Die Luft wird dünner: Genderismus vor dem Ende?

Ein Gespenst geht um in Europa. Es ist das Gespenst der Krise. Ganze Soziologentage kümmern sich um die Krise. Der 37. Soziologentag 2014, Anfang Oktober in Trier, steht gar unter dem Motto: “Routinen der Krise – Krise der Routinen”:

Soziologentag_2014“Wir leben in Krisenzeiten. Krisendiagnosen sind allgegenwärtig. Die Liste konstatierter Krisenszenarien reicht von der Finanz- und Schuldenkrise über die Staats- und Legitimationskrise bis hin zur Krise des Politischen, der Öffentlichkeit und des Bildungsystems. Im europäischen Raum erfahren Krisendeutungen nochmals eine Zuspitzung: Unter dem Label der Euro(pa)krise werden der Verlust des europäischen Zusammenhalts, sich im Gefolge einer weltweiten Finanzkrise entwickelnde Renationalisierungen, soziale Verwerfungen sowie irreversible Asymmetrien befürchtet.”

Ganz Europa ist in der Krise? Nein, nicht ganz Europa. Ein kleiner, krisenresistenter Ort harrt allen Zeichen der Krise. Der Vorstand der deutschen Gesellschaft für Soziologie und alle seine Mitglieder scheinen sich bislang als krisenfest erwiesen zu haben. Sie trotzen der Krise – beobachten, was sie andere erleiden sehen oder träumen. Moderne Soziologen, so muss man wissen, sind nämlich Beobachter der Gesellschaft, bystander, wie man im Englischen sagt. Sie lassen auf sich wirken, beschreiben, finden und merken an, und immer im Rahmen des politisch Korrekten, nicht dass man Aufmerksamkeit auf sich lenkt, am Ende die Soziologie in eine Krise stürzt, eine Selbstverständniskrise, eine Daseinszweckkrise, aus der sie wohl kaum wieder herauskäme, es sei denn als Phönix.

Und dennoch erreichen selbst Soziologen die Zeichen einer internen Krise. Eine Krise dessen, was man ein Glaubenscredo nennen könnte, das in weiten Teilen der Soziologengemeinde uneingeschränkte Gültigkeit erreicht: Das Credo des Staatsfeminismus. sozialer Wandel

Der Wind of Change, den die Scorpions einst besungen haben, er bläst deutschen Soziologen ins Gesicht, sofern sie auf der Fahrkarte des Genderismus unterwegs sind. Und das sind nicht wenige. Mit 27 Lehrstühlen, die sich dem Thema “Frauen- und Geschlechterforschung” verschrieben haben, ist die Soziologie der Fachbereich, an dem die Inkubation am weitesten fortgeschritten ist. Insofern ist es bemerkenswert, dass in einer Sozialwissenschaft, die sich der Beobachtung der Gesellschaft und der Erklärung gesellschaftlicher Prozesse verschrieben hat, erst jetzt erste Anzeichen der Krise ankommen, erste Anzeichen davon, dass die Fördertöpfe für Frauen- und Geschlechterforschung in Zukunft nicht mehr so ungehindert sprudeln könnten, wie bislang, und das wäre dann in der Tat eine Krise (die einzig denkbare).

Deshalb haben sich Paula-Irene Villa von der LMU München und Sabine Hark von der TU-Berlin (mit brennender Sorge, wie man sagen könnte und) in einer impulsiven ad-hoc Aktion entschlossen, eine ebenso impulsive ad-hoc Gruppe beim 34. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Trier zu beantragen. Und obwohl der 34. DGS Kongress bereits vor 6 Jahren in Jena stattgefunden hat, wurde die ad-hoc Gruppe (obwohl für den 34. Kongress beantragt) für den 37. Kongress der DGS in Trier bewilligt. Vielleicht war man bei den Veranstaltern mitleidig, ob der offensichtlichen Eile und Aufregung, in der die Krisen-ad-hoc-Gruppen-Sitzung beantragt wurde oder ob der Unkenntnis gegenüber der eigenen Kongressgeschichte.

Also wird zumindest eine Krise, die im Oktober 2014 in Trier zur Sprache kommt, die Soziologie intern betreffen. Und es ist eine wirklich unglaubliche Krise.

