Omikron-Ärger, Tit-for-Tat, Merkel-Groupies und inflationäre Dummheit – Wahl zum Denkbehinderten der Woche [KW 8]

Etwas mehr als 30% der Stimmen hat Trudeaus Partei bei den letzten Wahlen zum kanadischen Unterhaus erreicht, genug, um Trudeau zum Prime Minister zu machen. Etwas mehr als 30 Prozent der Stimmen, genau 30,8% hat Justin Trudeau bei der Wahl zum Denkbehinderten der Woche erzielt, 866 Leser waren von seinem Vorschlag, Freiheit zu zerstören, um Freiheit zu schützen, überzeugt. Damit ist Justin Trudeau zum Denkbehinderten der Woche [KW 7] gewählt.

Mit Matthias Schranner und Lothar Lenz liegen zwei weitere Aspiranten fast gleichauf, wobei Schranner mit 478 Stimmen (17,0%) eine Nasenlänge von Lenzens 475 Stimmen (16,9%) liegt. Letztlich verfolgen beide das selbe Motiv. Schranner überlegt, wie man notfalls durch Inhaftierung, diejenigen, die nicht so wollen, wie man selbst, dazu bringen kann, zumindest nicht in Freiheit ein anderes Leben als vorgegeben zu verfolgen, Lenz ist traurig darüber, dass Gängelungsmethoden nicht bis zum St. Nimmerleinstag aufrecht erhalten werden. Beiden liegt angeblich die Sicherheit der Bürger am Herzen. Dafür opfern sie Bürger. Wohl denn, Denkbehinderung par excellence.

Es folgen Ricarda Lang, deren Drohung, den Bau einer beendeten Pipeline zu beenden, 341 Leser (12,1%) vom Potential inhärenter Denkbehinderung überzeugt hat, und Linda Fischer (236 Stimmen, 8,4%), das Denk-Schwergewicht aus der ZEIT-Redaktion, die mit Impfstoffen, die nur wenige Monate vor was auch immer schützen, Prävention für die Zeit nach dieser Wirksamkeit betreiben will. ZEITlos.

Etwas abgeschlagen endeten Claudia Roth (170 Leser, 6,1%), Regina Bendix (148 Leser, 5,3%) und Borwin Bandelow (95 Stimmen, 3,4%).

Wer genau nachlesen will, welches Ausmaß an Denkbehinderung letzte Woche zur Wahl stand, der kann das hier tun.

Und damit sind wir beim Angebot der laufenden Woche.

Zur Wahl der letzten Woche hat uns ein Leser gefragt, ob uns nach dem Schreiben des Beitrags zur Wahl des Denkbehinderten der Woche eher zum Lachen oder zum Weinen zumute ist. Das ist gar nicht einfach zu beantworten. Grundsätzlich sind wir erschöpft, denn die Niederungen menschlichen Denkens, die wir bei der Vorstellung der Aspiranten durchlaufen, sie nagen an der Überzeugung, die so viele Generationen vor uns gehegt haben, dass nämlich Menschen eine mit Intelligenz begabte Spezies sind. Man kann die kognitiven Dissonanzen, die sich mit Blick auf diese Behauptung einstellen, entweder dadurch lösen, dass man eine Einschränkung macht und eine ganze Reihe von Personen, die man zur Spezies zählen muss, ausnimmt. Oder man macht eine neue Spezies auf. Wir schwanken noch. Wie ist es mit Ihnen?

Bevor Sie antworten, lesen Sie, was wir diese Woche im Angebot haben.

Startnummer 1 gehört einem Wiederholungstäter. Bereits in Kalenderwoche 6 stand Janosch Dahmen zur Wahl. Damals musste er sich Marie-Agnes Strack-Zimmermann geschlagen geben. Vielleicht ist er ja diese Woche zu Höherem berufen, obschon die Tatsache, dass Dahmen einmal mehr jenes sattsam bekannte Motiv unter Polit-Darstellern geteilter Denkbehinderung verbreitet, das schon in vielen Facetten hier zur Wahl stand:

