Gefahr in Verzug: kritische Stimmen wie ScienceFiles sollen unterdrückt werden

Es ist 5 vor 12.

Und wie wir seit kurzem wissen: Es gibt nun auch einen dpa-Faktenchecker. Faktenchecker, das sind die neuen Hohepriester einer neuen Religion, die für sich in Anspruch nehmen, trotz unbekannter Kompetenz, unbekannten Fähigkeiten, unbekannter Ausbildung und vor allem, unbekannter Intelligenz festlegen zu können, was richtig und falsch ist.

Wie wir aus der Bloggosphere mittlerweile gehört haben, treibt der dpa-Faktenchecker schon seit längerem sein Unwesen. Nun hat es auch uns getroffen.

Vorweg:
Wie würden Sie jemanden nennen, der ihnen sagt, dass es möglich ist, dass Sie im Lotto gewinnen und sie bittet, ihnen mit Blick auf den Lottogewinn schon einmal 100.000 Euro zu leihen, bei -0,25% Zins und 20 Jahren Laufzeit?

Irre? Nicht ganz bei Trost?

Und wie würden Sie jemanden nennen, der ihnen sagt, dass die Welt zum überübernächsten Vollmond untergeht, weil die Erde sich dann in einer Reihe mit Mond und einem bislang unbekannten Planeten befinden wird, der durch seine Gravitation, die Atmosphäre der Erde zerstört. Und weil dem so ist, sollen Sie seiner Kirche beitreten und die Hälfte ihres Geldes für ihn spenden, weil er denkt, er könne durch Gebete und Andachten den unbekannten Planeten in seiner Umlaufbahn beeinflussen?

Irre? Nicht mehr alle Tassen im Schrank?

Schließlich, wie würden Sie jemanden nennen, der Gesetze erlässt, die auf der Annahme basieren, dass sich in Zukunft etwas ereignen könnte, auch wenn wir nicht sicher sein können, dass es sich ereignen wird, für das es keinerlei Anzeichen gibt, der Sie aber dennoch besteuern will, um das, was vielleicht, vielleicht auch nicht, eintritt, vielleicht, vielleicht auch nicht verhindern zu können?

Irre? Vollkommen Wahnsinnig?



Und doch erwartet die dpa, dass die dort tätigen Faktenchecker ernst genommen werden.

Und das werden sie auch. Von Facebook, selbst dann, wenn sie in ihrem Faktencheck eindeutig belegen, dass sie der Aufgabe, die sie sich angeblich gestellt haben, nicht einmal entfernt gewachsen sind, und zwar so:


Der falsche und “misleading” content ist nicht etwa die aberwitzige Behauptung, dem Klimawandel wären schon Zigtausende Menschen zum Opfer gefallen, der falsche und “misleading content”, das ist ein Beitrag von ScienceFiles mit dem Titel “(So gut wie) Niemand stirbt an den Folgen des Klimawandels.

Dieser Beitrag hat – aufgrund welcher Denunziations-Seilschaft auch immer – die Aufmerksamkeit von dpa-Faktencheckern erregt,qa und sie haben den Beitrag zum Anlass genommen, um vor aller Welt zu dokumentieren, dass sie ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, dass ihnen der Schuh des Faktencheckers um viele Größen zu groß ist. Wir haben in einem der letzten Beiträge zusammengestellt, warum vermeintliche Faktenchecker wie der ARD-Faktenfinder oder Correctiv vollkommen ungeeignet sind, einen Faktencheck durchzuführen. Die Argumentation kann nahtlos auf den dpa-Faktencheck erweitert werden.



Das ist ein Teil des vermeintlichen Faktenchecks:

“Mediziner und Meteorologen warnen seit langem vor den für viele tödlichen Auswirkungen extremer Wetterlagen. Allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz versucht das Portal «sciencefiles.org», die Folgen des Klimawandels zu verharmlosen und behauptet: «(So gut wie) Niemand stirbt am Klimawandel» (http://dpaq.de/JxbCV).

BEWERTUNG: Durch die Erderwärmung verursachte Hitzewellen beispielsweise haben nachweislich auch in Deutschland zu höherer Sterblichkeit geführt.

