. Wir fürchten, dem Kardinal aus Köln steht ein Schock bevor.

Es beginnt schon damit, dass nicht „jeder Mensch gut sein“ will. Oder anders formuliert: Das, was manche Menschen für gut halten, wird von anderen für gar nicht gut gehalten. Nehmen wir Woelki kurz ernst und gestehen ihm zu, dass jeder Mensch gut sein will. Wenn jeder Mensch gut sein will, dann müssen zwangsläufig auch Adolf Hitler, Heinrich Himmler, Mao, Idi Amin und Fidel Castro den Willen gehabt haben, gut zu sein.

 

Die Opfer der Genannten werden kaum zu dem Schluss kommen, dass den Genannten ein Wille zur Gutheit unterstellt werden kann. Der Kardinal erzählt hier also Unsinn. Es gibt ganz offensichtlich einen Unterschied zwischen Intention und Verhalten, so wie es einen Unterschied zwischen Auffassungen darüber gibt, was als „gut“ anzusehen ist. Die katholische Kirche hat es über Jahrhunderte für gut befunden, Menschen an Holzstäben zu verbrennen, um deren Seele zu befreien. Die damaligen Gutmenschen haben also zwangsläufig die posthume Segnung des Kölner Kardinals.

Oder ist Woelki gar nicht der Meinung, dass man Giordano Bruno Gutes getan habe, als man ihn verbrannt hat bzw. dass Adolf Hitler mit seinen Großdeutschen Phantasien eigentlich Gutes tun wollen, wem auch immer?

Wenn der Kardinal dieser Meinung nicht ist, dann muss er zwangsläufig zugestehen, dass Gutmenschen nicht unbedingt gut sein müssen, schon weil das, was der Begriff bezeichnet, nicht notwendig ein guter Mensch sein muss. Entsprechend sollte es den Kardinal nicht wundern, wenn seine Aktion von manchen als Unsinn von Gutmenschen bewertet wird, und zwar von denen, die es nicht mehr ertragen können, von anderen bevormundet und ständig auf das, was angeblich gut und richtig ist und regelmäßig denen nutzt, die sich so gerne als Gutmensch inszenieren, hingewiesen zu werden.

Manche werden gar in der Aktion einen Beleg dafür sehen, dass es auch anderen reicht. Denn: Wie man daran sehen kann, dass in Köln Plätze mit dem grünen Wort Gutmensch besprüht wurden und da jeder weiß, dass grün die Farbe von Ekel, Schlechtheit und Erbrechen ist, gibt es immer mehr, die der Missionierung durch Menschen, die vorgeben, besser als andere zu wissen, was gut und was für diese anderen gut ist, nichts mehr abgewinnen können, sie im wahrsten Sinne des Wortes zum Kotzen finden.

Das eben ist das Problem: Ob Gutmenschen alle gut sind oder jeder gut sein will, sind empirische Fragen, keine Fragen des Glaubens, wie der Kardinal meint.

Ob er es auch gut meint?

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20 Responses to Sprühender Witz: Kardinal will Gutmenschen rehabilitieren

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  2. Wolf says:

    Hich empfehle Herrn Woelki ein wenig Vorsicht bei seiner Aktion. Die Stadt Köln geht (in Vorbereitung auf den nächsten Silvesterabend) massiv gegen Straßenkriminalität vor:
    https://www.welt.de/regionales/nrw/article159215903/Koeln-will-Strassenkuenstler-vom-Dom-verbannen.html

  3. Werner Müller says:

    Ob man unbedingt einen Gewaltigen an der Klatsche haben muß um in die oberen Regionen klerikaler Gestalten zu klettern ? Bei einigen scheint das der Fall zu sein. Bei anderen reicht es
    besoffen Auto zu fahren oder zusammenhangloses Zeug zu phantasieren.
    Der Herr sei mit ihnen……

  4. Heike Diefenbach says:

    Warum wohl, denkt Herr Woelki, sprechen Kritiker der (Um-/)Erziehungsgesellschaft von Gutmenschen und nicht von guten Menschen?

    Irgendetwas stimmt mit seinen Deutschkenntnissen nicht, wenn er den semantischen Gehalt der beiden Ausdrücke nicht unterscheiden kann. Vor diesem Hintergrund sollte er vielleicht noch einmal überdenken, ob er wirklich in der Öffentlichkeit schreiben will ….