“Eine dauerhafte Rückkehr zur Freiheit gibt es nur mit der Impfpflicht”, so verkündet der grüne Mann und man fragt sich, wer er denkt, dass er sei, wie er zu der Überzeugung gelangt sein kann, dass er, der Janosch Dahmen über die Freiheit anderer und darüber befinden könnte, wieviel Freiheit dem Einzelnen unter welchen Bedingungen von PappnasenPersonen wie ihm zugestanden wird. Es mag bei manchen Polit-Darstellern unbekannt sein, aber die Tatsache, dass die meisten Bürger sie nach wie vor in Ämtern dulden, die ihnen um Siebenmeilen zu groß sind, die hat zur Ursache, dass die meisten Bürger offenkundig nicht der Ansicht sind, diese ClownsHerrschaften übten derzeit einen gar zu restriktiven Einfluss auf ihr Leben aus. Das mag sich ändern, ändert sich zuweilen sehr schnell, z.B. dann, wenn eine große Anzahl von Leuten, deren Funktionieren bislang für selbstverständlich angenommen wurde, nicht mehr funktionieren, streiken, damit aufhören, der schwätzenden Klasse das Schwätzen zu ermöglichen.

Und das bezieht sich nur auf Schwätzer, nicht auf apodiktische Schwätzer wie Dahmen, Schwätzer, die nichts dabei finden, Begriffe in den Aberwitz zu steigern und zu behaupten, dass Freiheit Zwang voraussetze. Die Qualität dieser Idiotie kann man am besten durch Analogien ermessen: Die Voraussetzung für Gesundheit ist Zwang zur Erkrankung. Die Voraussetzung für Intelligenz ist systematische Verdummung. Die Voraussetzung für Glück ist, sich so miserabel wie nur möglich zu fühlen.

Wer derartigen Blödsinn zu schreiben und zu sagen vermag, wie Janosch Dahmen, der ist ein würdiger Aspirant auf den Titel “Denkbehinderter der Woche”.


Kennen Sie den Ausruf: “Ja so ein Hans…!” Gerne mit der entsprechenden Verzweiflung geäußert, wenn sich ein Kolonnenspringer auf der Autobahn vor Sie gezwängt und dabei den vor Ihnen Fahrenden, “geschubst” hat.

Tobias Hans ist Ministerpräsident in dem Land, das mindermeinende Bewohner des pfälzischen Nachbarlands als “Muffeland” bezeichnen, und er hat eine ganz besondere Botschaft für seine “Muffeländer”:

Die Botschaft, man sieht es, ist schon etwas älter, aber zeitlos. Denkbehinderung an sich, scheint zeitlos zu sein. Sie besteht bei den meisten fort, ohne sich über Zeit zu verändern, etwa zu reduzieren. Sie ist eben “zeitlos”. Drohungen wie diese altern sehr schlecht. Drohungen wie diese altern nicht nur schlecht, sie bringen eines jener Merkmale zum Vorschein, die denjenigen auszeichnen, der nun einmal abgrundtief dumm ist: Die Unfähigkeit, zu zweifeln, die in Vorsicht mündet, Vorsicht, die darin Ausdruck findet, dass man nicht die Ist-Situation als felsenfest und unverrückbar setzt, schon gar nicht, wenn sie auf den falschen Behauptungen von Pseudo-Wissenschaftlern aufgebaut ist. Denn wer nicht dumm ist, der ist sich darüber gewahr, dass es schon morgen ganz anders sein kann, dass schon morgen eine Veränderung eintreten kann, die dazu führt, dass diejenigen, die man heute aus dem “gesellschaftlichen Leben” ausgeschlossen hat, je nachdem, wie nachtragend sie sind, denjenigen, der sie gestern ausgeschlossen hat, nun ihrerseits ausschließen, ihm sagen: “Hey, Du bist jetzt raus aus dem gesellschaftlichen Leben”.” Warum sollte man gegenüber einem Denkbehinderten, dessen Klappengröße nur von seiner Denkbehinderung übertroffen wird, etwas anderes zur Anwendung bringen, als er, als er sich noch sicher gefühlt hat, zur Anwendung gebracht hat?

Fragen wie diese stellt man meist, wenn man mit Denkbehinderten konfrontiert ist. Tobias Hans ist unsere Startnummer 2.