Da gibt es in Deutschland, wie Paula-Irene Villa und Sabine Hark feststellen, Menschen, die wehren sich dagegen, dass ihren Kindern im Unterricht sexuelle Vielfalt nahegebracht wird, was im Wesentlichen bedeutet, dass ihnen homosexuelle Lebensentwürfe unter weitgehender Auslassung der mit ihnen verbundenen Probleme (z.B. AIDS) präsentiert werden.

Da gibt es Menschen, die die ständige Berieselung mit Themen des Genderismus (interessanter Weise verwendet Feministen nun auch den Begriff des Genderismus) durch Medien, die das ständige Lamentieren über ein nicht existentes Gender Pay Gap, eine nicht vorhandene gläserner Decke, eine angebliche Doppelbelastung und zu wenig Frauen in Führungspositionen nicht mehr hören wollen und können.

Schlimmer noch, gibt es doch Menschen, die ihre Meinung offen aussprechen, die von einer Allmacht der Homo- oder Frauen-Lobby reden, und das ganze, so der Eindruck der beiden Autor.I.*nnen, “mit dem diskursiven Phantasma eines anti-demokratischen Tugendterrors” oder “Tugendfurors” oder einfach als “omnipräsente und repressive Political Correctness” rahmen. Dabei, so schreiben sie weiter, “steht der Genderismus als vorgeblich hoch-gefährliche Ideologie und ‘staatlich verordnetes Umerziehungsprogramm’ im Zentrum der Krisendiskurse”.

Gender Road christian churchWem es nicht gleich klar geworden ist, zB. durch das Adjektiv “vorgeblich”, das ganz und gar unwissenschaftlich jedem Leser die richtige Interpretation des Geschriebenen nahelegen soll, dem sei gesagt: Es ist natürlich so, dass der Genderismus das Heil ist, an dem man nicht mit “diskursiven Phantasmen” herumkritisieren darf. Maßnahmen, die unter der Ägide des Genderismus getroffen werden, sind entsprechend auch dann, wenn sie eine Quote für Frauen vorschreiben, alles andere als repressiv, sondern emanzipierend und befreiend, befreiend, weil sie, wie das Fegefeuer die Seelen der dem Genderismus nicht Zugewandten göttlicher Gnade zuführen, und natürlich sind Abwehrreaktionen gegen das Heil, das der Genderismus bringt, lediglich darauf zurückzuführen, dass die Abwehrer unsicher und nicht erleuchtet sind.

Deshalb lautet die These der gerade für 2008 (34. Kongress) bewilligten ad-hoc Gruppe, die dennoch 2014 (37. Kongress) stattfinden soll: “Dabei steht der ‘Genderismus’ als vorgeblich hoch-gefährliche Ideologie und ‘staatlich verordnetes Umerziehungsprogramm’ im Zentrum jener Krisendiskurse, in denen sich, so die These dieser ad-hoc Gruppe, womöglich nicht nur Unsicherheiten und Abwehrreaktionen gegenüber gesellschaftichen Emanzipations- und Reflexivierungsprozessen artikulieren, sondern vor allem die erneute Befestigung der heteronormativen Geschlechterordnung auf der Agenda steht”.

So einfach ist das. Die heteronormative Geschlechterordnung ist schlecht. Der Genderismus ist gut, ist das Heil. Was Genderisten verkünden, ist Wahrheit. Wer sich gegen die Wahrheit sperrt, ist ein Ungläubiger, der aus Angst vor der Erleuchtung lieber im Dunkeln verbleibt, sich gegen die Emanzipation sperrt, die Emanzipation, die viele Arbeitsplätze für Frauen an Universitäten bringt und Männer von Ausschreibungen ausschließt, sie diskriminiert, auf dass die heteronormative Geschlechterordnung von der Agenda verschwinde.

Wer Genderismus ablehnt und sich gegen Lehrxs und Mülleimx sperrt, sitzt inmitten eines Krisendiskurses, ist in seiner Männlichkeit, seiner Familienorientierung, seiner Nationalität, seiner Rechtsgläubigkeit, seiner ethnischen Zugehörigkeit gestört – kurz: falsch, muss entsprechend bekehrt werden. worship with usBei so viel Heil und missionarischem Eifer, der darauf verschwendet wird, Menschen zu bekehren, die sich gegen Bevormundung und Traktierung mit dem, was die Frauen Villa und Hark für richtig und wahr halten, wehren, wäre es eigentlich konsequent, die ad-hoc Gruppe würde sich als eigenständige Kirche von der DGS abspalten. Angesichts der Nützlichkeit, die der Genderismus-Kult für den Staatsfeminismus hat, wäre es nicht verwunderlich, wenn der Gender-Kirche das Recht eingeräumt würde, Steuern zu erheben.

