Das “Wunder” von Südafrika, das die deutsche Lockdown-Manie ad absurdum führt

Bereiten Sie sich schon auf eine Ausgangssperre vor?
Geht es nach dem Kanzleramt, dann wird es eine geben.

Lockdown, Ausgangssperre, Schließung von Schulen, einsperren, wegsperren, isolieren, Zwangsmaßnahmen, das ist alles, was der deutschen Bundesregierung einfällt, um das zu bekämpfen, was einfach nicht auf die Beine kommen will: Die Killer-Pandemie. Weil schon vergangene Lockdowns nicht dazu beigetragen haben, SARS-CoV-2 in PCR-Tests nicht mehr oder nur noch in geringem Ausmaß finden zu können, sollen nun neue Lockdowns das erreichen, was schon vergangene Lockdowns nicht erreicht haben. Menschen, die wiederholt gegen eine Wand laufen, die sie zum Einsturz bringen wollen, nennt man Irre. Regierungen, die wiederholt versuchen, nunmehr (gleich dem Sozialismus) den “richtigen Lockdown”, der die Fehler der bisherigen falschen, weil unwirksamen Lockdowns behebt, durchzuführen, nennt man wie?

Aber natürlich ist der neuerliche Hype durch die Mutation, die Mutante, wie es bei der ARD heißt, durch b.1.1.7, die britische Mutation (nichts Gutes kommt aus Britannien, merken Sie sich das) legitimiert. b.1.1.7 ist furchtbarer, ansteckender, tödlicher als alles, was bislang da gewesen ist, nein, die südafrikanische Variante, b.1.351, die ist noch furchtbarer als b.1.1.7 noch ansteckender, noch tödlicher … aber b.1.351 ist zum Leidwesen der deutschen Polit-Darsteller noch nicht in ausreichender Zahl in Deutschland angekommen.

b.1.1.7, die vorherrschende Variante im Vereinigten Königreich, ist übrigens nichts von alle dem, was behauptet wird. Die entsprechenden Forschungsergebnisse geben entweder keine Basis für die Horrormeldungen, die über diese eine unter vielen Varianten verbreitet werden, her, oder sie sind mit erheblicher Vorsicht zu genießen. Wir haben im folgenden Kasten unsere Beiträge, in denen wir den Studien zu b.1.1.7 auf den Zahn fühlen, zusammengestellt.

Geht es nach der Erzählung der Top-Hysteriker aus der Bundesregierung oder des Top-Warners, Karl Lauterbach, der derzeit die Zeit seines Lebens erlebt, dann ist b.1.1.7 schlimm, sehr schlimm, aber b.1.351 ist noch schlimmer, ultra-schlimm, denn gegen b.1.351 sind die Impfstoffe, die derzeit auf dem Markt sind, wirkungslos.

Wir haben vor diesem Hintergrund heute einen Schwerpunkt auf Südafrika, denn in Südafrika wurde die ultra-schlimme Variante b.1.351 nicht nur zuerst entdeckt (daher der Name – südafrikanische Mutation), in Südafrika ist sie auch die vorherrschende Variante, wie ein Blick auf die Phylogenese zeigt (20H/501Y.V2 = b.1.351) :

B.1.351 ist die vorherrschende Variante in Südafrika.
B.1.351 ist leichter zu verbreiten, führt leichter zum Tod als bisherige Varianten, entgeht den Antikörpern, die als Reaktion auf einen der bisher vorhandenen Impfstoffe gebildet werden.

Das Rezept für Desaster, ganz nach dem Geschmack derjenigen, die in dieser Situation einen neuen Lenz erleben.

Und in der Tat haben die “Experten” für Südafrika den Untergang der Zivilisation, wie sie dort bekannt war, vorhergesagt: Leichenberge, Infektionstsunamis und vieles mehr wurde prognostiziert und die Südafrikanische Regierung dafür gebrandmarkt, dass sie ihrer Bevölkerung erlaubt hat, Weihnachten zu feiern, nicht etwa allein, sondern mit kompletter Familie. Im nächsten Text, den ein Leser aus Südafrika verfasst hat und in dem er die Situation in Südafrika aus eigener Anschauung schildert, gibt es die zugehörige Darstellung.