Die Startnummer 3 trägt Boris Palmer. Auch ein Wiederholungstäter, der uns in den Kalenderwochen 51 /2022 und 3 / 2022 schon begegnet ist. Dieses Mal hat er sich mit der folgenden Aussage empfohlen:

Ja.
Warum nur?
Warum bist Du so nachtragens?
Okay, ich habe hinter Deinem Rücken schlecht über Dich geredet.
Ich habe Dir, wo es ging, in den Hintern getreten und geschadet.
Versucht, Dich finanziell zu treffen.
Versucht, Dich zu zwingen, zu erpressen, zu verpflichten.
Zum Aussätzigen erklärt.
Dich monatelang zum Paria für öffentlich-rechtliche Notdurft gemacht, und jetzt trägst Du mir das nach.
Versteh’ ich nicht.
Hey, es war alles nicht so gemeint.
Das bischen Schaden, ist doch nicht der Rede wert.
Dein Leid? Vergiss es.
Dein Schaden? Nun sei doch nicht so.
Alles halb so schlimm. Zeig’ doch den Großmut und die Milde, die ich nicht gezeigt habe, von denen ich aber dennoch gerne schmarotze…

Leute wie Boris Palmer haben die Grundregeln des sozialen Lebens nicht verstanden. Wir erklären Sie ihm am Beispiel von Tit-for-Tat, das Anatol Rapoport in das Rennen des Kooperations-Wettkampfes geschickt hat, denn Robert Axelrod ausgerufen hat. Tit-for-Tat. Tit-for-Tat kooperiert so lange, bis das Gegenüber defektiert. Übertragen: Menschen, die sich nicht haben impfen lassen, haben dennoch mit Geimpften kooperiert, bis ihnen diese Geimpften, Leute wie Boris Palmer, die Kooperation aufgekündigt, sie zu Aussätzigen gemacht haben, denen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben á la Hans verwehrt wurde. Wenn Tit-for-Tat auf DEFEKTION stößt, dann kooperiert Tit-for-Tat ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. So ist das auch mit Ungeimpften, die das Vertrauen in Leute wie Boris Palmer verloren haben, weil Leute wie Boris Palmer aus nichtigstem Anlass die Legitimation abgegriffen haben, Ungeimpfte zu diffamieren und zu diskriminieren. Vertrauen ist schnell verspielt, und es dauert lange, sehr lange, bis es wieder aufgebaut ist. Leute, die das nicht verstehen, sind denkbehindert.

Boris Palmer ist unsere Startnummer 3.


Startnummer 4 gehört BILL GATES. Es war nur eine Frage der Zeit bis Gates, die absolute Koryphäe, wenn es um Viren geht, immerhin hat er es geschafft, seinen Virus “Windows” auf Milliarden Computern zu installieren, um dort täglich Effizienz zu zerstören, sich bei unserer Wahl zum Denkbehinderten der Woche einfinden wird. Er stellt sich mit den folgenden Aussagen zur Wahl:

Wer auch immer dieses Video zusammengeschnitten hat, hat es wohl so wenig geglaubt, wie wir es glauben konnten als wir es zum ersten Mal gehört haben. Gates, die Aufnahme stammt von der Sicherheitskonferenz in München, bedauert es zunächst, dass mit Omikron eine Variante unterwegs sei, die nicht nur ein “Impfstoff” sei, sondern einen besseren Job als die entwickelten Impfstoffe mache, zu b- und t-Zellen Immunität führe, was Pfizers/Biontechs/Modernas/Johnson&Johnsons Brühen offenkundig nicht bewerkstelligen. Weil Omikron als “Impfstoff so effizient sei, gebe es heute mehr Impfstoff als Nachfrage, woraus Gates den Schluss zieht, dass man beim nächsten Mal, Sie wissen schon, nach der Pandemie ist vor der Pandemie, Impfstoffe nach sechs Monaten in der Menge parat haben müsse, wie man sie derzeit parat hat. Warum? Um beim nächsten Virus der harmlosen/milden Variante zuvor zu kommen und in kurzer Zeit den Profit machen zu können, der nun leider wegen diesem Mist Omikron nicht mehr zu machen ist.

