dpa-Wichtel machen sich wieder lächerlich – dpa: “Glaubwürdigkeit ist höchstes Gut”

Eine, tatsächlich die harmloseste Assoziation, die uns beim Lesen des letzten Versuches der dpa-Wichtel, uns an den Karren zu fahren, gekommen ist, ist die an Wilhelm Busch (nein, natürlich Heinrich Hoffmann) und seinen Suppenkasper:

In x-files “Red Museum” gibt es einen Kult, dessen Mitglieder sich gleich kleiden und die in gemeinsamen Andachten nachplappern, was ihr Führer ihnen vorsagt. Repetition ist ein wesentlicher Bestandteil von Kulthandlungen, eingeübte Worte, die von entsprechenden Handlungen begleitet werden, sollen Zusammenhalt und Gemeinschaft signalisieren und stärken. Ganz so, wie dies bei der dpa, bei den Faktenschreddern der dpa, den Wichteln, wie wir sie nennen, der Fall ist.



Sie haben, als neues Fanal ihrer Unfähigkeit, Argumente zu verstehen und vor allem, eine Debatte mit Argumenten zu führen und ihre Position mit Fakten zu belegen, einen neuerlichen Beitrag veröffentlicht, der uns komplett ratlos zurücklässt. Lehrer, die mit Schülern konfrontiert waren, die partout keinen Stift halten oder partout nicht verstehen wollten, wie man schreibt oder rechnet oder liest, hatten früher die Möglichkeit, die Schüler in die Schule für Lernbehinderte abzuschieben. Im britischen Recht gibt es einen Paragraphen, der es ermöglich die, die eine “public nuisance” sind, aus dem öffentlichen Raum zu entfernen. Aber was macht man mit den dpa-Wichteln, die sich eine Aufgabe gestellt haben, an der sie – mangels Kompetenz – nur scheitern können und ständig scheitern, und zwar in einer geradezu spektakulären Weise?

Hat einer unserer Leser eine Idee?

Die neuerliche Katastrophe aus dem Hause, in dem der folgenden Sermon gepredigt, aber nicht gelebt wird, hat wieder einmal einen Text von ScienceFiles zum Gegenstand:

“Glaubwürdigkeit ist das höchste Gut der dpa. Jeder Fehler wird daher bei Bekanntwerden umgehend, ehrlich und so transparent wie möglich berichtigt – auch die kleinsten. Auch zu ihren Fehlern legt die dpa-Redaktion damit Rechenschaft ab. Alle dpa-Journalisten sind angewiesen, Fehler so transparent wie möglich zu korrigieren. Das bedeutet, dass im Einzelnen angegeben werden muss, was falsch berichtet wurde und wie die Änderung konkret aussieht.”

Die neuerliche Wichtelei, bezieht sich auf unseren Text mit dem Titel “Der nächste Klima-Mythos fällt: Es gibt keinen 97% Konsens zum menschengemachten Klimawandel”.

“Regelmäßig stellen Autoren, die die Verantwortung des Menschen für die globale Erwärmung anzweifeln, den wissenschaftlichen Konsens in Frage: Es gebe unter Wissenschaftlern keinen 97%-Konsens darüber, dass der Klimawandel von Menschen zu verantworten ist, behauptet “sciencefiles.org” (http://dpaq.de/WQe4R). “Für jeden einigermaßen integren Beobachter riecht das nicht nur nach Betrug, es ist auch Betrug”, kommentiert das Portal “Eike” entsprechende Studien (http://dpaq.de/QNzTe).”

Wenn man Revue passieren lässt, welche Themen den dpa-Wichteln besonders wichtig sind, dann muss man feststellen, dass sie offenkundig und vornehmlich von einem Kartell der Klimawandel-Profiteuere finanziert zu werden scheinen (gekauft sind, wäre nicht höflich und wir sind höflich). Das Herzblut, mit dem sich die dpa-Wichtel an Texten abarbeiten, die ein Loch in das fein gewebte Netz der Klimawandel-Hysteriker gerissen haben, ist mindestens so erstaunlich, wie die Unfähigkeit, mit der sie versuchen, dieser Aufgabe gerecht zu werden und doch regelmäßig daran scheitern.