Zunächst hat sich in Südafrika die Katastrophe abgezeichnet, die die Experten vorhergesagt haben. Die unverantwortlich Regierung von Cyril Ramaphosa, die Arbeiter aus Johannesburg oder Kapstadt in vollgepackten Bussen in ihre Heimatgemeinden reisen ließ, um dort das Weihnachtsfest zu begehen, sie habe die Superspreader Events geradezu absichtlich herbeigeführt.

Und so schien es. Die Fallzahlen sind im Januar explodiert. Mitte Januar wurden rund 22.000 positive Tests täglich gemeldet. Der 19. Januar war Südafrikas tödlichster Tag bislang: 839 Tote im Zusammenhang mit COVID-19 wurden gemeldet. Die vermeintlichen Experten waren zufrieden. Ihre Horrorszenarien schienen einzutreffen und b.1.351, die Variante von SARS-CoV-2, die infektiöser und tödlicher ist als die Ur-Variante, sie würde durch die Bevölkerung gehen wie ein Lauffeuer und nur Tod und Verderben in ihrer Bahn zurücklassen.

Und dann sind die Fallzahlen abgestürzt.

Sie sind nicht weiter gestiegen, wie alle “Experten” es erwartet haben, sie sind gefallen, sehr tief gefallen: So tief:

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Gestern wurden in Südafrika noch 1051 Menschen positiv getestet. Nur rund 5% der täglichen Tests erbringen ein positives Ergebnis. Warum das so ist, darüber rätseln die “Experten”, die sich so sicher waren, dass Südafrika den Weg in den Abgrund angetreten hat. Statt Abgrund gibt es Normalität. Statt Lockdown gab es schon seit Dezember eine sukzessive Normalisierung, die nunmehr weitgehend erfolgt ist. Südafrika ist ein offenkundiges Beispiel dafür, dass Lockdowns KEINERLEI Effekt auf die Verbreitung von SARS-CoV-2 haben, keinerlei positiven Effekt, denn das Wunder von Südafrika könnte auf Herdenimmunität zurückzuführen sein. Unser Leser, der aus Südafrika berichtet, wird diesen Ball wieder aufnehmen. An dieser Stelle die zugehörige Hypothese:

  • Es gibt einen bestimmten Anteil einer Bevölkerung, der für ein Virus empfänglich ist.
  • Eine Epidemie ist dann zuende, wenn dieser Anteil vom Virus soweit ausgeschöpft wurde, dass die Wahrscheinlichkeit, auf einen Wirt mit Immunität zu treffen, höher ist als die Wahrscheinlichkeit, auf einen ohne zu treffen. Dann verschwindet das Virus von der Bildfläche.
  • Ein Lockdown verhindert nicht die Verbreitung eines Virus, es zögert sie nur hinaus. Die Zeit, die notwendig ist, um das oben beschriebene Verhältnis zu erreichen (Wahrscheinlichkeit auf immunen Wirt zu treffen > Wahrscheinlichkeit auf nicht-immunen Wirt zu treffen) wird einfach nur länger.

Südafrika scheint diese Hypothese zu bestätigen, die als eine Konsequenz hat, dass rigide Maßnahmen zur Eindämmung des Virus bestenfalls temporäre Kosmetik darstellen.

Der Bericht unseres Lesers aus Südafrika enthält zu diesem Theme eine Reihe interessanter und wichtiger Informationen. Wir veröffentlichen ihn innerhalb der nächsten beiden Stunden.



Seit Ende Januar 2020 besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben.
Eine Liste aller Texte, die wir zu SARS-CoV-2 veröffentlicht haben, finden Sie hier.

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