Das RKI Impfmärchenbuch – Vom erstaunlichen Vorwissen um die kommende Pandemie bei Moderna und Biontech

Das RKI-Impfmärchenbuch wurde von Dr. med. Eckart von Hirschhausen geschrieben.

Wir lesen heute: Seite 8 bis Seite 12.

Es war einmal ein böses Virus, das die Menschheit heimgesucht hat. Es hieß SARS. SARS wurde schon Anfang Januar von einer Reihe guter Ritter in biotechnologischer Rüstung als Feind wahrgenommen. Die WHO, die dafür eigentlich zuständig ist, hat erst am 11. März 2020 bemerkt, dass SARS ein ganz böses Virus ist, das Milliarden Menschen befallen und dahinraffen kann. Gut, dass es die guten Ritter in biotechnologischer Rüstung gibt, die SARS schon vor weltweitem Ausbruch bekämpft haben.

Schon am 3. Januar hat Yong-Zhen Zhang an der Fudan University in Shanghai damit begonnen, das Genom eines neuen Virus, das Pneumonie in Wuhan ausgelöst hat, zu entschlüsseln.

Zu diesem Zeitpunkt schreibt die WHO:

“Chinese officials provided information to WHO on the cluster of cases of ‘viral pneumonia of unknown cause’ identified in Wuhan.”

Was WHO und “Chinese Officials” nicht wissen, Zhang kennt den Grund. Am 10. Januar hat er den Grund entschlüssel. Das neue, gefährliche Coronavirus “2019-nCoV” dingfest gemacht und sein Genom ins Internet gestellt. Jeder kann es sehen.

Zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht die WHO ein “Paket”, in dem die Maßnahmen zusammengestellt sind, die nationalen Regierungen in Vorbereitung auf die neuartige Krankheit in Wuhan, die die chinesischen Behörden am 9. Januar als von einem “Coronavirus” verursacht, bezeichnet haben, ergreifen sollen.

“10-12 Jan 2020
WHO published a comprehensive package of guidance documents for countries, covering topics related to the management of an outbreak of a new disease:
• Infection prevention and control
• Laboratory testing
• National capacities review tool
• Risk communication and community engagement
• Disease Commodity Package (v1)
• Disease Commodity Package (v2)
• Travel advice
• Clinical management
• Surveillance case definitions”

Jetzt geht es Schlag auf Schlag:

Schon am Monatg, den 13. Januar 2020 hat das US-amerikanische Unternehmen “Moderna”, das zu diesem Zeitpunkt kaum jemand kennt, einen Impfstoff gegen das Coronavirus, das die Chinesischen Behörden vier Tage zuvor als “Coronavirus” bezeichnet haben und dessen Genom Zhang am 10. Januar ins Internet gestellt hat, entwickelt. Das US-amerikanische Unternehmen beweist damit eine unglaubliche Weitsicht, denn die Pandemie, die Grundlage dafür ist, dass sich die Investition in den Impfstoff rentiert, sie ist am 13. Januar noch nirgends zu sehen. Lediglich ein Fall der vielleicht einmal Pandemie wird außerhalb von China gezählt, und zwar in Thailand.

Genau so vorausschauend wie Moderna sind Virologen um Christian Drosten, die schon vor dem 13. Januar einen Test entwickeln, der das gerade erst entschlüsselte Genom von SARS-CoV-2 aufgrund seines Spike-Proteins und E-Proteins nachweisen können soll. Die WHO veröffentlicht das entsprechende Protokoll am 13. Januar 2020.

“Schon am 13. Januar 2020 wird das Protokoll des RT-PCR Tests, den Corman, Drosten et al. am 23. Januar 2020 in Eurosurveillance veröffentlichen werden, als Protokoll zur Feststellung von SARS-CoV-2 auf der Webseite der WHO publiziert, am 17. Januar wird es dort in überarbeiteter Version publiziert. Am 21. Januar 2020 wird der Beitrag von Corman, Drosten et al. (2020), der die Entwicklung des RT-PCR-Tests beschreibt, bei Eurosurveillance eingereicht. Am 22. Januar wird er bereits zur Veröffentlichung angenommen. Am 23. Januar wird er veröffentlicht. Angeblich sind die Texte, die bei Eurosurveillance veröffentlicht werden, Peer Reviewed, in diesem Fall mag es geholfen haben, dass Christian Drosten und Chantal Reusken, die am Corman-Drosten-Paper mitgeschrieben haben, auch gleichzeitig Herausgeber von Eurosurveillance sind, ein Interessenkonflikt, den die beiden vergessen haben, anzugeben, wie Borger et al. (2020) in ihrem Beitrag, in dem sie das Papier von Corman, Drosten et al. nicht nur einer Peer-Review unterziehen, sondern zerstören, anmerken.”