    In jedem Fall hätte er meinen Respekt, wenn er sich der politisch korrekten Wortspielclownerien enthalten würde und in der Zeit, die er mit ihnen zu verschwenden gedenkt, auch nur EINEM Menschen, der im Sterben liegt, seinen Trost anbieten würde oder auch nur EINER herrenlosen Katze einen Futtertrog anbieten würde oder auch nur in EINER Suppenküche Essen austeilen würde ….

    Die Möglichkeiten, ein guter Mensch zu sein, sind endlos, aber sie sind alle mit persönlichem Einsatz verbunden, der Zeit und guten Willen kostet und der oft nicht vegolten wird und nicht durch die Medien gezerrt wird, damit der pflichtschuldigst gelieferte Applaus eingeheimst werden kann – ganz zu schweigen von der guten Tat, die darin besteht, Unsinn zu unterlassen, der niemandem nutzt, aber den Steuerzahler schädigt, wie z.B. das Beschmieren von öffentlichen Straßen und Plätzen, die dann von den Arbeitern der Straßenreinigung wieder gereinigt werden sollen, nachdem die “Würden”träger dort ihre Vorstellung von Gutheit ausgelebt haben.

    Herr Woelki optiert offensichtlich dafür, sich als Gutmensch zu inszenieren und es anderen Menschen zu überlassen, gute Taten zu tun, weil sie gute Menschen sind (oder sein wollen). Und DAS ist vielleicht der wichtigste Grund dafür, dass sich Menschen von der Kirche abwenden und sich woanders sinnvoll engagieren: sie können einfach keine Kirchenleute mehr ertragen, die nicht nur keine guten Taten tun, sondern sich auch noch zu den Erziehern derer aufschwingen wollen, die – ganz und gar außerhalb der Kirche – gute Taten tun.

    Wenn Herr Woelki schon keinen Wert auf formale Logik oder semantischen Gehalt von Worten legt, dann sollte er vielleicht Wert auf soziale Intelligenz legen?!?

    • corvusalbusberlin says:

      DAS ausgerechnet von Woelki – eins der “Oberasse” der organisierten katholischen Einrichtungen.

      Den Begriff “Gutmenschen” sollte er sich von Brigitte Grunert erklären lassen.
      Dann würde er nicht so einen Unsinn reden oder sogar schreiben.

  5. Xep says:

    Immer wenn ich den Woelki sehe, muß ich an Otto als Pfarrer denken.

  6. Sven Kuchary says:

    Durch die moralisch zu hoch getragenen Nase versteht Herr Woelki die Kritik am Gutmenschentum nicht. Er meint, wer aus subjektiv gut gemeintem Motiv handelt, schafft auch das Gute, und selbst wenn nicht “gut gemacht” herauskommt, so ist es zumindest “moralisch gut”. Die moralische Bilanz ist aber noch schlimmer: Gutmenschen sind nicht einsichtsfähig. Sie hängen Moral nur am Ziel auf, aber nicht an den Taten. Es sind aber die Taten, die zählen: praktisch und moralisch, in der Bibel “du sollst nicht…”, im Buddhismus karmisch… . Am Kommunismus lässt sich gut zeigen, wie ein ursprünglich hehres Ziel leider leider unschöne Mittel erforderte wie Beseitigung der russischen Kulaken, Einrichtung von Gulag und Bau einer Mauer, damit Uneinsichtige dem Grausen nicht davonlaufen. Bei uns akutell scheuen sich Gutmensch nicht schadhafte Mittel einzusetzen, z. B. Lüge und Vertuschung, um bloß “nicht den Rechten in die Hände zu spielen”.
    Mir bleibt rätselhaft, was man im Theologiestudium lernt: Sicher keine fundierte Theorie der Moral.

  7. ein stein says:

    „Eigentlich will doch jeder Mensch gut sein.“

    Und selbst wenn das stimmte, würde kein Schuh aus Woelkis Schmieraktion. Denn wenn ohnehin schon jeder mit Gutmenschentum infiziert ist, dann macht es erst recht keinen Sinn, diesen grünlichen Auswurf überall hinzurotzen, um noch mehr (mehr als ALLE?) Menschen anzustecken.