Bill Gates spricht für sich selbst.
Er ist unsere Startnummer 4


Ein tragischer Fall ist der von Christoph Kleinschnitz. Kleinschnitz ist Leiter der Neurologischen Klink am Universitätsklinikum in Essen. Kleinschnitz hat eine recht gute Studie gemacht, die zeigt, dass das, was Long Covid sein soll, weitgehend psychologische und psychosomatische Ursachen, jedenfalls keine organischen Ursachen hat, also bei vielen in Einbildung begründet ist. Er entwertet diese Ergebnisse durch einen Kniefall vor der politischen Korrektheit:

“Impfungen sieht Kleinschnitz nicht als einen Auslöser für Long Covid. „Durch Studien ist aber gut belegt, dass Impfungen die Wahrscheinlichkeit für Long Covid verringern“, sagt er. Allerdings gebe es tragische Einzelfälle, etwa Sinusvenenthrombosen, akute Lähmungen und schwere Gehirnentzündungen. „Der große gesellschaftliche Nutzen der Corona-Impfungen hat diese seltenen Nebenwirkungen indes um ein Vielfaches aufgewogen“, so Kleinschnitz weiter.

Wenn einer, der Wissenschaftler sein will, das Ergebnis einer Kosten-Nutzen-Rechnung präsentiert (gesellschaftlicher Nutzen von Impfung wiegt “seltene Nebenwirkungen” um ein Vielfaches auf), die auf zwei Unbekannten basiert, nämlich auf dem Nutzen der Impfung, der nach wie vor in keiner Studie unter Ausschluss des Rückgangs an schweren Erkrankungen, der auf die mildere Variante von SARS-CoV-2: Omikron zurückgeht, analysiert wurde, so dass man nach wie vor nicht ausschließen kann, dass der Rückgang in schweren Erkrankungen ausschließlich Omikron geschuldet ist, wenn also einer, der als Wissenschaftler gelten will, eine Kosten-Nutzen-Rechnung präsentiert, deren Ergebnis nicht-bekannten Nutzen mit Kosten, die bislang niemand wissen will [Nebenwirkungen, Impfstoff-Kaufpreis, Opportunitätskosten, die z.B. daraus entstehen, dass die Fixierung von Pharmaressourcen auf COVID-19 dazu führt, dass weniger gegen Malaria geimpft wird], also gleichermaßen nicht bekannten Kosten verrechnet, dann ist hier ein Fall von politisch-korrekter Denkbehinderung zu diagnostizieren und zur Abstimmung zu stellen.

Christoph Kleinschnitz ist unsere Startnummer 5.


Die Schuck Folz Edition ist zurück!


Die Startnummer 6 gehört Fredric Valin. Valin jammert in der Taz darüber, dass es im menschlichen Leben Leid, Krankheit und Tod gibt. Warum er, weil es ja nicht wirklich neu ist, diese Tatsachen den Lesern der Taz, die natürlich in einem gewissen Grad Mitschuld an dem Schund tragen, den sie lesen, vorträgt, das wissen wir nicht, aber vielleicht denkt er, die von ihm gewählte sprachliche Verschleierung würde dazu führen, dass man den absurden Ladenhüter, den er in neuem Gewandt als Fetisch verbreiten will, nicht gleich erkennt.
Wer weiß:

“Mehr Freiheit für alle bedeutet weniger Freiheiten für Gefährdete. Denen sagt man mit der Aufhebung der Maßnahmen, dass sie noch mehr auf sich allein gestellt sind als bisher schon; und auch, dass man es ihnen dabei so schwer wie möglich machen wird: Sei es, dass man um jeden Preis die Schulpflicht hat durchdrücken müssen und so nicht nur Kinder mit vorerkrankten Angehörigen wissentlich zu Ge­fähr­de­r*in­nen gemacht hat.”

Das ist Undenken in Perfektion, wie es nur von kollektivistisch geschädigten Gehirnen geleistet werden kann. Mehr Freiheit, die kollektive, wird mit weniger “Freiheiten für Gefährdete”, die individuellen, verrechnet. Das ist schon eine Leistung. Nun gut, es soll Leute geben, die fallenden Sterberaten mit dem Verweis begegnen, dass ihre Tante gestorben sei, die fallenden Sterberaten deshalb ein Fehler sein müssten. Aber man muss derartigen BS ja nicht tolerieren. Natürlich gibt es die kollektive Freiheit, von der Valin hier faselt, nicht. Freiheit hat etwas zwingend individuelles, wie man dann bemerkt, wenn man Fussballfans die Freiheit gibt, in den Innenraum des Stadions zu laufen. Dort kommen dann immer einzelne Fans, nie das Kollektiv an, von dem sich Leute wie Valin irgendwie überzeugt haben, dass es es gibt.