FAKTEN: Die Wechselwirkung von Gesundheit und Klimawandel untersucht der «Lancet Countdown», eine internationale Forschungskooperation, die 35 akademische Einrichtungen und UN-Organisationen weltweit vereinigt. In ihrem im November 2019 vorgelegten Bericht lassen Mediziner, Ingenieure und Klimaforscher keinen Zweifel daran, dass der Klimawandel «ein hohes und inakzeptables Risiko für die gegenwärtige und zukünftige Gesundheit der Bevölkerung auf der ganzen Welt» darstellt (http://dpaq.de/s9tKj).”

Das unscheinbare Verb “verharmlosen” gibt die gesamte Einstellung des kleinen Menschleins, das sich hier als Faktenchecker groß fühlen will, preis. Ein normaler Mensch würde sich über die Meldung, dass weniger Menschen sterben als befürchtet, freuen. Ein morbider, gehässiger Mensch, der einen Streit darüber anstrengen würde, ob denn im Holocaust 6.000.000 oder 6.000.001 Menschen ermordet wurden, der freut sich nicht. Er suhlt sich geradezu in Schreckensmeldungen, giert nach den Opferzahlen aus Neuseeland, ergötzt sich an den Toten im Iran und Irak. Tote sind für ihn keine Menschen, es sind Nummern, die er sich zunutze machen will. Deshalb gilt: Je mehr Tote, umso besser.

Wir sind also der Verharmlosung schuldig, weil wir die Hysterie nicht mitmachen, die sich in einer ekelhaften Weise mit Euphorie und orgiastischen öffentlichen Kultdarbietungen über hohe Zahlen von Toten verbindet. Wenn wir die Menge an Verachtung, die wir für diese Leistung, in Worte fassen müssten, dann würde dieser Post vermutlich die Begrenzung für php sprengen.

Im vom dpa-Faktenchecker “beanstandeten Post” haben wir Daten aus drei Datenquellen zusammengetragen. Die erste Datenquelle ist Björn Lomborg, der sich sehr viel Mühe gegeben hat, um Informationen über die durch extremes Wetter zu Tode gekommenen Menschen zu sammeln. Er zeigt, dass die Zahl der Menschen, die in Stürmen, Hochwasser, Waldbränden usw. zu Tode gekommen sind, seit Jahrzehnten sinkt.

Das “r”, das Lomborg vergessen hat, muss man sich dazu denken …

Die zweite Datenquelle in unserem Text ist das Britische Office of National Statistics, das zeigt, dass jährlich mehr Menschen an den Folgen von Kälte sterben als Menschen an den Folgen von Hitze sterben. Dazu veröffentlicht das Britische Office of National Statistics jährlich eine Aufstellung der “Excess Death”, also der Anzahl von Toten, die auf die Witterung (die Kälte) zurückgeführt werden können.

Schließlich haben wir die Toten, die auf klimatische Einflüsse, wie Hitze oder Kälte zurückgeführt werden können, in den größeren Rahmen der Todesursachen gestellt. Wer will, der kann sie in der folgenden Abbildung, die die Jahre 1990 bis 2017 im Zeitraffer umfasst, suchen.

Was wir hier zusammengestellt haben, sind reale Daten. Es sind FAKTEN.

Was der dpa-Faktenchecker behauptet, ist, dass wir die Folgen des Klimawandels verharmlosen, weil wir die Daten von Lomborg, dem British Office of Statistics und die Daten von World in Data veröffentlicht haben. Bei der dpa können sie offenkundig, was ihr Personal angeht, nicht wählerisch sein.

Unseren angeblich “falschen Fakten” stellt der Faktenchecker von dpa, fast schon ein Widerspruch in drei Worten, seine “Fakten” gegenüber.

Sie stammen zum einen aus dem Lancet Countdown, zum anderen aus einer Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes, in der die Münchner Rückversicherung zitiert wird. Beides sind natürlich die Adressen, an die man sich wenden wird, wenn man wissenschaftlich arbeitet und Fakten prüft.

Der Lancet Countdown bemüht sich in seinem Policy Brief für deutsche Politiker den Eindruck zu vermitteln, dass der angeblich von Menschen verursachte Klimawandel dazu führe, dass es besonders warm wird und dann, wenn es besonders warm wird, mehr Menschen sterben.