    Es geht hier auch nicht um Logik, sondern um den Versuch, Gutmenschentum seine individualethische Imperativstruktur zu nehmen und es stattdessen als Kategorialstruktur durchzudrücken.

    Angela Merkel ist da schon weiter. Für sie ist Gutmenschentum bereits kein individualethischer Imperativ mehr, bei dem jeder selber entscheiden kann, wie weit er seine Zeit und sein Vermögen dafür einsetzen will, sondern eine Staatsdoktrin, über die in Deutschland nicht einmal diskutiert werden darf, sonst ist das nicht mehr ihr Land. Ihre Politik der kollektiven Nächstenliebe wird einfach mit dem Vermögen ALLER durchgeführt, ohne dass jemals ein demokratischer Entscheidungsprozess über die Tatsache an sich und über sein Ausmaß stattgefunden hätte.

    Und da niemand Anstalten macht, Merkel dabei zu stoppen, wird sie wohl so weitermachen, bis ihr Versuch, sich als Mutter Theresa für „Flüchtlinge“ ausschließlich auf Kosten ihrer Bürger zu etablieren, endlich mit dem Friedensnobelpreis belohnt wird.

  8. Gereon says:

    Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut.

    Übrigens hat jemand versucht Merkel auf legalem Wege zu stoppen.
    Es gibt zahlreiche Petitionen und die berühmte Schachtschneiderklage vor dem Bundesverfassungsgericht.
    Diese wurde vom Gericht ungelesen verworfen, als sei die Klage eines der renommiertesten Staatsrechtler des Landes irgend ein flapsig formulierter Einwurf eines ungebildeten Unterschichtlers.

    Schachtschneider meinte, das die Klage dennoch sinnvoll war, denn der Bürger hätte das letzte Rechtsmittel ausgeschöpft und ab jetzt gälte Art 20 Abs 4 GG.

  9. Berliner says:

    Wen wundert das noch bei Kardinal Woelki. Das Schicksal muslimischer Flüchtlinge liegt ihm mehr am Herzen als das Schicksal christlicher Flüchtlinge. Einige Tatsachen wollen weder Kardinal Woelki noch die Gutmenschen wahr haben.Viele der im Mittelmeer ertrunkenen waren bzw. sind Christen die von den Schleppern einfach über Bord geworfen wurden. Wenn sich Herr Woelki. auch so für die verfolgten Christen engagieren würde. Ein Tip für Herrn Woelki schauen Sie mal nach Spanien. Da steht einer dieser Schlepper oder Schleuser momentan wegen Massenmord vor Gericht. Dieser Mann hat zugunsten seiner muslimischen Glaubensbrüder Christen über Bord geworfen um seine Glaubensbrüder nach Europa zu bringen. Herr Woelki das Geld das Sie für Sprühdosen ausgeben und das was Sie für das Flüchtlingsboot ausgegeben haben wäre bei den verfolgten Christen besser aufgehoben. Vielleicht reden Sie in einer Ihrer nächsten Predigten den sogenannten Gutmenschen und sich selbst mal ins Gewissen. Christliche Flüchtlinge sind auch bei uns in Deutschland Übergriffen ihrer muslimischen Mitbewohner in den Unterkünften ausgesetzt. Auch wurde bekannt das sich das muslimische Wachpersonal an den Übergriffen beteiligte. Wie wäre es Herr Woelki wenn Sie das Interesse der Gutmenschen mal auf die Obdachlosen lenken wurden? Ich gehe jede Wette ein das diese Menschen mehr Hilfe und Gebete brauchen als die sogenannten Flüchtlinge. Nur zu Ihrer Information auch in Köln mehr als genug Obdachlose die für jede Hilfe dankbar sind Ach noch etwas was weder Ihnen noch den Gutmenschen schmecken wird.An vielen Schulen hier in Deutschland gilt das Wort Christ als Schimpfwort oder die Betitelung als Christenschwein gehört leider auch schon zum Alltag. Da können auch Sie zusammen mit den Gutmenschen ein und Nachnamen

  10. Einstein says:

    Diese Kirchenlumpen sind ein Kriminalfall und jeder, der da noch hingeht, sollte sich
    auf seinen Intellekt untersuchen lassen. Wer für diese Lumpen noch die horrende Kirchensteuer abdrückt, den verachte ich zutiefst. Auf meiner Beerdigung wird ein guter Redner sprechen und kein schwuler Pfaffe.

