ZDF und UN: Lügen und Heucheln in Eintracht

Ihr Mitgefühl mit den Menschen in Afrika wird von öffentlich-rechtlichen Journalisten meist genau dann entdeckt, wenn es sich für die Lüge des menschengemachten Klimawandels instrumentalisieren lässt. Wenn es darum geht, den Windkraft-Müll und den Solar-Dreck nebst dem enthaltenen Gift nach Afrika abzuschieben, hält sich das öffentlich-rechtliche Mitleid in ganz engen Grenzen.

Gestern haben wir gezeigt, dass die ARD Tagesschau als Propagandaschleuder unterwegs ist und Fake News verbreitet, heute zeigen wir, dass die Zweite Deutsche Propagandaschleuder aus Mainz der ARD in nichts nachsteht.




Hinter dem folgenden Tweet verbirgt sich ein Text auf ZDF.de, der anrühren soll. Eine Hungerkatastrophe bahnt sich in Afrika an oder ist bereits im Gange, eine, die ganz furchtbar sein wird oder bereits ist, weil der Klimawandel Dürre und “Extremwetter” nach Ostafrika und ins südliche Afrika gebracht hat. Wer gestern mitgelesen hat, weiß, dass es KEINERLEI Belege dafür gibt, dass “Extremwetter” überhaupt, geschweigen denn als Ergebnis eines Klimawandels häufiger wird. Dass im Gegenteil die Daten zeigen, dass Wirbelstürme seltener geworden sind.

Aber was interessiert schon die Realität, wenn es darum geht, den Klimawandel, natürlich den vermeintlich von Menschen verursachten Klimawandel zu inszenieren und seine furchtbaren Folgen zu erfinden. Das Widerliche daran: Seit Monaten unterziehen die öffentlich-rechtlichen Medien ihre Konsumenten einer Dauerbeschallung über die Australischen Buschfeuer. Dass zeitgleich in Sub-Sahara Afrika viel schlimmere Brände wüten, hat bei den öffentlich-rechtlichen bislang niemanden interessiert. In ihrem Kopf gibt es offenkundig nur eine Verbindung, die einen Zusammenhang zwischen Afrika und Hungersnot herstellt. Sind das nicht die kleinen Schwarzen, denen man immer Misereor tun muss, für die sich die bigotten Gutmenschen bei Charles Dickens einst verbal, nicht aktiv eingesetzt haben?

Soviel zur intellektuellen Entwicklung der Menschheit.

Rote Punkte geben Brände an. DATEN: FIRMS – NASA.

Wir haben aus dem Trash-Artikel, den das ZDF verlinkt hat, eine Passage, die die Lügen und Verdrehungen komprimiert darstellt, herausgenommen.

“Verwitterte Felder, versiegende Bäche, schrumpfende Vorräte: Im südlichen Afrika schrillen die Alarmglocken immer lauter. Im Vorjahr haben Dürre, Wirbelsturmschäden, Fluten, Schädlinge, Missmanagement und auch Krisen nach Angaben der Vereinten Nationen eine der schlimmsten Hungerkatastrophen seit 35 Jahren heraufbeschworen. Und sie droht, sich noch zu verschärfen.



Extremwetter verstärkt Notlagen

Der Klimawandel gilt als Ursache. Denn in der Region steigen die Temperaturen laut UN doppelt so schnell wie im Rest der Welt. Geld für Anpassungen an so einen massiven Temperaturanstieg haben viele Staaten aber nicht. Die Folge: Die Region ächzt unter den Folgen des Extremwetters, das bereits bestehende Notlagen weiter verstärkt.

Wer es fertig bringt, in einem Absatz von Wirbelsturmschäden, Fluten, Schädlingen und Missmanagement zu schreiben, um nur einen Satz weiter all das vom Tisch zu wischen, um zu behaupten: “Der Klimawandel gilt als Ursache”, der ist geistig nicht mehr zurechnungsfähig. Er leidet an akuter Klimawandel-Paranoia und ist Konsumenten öffentlich-rechtlicher Nachrichten nicht mehr zumutbar.

Quelle

Wenn man es zudem fertig bringt, über Simbabwe zu schreiben ohne Robert Mugabe und seine jahrzehntelangen Bemühungen, das Land, das einst ein Brotkorb Afrikas war, in Korruption versinken zu lassen und zu ruinieren, zu erwähnen, der hat eigentlich einen Preis für geistige Engstirnigkeit und selbstverschuldete Denkbehinderung verdient.
Aber lassen wir all das beiseite, was die Länder rund um Südafrika und seit einigen Dekaden nun auch Südafrika so plagt und nehmen wir an, der “Klimawandel” sei an der Hungerkatastrophe schuld, der schwersten, wie behauptet wird, seit 35 Jahren. Derartige Zahlen in den Raum zu werfen, ist immer ein Indiz dafür, dass versucht wird, zu manipulieren. Eine schwere Hungerkatastrophe, das klingt harmlos. Das kommt bei der UN nicht durch die PR-Abteilung. Die schlimmste Hungerkatastrophe seit 35 Jahren, das klingt dramatischer. Besser noch wäre, die schlimmste Hungerkatastrophe in diesem Jahrhundert, aber dummerweise ist das Jahrhundert erst 19 Jahre alt.



Was es mit der Hungerkatastrophe und ihrer durch den Klimawandel verursachten Einzigartigkeit auf sich hat, zeigt die folgende Tabelle. Sie stammt aus dem Beitrag “A review of droughts on the African continent: a geospatial and long-term perspective”, den I. Masih, S. Maskey, F. E. F. Mussá and P. Trambauer 2014 in Hydrology and Earth System Science veröffentlicht haben.