Der Zusammenhang zwischen zunehmender Wärme und zunehmenden Todesfällen ist lange bekannt. Die Menschen, die unter Hitzefolgen sterben, sterben indes nicht am Klimawandel. Sie sterben an Herz-Kreislauf-Krankheiten, sie sterben an Flüssigkeitsmangel und an etlichen anderen Leiden, von denen die Künstler, die den Lancet Countdown erstellt haben, behaupten, sie seien durch den Klimawandel verursacht, zum Teil, denn natürlich sind schon vor der Erfindung des menschengemachten Klimawandels Menschen bei Hitze häufig an Herz-Kreislauf und anderen Leiden gestorben.

Mit anderen Worten: Die vermeintlichen Wissenschaftler, die den Lancet Countdown (ob damit das Versprechen der Selbstzerstörung  einhergeht, ist unklar) verbrochen haben, behaupten, dass dann, wenn die Annahme, Menschen seien für den Klimawandel verantwortlich, zuträfen, und dann, wenn die Berechnungen der Klimawandelmodelle richtig seien (was sie nachweislich nicht sind) und dann, wenn die Hitze vergangener Jahre auf den menschengemachten Klimawandel zurückgeführt werden könne, dass dann ein Teil der Toten, welcher ist unbekannt, die in der Hitze der letzten Jahre gestorben sind, auf den menschengemachten Klimawandel zurück geführt werden könne.

Unseren harten Daten stellt der dpa-Faktenchecker also Annahmen über Zusammenhänge, die vielleicht vorhanden, aber mit Sicherheit eines nicht sind: belegt, gegenüber. Er gehört offenkundig zu denen, die 100.000 Euro verleihen, weil man ihnen erzählt hat, dass sie nächste Woche im Lotto gewinnen.

Aber es kommt noch besser. Die nächste Quelle aus der sich der dpa-Faktenchecker bedient, ist eine Pressemeldung des Deutschen Wetterdienstes, in der Zahlen der Münchener Rückversicherung zitiert werden, von denen niemand weiß, auf welcher Grundgesamtheit sie basieren, ob sie verlässlich sind, was genau sie überhaupt aussagen… Aber für den dpa-Faktenchecker, wirklich eine gelungene Travestie auf Faktencheck, sind das Fakten:

“Der DWD zitiert Statistiken des Rückversicherers Munich Re, denen zufolge im Zeitraum 1980 bis 2013 in Europa durch Wetterextreme rund 85 000 Menschen ums Leben kamen. Die meisten davon – etwa 75 000 – starben bei Hitzewellen. Becker: „Diese erschreckenden Zahlen zeigen: Übermäßige Hitze ist eine der größten Gefahren für das menschliche Leben – nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch in Deutschland.“ So forderte die Hitzewelle im Sommer 2003 allein in Deutschland rund 8 000 zusätzliche Todesopfer.”

Die vollkommen unbelegte Behauptung, dass eine Hitzewelle einen Klimawandel zur Ursache hat, den Menschen verursacht haben, gilt dem dpa-Faktenchecker als “Fakt”. Eindeutiger kann man sich als Faktenchecker nicht disqualifizieren. Man kann eben nicht alles für sich in Anspruch nehmen, vor allem dann nicht, wenn jede Kompetenz, jede Befähigung, jede Ausbildung und jede Intelligenz, die erst zum Faktencheck befähigt, fehlt. Der unbekannte Faktenchecker, der sich hinter dpa-Faktenchecker verbirgt, ist ein Imposter, ein Faktencheck-Gaukler.


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Ob Kälteopfer bei der Munich Re erfasst werden, wieso man von Hitzeopfern auf Klimawandel schließen kann, wieso die Zahlen, die weit unter der Anzahl der Verkehrstoten bleiben, erschreckend sind, für wen sie erschreckend sind und wie sichergestellt wurde, dass “Wetterextreme” tatsächlich die Ursache des Todes waren (eine Kausalität, die man mit Sicherheit nicht herstellen kann), das alles sind Fragen, die offenkundig den dpa-Faktencheckers überfordern.

