2019 außergewöhnliche Hitzewelle? Klimaforscher ohne Integrität

Die letzten Tage waren wieder voller Schreckensszenarien. Um einmal ein geflügeltes Wort von Tony Heller aufzugreifen: gemessen an den Schreckensszenarien werden wir verbrennen, wenn wir nicht zuvor in steigenden Meeresspiegeln ertrinken.

Der Blödsinn, der täglich von der Klimawandelmafia verbreitet wird, er ist nicht mehr zu überbieten. Wir leben also am CO2-Abgrund der Welt, warten nur darauf, in denselben zu stürzen, oder wie der Spiegel schreibt:

„Tatsächlich: Die letzte Woche, da “Westeuropa rüstete” (“International Herald Tribune”), findet schon nicht mal mehr im Hundertjährigen Kalender ihresgleichen. Eine ganze Woche mit örtlich Tagestemperaturen von jeweils über 30 Grad — das notierte man, zumindest im Juni, hierzulande noch nie. Und daß Juni-Dürre die Niederschlagsmenge des ersten Halbjahres unter 110 Millimeter drückte, wie in Berlin verbucht, das gab”s seit 1851 nicht mehr.

Hitzetage ohne Beispiel: Im Ruhrgebiet fuhren winterliche Streukolonnen, um aufgematschten Asphalt mit Sand griffig zu halten. An der Saar schwärmten Inspektoren aus, um entlang den Flüssen zu verhindern, dass unter trockenheitsgeschädigten Bauern “der Höhergelegene dem Tiefergelegenen was wegnimmt” (ein Ministeriumssprecher).

Fahrzeugschlangen stauten sich kilometerweit, weil in Nord wie Süd auf Autobahnen die Betondecken bei Temperaturen über 70 Grad aufrissen; Züge fuhren mit Tempolimit, zwischen Köln und Koblenz galten 50 km/h, weil durch Hitzeglut “Gleisverdrückungen” (Bundesbahnjargon) entstanden.

Medizinern und Agrariern bot sich gleichermaßen eine “katastrophale Lage”. In den Städten sammelten Ambulanzen rund um die Uhr Hitzeopfer auf — für die allein in Frankfurt ständig 44 Klinik-Betten freigehalten wurden. Draußen darbten Ernte und Vieh, wuchsen Schäden der Landwirtschaft: in Hessen und Rheinland-Pfalz beispielsweise schon in Milliardenhöhe. In Nordrhein-Westfalen loderten schon 650 Waldbrände, im Raum Hannover, wo allein 90 000 Hektar künstlich beregnet werden, sind bis September die Brunnenbohrer ausgebucht.“

Das hat der Spiegel 1976 in seiner Ausgabe vom 5. Juli geschrieben. Damals hatte noch niemand den anthropogenen Klimawandel erfunden, deshalb kommt der Begriff im ganzen Beitrag nicht vor. Ungeachtet des fehlenden Klimawandels war es 1976 heißer als 2019, dürrer als 2019 … ganz ohne Einfluss der Menschen. Der menschengemachte Klimawandel ist ein Hoax.





„Im letzten Halbjahr fielen in Europa 45% weniger Niederschläge als im langjährigen Mittel. Auch mit Gewittern, die überdies verheerende Folgen haben, ist das Regendefizit kaum aufzuholen. Zeichen der Dürre: In der Pflanzenwelt ist der „permanente Welkpunkt“ erreicht. Vielerorts fehlt Grünfutter für das Vieh, Kühe werden zum Weiden in zwergwüchsige Sommersaatfelder getrieben oder müssen auf die Schlachtbank.. Europas Weizenernte ist auf drei Viertel der Normalernte zusammengedorrt, und es ist kein Regen in Sicht. Schlechte Nachricht aus dem Westen: Es herrscht Ruhe über dem Atlantik, Europas Wetterküche ist außer Betrieb. Das Thermometer steigt seit Wochen, die Stimmung sinkt täglich, drückende Hitze lastet auf allen Ländern. Die Sonne versengt das Leben, erstickt Hoffnungen, knickt Erwartungen. Die Landschaft glüht rot, gelb und braun, der Boden liegt staubig und knochentrocken, saftlose Wiesen welken dahin. Ausgemergelte Flussläufe winden sich aufgerissen durch flimmernde Täler. Staubfahnen wehen über knisternde Getreidefelder, erbarmungslos werden die Felder gegrillt.“

Die apokalyptische Beschreibung stammt aus der Weltwoche vom Juni 1976, also mitten im Jahrhundertsommer von 1976. Hans-Dieter Müller hat sie der Nachwelt erhalten.

Das alles zeigt, dass der Hitzerekord, das verbrennende Deutschland, das was die Zeitungen so einträglich melden, ein Hoax ist:

Die vermeintlich extreme Hitze, die es im Juni und Juli 2019 in Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich (nicht in den USA, dort sind die Temperaturen ungewöhnlich niedrig, so wie in Russland) gegeben hat, sie wäre also ohne den Klimawandel nicht möglich. Das haben namenlose Forscher behauptet, die Mainstream-Presse hat es brav weiterverbreitet und die Konsumenten haben es hoffentlich nicht gefressen, denn es ist Unsinn.

Für alle, die es interessiert, Grundlage all dieser Meldungen ist ein „graues Papier“, das keinerlei Peer Review gesehen hat, etwas, auf das Medien immer dann sehr großen Wert legen, wenn es sich um kritische Forschung handelt, die den Klimawandel-Hoax entlarvt. Das Papier wurde von Robert Vautard, Geert, Jan von Oldenborgh, Friederike Otto, Karsten Haustein, Martha M. Vogel, Sonia I. Sebeviraine, Jean Michel Soubrevroux, Frank Kreienkamp, Peter Stott und Maarten van Aalst verfasst (Titel: Human Contribution to the Record-Breaking July 2019 Heat Wave in Western Europe).

