“Von Hass getrieben”: von der Leyen Urheber des Grenzdebakels – EU auf dem Weg in die Katastrophe

Seit Jahren ist zu beobachten, dass gesellschaftliche Positionen mit Personen besetzt werden, die nicht die Kompetenz besitzen, um die entsprechenden Positionen auch auszufüllen, die Positionsbeschreibung zu erfüllen. Dass “Nieten in Nadelstreifen”, wie es früher hieß, in Positionen gelangen, ist keine Neuigkeit, das war auch früher so. Was neu ist, ist die weite Verbreitung von Narzisstischen Persönlichkeiten, häufig auch Autoritären Persönlichkeiten, die jede Tuchfühlung zur Realität und somit jedes Bewusstsein für die eigenen Mängel und Unzulänglichkeiten verloren haben, Persönlichkeiten, die zwangsläufig nicht für Rationalität stehen, sondern versuchen, ihre offenkundigen kognitiven Mängel durch Emotionalität zu beheben, durch emotionale Appelle, die rationale Argumente ersetzen sollen und durch affektives Verhalten, Verhalten, das in den meisten Fällen von Boshaftigkeit getrieben ist, denn psychologisch fragile Persönlichkeiten neigen dazu, in die Psychopathologie abzugleiten.

Das ist zwangsläufig der Fall, denn die eigenen Kompetenzen reichen nicht, um auf rationaler Ebene mitzuhalten, die emotionale Spielwiese ist dann ungeeignet, wenn handfeste Probleme bewältigt werden müssen und die daraus notwendig enstehende und für alle sichtbare Diskrepanz zwischen dem, was geleistet wird und dem, was geleistet werden müsste, kann ja nicht mit Kompetenz und Rationalität überbrückt werden, da das Fehlen von Kompetenz und Rationalität Ursache dafür ist, dass diese Diskrepanz entstanden ist.



Was bleibt:
Schuldzuweisungen an andere.
Wenn Schuldzuweisungen nicht mehr ausreichen: Hass auf diejenigen, denen man die Schuld für die Bloßstellung der eigenen Inkompetenz gibt.

Das war die Vorrede zu einem Beitrag, der heute im britischen Sunday Telegraph erschienen ist und aus dem wir Teile für unsere Leser übernommen und übersetzt haben. Der Beitrag ist in einiger Hinsicht bemerkenswert, wobei das bemerkenswerteste wohl die für britische Verhältnisse sehr deutliche Sprache ist.

Der Hintergrund des Beitrags ist das EU-Impfdebakel, das wir in den letzten Tagen ausführlich dargestellt haben, ein Debakel, das in erster Linie der Inkompetenz der derzeitigen EU-Kommission, der Leyenspielschar, geschuldet ist. Im Umgang der EU-Kommission im Allgemeinen und von der Leyens im Besonderen mit dem Impfdebakel kann man die Kriterien wiederfinden, die wir oben zusammengetragen haben.

  • Zunächst wird die Schuld dafür, dass die Liefermenge der Impfstoffe geringer als erwartet ist und die Schuld dafür, dass Impfungen auf dem Kontinent eher in slow motion erfolgen, den Unternehmen zugeschrieben, denselben Unternehmen, die gestern noch für die unglaubliche Geschwindigkeit, in der sie die Impfstoffe entwickelt haben, gelobt wurden.
  • Dann, wenn dieser Versuch, die Schuld für eigenes Versagen bei anderen abzuladen, gescheitert ist, wird auf die emotionale Karte gesetzt und urplötzlich behauptet, das Impfdebakel ergebe sich, weil böse Briten Impfstoff, der für EU-Arme bestimmt ist, für sich abzweigen würden. Schon bei dieser Behauptung ist die Boshaftigkeit als treibende Kraft deutlich zu erkennen.
  • Schließlich, wenn dies auch nicht funktioniert, um die Verantwortung zu verschieben, wird versucht, denen, die man dafür veranwtortlich machen will, den Briten in diesem Fall, zu schaden. So geschehen mit dem idiotischen Schritt der Eu-Kommission vom Freitagabend, eine harte Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland einzuführen, eine harte Grenze, die nicht nur alles, was die EU bislang über die Absicht, den Frieden in Irland zu sichern, verkündet hat, als offene Lüge bloßstellt, sondern eine harte Grenze, die über die Köpfe der Betroffenen in Belfast und Dublin verfügt wurde, und eine harte Grenze, die in aller Hast zurückgenommen wurde, weil, wie jeder, der auch nur ein wenig Kenntnis von irisch-britischer Politik hat, vorhersagen kann, diese von Brüssel eingesetzte Grenze den Ärger nicht nur der Regierung in London, sondern den Ärger der irischen Regierung und aller politischer Parteien auf sich gezogen hat, von Sinn Fein bis zu den Ulster Unionists – aller politischer Parteien, außer der schottischen SNP, deren Mitglieder derzeit damit beschäftigt sind, sich gegenseitig mit Intrigen zu überziehen, weshalb sie für die Außenwelt nur wenig Zeit haben, 