Corman Victor M, Landt Olfert, Kaiser Marco, Molenkamp Richard, Meijer Adam, Chu Daniel KW, Bleicker Tobias, Brünink Sebastian, Schneider Julia, Schmidt Marie Luisa, Mulders Daphne GJC, Haagmans Bart L, van der Veer Bas, van den Brink Sharon, Wijsman Lisa, Goderski Gabriel, Romette Jean-Louis, Ellis Joanna, Zambon Maria, Peiris Malik, Goossens Herman, Reusken Chantal, Koopmans Marion PG, Drosten Christian. Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR. Euro Surveill. 2020;25(3):pii=2000045. https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045

Pieter Borger, Bobby Rajesh Malhotra, Michael Yeadon, Clare Craig, Kevin McKernan, Klaus Steger, Paul McSheehy, Lidiya Angelova, Fabio Franchi, Thomas Binder, Henrik Ullrich, Makoto Ohashi, Stefano Scoglio, Marjolein Doesburg-van Kleffens, Dorothea Gilbert, Rainer Klement, Ruth Schruefer, Berber W. Pieksma, Jan Bonte, Bruno H. Dalle Carbonare, Kevin P. Corbett & Ulrike Kämmerer (2020). External peer review of the RTPCR test to detect SARS-CoV-2 reveals 10 major scientific flaws at the molecular and methodological level: consequences for false positive results.

Das Vor-Wissen der guten Ritter in Biotechnologie um die bevorstehende Pandemie ist noch erstaunlicher, als die WHO, die Sammelstelle für alles Wissen, die bis heute bei Facebook, Twitter und YouTube zur Zensur von Inhalten genutzt wird, die vom WHO-Wissen abweichen, noch am 14. Januar erklärt, dass es kaum Hinweise darauf gibt, dass 2019-nCoV, das spätere SARS-CoV-2 von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Ohne die Übertragung von Mensch zu Mensch, keine Pandemie. Ohne Pandemie keine Notwendigkeit für Impfstoffe. Die Vorausschau der guten Ritter von Moderna, die Onkel von Hirschhausen in seinem Märchen besingt, sie ist geradezu extraordinär.

14 Jan 2020:
WHO held a press briefing during which it stated that, based on experience with respiratory pathogens, the potential for human-to-human transmission in the 41 confirmed cases in the People’s Republic of China existed: “it is certainly possible that there is limited human-to-human transmission”.

WHO tweeted that preliminary investigations by the Chinese authorities had found “no clear evidence of human-to-human transmission”. In its risk assessment, WHO said additional investigation was “needed to ascertain the presence of human-to-human transmission, modes of transmission, common source of exposure and the presence of asymptomatic or mildly symptomatic cases that are undetected”.

Vom 20. bis zum 21. Januar 2020 ist die erste Mission der WHO in Wuhan unterwegs und sucht vor Ort nach Informationen. Am 22. Januar mündet die Mission in ein Statement, in dem die Möglichkeit einer Übertragung des neuen Virus von Mensch zu Mensch als Möglichkeit formuliert wird, die es aber noch weiterer Belege bedürfe.

“The WHO mission to Wuhan issued a statement saying that evidence suggested human-to-human transmission in Wuhan but that more investigation was needed to understand the full extent of transmission.”

Während die WHO immer noch nach Belegen dafür sucht, dass SARS-CoV-2 von Mensch zu Mensch übertragbar ist, ein Wissen, das Moderna offenkundig schon vor dem 10. Januar hatte, beginnt an der Goldgrube in Mainz das ebenfalls weitgehend unbekannte Unternehmen “Biontech”, mit der Entwicklung eines Impfstoffes, der auf der selben Technologie beruht, die auch Moderna zum Einsatz bringt. Wir schreiben den 24. Januar 2020 und Biontech, ein Unternehmen, das bis dato die Gewinnzone nur von Ferne gesehen hat, setzt alles auf die Karte der Mensch-zu-Mensch-Übertragung, die die WHO-Bediensteten immer noch suchen. Offenkundig ist auch in Mainz zu diesem Zeitpunkt ein Wissen vorhanden, das der WHO fehlt, zumindest offiziell fehlt.

