Ungereimtheiten: Anis A. und die flüchtige Duldungsbescheinigung

Eine kurze Chronologie:

Am Montagabend hat der Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz stattgefunden.

Spätestens eit Dienstag hat die Polizei den Lkw zur forensischen Behandlung und untersucht ihn auf Spuren. Dabei wurde z.B. herausgefunden, dass der ursprüngliche Tatverdächtige nicht an der Tat beteilitgt war, weil sich keine, ihm zuordenbaren Spuren (DNA oder sonstiges) im Lkw finden lassen. 

Seit Mittwochmorgen wird nach Anis A. gefahndet, dessen Duldungsbescheinigung im Fußraum des Lkw gefunden wurde.

Das Beweisstück, das sich tagelang und sehr eindrucksvoll der Entdeckung derselben Spezialisten entzogen hat, die in der Lage waren, alle DNS-Spuren zu sichern und sicher feststellen zu können, dass ihr usprünglicher Tatverdächtiger nicht am Tatort war, sieht wie folgt aus:

800px-duldung-beispiel

Genau so hat man sich ein Dokument vorgestellt, das niemandem auffällt, und das stunden-, ja tagelang unbeachtet im Fussraum eines Lkw liegenbleibt.

Print Friendly, PDF & Email

About Michael Klein
... concerned with and about science

36 Responses to Ungereimtheiten: Anis A. und die flüchtige Duldungsbescheinigung

  1. FDominicus says:

    News? Fake? Wer will es wissen? Höre ich hier jemanden NSU rufen?

  2. Pingback: Ungereimtheiten: Anis A. und die flüchtige Duldungsbescheinigung – INTERNETZEL

  3. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Ungereimtheiten: Anis A. und die flüchtige Duldungsbescheinigung

  4. Wieso ist das Bild geschwärzt???Es wird doch mit Bild nach ihm gesucht!?Aber wie alt soll er sein?Den Geheimratsecken nach müsste er mindestens 30 sein.

    • Sven Kuchary says:

      Der abgebildete Ausweis ist ein “Muster” – ausgestellt für jemand anderen. So sieht das _bespielsweise_ aus. Also größer als ein Haar, oder was die Spurensicherung sonst so in Kunststoffbeutel tut. – Wer ein Bild des Täters sehen will, lese britische Presse, denn deutsche Presse lässt mit verpixelten Bildern fahnden.

  5. Michael K. says:

    Für mich stellt sich die Frage: Wer ist Anis A.?
    Höchstwahrscheinlich (wenn man komplette Blödheit ausschliesst) kann er es ja nun nicht gewesen sein. Die Behörden hätten ja nun auch nicht den Affentanz mit dem falschen Mutmaßlichen aufgeführt, hätten Sie das Dokument am Tatort kurz nach der Tat gefunden – wovon ich ausgehen muss, wenn es tatsächlich im Fußraum lag. Somit ist es nachträglich dorthin gelangt. Was würde nun dieser Anis A. machen, sähe er sein Foto zur Fahndung im TV? Hätte er Zeugen dass er zur Tatzeit woanders war – was sollte ihm passieren? Warum sollte er sich dann nicht melden, um diesen Unsinn der Fahndung nach dem Falschen zu beenden? Lebt er vielleicht gar nicht mehr? Dann wird man ihn auch nicht finden können.
    Es bleibt abzuwarten was in den nächsten Tagen passiert. Was ich mir aber kaum vorstellen kann, ist, dass er lebend gefasst wird.
    Naja, und einen Toten zu erschiessen ist auch nicht ohne.

  6. xyz says:

    Also ich wundere mich da eher darüber, dass Terroristen offenbar regelmäßig so staats- und pflichtbewusst sind, Ausweispapiere mit sich zu führen und nach Anschlägen für die Ermittler zurücklassen. Das nenne ich vorbildliche Integration auf dem Level eines deutschen Vorzeigeverwaltungsbeamten.

    So waren angeblich im Hinblick auf die Flugzeugeinparkversuche vom 11.09.2001 die Ausweisdokumente von al-Suqami und al-Omari gefunden worden.

