Islamischer Staat und Genderista auf dem Rückzug

Diese Schlagzeile musste einfach sein. Es ist natürlich ein Zufall, dass sich Genderisten und Islamischer Staat zur gleichen Zeit genötigt sehen, Rückzugsgefechte zu führen. Aber es ist in beiden Fällen erfreulich.

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The Snout in the Trough

Dass es für Genderista schwieriger wird, die eigenen Finger in die öffentlichen Töpfe zu bekommen, um sich an Steuergeldern zu laben und ein Auskommen zu verschaffen, ist einerseits nicht erstaunlich: Ressourcen sind beschränkt, und wenn man, wie das Propagandaministerium (BMFSFJ) 50 zusätzliche Millionen Steuerzahler-Euros in die Bekämpfung der neuen Gutmenschen-Mode „Rassismus und Hate Speech“ steckt, dann sind diese 50 Millionen Euro einfach nicht da, um die vielen Trittbrettfahrer, die den Gravy Train der Genderista bestiegen haben, durchzufüttern.

Andererseits haben Genderista, sofern sie einen wissenschaftlichen Anspruch erhoben haben, seit Jahren daran gearbeitet sicherzustellen, dass nicht einmal der letzte wissenschaftliche Analphabet der Ansicht sein kann, Gender Studies hätten auch nur entfernt etwas mit Wissenschaft zu tun. Nicht zuletzt haben wir auf ScienceFiles einen erheblichen Anteil daran, das Missverständnis, Gender Studies seien Wissenschaft, aufzuklären und aus der Welt zu schaffen.

Und jetzt sitzen die Genderista da und sehen ihre Felle davon schwimmen. Ein Zustand, der die Notwendigkeit mitbringen könnte, sich nach einer Lohn- nicht Andienungsarbeit umsehen zu müssen, was erhebliche Probleme im Hinblick auf die Kompetenzen und Fähigkeiten mit sich bringen könnte, die für Lohnarbeit notwendig sind. Deshalb kann man derzeit den Versuch beobachten, die Gender Studies wieder ins Gespräch und ins Steuerzahler-Geschäft zu bringen.

Und wie vertrocknet die Genderista doch sind, wie wenig einfallsreich, zeigt sich daran, dass dieser Versuch wieder mit der alten Opfergeschichte gefahren wird. Gender Bashing lautet der Begriff, der sich langsam einbürgert, und den Genderista benutzen, um das Lamento abzusetzen, das sie seit Jahren absetzen und das wohl das einzige ist, was sie wirklich können: klagen.

Unter den Hinweisen, die uns von unseren Lesern zu Beträgen mit dem Titel „Gender Bashing“ zugeschickt werden, hat es einer auf gleich fünf Hinweise gebracht. Simone Schmollack, die in der taz Journalismus zu imitieren versucht, hat ihn zu verantworten und darf sich nach unserer Einschätzung damit schmücken, den vermutlich dümmsten Beitrag zum Gender Bashing geschrieben zu haben. Und das will etwas heißen.

Der Beitrag ist das übliche Opfer Lamento, in dem das Elend der universitären Gender Studies beklagt wird, die, wie Schmollack zu wissen meint, von Donald Trump über Papst Franziskus bis zu Harald Martenstein (in welche Richtung die Steigerung verläuft, ist offen) lächerlich gemacht werden. Dabei hätten wir den Gender Studies so große Verdienste wie die Debatte über die Unisex Toiletten und den über gendergerechte Sprache zu verdanken, ohne die, so muss man zugestehen, die Gender Studies viel von ihrem Unterhaltungswert eingebüßt hätten.

Besonders schwer liegt Schmollack die Kritik an der Verschwendung von Steuergeldern für 173 Gender-Professuren an deutschen Hochschulen im Magen. Die entsprechende Kritik treibt sie dazu, die folgende Textpassage zu erstellen:


“Man muss schon taub und blind sein, um zu leugnen, dass Frauen vielfach schlechter bezahlt werden als Männer und vielfach eine miserable Rente kriegen. Dass es weniger Chefinnen als Chefs gibt, dass Teilzeitjobs vorrangig von Frauen ausgefüllt werden. Dass alltäglicher Sexismus insbesondere Frauen trifft. Macht nichts – die Gender-KritikerInnen fordern trotzdem, dass jetzt endlich mal die Männer in den politischen und wissenschaftlichen Fokus gehörten.“

Leugnen als Verb bezieht sich in der Regel auf einen sprachlichen Akt. Entsprechend kann man durchaus blind und taub sein, um dennoch zu leugnen, was Schmollack hier behauptet. Man kann es sogar, auf Basis von Gerechtigkeitsmaßstäben leugnen, denn Frauen erhalten weniger Rente, weil sie weniger in die Rentenkasse einzahlen. Man muss schon besonders blind und taub sein, wenn diese Informationen nicht zu einem vordringen. Dass Frauen häufiger Teilzeitjobs machen als Männer, liegt daran, dass Frauen häufiger Teilzeitjobs machen wollen als Männer und weil sie mehr Teilzeitjobs machen wollen als Männer, deshalb werden sie seltener Chef. Man muss schon sehr dumm sein, wenn man diese einfachen Zusammenhänge als Beleg für die Diskriminierung von Frauen anführt.

Hätte ein Mann geschrieben, was Schmollack hier verbrochen hat, wir würden es als herrlich bezeichnen. Da Schmollack kein Mann ist, bleibt uns aus Gründen der Gleichstellung nur die Möglichkeit, den Text als dämlich zu bezeichnen.

Zur schönen Mär vom Gender Pay Gap äußern wir uns nicht mehr. Wer diesen Unsinn im 21. Jahrhundert immer noch behauptet, dem ist nicht mehr zu helfen, jedenfalls nicht außerhalb geschlossener Anstalten.

Das, was wir zitiert haben, ist übrigens das, was Schmollack anführt, um die Notwendigkeit von Gender Studies an Universitäten zu begründen. Damit kommen wir zum nächsten und grundlegenden Problem: Wissenschaft ist nicht dazu da, die Wirklichkeit ideologisch zu verklären und eine bestimmte Sichtweise auf die Dinge durchzusetzen. Wissenschaft dient der Erkenntnis, und entsprechend wird von einem Wissenschaftler verlangt, dass er prüft, was er zu wissen glaubt.

Gender Studierte wissen schon, dass das, was sie glauben, Wissen ist: Deshalb behaupten Sie, was Schmollack so gut nacherzählen kann, erzählen von einem Gender Pay Gap, das sich bei erster empirischer Prüfung in Luft auflöst, schreiben von gläsernen Decken, die es nur für diejenigen gibt, die mit kaum Anstrengung und unverdient in Führungspositionen gelangen wollen und versuchen sich auf Kosten der Mehrheit der Beitragszahler zur Rentenkasse einen Vorteil dahingehend zu verschaffen, dass die Höhe der Rente nicht mehr an die Höhe des Beitrags gekoppelt werden soll. Kurz: Gender Studierte sind Ideologen, deren Ziel darin besteht, gesellschaftliche Ressourcen nach ihren Interessen um zu verteilen. Sie haben mit Wissenschaft überhaupt nichts am Hut, wissen meist wie Schmollack gar nicht, was Wissenschaft ist.

Deshalb ist es gut, dass die Genderista auf dem Rückzug sind und deshalb ist und bleibt es wichtig, dass Gender Studies von Hochschulen verschwinden.

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