Wie man leicht erkennen kann, ist der Osten Afrikas, sind die Länder Tansania, Mosambik und Simbabwe regelrechte Hochburgen für Hungersnöte in Folge von Dürren. Allein in Mosambik sind seit 1979 in 11 Dürrekatastrophen, die das Land ganz ohne menschengemachten Klimawandel heimgesucht haben, 17,8 Millionen Menschen von einer Dürre betroffen gewesen, mehr als 100.000 sind in dieser Zeit verhungert. Simbabwe und Tansania stehen kaum nach: 10 Dürren, 12,7 Millionen davon betroffene Menschen stehen in Tansania zu Buche, in Simbabwe sind es 8 Dürren und 14,9 Millionen betroffene Menschen. Und der Zeitraum nach 2013 ist hier gar nicht berücksichtigt. Die Tabelle ist auch in anderer Hinsicht sehr interessant, denn sie zeigt die Willkür hinter dem Satz “eine der schlimmsten Hungerkatastrophen seit 35 Jahren heraufbeschworen”.

Vor 35 Jahren im Jahr 1985 gab in KEINEM einzigen Ostafrikanischen und keinem Südafrikanischen Land eine Dürre. Die 35 Jahre sind vollkommen willkürlich gewählt, um der Aussage Dramatik zu verleihen, um diejenigen, die sie hören oder lesen zu manipulieren, man könnte auch sagen, sie zu betrügen.

Schon 1991 haben Linke Hungersnöte in Afrika benutzt, um ihre antikapitalistische Agenda zu verbreiten.

Die Tabelle weist 291 Dürren und nachfolgende Hungerkatastrophen in Afrika aus, die in der Zeit von 1900 bis 2013 verzeichnet wurden. Alle diese Dürren haben es ganz ohne den Klimawandel, den angeblich von Menschen verursachten Klimawandel geschafft, Dürre zu werden und sich in eine Hungerkatastrophe auszuwachsen. Und nun, nach 291 Dürren, nun soll in Afrika plötzlich der Klimawandel für eine Dürre, die zu einer seit 35 Jahren nicht gesehenen Hungersnot führt oder bereits geführt hat, verantwortlich sein. Warum? Auch das erklärt die Zweite Deutsche Propagandaschleuder:

“Der Klimawandel gilt als Ursache. Denn in der Region steigen die Temperaturen laut UN doppelt so schnell wie im Rest der Welt.”

Steigen die Temperaturen in Simbabwe, Mozambique und Tansania wirklich doppelt so schnell wie im Rest der Welt?



Wir haben uns die Daten von GISTEMP besorgt, also die Daten des Goddard Institute for Space Studies (GISS), die Rohdaten von Messstationen in Simbabwe, Mozambique und Tansania. Die Rohdaten bilden die Grundlage für GISTEMP, den Datensatz, der die Temperatur der Erde abbilden soll.

Beginnen wir mit Mosambik und den Messstationen Chimoio und Quelimane.

Chimoio liegt im Landesinnern ungefähr in der Mitte von Mosambik.
Quelimane liegt nördlich von Chimoio am Indischen Ozean.

CHIMOIO – Mosambik;
GISTEMP-DATASET der NASA
Quelimane – Mosambik;
GISTEMP-DATASET der NASA

Wie man sieht, zeigen die Daten in beiden Fällen nicht nur keine doppelt so starke Erwärmung wie im Rest der Welt. Sie zeigen ÜBERHAUPT keine Erwärmung an beiden Messstationen in Mosambik.

Für Simbabwe haben wir die Messstationen Harare Kutsaga und Kasane ausgewählt (schon weil es keine anderen in Simbabwe gibt).

Harare Kutsaga liegt ziemlich zentral im nördlichen Teil von Simbabwe.
Kasane liegt im westlichsten Zipfel von Simbabwe.

Harare Kutsaga – Simbabwe;
GISTEMP-DATASET der NASA
Kasane – Simbabwe;
GISTEMP-DATASET der NASA

Auch die beiden Messstationen in Simbabwe zeigen keinerlei Temperaturanstieg. Die Daten der Messstation Kasane zeigen im Gegenteil einen Rückgang der Temperatur, während Harare Kutsaga weitgehend unveränderte Temperaturen anzeigt. Man muss sich etwas Zeit nehmen, um die Abbildungen zu betrachten, denn die Farbwahl der NASA ist so gewählt, dass die Rohdaten möglichst schwer zu erkennen sind.

Bleibt Tansania.

Für Tansania haben wir die Messtationen Mwanza und Songea ausgewählt.

Mwanza liegt im Norden des Landes und dort im Landesinnern.
Songea liegt im Süden des Landes und ebenfalls im Landesinnern.

Mwanza – Tansania;
GISTEMP-DATASET der NASA
Songea – Tansania;
GISTEMP-DATASET der NASA

Abermals zeigt sich für beide Messstationen keinerlei Erwärmung, weder im Norden von Tansania noch im Süden. Die Behauptung der UN, die das ZDF ungefiltert und ungeprüft an seine Leser durchreicht, ist schlicht und ergreifend falsch. Die Behauptung, dass die Temperaturen in der Region doppelt so schnell steigen würden wie im Rest der Erde ist nachweislich falsch, sie ist entweder eine freie Erfindung oder eine bewusste Lüge.

Wenn es um den angeblich von Menschen gemachten Klimawandel geht, dann kann man mittlerweile sicher sein, dass egal, was ARD oder ZDF berichten, man belogen wird, dass sich die Balken biegen. Dass die UN als Urheber eines Teils der Lügen angesehen werden muss, die öffentlich-rechtliche Sender im offenen Verstoß gegen ihren Informationsauftrag an ihre Konsumenten weitergeben, ist auch nicht wirklich verwunderlich.

Zum Glück erreichen ARD und ZDF immer weniger Konsumenten.




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