Am 26. Januar geht bei der WHO ein Kurs online, in dem das neue Coronavirus beschrieben wird, eine Beschreibung, die offenkundig niemand bei Moderna oder Biontech benötigt, wissen die dort Tätigen doch augenscheinlich mehr.

Am 4. Februar 2020, zu diesem Zeitpunkt gibt es außerhalb Chinas rund 176 Fälle von SARS-CoV-2, fordert Dr. Tedros, der Direktor der WHO, die Mitgliedstaaten der WHO dazu auf, das Handlungsfenster zu nutzen, das vorhanden ist, um zu verhindern, dass SARS-CoV-2 außerhalb von China Fuss fassen kann. Wäre dieses Handlungsfenster genutzt worden, die Investitionen von Moderna und Biontech und später von Pfizer, sie wären in den Abfluss gespült worden, denn die Pandemie ist die Voraussetzung für den eigenen Erfolg. Aber scheinbar ist man sich bei diesen Unternehmen schon sehr früh über den eigenen Erfolg sicher gewesen.

“During the 146th Executive Board, WHO held a technical briefing on the novel coronavirus. In his opening remarks, the Director-General urged Member States to prepare themselves by taking action now, saying “We have a window of opportunity. While 99% of cases are in China, in the rest of the world we only have 176 cases”.”

Weniger sicher ist sich Dr. Tedros, der am 4. Februar zwar die Möglichkeit, dass SARS-CoV-2 asymptomatisch übertragen werden kann, einräumt, aber einschränkend feststellt, dass es dazu keine sicheren Daten gebe. Im Nachgang ist die asymptomatische Übertragung zum Eckpfeiler nicht nur für die angebliche Notwendigkeit von Impfungen, sondern vor allem für die Maßnahmen geworden, mit denen bis heute Bürgerrechte, individuelle Freiheitsrechte per Lockdown geraubt werden.

“Responding to a question at the Executive Board, the Secretariat [Dr. Tedros] said, “it is possible that there may be individuals who are asymptomatic that shed virus, but we need more detailed studies around this to determine how often that is happening and if this is leading to secondary transmission”.”

Es dauert bis zum 11. März 2020 bis die WHO die Verbreitung von SARS-CoV-2 außerhalb von China zum Anlass nimmt, eine Pandemie zu erklären.

“11 Mar 2020
Deeply concerned both by the alarming levels of spread and severity, and by the alarming levels of inaction, WHO made the assessment that COVID-19 could be characterized as a pandemic.”

Die Pandemie, die nun erklärt ist, stellt nicht nur einen Boost für die Impfstoffe, die Moderna, Pfizer/Biontech und mittlerweile auch AstraZeneca entwickeln, dar, sie ist auch ein Bechleuniger für die nachfolgenden Ereignisse:

Bereits am 16. März 2020 hat NIAID , das National Institute of Allergy and Infectious Diseases der USA Phase I klinische Trials für einen Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 von Moderna finanziert. Nicht ganz zwei Monate später wird der Impfstoff von Moderna dann im Rahmen von WARP als besonders aussichtsreicher Kandidat priorisiert und im Dezember 2020 dann mit einer Notfallzulassung durch die FDA auf den Markt gebracht.

Kehren wir zurück zum Märchenbuch des RKI, das Onkel von Hirschhausen geschrieben hat. Weil ganz viele Forscher in aller Welt an einem Impfstoff gearbeitet haben, deshalb sei es sehr schnell mit der Entwicklung gegangen. Sie kennen das sicher: Weil sehr viele Menschen auf den Ausgang eines Kinos zustürmen, um dem Feuer zu entgehen, deshalb ist das Kino auch in Windeseile leer. Panik? Bah. Nein, sowas gibt es nicht. Die vielen Forscher, von denen einige insofern Startvorteile gehabt zu haben scheinen, als sie bereits im Dezember 2019 mit Forschungsmaterial zu Impfstoffen, die – wie es der Zufall so will – gegen Coronaviren helfen, versorgt wurden, sie haben in kürzester Zeit das geschafft, was normalerweise mindestens 3 Jahre vom Beginn des ersten klinischen Trials bis zur Zulassung dauert, sie haben einen Impfstoff auf den Markt gebracht. Nicht nur das, sie haben sogar das Kunststück geschafft, Langzeitfolgen, die man normaler Weise erst nach “langer Zeit” kennt, schon nach kurzer Zeit auszuschließen. Das jedenfalls erzählt uns Onkel von Hirschhausen in seinem RKI-Märchen:

“Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. Eine Schwangerschaft dauert 9 Monate. Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Was passiert mit Impfstoffen, wenn man den Prüfprozess beschleunigt? Eine definitive Antwort darauf wird sich erst geben lassen, wenn die COVID-19-Impfkampagne abgeschlossen ist. Die vorläufige Antwort lautet: Die Beschleunigung ging nicht auf Kosten von Sicherheit und Wirksamkeit. Bei allen in der EU zugelassenen Impfstoffen haben die Ergebnisse aus dem letzten klinischen Teststadium (Phase 3) ein sehr gutes Verhältnis zwischen Nutzen und Risiken gezeigt. Wenn ein Impfstoff von der EU zugelassen wurde, bedeutet das, dass er nach allen Kriterien, die für die EU gelten, geprüft wurde und als sicher und wirksam gilt.”

Wenn die Sicherheit der Impfstoffe dadurch belegt wird, dass sie in der EU zugelassen sind, wie Onkel von Hirschhausen hier behauptet, dann haben wir eine schlechte Nachricht: Die Impfstoffe sind NACH WIE VOR NICHT ZUGELASSEN. Sie haben nur eine bedingte Zulassung, eine “conditional market authorization”:

Stand: 11. Juli 2021

Eine “conditional market authorization” wiederum ist eine bedingte Zulassung bei der BEWUSST RISIKEN, die z.B. daraus entstehen, dass keine Langzeitstudien durchgeführt wurden und deshalb Nebenwirkungen unbekannt sind / sein können, in KAUF genommen werden, weil die Ansicht vertreten wird, dass der kurzfristige NUTZEN etwaiige zukünftige SCHÄDEN übersteigt. Eine solche Ansicht kann man natürlich nur auf kollektiver Ebene vertreten, auf individueller Ebene ist es kaum möglich, einem Geimpften, der als Folge der Impfung erkrankt, zu erklären, dass sein individueller Schaden im Vergleich zum kollektiven Nutzen nicht ins Gewicht fällt. Aber genau diese Argumentation steckt hinter einer conditional market authorization.

Warum Märchenonkel wie Dr. med. Eckart von Hirschhausen diese Wahrheit vor den zu Impfenden verschleiern wollen, das ist eine spannende Frage, mindestens so spannend wie die Frage, wer die Information einer bevorstehenden Pandemie, die Voraussetzung sowohl für Moderna als auch für Biontech und Pfizer ist, um in die Entwicklung eines Impfstoffes, dessen Nutzung eine Übertragung von Mensch zu Mensch und eine Pandemie voraussetzt, zu investieren, an diese Unternehmen weitergegeben hat, und zwar schon Monate bevor die Übertragung von Mensch zu Mensch und die Pandemie von der WHO festgestellt wurde?


Mehr Seltsamkeiten zu Moderna können hier nachgelesen werden.


Anregungen, Hinweise, Kontakt? Redaktion @ sciencefiles.org


Folgen Sie uns auf TELEGRAM

Seit Ende Januar 2020 besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben.
Eine Liste aller Texte, die wir zu SARS-CoV-2 veröffentlicht haben, finden Sie hier.

Gutes, so hieß es früher, muss nicht teuer sein. Aber auch ein privates Blog muss von irgend etwas leben.

Deshalb unsere Bitte: Tragen Sie mit einer Spende dazu bei, dass wir als Freies Medium weiterbestehen.

Vielen Dank!


  • Deutsche Bank 
  • Michael Klein
  • BIC: DEUTDEDBCHE
  • IBAN: DE18 8707 0024 0123 5191 00
  • Tescobank plc.
  • ScienceFiles / Michael Klein
  • BIC: TPFGGB2EXXX
  • IBAN: GB40 TPFG 4064 2010 5882 46


Bleiben Sie mit uns in Kontakt.
Wenn Sie ScienceFiles abonnieren, erhalten Sie bei jeder Veröffentlichung eine Benachrichtigung in die Mailbox.

ScienceFiles-Abo




Print Friendly, PDF & Email
23 Comments

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Translate »

ScienceFiles-Betrieb

Was uns am Herzen liegt ...

 

Ein Tag ScienceFiles-Betrieb kostet zwischen 250 Euro und 350 Euro.


 

Wenn jeder, der ScienceFiles liest, uns ab und zu mit einer Spende von 5, 10, 20, 50 Euro oder vielleicht auch mehr unterstützt, vielleicht auch regelmäßig, dann ist der Fortbestand von ScienceFiles damit auf Dauer gesichert.


Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützen!


ScienceFiles-Spendenkonto

Vielen Dank!

Holler Box