COVID-19: So gefährlich, dass man es nicht einmal bemerkt [Neue Studie] – die Bundesregierung wird Sie dennoch gängeln …

Nicht mehr lange, dann wird der Deutsche Bundestag den Gesetzentwurf der Regierungskollusion aus SPD, Grünen und FDP durchwinken: “Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und insbesondere vulnerabler Personengruppen vor Covid-19”. Unter typisch euphemistischer Überschrift verbergen sich Möglichkeiten für Länder und Bund, auch im Herbst und Winter 2022 / 2023 die Deutschen unter Masken zu zwingen, Berufsgruppen zur Impfung mit einem weiteren Goldesel aus der Goldgrube zu zwingen, ältere Menschen an die Nadel zu bringen und vieles mehr. Der Schutz vor COVID will es so, dass indivdiuelle Autonomie mit Füßen getreten und alle für den angeblichen Schutz weniger gegängelt werden.

Indes zeigen immer mehr Studien, dass die Pandemie und damit die Zeit für Gegenmaßnahmen lange vorbei ist, dass Regierungen, die sich an die “Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und insbesondere vulnerabler Personengruppen vor Covid-19” machen, den letzten Strohhalm umklammern, der ihnen im Kampf gegen die eigene Bevölkerung, nicht etwa gegen COVID-19 geblieben ist.

Eine der Studien, die sehr deutlich zeigt, womit wir es bei Omikron zu tun haben, stammt aus Kalifornien aus dem Cedars-Sinai Medical Center. Die Studie zeigt wie harmlos Omikron zwischenzeitlich geworden ist, denn keiner von 210 Probanden, die die Grundgesamtheit der Studie darstellen, hat auch nur ansatzweise von einer schweren Erkrankung berichtet und dies, obwohl die Altersverteilung von 23 Jahren bis 84 Jahren reicht (Median bei 51 Jahren) und viele der Probanden mit Vorerkrankungen zu kämpfen haben, was kein Wunder ist, denn die Studie wurde unter Angestellten und Patienten des oben genannten Krankenhauses durchgeführt.

Joung, Sandy Y., Joseph E. Ebinger, Nancy Sun, Yunxian Liu, Min Wu, Amber B. Tang, John C. Prostko et al. (2022). Awareness of SARS-CoV-2 Omicron variant infection among adults with recent COVID-19 seropositivity. JAMA Network Open 5(8): e2227241-e2227241.

Für den Zeitraum vom 15. Dezember 2021 bis zum 4. Mai 2022, also den Zeitraum der Omikron-Welle in den USA, haben die Autoren für die 210 Probanden, die letztlich die Grundgesamtheit bilden, Blutproben analysiert und mit Angaben in Zusammenhang gebracht, die die 210 Probanden in regelmäßig ausgefüllten Gesundheitsbefragungen, gemacht haben. Letztere sind Teil eines größeren Projekts, an dem rund 7.000 Patienten des Cedar-Sinai Medical Center beteiligt sind. Die 210 Probanden sind übriggeblieben, nachdem 2.479 Blutproben, die im oben genannten Zeitraum genommen wurden, auf Antikörper gegen Omikron unterstucht wurden. In 264 der untersuchten Blutproben konnten Antikörper gegen Omikron gefunden werden, was bedeutet, dass die entsprechenden Probanden mit SARS-CoV-2 / Omikron infiziert waren. 54 Probanden mussten ausgeschlossen werden, weil sie entweder mit monoklonalen Antikörpern behandelt wurden oder keine Angaben in ihr Gesundheitstagebuch geschrieben hatten. Bleiben als 210 Probanden, die im Beobachtungszeitraum mit Omikron infiziert waren.

  • 118 dieser 210 Probaden (56%) haben nichts davon bemerkt, dass sie mit Omikron infiziert waren;
    • 12 dieser 118 haben Symptome berichtet, die sie allerdings einer einfachen Erkältung zugeschrieben haben;
  • 92 der 210 Probanden waren sich ihrer Infektion mit SARS-CoV-2 Omikron bewusst, 67 davon, weil sie einen PCR-Test machen mussten [dazu gleich];
    • 56 der 92 Probanden haben Symptome berichtet;
    • 6 der 92 Probanden haben keine Symptome berichtet;
    • Für 30 Probanden gibt es keine Angaben;

Gegen ein Virus, das bei der Mehrzahl derjenigen, die damit infiziert sind, KEINERLEI Aufmerksamkeit erregt, das nicht dazu führt, dass sie denken, “Oh Gott, ich habe COVID” will die Bundesregierung die Möglichkeit, drakonische Maßnahmen gegen die gesamte Bevölkerung zu erlassen, durch das Parlament peitschen. Aber es kommt noch besser. Die folgende Tabelle / Abbildung zeigt die Ergebnisse einer logistischen Regression, mit der diejenigen, die sich ihrer “Infektion mit SARS-CoV-2” bewusst waren, erklärt werden sollen:

Es gibt genau ein brauchbares und ein vielleicht brauchbares Ergebnis in dieser Tabelle und das steht im Anschluss an “Health Care Employee”. bzw. “Age”.

Angestellter im Krankenhaus zu sein, erhöht die Wahrscheinlichkeit, seine Infektion mit Omikron zu bemerken. Alle anderen Ergebnisse sind nicht brauchbar, denn der Konfidenzintervall, der in Klammern angegeben wird, liegt sowohl ober- als auch unterhalb der Parität von 1, d.h. z.B. für Herzerkrankungen: Liegen sie vor, dann reduziert sich die Wahrscheinlichkeit, eine Infektion mit Omikron zu bemerken um entweder bis zu 40% oder die Wahrscheinlichkeit erhöht sich um bis zu 196%. Offenkundiger Bullshit, der nicht interpretiert werden kann. Vielleicht brauchbar ist das Ergebnis zu Alter, das eine Tendenz für jüngere Probanden nahelegt, ihre Infektion mit SARS-CoV-2 zu bemerken.

Des Rätsels Lösung, was die Frage angeht, warum manche Leute ihre Infektion mit SARS-CoV-2 bemerken, andere dagegen nicht, scheint darin zu finden zu sein, dass Angestellte im Gesundheitswesen, hier im Krankenhaus, sich íhrer Infektion bewusst waren. Sie sind zum einen in einem von COVID-19 Hysterie geprägten Umfeld tätig und zum anderen der Pflicht, bei Symptomen einen PCR-Test zu machen, unterworfen, wenn nicht der PCR-Test generell vorgeschrieben ist. Es ist also kein Wunder, dass sie sich eher über etwas, das sie ansonsten nicht bemerkt hätten, bewusst sind.

Die Gefahr, gegen die die Bundesregierung die “vulnerablen Gruppen” der Gesellschaft schützen will, sie ist demnach eine, die von der Mehrheit nicht bemerkt wird, die mit Symptomen einhergeht, die mit denen einer einfachen Erkältung übereinstimmen und an denen man nicht stirbt und nur sehr selten schwer erkrankt.

Auf diesen Unfug kann man nur mit der Babylon Bee antworten:



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