Habeck’s “Härten”: Sanktionen zur Schädigung der eigenen Wirtschaft – bettelarm, aber glücklich…

Was haben die folgenden Staaten gemeinsam?

  • Afghanistan,
  • Bosnien und Herzegowina,
  • Burma,
  • Burundi,
  • Iran,
  • Iraq,
  • Libanon,
  • Mali,
  • Nordkorea,
  • Simbabwe,
  • Sudan,
  • Syrien,
  • Ukraine,
  • Vereinigte Staaten,
  • Venezuela,
  • Weißrussland,
  • Yemen,
  • Zentralafrikanische Republik?

Ein kleiner Tipp: Es hat mit der EU zu tun…

Richtig, gegen alle der genannten Länder sind EU-Sanktionen in Kraft. Die Sanktionen sind der Grund dafür, dass sie als Verbraucher in Deutschland höhere Preise zu zahlen haben, dass sie leiden müssen, unter den Sanktionen, denn diese Sanktionen, sie sind nicht nur oder überhaupt nicht gegen die Staaten gerichtet, die Objekt der Sanktionen sind, sie sind gegen SIE gerichtet: Sie leiden darunter und nicht erst seit gestern. Die Sanktionen gegen Weißrussland, die bestehen seit 2004. Die gegen Bosnien und Herzegowina seit 2011, die gegen Burundi seit 2015, die gegen Nordkorea seit 2006, die gegen die USA seit 1996. Sanktionen sind langlebig. Sie haben, wie alle Maßnahmen, die Polit-Darsteller treffen und Bürokraten sich zueigen machen, eine merkwürdige Tendenz in Kraft zu bleiben, auch dann noch, wenn Polit-Darsteller längst ihren Spleen aus 1996 vergessen haben.

Wie, Sie haben gar nicht bemerkt, dass es diese Sanktionen gibt? Weder an Preisen  noch an ihrem Lebensstil?

Dann sind Sie nicht auf der Höhe der Zeit, denn seit Neuestem gibt es eine Diskussion über den Sinn von Sanktionen, wobei es generell, wie bei den dargestellten Maßnahmen der EU um NEGATIVE Sanktionen geht, also um Maßnahmen, die man verhängt, um gegen denjenigen, der sich als deviant gezeigt hat oder den man schlicht abstrafen will, eben genau das zu verhängen: Strafen, Strafen, die ihn nach Möglichkeit so hart treffen, dass er die beanstandete Handlung, die zu den Sanktionen geführt hat, in Zukunft unterlässt und ihre Folgen, soweit möglich, beseitigt.

Das ist der Lehrbuchzweck von negativen Sanktionen, derjenige, der die Sanktionen verhängt, will denjenigen, gegen den er die Sanktionen verhängt, strafen, schädigen.

Das war der Lehrbuchzweck bis gestern.

Seit heute gibt es eine Riege von Polit-Darstellern, die angetreten ist, um Wortbedeutungen umzukrempeln, sie auf den Kopf zu stellen, in ihr Gegenteil zu verkehren, so dass dabei herauskommt, dass der Zweck von negativen Sanktionen darin besteht, denjenigen der sanktioniert, zu strafen, zu schädigen.

Verbatim:

“Wir werden uns aber natürlich selbst schaden. Das ist ja völlig klar. Der Sinn von Sanktionen ist, dass eine Gesellschaft in diesem Fall die europäische Gesellschaft Lasten trägt. Die Wirtschaft, die Verbraucher, die Konsumenten. Alle werden einen Beitrag leisten müssen. Es ist undenkbar, dass Sanktionen ohne Folgen für die eigene Volkswirtschaft, für die eigenen Preise sind. Wir werden höhere Inflation, höhere Energiepreise und eine Belastung der Wirtschaft haben, und wir sind als Europäer bereit, die zu tragen, um der Ukraine zu helfen. Aber kostenlos ist es nicht möglich, das hinzubekommen. Es wird Härten geben, und die Härten werden getragen werden müssen.”