Wenn sich die Mitglieder dieser Gender-Glaubens-Kongregation jedoch weiterhin innerhalb der DGS herumdrücken, sich weiter ausbreiten, dann wird selbst dem stoischsten Soziologen irgendwann der Verdacht kommen, die DGS befinde sich in einer Krise. Das kann dann Motto beim 48. Soziologentag 2034: “Krise der Soziologie – Soziologie der Krise” – an der Humbug Universität in Berlin sein.

Festgestellt werden muss jedenfalls, dass die DGS von außen betrachtet, bereits jetzt in einer tiefen Krise steckt. Aus einer Wissenschaft, deren Ziel darin bestand, gesellschaftliche Prozesse zu untersuchen und zu erklären, die sich auch als wissenschaftliche Kontrollinstanz der Exekutive verstanden hat, ist eine Legitimationswissenschaft geworden, die schon tanzt lange bevor die Exekutive gepfiffen hat. Sie ist in Teilen zu einem Diskutierkränzchen verkommen, in dem sich Gelangweilte und vom Leben nicht weiter Tangierte treffen, um sich über die Probleme anderer zu unterhalten oder – anders formuliert – beim Kaffeetrinken über nicht Anwesende zu tratschen – die soziologische Variante des Stammtisches und sicher nichts, was mit Steuermitteln finanziert werden kann und muss.

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18 Responses to Die Luft wird dünner: Genderismus vor dem Ende?

  1. Das Wahre behüten says:

    Nun könnte man ja Ihre Kritik an Menschen, die anderer Leute Leben beschreiben und bewerten, als generelle Kritik an denen betrachten, die nur noch betrachten, aber nicht mehr produktiv leisten…….Gäbe es von diesen Zeitgenossen nur wenige gute, kein Problem, leider kehrt sich in Deutschland das Verhältnis um, wir haben nur noch Verwalter, Kritiker und Besserwisser, und immer weniger Macher, Leister, Produktive, Risikobereite, Innovative, Eigenverantwortliche, Helden…… Schlimmer noch, das Krebsgeschwür der Wohlstandsverwalter bzw. verschleuderer wuchert sogar in die Lebenswelten der Produktiven hinein und nimmt diesen Elan und Lust, Power und Kreativität. O.k., klingt alles ein bisschen wirr, kann noch jemand folgen?

    • Martin says:

      Natürlich. Das Folgen ist nicht schwer, wenn man das Ganze täglich erlebt. Ich nenne diese allzeit beflissenen Leutchen inzwischen eigentlich nur noch “Kümmerkacke”.

  2. Matthias says:

    Sehr treffend alles! Es wird höchste Zeit, dass der ganze Irrsinn endlich ein Ende hat.

    Hiermit

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    geht es schneller!

    Ich sag nur: Weiterverbreiten!

  3. karstenmende says:

    Ich sag es immer wieder: Wer den Bogen überspannt, dem fliegt er um die Ohren. Das ist ein Naturgesetz. Genderisten leben in der irrigen Annahme, dass Naturgesetze für sie und ihre kruden Ansichten keine Geltung haben. Es würde mich sehr freuen, wenn ich es noch erleben könnte, wie diese wahnsinnigen Nichtsnutze (Gibt es für Nichtsnutz überhaupt ein feminines Wort?), ähnlich wie beim Lehman-Crash, die Universitäten verlassen müssen und diesen Einrichtungen damit ihre Bedeutung zurückgegeben wird. Anschließend stellt sich leider die Frage, was mit ihnen geschehen soll. Es wird wohl trotzdem auf ein allimentiertes Dasein hinauslaufen. Aber nicht mehr so üppig, und bitte, bitte ohne Gegenleistung. Der Schaden, welcher schon bis jetzt entstanden ist, muß schließlich in Ruhe bewältigt werden.

    • qed says:

      Das sind leider fromme Wünsche karstenmende.