    Auch beim der Terrortat in Bezug auf Charlie Hebdo lassen die angeblichen Täter pflichtbewusst ihre Ausweise im Fluchtfahrzeug liegen.

    Oder nehmen wir das LKW-Vorbild Nizza. Auch hier lässt der angebliche Täter vorbildlich seine Ausweispapiere zurück.

    Oder nehmen wir das Attentat am 13.11.2015 in Paris. Selbstverständlich wird auch hier pflichtbewusst zwischen den ca. 130 Leichen ein sysrischer Pass positioniert, damit die Ermittler nicht so lange suchen brauchen und die Regierung zur Vergeltung Stellungen in Syrien bombadieren kann.

    Wenn da nicht irgendwelche Geheimdienste am faken sind, dann bin ich wirklich über das geradezu vorbildliche Ausweis-hat-man-bei-sich-zu-tagen-Verhalten der angeblichen Täter sehr erstaunt.

    • xyz says:

      Ach ja noch eines! Ich bin gespannt, ob die bisherigen Drehbücher weiterhin 1:1 umgesetzt werden und der angebliche Täter leider vorher verstirbt, bevor er seine Geschichte – wie es zum Ausweisverlust gekommen sein könnte – der Öffentlichkeit mitteilen kann.

      Ich gehe daher davon aus, dass wir schon bald etwas von einem Feuergefecht hören werden, wo angebliche Polizisten den angeblichen Täter leider nicht mehr lebendig festnehmen konnten.

      Irgendetwas kommt mir jedenfalls an der ganzen Sache merkwürdig vor.

      • corvusalbusberlin says:

        @ xyz “Irgendetwas kommt mir jedenfalls an der ganzen Sache merkwürdig vor.
        Es ist alles merkwürdig. Und es wird, wie bereits in meinem Kommentar beschrieben, gleich am Anfang zu “Weihnachtsmarkt im Dorf lassen” so enden, dass der Täter nicht “auffindbar” ist oder erschossen wird.
        Wie das ja meistens der Fall ist.

      • xyz says:

        Riesiger Zufall: Bild berichtet, dass der Tatverdächtige leider hingerrichtet … äh ich meine erschossen wurde und somit leider nicht mehr in der Lage ist, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen.

        Naja, vielleicht erst einmal abwarten, was an diesen News der Fakemedien überhaupt Wahres dran ist.

        Denn mit einem Erschießen (nach Drehbuch) konnte nun wirklich keiner rechnen.

    • corvusalbusberlin says:

      @xyz Terroristen haben ihre Pässe immer bei sich zu tragen. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz.
      Migranten haben ihre Pässe zu verlieren – auch ein ungeschriebenes Gesetz.
      Kommt darauf an, wo sie herkommen.
      Man sollte da mal eine wenig Ordnung rein bringen.

    • Enno Schneyer says:

      Und in New York (9.11.) am Ground Cero wurde auch der Ausweis des angeblichen Attentäters in den Trümmern gefunden,obwohl Stahl pulverisiert wurde,hat wie durch ein Wunder das Ausweispapier überlebt!Oh welch ein Wunder,haleluja!

  7. ordo ab chao says:

    1. dient der Ausweis als eine Art Bekennerschreiben!!
    2. hat der polnische Schwager des Fahrers erzählt, dieser wiege 120kg und sei eine Kampfsau, die 1-2 Männer niemals überwältigen, eher 3-4 nötig seien!
    3. habe die Kripo ihm die Fotos der übelst zugerichteten Leiche nicht zeigen können, dutzende Messerstiche im Kopf/Gesicht! Zusätzlich zum Schuss..
    4. wurde der Ausweis ziemlich versteckt UNTER dem Fahrersitz gefunden, wo
    5. dieser wohl bei dem äusserst heftigen& brutalem Kampf verlustig & somit
    6. dort “hingerutscht” sei…

    THEMA ERLEDIGT, FRAGEN GEKLÄRT!!!