Denn sie hat instrumentellen Charakter, diese kollektive Freiheit, so glauben diese Undenker. Man könne sie gegen die individuelle Freiheit ins Feld führen, so glauben diese Undenker, und sie enden dann zwangsläufig mit der Absurdität, dass die Freiheit für alle, die notwendig als Freiheit aller auch Gefährdete umfasst, zur Folge hat, dass Gefährdete einmal mehr und einmal weniger Freiheit haben.

Man muss Undenken vermutlich kultivieren, denn wenn man derartigen BS lesen muss, dann stellen sich Schmerzen ein, im Gehirn, Neuronen weigern sich, die falschen Synapsen anzusteuern, ein Problem, das der geübte Undenker gelöst zu haben scheint.

Frederic Valin ist unsere Startnummer 6.


Auch Katrin Göring-Eckardt gehört zu denjenigen mit einem fast unbegrenzten Potential in Denkbehinderung. In Kalenderwoche 47 / 2021 hat sie uns damit unterhalten:

“Wir sehen aber auch, dass 2G/3G hilft, dass nämlich die Schlangen an den Impfstellen extrem lang sind.

.
Nur falls sie gedacht haben, Maßnahmen gesellschaftlicher Diskriminierung Ungeimpfter hätten etwas mit Gesundheitsschutz zu tun. Und nun hat KGE wieder zugeschlagen:

Die Inflation beruhe auf dem fossilen Zeitalter. Das ist nun eine Aussage, die man erst einmal enkoden muss, denn offenkundig ist sie in einer kryptischen Form abgefasst, die nur Eingeweihte, also Leute, die dieselbe Anstalt teilen, wie KGE, Mitarbeiter des ZDF zum Beispiel, verstehen. Das fossile Zeitalter, das kann man z.B. im Altmühltal noch bewundern, anhand von Fossilien, das berühmteste davon, es zeigt den Archeopteryx, ein fossiles Flugtier, das heute leider ausgestorben ist. Was der Archeopteryx mit Inflation im Jahre 2022 zu tun hat, das ist uns nicht nachvollziehbar, da wir zu denjenigen gehören, die der Ansicht sind, dass Inflation zumeist, wenn nicht immer, auf Entscheidungen von Polit-Darstellern zurückzuführen ist, die wegen ihrer Gier, an das Geld anderer Leute zu kommen, z.B. CO2-Steuern erfinden und allerlei sonstige Maßnahmen einführen, um die Abhängigkeit von z.B. Russischen Erdgas in einer Weise zu erhöhen, die einem direkten Draht vom Gashahn zur Preissteigerung gleicht. Ein Dreh gegen den Uhrzeigersinn und die entsprechende Drosselung der Lieferung lässt die Preise in die Höhe schießen, eine Höhe, die sie nie erreicht hätten, wenn z.B. über den Bau von Kernkraftwerken eine gewisse Unabhängigkeit von Gaslieferungen geschaffen worden wäre. Aber das sind nur unsere Ansichten, die wir aus dem Ökonomiestudium herübergerettet haben, Ansichten, die mindestens so fossil sind wie der Archeopteryx, Ansichten, die in einer Welt der KGEs nichts mehr gelten, der Welt, in der der Strom aus der Steckdose, das Geld von der Bank und die Produktivität aus dem Mund kommt.

KGE ist unsere Startnummer 7.


Die Dramaturgie verlangt es, dass wir nun zum Höhepunkt fortschreiten, zum Höhepunkt, bei dem wir uns nicht wirklich im Klaren darüber sind, ob das, was jetzt kommt, Eitelkeit, Dummheit oder einem Narzissmus geschuldet ist, der jeden entsprechenden Psycho-Test sprengt. Wie dem auch sei. Es ist krank, aber es ist in einer Weise auch ein Ausdruck von Denkbehinderung, der uns veranlasst hat, dem Wunsch auf Berücksichtigung, den so viele Leser wie bei keinem anderen der Aspiranten an uns herangetragen haben, nachzukommen.

Sorgen wir erst für das notwendige Maß an Verstörung.