Wie alle so genannten Faktenchecker, die derzeit in Deutschland und anderswo ihr Unwesen treiben, geht es ihm nicht darum, die Fakten zu checken, sondern darum, missliebige Daten wie unsere, die man einfach nicht in Abrede stellen kann, schon gar nicht mit Hirngespinsten, Annahmen und vollkommenem Quatsch wie den angeblichen Statistiken der Munich Re, aus der Welt zu schaffen und die Quellen, die diese Daten verbreiten, zum Schweigen zu bringen. Die neue Religion der Faktenchecker duldet keine Kritik, keine Realität, die der Klimawandelphantasie widerspricht, sie will nicht in ihrer morbiden Freude an vielen Toten gestört werden und arbeitet offenkundig und mit viel postmoderner Einbildung und Boshaftigkeit daran, die Grenzen der Meinungsfreiheit zu bestimmen, die Merkel ziehen will.

Denn natürlich dienen derartige Fake-Checks dazu, wissenschaftliche Quellen wie ScienceFiles zum Schweigen zu bringen. Die Tatsache, dass ein unabhängiger Faktenchecker, wie der Fakechecker bei Facebook heißt, willkürlich behauptet, unser Beitrag sei falsch, wird von Facebook zum Anlass genommen, nicht nur die Verbreitung des entsprechenden Textes zu reduzieren, sondern uns anzuzählen. Mit jedem Text, der von einem der willfährig Unfähigen dpa-Fakechecker diffamiert wird, wächst unser “Sündenkonto” bei Facebook, bis ScienceFiles dann gesperrt wird. So der Plan. So funktioniert der moderne Totalitarismus. Kritische Quellen sollen einfach durch fabrizierte dpa-Fakecheck-Lügen erstickt werden, damit die Heilslehre ungehindert verbreitet werden kann.

Wenn Sie an kritischer und freier Verbreitung von Informationen interessiert sind, wenn Sie ein Interesse daran haben, Meinungen, die nicht von dpa auf Einheit getrimmt sind, zu hören, wenn Sie fundierten Beurteilungen zu wissenschaftlichen Themen, die in kaum erkennbarer Weise durch die Mainstreammedien verzerrt werden, wichtig finden, dann war es nie so dringlich wie heute, uns zu unterstützen.



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Die Versuche, ScienceFiles zu schaden, nehmen in der letzten Zeit wieder zu. Gearbeitet wird vornehmlich mit Denunziation, anonym versteht sich, die guten Menschen leben ihren Hass und Neid im Verborgenen aus. Google beanstandet seit neuestem einen Text, den wir vor einem Jahr geschrieben haben, als “derogatory and defamatory”. In dem Text geht es um die Grievance Studies, wie James Lindsay, Peter Boghossian und Helen Pluckrose die Gender Studies, deren Hauptgegenstand “Jammern” ist, nennen. Wir berichten in dem Post von dem Projekt der drei. Auf unseren Hinweis, dass der Beitrag von Google geflagt wurde, hat Peter Boghossian u.a. wie folgt reagiert:

“This routinely happens with content related to our Grievance Studies probe. It is neither a mistake nor a fluke. The woke are shot callers at google”

Der Kampf zwischen Wahrheit und Ideologie, zwischen Vernunft und Wahnsinn ist in vollem Gange, und es ist Gefahr in Verzug. Wem die alternativen Medien am Herzen liegen, alternative Medien, die offensichtlich so einflussreich geworden sind, dass sie von der Ideologie-Mafia als Bedrohung für ihre Lügengeschichten angesehen werden, der muss tätig werden, und sich für seine Quellen engagieren. Wer einen Facebook-Account hat, den bitten wir, sich bei Facebook über den dpa-Faktenchecker zu beschweren, denn der dpa-Faktenchecker, ist ein Fakecheker, der unliebsame Fakten durch willkürliche Behauptungen diskreditieren und damit natürlich die Quelle der Fakten (also z.B. das British Office of National Statistics) diffamieren will.

Wir empfehlen allen Lesern, die uns auf Facebook folgen, sich für unseren Newsletter einzutragen. Wir stellen das System derzeit um, so dass es verlässlicher wird als es bislang war. Selbstverständlich ist diese Umstellung mit Kosten verbunden, wie jeder Versuch, uns zu schaden, mit Kosten verbunden ist und wenn es “nur” zusätzliche Sicherungssoftware ist, um Versuche, den Betrieb von ScienceFiles zu stören, zu unterbinden.



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