    • Und was ist die Quelle ihrer Wahrheiten? Unter dem Fahrersitz, der in der Regel bei einer forensischen Untersuchung als erstes ausgebaut wird, aber das nur nebenbei, fand sich dann auch keine DNA des zunächst Verdächtigten.
      Ich wünschte, ich hätte ihre Naivität … nein, doch lieber nicht.

      • ordo ab chao says:

        der war gut 😉
        und ich hätte gerne Ihre Pietätlosigkeit, neee, lieber doch nicht!
        Ernst beiseite:
        In Berlin ticken die Uhren anders, da scheint die UNfähigkeit Programm & Sitz ausbauen passiert dort als letztes.
        Ich finde die Sache übrigens auch äusserst dubios…

  8. Neo Comp says:

    Das ganze ist doch eine inzinierte Sache. Glauben diese Herrschaften wirklich, das der Teil der Bevölkerung die mit offenen Augen durch die Welt geht, schon so verblödet ist ??? Jeder nicht geistig Behinderte kann doch da wohl 1 und 1 zusammenrechnen und feststellen das die Summe nicht 1 ist !!! Was soll das ? Cui Bono ? Wem nützt es ? Zumal bei allen in den letzten Jahren stattgefundenen Attentaten immer wieder Personaldokumente gefunden wurden. Ist es jetzt ein Erkennungszeichen der Attentäter ihre Papiere zu hinterlassen ? Mit welchem Sinn ?

    • xyz says:

      Es hat immer dann einen Sinn, wenn die Regierungen darauf reagieren und handeln wollen (z.B. in Afghanistan einmaschieren, Freiheiten der Bürger beseitigen, Bombadierungen in ganz anderen Regionen zu rechtfertigen, …).

      Und wie man schon hörte, will die Regierung den deutschen Geheimdienst massiv ausbauen. Und dafür braucht man halt gewöhnlich einen Anlass.

      Wir befinden uns schnurstracks auf dem Weg in einen üblen Überwachungsstaat und solche Vorfälle dienen offenbar dazu, der Bevölkerung klar zu machen, dass man ja nur zu ihrem Schutze die Freiheiten beseitigen will.

    • Charly says:

      Leider ja, insbesonders die Gutmenschen!

  9. Karsten Butze says:

    einfach fragen “wem nützt es” z.B.:
    – es soll die Überwachung + Notstands-Gesetze durchgedrückt werden
    – oder… es soll eine bestimmte Etnie in den Mittelpunkt gerückt werden um von anderen abzulenken (Tuneesier raus, Syrer rein…)
    – oder… es soll Merkels Abgang (+ Truppe) eingeläutet werden
    – oder… Merkels Truppe soll gezeigt werden, dass Geheimdienst-Arme weit reichen (kusch, in die Ecke…) , möglicher Grund: EU/NATO-Oppositions-Sammlung unter Merkelführung

    und nicht vergessen: IS ist der terrroristische Arm der US-Geheimdienste, die machen was sie sollen.

  10. Eloman says:

    Wäre nicht das erste mal das wichtige Spuren bei der ersten Durchsuchung nicht bemerkt wurden. Und was ergäbe die Spökenkiekerei zum Tathergang? War’s der CIA? Der Mossad? Der FSB? Nur Geraune bringt uns nicht wirklich weiter.

    • Karsten Butze says:

      @Eloman: glaubst Du wirklich, wir bekommen jemals die echte Version zu hören?
      Nach Deiner Lesart sollten wir uns dann grundsätzlich das Denken selbst verbieten: Denken auf Nullinie.

  11. ordo ab chao says:

    erste Frage, die mir kam:
    WARUM lässt man nicht umgehend einen Mantrailer Hund am Lenkrad schnüffeln & hat den Täter nach spätestens einer halben std??????

  12. Pingback: Ungereimtheiten: Anis A. und die flüchtige Duldungsbescheinigung – Udos Blog

  13. Kevin Müller says:

    Also, angenommen… ich wollte einen Anschlag welcher Art auch immer verüben, denk, würde ich dann meine Geldbörse + Ausweis mitnehmen ? Den ich dann aus Versehen verliere ? Häh ? Wie blöde muss ich denn sein ? Alles was auf mich hindeuten könnte, wie Handy, Geldbörse, Ausweis ist brav zuhause. Das ist doch ein halbwegs plausiebeles Alibi. Das alles klingt sowas von “false flag”, das es mir sauer aufstösst . Absolut lächerlich das .