Das ist Melanie Brinkmann.
Sie soll, so geht das Gerücht, irgend etwas mit Wissenschaft zu tun zu haben.
Sie ist, so haben uns Wissende unter unseren Lesern versichert, Berater der Bundesregierung in Sachen COVID, und sie war Berater von Angela Merkel in Sachen COVID.
Und uns ist einiges klar geworden.
Das ganze Problem in aller Kürze:

Brinkmann telefoniert im Zug mit Angela Merkel.
Mit Merkel, Angela Merkel, Gottmutter und Gottvater und Heiliges Kreuz in einem, am Telefon, am Telefon von Brinkmann, Merkel, DIE MERKEL.
Und was passiert?
Einer jener Menschen, die durch Züge laufen, um Fahrscheine zu kontrollieren, besitzt die Frechheit, diesen Fahrschein von Brinkmann, Brinkmann, der Brinkmann, die mit MERKEL, MERKEL! telefoniert, zu verlangen.
Nicht einmal der Hinweis, das sie, Brinkmann, gerade mit Merkel, DER MERKEL, ANGELA MERKEL telefoniere, veranlasst den Mann, seine Pflicht zu vergessen und den Fahrschein nicht zu kontrollieren. Nein, schlimmer: Er sagt, es sei ihm Scheissegal. Dem Mann ist scheissegal, dass Brinkmann, Berater der Merkel, DER MERKEL mit Merkel, DER MERKEL telefoniert.
Unglaublich.
Aber wahr.
Es muss für manche, deren Persönlichkeitsbildung in einer so dramatischen Weise gescheitert ist, dass sie sich an Smartphones festhalten müssen, an Smartphones, die eine Verbindung zu Merkel ermöglichen, was ja, außer dem Phone von Brinkmann, der Brinkmann, die MERKEL nicht nur berät, sondern mit Merkel auch telefoniert, im Zug, in Öffentlichkeit, so dass es jeder hören und sie bewundern kann, was außer dem Phone von Brinkmann keines kann, Leute, deren Persönlichkeit von der ohnehin schon schlechten 4G/3G-Verbindung in Deutschland so abhängig ist, dass sie alles um sich herum vergessen, und in selbst zugeschriebener Wichtigkeit schwelgen, bis einer des Weges kommt und sagt: Das ist mir scheißegal.
Können Sie es bröseln hören, das fragile Pflänzchen des Selbstbewusstseins, das hinter der Fassade des Narzissmus gehätschelt wurde, bis es einem dahergelaufenen Schaffner scheißegal war?
Der Mitleidspreis ist Brinkmann schon sicher.
Ob es mehr wird, wissen wir nicht.
Wir vergeben nur Startnummern, Nummer 8 ist die Startnummer von Brinkmann.

Um noch einmal auf die Frage unseres Lesers von oben zurückzukommen. Alkohol in Mengen hilft nicht gegen die Verzweiflung, die einem am Ende eines solchen Postes ob dessen, worüber man gerade geschrieben hat, befällt. Es hilft nur, sich mit intelligenten Wesen zu umgeben und die Wahl zum Denkbehinderten der Woche als Form der Karthasis zu betrachten.

Und nun sind Sie an der Reihe.
Wer hat sie heute von seiner Denkbehinderung überzeugt?

  • Christoph Dahmen, der Apodiktische, der ansonsten und einmal mehr erklärt, dass Zwang zur Freiheit führt.
  • Tobias “ja so ein” Hans, der auch mal auf Ungeimpfte treten will, vermutlich hat er einen entsprechenden Kleinhans-Komplex zu verarbeiten.
  • Boris Palmer, der wirklich gar keine Ahnung von dem hat, was man das Soziale nennt.
  • Bill Gates, der es schade findet, dass SARS-CoV-2 eine Variante herbeimutiert hat, die besser immunisiert als jeder Impfstoff.
  • Christoph Kleinschnitz, dem die politische Korrektheit zum Vergängnis geworden ist.
  • Frederic Valin, dessen Teilmengen Teil der Gesamtmenge sind und doch wieder nicht.
  • KGE, die einmal mehr mit bestechender Ahnungslosigkeit schwadroniert.
  • Melanie Brinkmann, sie wissen schon, die mit der Ex aus dem Kanzleramt telefoniert.

Und es ist wieder keine einfache Wahl.
Was sind wir froh, dass wir nicht abstimmen müssen.

Wer ist der Denkbehinderte der Woche [KW 8]?
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