Der Staat ist ein notwendiges Übel – mehr nicht!
Ist es eigentlich zu viel gesagt, wenn man feststellt, dass moderne Gesellschaften durch einen Glauben an den Staat, an pater publica, gekennzeichnet sind? Die Staatsgläubigkeit ist unglaublich. Ganze Lebensentwürfe werden darauf gebaut, vom Staat entweder durchgefüttert oder dauerhaft beschäftigt…
Deutsche Absurdität: Demokratie ohne Meinungsfreiheit
Politische Aktivisten und viele der politischen Darsteller, die politische Ämter innehaben oder darum konkurrieren, sie haben ein neues Hobby: Die Herstellung der Einheitsmeinung. Die Einheitsmeinung, das ist die erlaubte Meinung. Was gerade erlaubte Meinung ist, ist eine Frage des Zeitgeistes.…
Die westliche Tradition des Totalitarismus
Die westliche Zivilisation sie soll ihre Anfänge in Griechenland nehmen, in den Ideen der Vertreter jener neuen Wissenschaft der Philosophie und in den Versuchen, eine Athenische Demokratie zu leben. Das ist die Tradition, die immer wieder gerne bemüht wird, wenn es darum geht, die Demokratie und…
Irrationalismus ist ein Verbrechen!
Die Offene Gesellschaft wird 70 Jahre. Geschrieben in Neuseeland und während des Zweiten Weltkriegs hat Karl Raimund Popper sein epochales Werk im Jahre 1945 bei Routledge in London in zwei Bänden und unter dem Titel „The Open Society and Its Enemies“ veröffentlicht. Wir nehmen dieses…
Kann Demokratie repräsentative Demokratie sein?
Beim Stöbern in unseren alten Buchbeständen sind wir wieder einmal auf Poppers „Alles Leben ist Problemlösen“ gestoßen. Darin findet sich Beitrag, der in dieser dunklen Zeit, die viele als demokratisch bezeichnen, einen Ausgangspunkt für weitere Überlegungen über Parteien, Demokratie…
Es gibt keinen Staat und kein Gesetz
Über die letzten Wochen waren wir gelegentlich mit Kommentatoren konfrontiert, die sich durch einen seltsamen Glauben an abstrakte Begriffe ausgezeichnet haben, die der Ansicht sind, es gebe einen real existierenden Staat und dieser Staat sei eine Art Übervater, besser: Übermutter, der/die für…
Antidemokratisches Denken im 21. Jahrhundert: Genderismus
Wir sind über zwei Beiträge auf de.Wikipedia gestolpert, die Androzentrismus und „feministische Wissenschaftstheorie“ zum Gegenstand haben. Zumindest die contradiction in terms, die der Begriff „feministische Wissenschaftstheorie“ darstellt, wird in einem der nächsten Posts…
Wissenschaft gibt es nur in freien Märkten
von Dr. habil. Heike Diefenbach und Michael Klein Im Beitrag „Ohne Liberalismus keine Wissenschaft“ haben wir dargelegt, warum ein Wissenschaftler eine liberale Grundhaltung, ein open mind, haben muss, um überhaupt dazu befähigt zu sein, Wissenschaft zu betreiben. Wir haben darüber…
Unsinn der Woche: Barbara Muracas Wortemissionen
Bereits Karl Raimund Popper hat sich über vermeintliche Wissenschaftler geärgert, die nichts zu sagen haben, das „Nichts“, aber kunstvoll in einem Berg unsinniger und meist selbstgeschaffener Worte verstecken, so dass man den Eindruck von etwas ganz Gewichtigem im Kopf dessen, der die…
In Erwartung des ewigen Heils: Weltuntergangsphantasien und Angst vor Veränderung
Karl Raimund Popper beginnt den ersten Band seiner Offenen Gesellschaft mit dem griechischen Philosophen Heraklit und dessen Angst, ja Horror, vor Veränderung: „‚Alles fließt‘, so sagt er [Heraklit], und ‚man kann nicht zweimal in den selben Fluß steigen‘. Enttäuscht…
Inkompetenz bewahrt vor Zweifel oder: wer inkompetent ist, merkt nichts (mehr)
Warum fehlt manchen Menschen die Einsicht, dass die Positionen, die sie vertreten, nicht haltbar sind? Warum behaupten Politiker vollmundig Dinge, von denen sie nachweislich keine Ahnung haben oder sogar wissen, dass sie falsch sind? Warum beforschen Wissenschaftler weiterhin Forschungsgegenstände,…