Rettung im Promille-Bereich: Die tatsächliche Effektivität von COVID-19-Impfstoffen (nach Alter)

Public Health England hat eine Veränderung vorgenommen.

Die Veränderung hat uns zunächst geärgert, denn alle Eingabemasken, die wir auf Grundlage unserer wöchentlichen Auswertungen der Technical Briefings erstellt haben, sind hinfällig. Die Angaben zu positiven Tests, Hospitalisierungen und Tod unterschieden nach Geimpften und Ungeimpften, sie sind in den Technical Briefings nicht mehr enthalten.

Sie finden sich nun im wöchentlichen “COVID-19 vaccine surveillance report” und natürlich in anderer Form …

Aber: Jede Veränderung hat auch ihr Gutes, denn die neue Erfassung der Daten, wie sie nun im “COVID-19 vaccine surveillance report” enthalten ist, ermöglicht es uns, die Schutzwirkung von COVID-19 Impfungen nach Altersgruppen und nicht nur nach unter 50jährigen und nach 50+jährigen aufzuschlüsseln und auf dieser Grundlage das Ausmaß der Schutzwirkung von Impfstoffen zu berechnen. Die folgenden Abbildungen, die wir auf Basis der neuen Daten erstellt haben, basieren auf den Angaben, die sich im “COVID-19 vaccine surveillance report” für die Woche 38 finden. Sie bilden die Entwicklung der Kalenderwochen 34 bis 37 ab.

  • In diesem Zeitraum wurden 680.552 Engländer positiv auf SARS-CoV-2 getestet, davon waren 404.739 geimpft und 275.843 waren ungeimpft. Angesichts solcher Zahlen kann man die Idee, eine COVID-19-Impfung würde auch nur entfernt vor Ansteckung schützen, getrost auf den Müllhaufen der Geschichte werfen.
  • Im selben Zeitraum wurden 8.255 positiv Getestete, die an COVID-19 erkrankt sind, hospitalisiert. 5.035 davon waren geimpft, 3.220 ungeimpft.
  • Schließlich sind von Kalenderwoche 34 bis 37 3.733 Menschen an/mit COVID-19 verstorben, darunter 2.868 Geimpfte und 865 Ungeimpfte.

Um diese Zahlen einzuordnen, muss man sie auf die jeweilige Anzahl Geimpfter und Ungeimpfter beziehen. Dazu ist es sinnvoll, ein Bild vom Anteil doppelt Geimpfter in den einzelnen Altersgruppen zu haben. Die folgende Abbildung zeigt die Entwicklung des Anteils Geimpfter für unterschiedliche Altersgruppen. Die Gruppe der unter 18jährigen, in der die mit Abstand meisten Ungeimpften positiv getestet werden (nämlich 68,3%), ist auch die Gruppe, in der sich die wenigsten Geimpften finden (bis 11 Jahre: 0%, 12 bis 15 Jahre: rund 14%, 16 und 17jährige: rund 50% – die letzten beiden Gruppen sind in der Abbildung vertauscht – PHE ist sehr fehleranfällig).

Für die folgenden Abbildungen haben wir jeweils den Anteil der positiv Getesteten, der Hospitalisierten und der innerhalb von 60 Tagen nach einem positiven Test auf SARS-CoV-2 Verstorbenen an den Geimpften und Ungeimpften für die einzelnen Altersgruppen berechnet. Die Abbildungen machen überdeutlich, in welchem Promillebereich sich die angebliche Pandemie derzeit abspielt.

  • So liegt der Anteil der positiv Getesteten für Geimpfte je nach Altersgruppe zwischen 0,35% und 1,15%, der für Ungeimpfte zwischen 0,35% und 1,6%;
  • Der Anteil der Hospitalisierten liegt je nach Altersgruppe für Geimpfte zwischen 0,0002% und 0,013%. der für Ungeimpfte zwischen 0,0003 und 0,16%;
  • Der Anteil der 60 Tage nach einem positiven Test Verstorbenen liegt je nach Altersgruppe für Geimpfte zwischen 0,0001% und 0,06% und für Ungeimpfte zwischen 0,0004% und 0,17%;

Von einer tödlichen Pandemie muss man andere Anteile erwarten. Die Abstände zwischen den Balken der beiden Gruppen der Geimpften und Ungeimpfte geben in den folgenden Abbildungen das wieder, was durch eine Impfung an Schutz vorhanden sein soll. Einmal mehr zeigt sich, dass es keinerlei Schutz vor Ansteckung durch Impfung gibt. Stellt man in Rechnung, dass die Gruppe der unter 18jährigen, die rund 68% aller positiv getesteten Ungeimpften stellt, sich in ihrer Mehrzahl aus Ungeimpften konstituiert, dann dürfte die dargestellte Verteilung nahe an eine Zufallsverteilung heranreichen, d.h. eine Impfung hat keinerlei feststellbaren Effekt auf die Anzahl der Infizierten.

Ein Effekt einer Impfung scheint bei Hospitalisierten und innerhalb von 60 Tagen nach einer Impfung Verstorbenen auffindbar zu sein. Er bewegt sich indes in einer Größenordnung, die in keinerlei Verhältnis zum betriebenen Aufwand steht. Wenn Milliarden Euro notwendig sind, um das Hospitalisierungsrisiko der 80+jährigen um 38,3%, das der 70- bis 79jährigen um 26,1% und das der 60- bis 69jährigen um 19% zu reduzieren, dann scheint hier mit monolithischen Felsbrocken, die mit Steuergeldern finanziert werden, auf Eintagesfliegen geworfen zu werden.

Mit denselben Felsbrocken soll auch das Sterberisiko reduziert werden. Auch hier ist die Ausbeute eher mager, wie eine Reduktion des Sterberisikos der über 80jährigen um 34,4%, der 70 bis 79jährigen um 20% und der 60 bis 69jährigen um 19% zeigt. Auch hier beziehen sich die Reduktionen immer auf Ungeimpfte.

Die Daten, mit denen wir hier arbeiten, sind rechtszensiert für Geimpfte, d.h. da der geringe Impfschutz schon nach wenigen Monaten verschwindet, muss man erwarten, dass der Anteil der Geimpften unter den positiv Getesteten, Hospitalisierten und Verstorbenen im Zeitverlauf steigt. Aus diesem Grund werden wir die wöchentlichen Berichte von PHE sehr aufmerksam verfolgen.

Mehr dazu demnächst auf ScienceFiles.



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