Wir sparen uns den Hinweis, dass eine vergleichbare Reden zu Beginn des zweiten Weltkriegs von deutschen Ministern bis in die Reichskanzlei zu hören waren, wenden uns vielmehr der erstaunlich apodiktischen Sprache zu, die Herr Habeck hier pflegt. “Es ist undenkbar…”, “Es wird … geben”, “werden getragen werden müsssen”. Apodiktische Sprache ist das Aushängeschild dummer Menschen, denn ein kluger Mensch weiß, dass es natürlich denkbar ist, dass Sanktionen “ohne Folgen für die eigene Volkswirtschaft” bleiben oder leiden Sie seit längerem unter den steigenden Preisen und der hohen Inflation, die die Sanktionen gegen  Bosnien-Herzegowina, Burma, Burundi, den Iran, den Irak, Nordkorea, die USA, Venezuela, Weißrussland verursacht haben? Offenkundig ist es denkbar, dass Sanktionen ohne einen herben Einschlag auf die eigene Volkswirtschaft bleiben, was auch einen gewissen Sinn hat, denn Sanktionen, da mag sich Herr Habeck noch so sehr mit seinem Neusprech bemühen, dienen NATÜRLICH nicht dazu, der eigenen Volkswirtschaft Lasten aufzuerlegen, sondern dazu, demjenigen, den man sanktionieren will, zu schädigen. Wäre dem anders, dann wären Sanktionen keine Sanktionen, sondern eine Form der Selbstschädigung, eine Form des selbsthassenden Masochismus, wie er unter Linken so weit verbreitet ist.

Zudem helfen die “Lasten”, die “höhere Inflation”, die “höheren Preise”, die Härten, die getragen werden müssen, [stellen Sie sich diese Phrase, “die getragen werden müssen” in der unverkennbaren Intonation von Adolf Hitler vor … erhellend, nicht], sie helfen der Ukraine in der Weise, die Monty Python schon vor Jahrzehnten kolportiert hat:

Derweil liefert Russland das Gas, das die Europäer sanktionieren wollen, oder das Erdöl, das sie nicht mehr abnehmen wollen, nach Asien, vornehmlich nach China. Die Sanktionen gegen Russland bleiben entsprechend ohne jede Wirkung auf Russland, aber natürlich schädigen sie die eigene Bevölkerung. Wenn Maßnahmen durchgesetzt werden, die dem Zweck, dem sie dienen sollen, in keiner Weise dienen, die – im Gegenteil – mit Nebenwirkungen kommen, die den angeblichen Zweck weit in den Schatten stellen [wer hätte sich je um die Kosten, die mit den Sanktionen gegen Russland verbunden sind, befasst und sie in Relation zum Nutzen, der sich mit den Sanktionen verbindet, gebracht?], dann stellt sich die Frage, ob der eigentliche Zweck der Sanktionen nicht genau darin besteht: Die eigene Bevölkerung zu schädigen, ihren Lebensstandard zu reduzieren, ihren Wohlstand zu zerstören? Stellt man diese Frage, dann fällt Diederik Samsom ein, Chief of Staff von Frans Timmermans, dem Vizepräsidenten der EU-Kommisssion, der in der Times mit der folgenden Aussage zitiert wird:

“Ab sofort wird Energie viel teurer sein. Energie war viel zu billig über die letzten 40 Jahre … Wir haben davon profitiert und einen immensen Wohlstand geschaffen, auf Kosten des Planeten “Erde” und, wie wir nun feststellen, auf Kosten geopolitischer Ungleichgewichte [die Abhängigkeit von Russland]. Beides muss gerichtet werden. Um es zu richten müssen wir mehr für Energie und für Nahrungsmittel bezahlen. Für die beiden Grundbedürfnisse des menschlichen Lebens, Nahrung und Energie haben wir in den letzten 40 Jahren viel zu wenig bezahlt”

Die einen stellen fest, dass Nahrung und Energie viel teurer sein müssen, damit sie ihrer Manie, den Planeten retten zu wollen, frönen können. Die anderen verhängen Sanktionen, die nicht etwa den Adressaten der Sanktionen schädigen, sondern die eigene Bevölkerung, die zu höheren Preisen für Nahrung und Energie führen.

Konzertierte Aktion?
Geplante Schädigung der eigenen Bevölkerung unter dem Vorwand “der Ukraine zu helfen”?
Was auch immer, die Zerstörung des Wohlstands der Deutschen als Sanktionen zu etikettieren, die der Ukraine helfen, hat zumindest dazu geführt, dass die Gutmenschen, die man immer am Leichtesten zum Helfershelfer für jeden BS manipulieren kann, in Reihe angetreten sind und für die Sanktionen trommeln.

So einfach ist das heute, und so einfach war es vor 90 Jahren.



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