    • corvusalbusberlin says:

      @ Einstein
      “….horrende Kirchensteuer abdrückt,……”

      Die Kirchen kassieren von JEDEM STEUERZAHLER – und hier meine ich nicht die Kirchensteuer einen Teil ein, um ihren kranken Nachwuchs weiterhin auszubilden und die Gehälter der Bischöfe zu bezahlen.
      Lesen Sie: “Die Kirche und ihr Hofstaat.”Sehr interessant und keiner der arbeitenden Bevölkerung geht dagegen an, da es den Leuten zum Teil gar nicht bekannt ist.

    • corvusalbusberlin says:

      @Einstein
      Bei mir wird keiner sprechen. Die hatten Zeit meines Lebens Zeit genug.

  11. Jürg Rückert says:

    Dieser Kardinal lebt in seinem Wölki-Kuckucksheim. Er ist ein unbelehrbarer Gut-Täter. Sollte er 80 Jahre werden, wird er die Umwandlung seines Doms in eine Moschee noch mitfeiern dürfen.

  12. dentix07 says:

    >… grün die Farbe von Ekel, Schlechtheit und Erbrechen.<
    Stimmt zwar, aber ich fand es wird auch damit verbunden:
    "Grün ist die Farbe der Natur und symbolisiert Wachstum, Hoffnung, Harmonie, Frische, Fruchtbarkeit, Sicherheit, Stabilität und Ausdauer." (Darum nennen sich DIe GRÜNEN ja so!)
    Und auch:
    Dunkelgrün steht für Ehrgeiz, Gier und Eifersucht.
    Gelbgrün wird mit Krankheit, Feigheit, Eifersucht und Zwietracht in Verbindung gebracht.
    Blaugrün steht für Heilung und Schutz.
    Olivgrün ist die internationale Farbe des Friedens. (Ausgerechnet Olivgrün, die militärische Tarnfarbe!)
    Und:
    Grün ist die Farbe des Propheten!
    (Zu dessen Anhängern Woelki dem Anschein nach eine innigere Beziehung hat als zu seinen verfolgten christlichen Glaubensbrüdern!)
    Man kann sich also zu Recht fragen was uns Woelki damit sagen will, daß der Gutmensch grün gesprüht wird? Oder hat er darüber nicht nachgedacht?

  13. Charlotte says:

    Die Kirche hat sich immer auf die falsche Seite geschlagen aber man hielt ihr noch zu Gute, dass sie sich in der Vergangenheit entschuldigen konnte: Mein Gott, ich brauchte das Geld. Aber jetzt drängelt sie sich sogar vor. Ich kann das nicht verstehen. Ich dachte, das Theologiestudium ist schwierig und erfordert viel Kompetenz. Wo können denn dann diese ganzen Witzbolde herkommen?

  14. merxdunix says:

    Man kann ja mit den Gutmenschen schon fast Mitleid haben, wenn sich durch Woelkis Idee deren Martyrium offenbart, weil sie von den gütigen Menschen mit Füßen getreten oder ihnen aus den Weg gegangen wird.
    Wer andere an seinen Maßstäben messen will, dem entgeht gern mal:
    Gut ist schlechter als besser.

  15. altermann says:

    Mich ärgert, dass dieser Mann in B11 bezahlt wird – aber nicht aus Kirchensteuergeld, sondern vom Geld aller Bürger. Für Leute, die Religionen als Mummenschanz betrachten, ist dies eine Zumutung. Mehr schreibe ich dazu jetzt nicht, sonst ärgere ich mich maaslos.

    • corvusalbusberlin says:

      @Altermann Ja, das habe ich doch einige Kommentare zuvor an EINSTEIN geschrieben und mich gewundert, dass auf ein Thema, das fast alle angeht, die Resonanz so gering ist.

  16. fdominicus says:

    Gutmenschen = Pharisäer, das sollte katholischen Würdenträgern etwas sagen.

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