Als Beleg dafür, dass es – anders als von uns geschrieben – doch einen Konsens von 97%, nein 99% gibt, führen die dpa-Wichtel ausgerechnet die Studien von Oreskes (2004), Cook et al. (2016) und – of all junk – James Powell (2016) an, die angeblich den Konsens belegt haben. Damit dokumentieren die Wichtel eindeutig und für jeden nachvollziehbar, dass es ihnen nicht darum geht, Argumenten gerecht zu werden, sondern darum, Aussagen, die nicht vom Kanon ihres Kultes umfasst sind, zu diskreditieren. Den Text, an dem sie sich vergeblich abmühen, den können sie nicht gelesen haben, denn in diesem Text zerlegen wir die Studie von Cook et al. (2016) und führen eine Vielzahl von Belegen dafür an, dass diese Studie JUNK ist. Eben diese Studie wollen die dpa-Wichtel nun ins Feld führen, um zu zeigen, dass der Text, in dem wir die Cook et al. (2016) Studie als Junk bloßstellen, falsch ist. Sie wollen die als Junk erwiesene Studie dadurch retten, dass sie eben diese als Junk erwiesene Studie zu deren Verteidigung anführen.

Wie blöd kann man eigentlich sein? Für die dpa-Wichtel gilt wohl: The sky is the limit.



Zugegeben, den Beitrag von Oreskes haben wir in unserem Text nur kurz erwähnt. Wir können uns nicht mit jedem junk beschäftigen und der Text von Oreskes ist so großer Junk, dass es mit der Erwähnung sein bewenden haben muss. Dagegen haben wir uns James Powell, den die dpa-Wichtel als letzten in den Ring schicken, geradezu hingebungsvoll gewidmet und die Methode, die Powell erfunden hat, 1:1 auf andere Bereiche übertragen. Als Ergebnis konnten wir zeigen, dass die Methode “Powell” zu der wichtigen Erkenntnis führt, dass unter Wissenschaftlern ein 97,5% Konsens besteht, dass Merkel die deutsche Wirtschaft ruiniert. Darüber hinaus konnten wir mit der Methode von James Powell belegen, dass unter den im Bundestag vertretenen Parteien ein Konsens von 93,3% darüber besteht, dass Parteizweck Korruption und Selbstbereicherung sind.

Im Gegensatz zu den dpa-Wichteln, deren einzige Kompetenz darin besteht, den Fehlschluss ad auctoritatem zur Grundlage ihrer Tätigkeit zu machen und die sich jetzt schon zum wiederholten Male außerstande zeigen, auch nur ein Argument machen zu können, können wir die Argumente und Vorgehensweise und die Methode prüfen, die in Studien angewendet werden und auf dieser Basis feststellen, was man von den entsprechenden Studien halten muss. Die Studien von Oreskes, Cook et al. und Powell sind nach allen wissenschaftlichen Standards Junk, wie wir in den verlinkten Texten dargelegt haben. Dass die dpa-Wichtel unsere Widerlegung der Studien dadurch entkräften wollen, dass sie ausgerechnet auf die drei widerlegten Studien verweisen, ist geradezu grotesk, und wer einen Sinn fürs Absurde hat, der wird sicher bei den dpa-Wichteln auf seine Kosten kommen. Für alle anderen, die gerne einen wissenschaftlichen und argumentativen und vor allem informierten Austausch zu Problemen unserer Zeit hätten, werden die dpa-Wichtel langsam zum Ärgernis. Sie verhalten sich wie ein Dreijähriger, der nicht schreiben kann, aber dennoch das Kreuzworträtsel ausfüllt.

Einem normalen Arbeitgeber, noch dazu einerm der denkt, Glaubwürdigkeit sei für ihn besonders wichtig, wäre das natürlich peinlich. Nicht so der dpa. Dort lebt man offenkundig nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert.

Selbst Wichtel werden erträglich, wenn die Standards geschreddert sind – Fakt!.




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