  14. Andreas K. says:

    Aber zumindest kommt auf den Täter eine schwere Strafe zu: Führerschein weg!

    Und nicht nur auf ihn, sondern möglicherweise bald auf jeden, der sich strafbar macht:
    https://twitter.com/HeikoMaas/status/811569441490239488?lang=de

    “Dadurch geben wir den Strafgerichten ein zusätzliches Mittel an die Hand, um zielgenau, spürbar und schuldangemessen zu agieren.”

    http://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/12212016_Fahrverbot.html

    Führerscheinentzug soll bei allen Straftaten möglich sein!

  15. volkuhl says:

    Der Bayrische Rundfunk zerstreut alle Bedenken:
    http://www.br.de/nachrichten/personaldokumente-is-100.html

    …wie gut, dass es die öffrech gibt.

  16. Ganz ehrlich? Diese Unfähigkeit traue ich unseren “Spezialisten” sogar zu. Ich meine, ich hätte sogar eher erwartet, dass die DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt finden… 😉

  17. Pingback: Ungereimtheiten: Anis A. und die flüchtige Duldungsbescheinigung – MoshPit's Corner

  18. Pingback: Die Flüchtlingskrise ist eine Bürokratiekrise | Refugees Welcome und danach

  19. corvusalbusberlin says:

    Ein Drama wird zur Komödie.

  20. Pingback: Ungereimtheiten: Anis A. und die flüchtige Duldungsbescheinigung — ScienceFiles | psychosputnik

  21. Don Andrés says:

    Auffällig ist, dass Anis A. in seiner Rolle als Täter mit seiner Vita den perfekten Supergau für die Regierung darstellt. Der ideale Kondensationskeim, an dem jetzt öffentlichkeitswirksam die gesamte Bandbreite der verfehlten Flüchtlingspolitik und ihre Folgen für die Menschen hierzulande kondensieren kann. Man könnte fast glauben, man hätte sich den schlimmsten Bösewicht gezielt aus der Datei der „Gefährder“ heraus gesucht. Eine Person, anhand derer das vollständige Versagen von Staat und Regierung real greifbar wird. So wie die Sache sich entwickelt, müssten eigentlich noch Köpfe rollen, und Merkels Kopf vorneweg. Wer könnte daran ein Interesse haben? Ausländische Geheimdienste? Oder vielleicht doch eine Gruppe von Widerständlern innerhalb des Staatsapparates der BRD? Hat diese Gruppe es vielleicht geschafft den Anschlag zu „Hijacken“ und den echten Täter Navid B. durch Anis A. zu ersetzen, weil bei der Festnahme von Navid B. etwas schief gelaufen ist, da eigentlich geplant war den Täter beim Zugriff zu erschießen? Hat man ihn deshalb wieder laufen lassen, um ihn hinterher unauffällig zu beseitigen? Hat diese Panne dazu geführt, dass es dieser Gruppe möglich wurde, den verhältnismäßig harmlosen Navid B. durch den mit seiner Vita wesentlich zielführenden Anis A. zu ersetzen, da man ansonsten mangels toten Attentäter die Sache doch als Unfall dargestellt hätte, wobei man dann dem polnischen LKW Fahrer einen Herzinfarkt angedichtet hätte? Hat man sich deswegen seitens dieser Gruppe für die „Ausweisnummer“ entschieden, weil es ob der Umstände eines plakativen Beweises bedurfte, um die Sache ins Rollen zu bringen? Was weiss Lutz Bachmann? Es würde mich nicht wundern, wenn Navid B. demnächst tot aufgefunden wird, und auch der Zeuge, der zu seiner Festnahme führte, noch mysteriös verstirbt.

Translate »
error: Content is protected !!
Skip to toolbar