Folgen Sie uns auf TELEGRAM

Offenkundig steht hinter all dem Boshaftigkeit und Hass, und es stellt sich die Frage, wo das Epizentrum von beidem ist. Der Sunday Telegraph hat darauf eine Antwort (in unserer Übersetzung):

“Wie der Telegraph erfahren hat, hat EU-Präsident, Ursula von der Leyen, getrieben von ihrem Hass auf Brexit, ihre Ratgeber überstimmt und die neue irische Grenze durchgesetzt. Der Präsident der EU-Kommission wurde vor dem Sturm der Empörung, den dieser Schritt hervorrufen werde, gewarnt, hat die Grenze aber dennoch durchgesetzt, als Ergebnis einer zunehmend “rachsüchtigen Einstellung” gegenüber der Regierung des Vereinigten Königreichs, wie dies Mitarbeiter von der Leyens formuliert haben.

Wütende Diplomaten mit Sitz in Brüssel haben am Samstag den Druck auf den Kommissions-Chef wegen der desaströsen Art und Weise, in der sie die Angelegenheit gehandhabt hat, erhöht. Das Vertrauen in die Fähigkeiten von der Leyens schwindet.

Unter von der Leyens gescheitertem Versuch, eine irische Grenze zu erzwingen, ohne Irland oder das Vereinigte Königreich vorab in Kenntnis zu setzen, habe die Reputation der EU-Kommission schwer gelitten, derselben EU-Kommission, die in jahrelangen zähen Verhandlungen über den Brexit stets behauptet hat, eine irische Grenze sei, was man in jedem Fall vermeiden wolle.

“Sie muss gehen. Sofort”, hat sich ein Diplomat gegenüber dem Sunday Telegraph geäußert. Sie hat verdammt noch mal niemanden etwas gesagt. Nach vier Jahren Schwindel über den vermeindlichen Backstop, hätte die EU-Kommission wissen können, wie ein solcher Schritt wirkt.

“Die Brüsseler Verwaltung ist sehr erfolgreich dabei, ihre eigene Glaubwürdigkeit als gesetzestreu zu unterminieren”, so der Diplomat weiter. “Glauben die wirklich, das würde ihre Glaubwürdigkeit als Verhandlungspartner erhöhen? Es ist ja nicht so, als wäre das unvorhersehbar gewesen… Gab es wirklich niemanden, der sie [von der Leyen] daran hindern konnte? Jeder [in der EU-Kommission] ist komplett verrückt.

Das Fisako ergänzt die wachsende Unzufriedenheit mit dem Management der Verteilung der Impfstoffe durch die EU-Kommission in einer Reihe von Mitgliedsstaaten, darunter Rom und Madrid. Der Druck auf von der Leyen ist gewaltig und nimmt stetig zu.”

Das Problem, dass es zwischen Leistungsanforderungen und Inkopetenz eine Inkommensurabilität gibt, wird nicht verschwinden. Es wird wachsen, so wie der Hass der EU-Kommission auf alle und jeden, die die Diskrepanz zwischen der dort vorhandenen Kompetenz, und der zur Bewältigung der Aufgaben der EU-Kommission notwendigen Kompetenz als solche benennen, wachsen wird.

Die EU-Kommission und mit ihr die EU sind auf dem Weg in die Katastrophe.



Informationen wie diese finden Sie nur bei uns.
ScienceFiles steht für rationalen Diskurs und rationalen Widerstand.

Bitte unterstützen Sie unseren Fortbestand als Freies Medium.

Vielen Dank!




Folgen Sie uns auf TELEGRAM


Bleiben Sie mit uns in Kontakt.
Wenn Sie ScienceFiles abonnieren, erhalten Sie bei jeder Veröffentlichung eine Benachrichtigung in die Mailbox.

ScienceFiles-Abo



Print Friendly, PDF & Email
37 Comments

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Translate »

ScienceFiles-Betrieb

Was uns am Herzen liegt ...

 

Ein Tag ScienceFiles-Betrieb kostet zwischen 250 Euro und 350 Euro.


 

Wenn jeder, der ScienceFiles liest, uns ab und zu mit einer Spende von 5, 10, 20, 50 Euro oder vielleicht auch mehr unterstützt, vielleicht auch regelmäßig, dann ist der Fortbestand von ScienceFiles damit auf Dauer gesichert.


Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützen!


ScienceFiles-Spendenkonto

Vielen Dank!

Holler Box