Stefan Ramstorf, der beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Abteilungsleiter ist und bei Scilogs-Spektrum (also Springer) einen Blog mit dem Namen „Klimalounge“ betreibt, ein „Klimatologe“, wie es heißt, der für sich viel Kenntnis in Anspruch nimmt, schreibt mit Bezug auf das Papier von Kauppinen und Malmi, das wir vor kurzem vorgestellt haben:

„Außerdem ist das Manuskript nicht in einer begutachteten Fachzeitschrift erschienen, sondern einfach auf einen Internetserver gestellt worden. … Jedenfalls ist das kein Papier, das zu lesen mir meine Zeit wert wäre.“

Der deutsche „Klimatologe“ beurteilt also den Gehalt eines Papiers ohne es je gelesen zu haben. Das sagt eigentlich alles über ihn aus. Wir haben, im Gegensatz zu ihm, das Rudelpapier, das Grundlage der Horrormeldungen ist, gelesen und befunden, dass die Beanspruchung unseres Keyboards, das zudem mit Batterien betrieben wird, eine ausführliche Besprechung dieses Papiers, das mit seinen Prämissen, u.a. dass es einen menschengemachten Klimawandel gebe und dass CO2- obwohl der Anstieg seiner Konzentration in der Atmosphäre nachweislich IMMER einer Temperaturerhöhung nachfolgt, dennoch die Ursache der Temperaturerhöhung sei, nicht notwendig ist. Die Prämissen sind falsch und die Schlussfolgerungen auch, wie man leicht zeigen kann, ohne auf das graue Papier ausführlich einzugehen, dem die Autoren nicht einmal eine Paginierung gegönnt haben, geschweige denn, dass es Peer reviewed wäre, und auch die Blockwarte von Climatefeedback haben sich nicht dafür interessiert.



Wenn man prüfen will, was es mit so umfangreichen und wilden Behauptungen wie den oben genannten, dass die derzeitige Hitzewelle vom Klimawandel verursacht ist, sich also zwangsläufig von vorherigen Hitzewellen in Stärke, Dauer, Ausprägung, Folgen und was auch immer, SYSTEMATISCH unterscheiden soll, dann ist es sinnvoll, zunächst zu prüfen, ob die angebliche Hitzewelle auch wirklich so außergewöhnlich ist, wie sie es angeblich sein soll, denn mit der Behauptung der durch Klimawandel verursachten Außergewöhnlichkeit, außergewöhnlich lang, außergewöhnlich heiß, außergewöhnlich tödlich, steht und fällt das ganze Argument und damit die ganze Hysterie.

Eine gute Quelle für eine solche Prüfung vor allem für die, die nicht selbst auf die Suche nach Daten gehen wollen, die der Deutsche Wetterdienst dann, wenn es sich um historische Daten handelt, sowieso sehr gut versteckt, ist Tony Heller und sein Blog „realclimatescience.org“ bzw. sein YouTube Channel.

Wir haben bei Tony vorbeigeschaut und, siehe da, ihn hat geärgert, was uns auch ärgert, und er hat sich die Validität der Behauptung, die Hitzewellchen von 2019 seien so außergewöhnlich, dass der Erde das Fegefeuer drohe, angesehen. Ergebnis: Klimaforscher, die das behaupten, haben nicht nur nach Ansicht von Tony Heller keinerlei Integrität und sind Mitspieler in einem globalen Anschlag auf die Lebensqualität, den Lebensstandard und die Freiheit von Menschen.

Betrachten wir zunächst die angebliche Hitzewelle in Paris, die so außergewöhnlich gewesen sein soll:

Quelle: Tony Heller

Die rote Linie zeigt die Tagestemperaturen an der Messstation Paris Le Bourget für Juni und Juli, die blaue Linie die Tagestemperaturen aus dem Jahr 1947. Die außergewöhnliche Hitzewelle des Jahres 2019 besteht aus genau einem Tag, an dem es heißer war als 1947. Ansonsten ist der Juli 2019 in Paris bislang kühler als er es 1947 war. Die Hitzewelle durch anthropogenen Klimawandel ist ein Hoax.

Dasselbe Bild in noch deutlicherer Ausprägung findet sich für das Vereinigte Königreich.

Quelle: Tony Heller

Die so außergewöhnliche Hitzewelle, die die Autoren des grauen Papieres, das wir oben angesprochen haben, herbeischreiben wollen und die die Mainstreammedien wie gewöhnlich vollkommen unkritisch übernommen haben, besteht im Vereinigten Königreich, gemessen in Mittelengland aus genau drei Tagen. Ansonsten zeichnen sich Juni und Juli 2019 dadurch aus, dass sie um durchschnittlich fünf Grad kälter sind als es der Juni und der Juli des Jahres 1976 waren. Einmal mehr: Der menschengemachte Klimawandel ist ein Hoax.

Wer angesichts von solchen Daten, angesichts von Klimadaten, die eindeutig zeigen, dass wir nicht im Fegefeuer des menschengemachten Klimawandels verbrennen müssen, im Gegenteil, auf dem Weg in eine kleine Eiszeit, die vom derzeitigen solaren Minimum ausgeht, sind, versucht, in der Öffentlichkeit das Bild eines Planeten, der unter dem menschlichen CO2- Einfluss dampft, durchzusetzen, der besitz keinerlei Integrität und ist eine Schande für die Wissenschaft, sofern man ihn überhaupt der Wissenschaft zuordnen will.


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