Das Leben der Anderen: Grüne Anweisungen, wie Sie zu leben haben

Die Geschichte ist voller Menschen, die wussten, wie andere zu leben haben, damit hehre Ziele, die natürlich nicht die Ziele dieser anderen, sondern die Ziele derer waren, die diktieren wollten, erreicht werden. Die Geschichte ist voller Menschen, die keinerlei Zweifel daran hatten, wie die Welt zu sein hat, wie das richtige, das verträgliche, das Leben im Einklang mit Gott, im Einklang mit der Partei, im Einklang mit der Natur, in Einklang mit der Lehre X und der Ideologie Y, im Einklang mit dem Klimawandel, den Notwendigkeiten, die der Gott der Klimamodelle denen, die so verständig sind, seine grundsätzlich der Realität widersprechenden Offenbarungen zu verstehen, aussieht.

Ebenso voll ist die Geschichte von Leichenbergen und Verheerungen, die diese Menschen hinterlassen haben, diese Menschen ohne Zweifel, ohne Skrupel und in der Regel ohne Moral, aber vor allem ohne Ahnung und Berufserfahrung.

Szenenwechsel:

Herrn Anton Hofreiter, der sein Leben weitgehend, wenn nicht überwiegend als politischer Aktivist, derzeit in Form eines Abgeordneten im Bundestag, gefristet hat, gefällt die Art und Weise, wie manche Menschen leben, nicht:

“Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, sieht den Neubau von Einfamilienhäusern mit Skepsis. “Einparteienhäuser verbrauchen viel Fläche, viele Baustoffe, viel Energie, sie sorgen für Zersiedelung und damit auch für noch mehr Verkehr”, sagte Hofreiter dem “Spiegel” laut Vorabmeldung vom Freitag. Die Grünen sorgten sich um die Lebensgrundlagen”.

Vorstellungen darüber, wie das richtige Leben der Anderen, natürlich nicht das eigene Leben, nein, das der Anderen, auszusehen hat, sind unter politischen Aktivisten weit verbreitet. Darunter finden sich auch Architekten, die ihre “Phantasie” nicht nur am Reißbrett, sondern in Natura ausgelebt haben, die reale Gebäude, mit realen Wohnung für reale Menschen geschaffen haben und die oft genug auf das, was sie da geschaffen haben, Stolz waren. Das, was geschaffen wurde, es zeichnet sich in der Regel dadurch aus, dass es das “Leben der Anderen” auf minimalem Raum ansiedelt, in Zellen oder Waben oder in Wohnkapseln, wie denen, die Kishō Kurokawa 1972 in Tokio errichten ließ.

Wir vermuten, diese Meisterleistung des Wabenbaus würde die Zustimmung von Herrn Hofreiter erhalten, Zustimmung als geeigneter Ort, an dem die Anderen ihr Leben fristen können. Wer es nicht so mit der Draufsicht hat, hier ein Blick in das Interior dieses flächenoptimierten Wohngefängnisses:

Die Zeiten, in denen ein Mensch viel Platz zum Leben hatte, die sind vorbei. Denn jetzt kommt Hofreiter und verfügt, dass die Anderen, nicht er natürlich, nur noch so viel Platz zur Verfügung haben werden, wie es nachhaltig klimaschützend und umweltfreundlich vertretbar ist. Wobei natürlich, Herr Hofreiter und seinesgleichen bestimmen werden, was als umweltfreundlich und nachhaltig klimaschützend gilt und für die Anderen zum Leben vertretbar ist. Der Stall der Tiere in Orwells Farm, er wird von Herrn Hofreiter und seinesgleichen gestaltet, Leuten, die sich anmaßen, aufgrund ihrer klimatösen Hirngespinste Anderen vorschreiben zu können, wie sie zu leben haben, was als nachhaltig klimaschützend und umweltfreundlich für die anderen gilt, nicht für die Hofreiters versteht sich.

Da zu viel Fläche für ein Gebäude in der Welt der Hofreiters, zu viel Verbrauch von Baustoffen nach sich zieht und das wiederum in dieser Welt zu Zersiedelung und Verkehr führt, und Verkehr ist natürlich schlecht, weil dem so ist, muss natürlich das, was als Wohnraum für die Anderen gelten soll, normiert, standardisiert und vor allem beschränkt werden.

Das Modell Paul-Clairmont-Straße aus Zürich, ist ein Wegweiser, der sicher Maßstäbe setzt:

Das ist keine Unterführung, das ist ein Flur, der Räume, die vielfältig genutzt werden können, vom Laden bis zum Kindergarten, verbindet. Die Paul-Clairmont-Straße gehört zu den kommunitären Wohnsilos, Wohnarrangements, die auf der Überzeugung ihrer Erbauer gründen, dass Menschen so sozial sind, dass sie jederzeit und immer mit einander kommunizieren und zu tun haben wollen. Es findet sich wenig privater und viel kommunitärer Raum, Raum, den viele nutzen sollen. Das wird Herrn Hofreiter sicher als richtige Form des Lebens der Anderen gefallen. Nicht für sich, versteht sich. Er hat schon genug damit zu tun, seine beiden Wohnungen in Berlin und München zu versteuern. Aber, Straftaten sind ja heute nicht mehr so tragisch, man sagt “sorry” und plant weiter für die Anderen, wie sie richtig zu leben haben.

Und natürlich ist es notwendig, der Umwelt und dem Klima zuliebe, nicht etwa der Menschen zuliebe, denn Menschen leben lieber auf viel, denn auf wenig Raum, natürlich ist es notwendig, den bewohnten Raum zu rationieren, und sozialen Aufstieg in Quadratmetern zu messen, Hofreiter und seinesgleichen natürlich ausgenommen. Der soziale Aufstieg erfolgt dann von der Wabe aus Tokio über die Kommune in Zürich in den guten alten Plattenbau mit seinem normierten 44,7 Quadratmeter Wohnraumbei einer Standardhöhe von 2,60 Metern:

Sind die Platzeskapaden von 100 und mehr Quadratmeter Wohnfläche, die manche sich zu haben anmaßen wollen, erst einmal ausgeschlossen, ist erst einmal sichergestellt, dass es kein Recht auf Wohnen OHNE nächtlichen Streit aus der Nachbarwohnung, ohne Getrampel von oben und laute Musik von unten gibt, dann ist das Leben der Anderen, so, wie es sich Hofreiter und seinesgleichen wünschen, wenig Fläche, wenig Baustoffverbrauch, kaum Energieverbrauch, weil die menschlichen Sardinen sich per Körperwärme gegenseitig warmhalten können, kein Verkehr und keinerlei Zersiedlung, schlicht, es ist so, wie es in der guten alten DDR war, der Wohnkolchose, die das Herz von Hofreiter und seinesgleichen höher schlagen lässt:

ADN-ZB Thieme 23.8.82 Karl-Marx-Stadt: 61000 Karl-Marx-Städter Bürger haben im Fritz-Heckert-Gebiet, der größten Wohnungsbaustelle des sächsischen Industriebezirkes, ein neues modernes Zuhause erhalten. Seit der Grundsteinlegung 1974 entstanden hier bisher 20500 neue Wohnungen. 2teiliges Panorama -siehe auch 1982-0823-5 und 6N- Bundesarchiv Koblenz.

Kein Eigenheim weit und breit. Hofreiters Traum, der Anderen Trauma.

Man muss Faschisten übrigens loswerden, so lange es noch geht. Sind sie erst in relevante Positionen gelangt, dann ist es zu spät.



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