      Die nächsten warmen Bettchen stehen schon bereit, denn die EKD unter ihrer Vorsteherdrüse Schneider hat in einem unerforschlich weisen Ratschluß beschlossen, daß von nun an die Evangelen den lieben Gott einen guten Mann sein lassen und statt dessen die Genderforschung vorantreiben:

      http://www.freiewelt.net/nachricht/ekd-chef-schneider-attackiert-christin-birgit-kelle-10029552/

      • Nonnen says:

        Man hat das Gefühl, dass die Kirche unter einer Kirchensteuer-Entzugs-Phobie leidet. Anders ist der Kniefall vor linken Strukturen und Zeitgeistansichten nicht zu verstehen.
        Die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst neuerdings nahezu alle Bereiche, was z. B. auch erkennbar ist am dem von den Gender-Ideologen propagierten “social engineering” in Richtung Früh- und Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, staatliche Schule).
        Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4]

        • qed says:

          Ich war lange Zeit auch der Ansicht, es sei nur niederträchtigster Opportunismus aus Angst vor Kirchensteuergeldverlust, der besonders die Evangelen noch die aberwitzigsten Capriolen des Genderismus mitschlagen läßt.

          Ich bin mittlerweile anderer Ansicht:
          Wie zahlreiche Untersuchungen zeigen, bleiben Kirchenmitglieder am ehesten ‘bei der Stange’, wenn Sie ihren Pastor persönlich kennen und dieser sich auch mal meldet- nichts Neues aus der Rubrik ‘Kundenbindung’ also.

          Nun sind bei den Evangelen mittlerweile die Finanzen so knapp, daß in großem Stile Kirchen geschlossen, nicht nur ländliche Pfarreien aufgelöst und in riesige Verbünde eingebracht werden mit der Folge, daß die Kundenbindung sich in Anonymität auflöst und auch auf dem Lande die Jüngeren in hellen Scharen davonlaufen.
          Das scheint niemand zu beeindrucken- wie im Link gezeigt, wird nichts desto trotz noch ein neues ‘Forschungszentrum’ für Unfug aufgemacht und Pfründe für Ideologen geschaffen.

          Daß dort nur noch Überzeugungstäter zugange sind, dafür spricht auch ein von Pirincci angesprochenes ‘Werk’:

          Zitat Pirincci: “Nehmen Sie etwa das neue Werbevideo der EKD. Na, wo spielt das wohl? Auf einem öffentlichen Scheißhaus, wo auch sonst? Dann kommen Schwule und Lesben aus der Kabine, wo sie sich eben befummelt haben und eine Frau rasiert sich das Kinn. Damit wirbt man für eine Kirche”.
          http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/scharfe-kritik-an-evangelischer-kampagne-1076.html

          Oder die Story mit dem Lesbenfriedhof: Offensichtlicher kann man den sonst verbreiteten Sermon von der ‘Gleichheit’ gar nicht ad absurdum führen.

          MM nach ist die EKD wie die Piratenpartei längst von rotfeministischschwulen U- Booten übernommen worden, Namen wie Bergmann oder Göring- Eckardt sprechen Bände.
          Sie werden den Laden ruckzuck in die Grütze fahren, bevor die Trottel von Bischöfen Gender Mainstreaming auch nur buchstabieren gelernt haben.

          Sie sind längst zu einer Art neosozialistisch- ökoreligiösen Gendersekte degeneriert- Papst Benedikt sah das vollkommen realistisch.

  4. BeFree says:

    “Dabei steht der ‘Genderismus’ als vorgeblich hoch-gefährliche Ideologie und ‘staatlich verordnetes Umerziehungsprogramm’ im Zentrum jener Krisendiskurse, in denen sich, …..womöglich nicht nur ….. Abwehrreaktionen gegenüber gesellschaftichen Emanzipations- und Reflexivierungsprozessen artikulieren, sondern vor allem die erneute Befestigung der heteronormativen Geschlechterordnung auf der Agenda steht”.
    In Drehbüchern erscheint an dieser Stelle der Hinweis für die spielenden Akteure: lauter, hysterieartig übersteigerter Aufschrei, körperliche Schmerzsimulation darstellend [leicht zu erlernen bei der bildhaften Vorstellung des Gesichts von Frau Schwarzer in einer Talkrunde mit Herrn Sarrazin].

    Es ist leider nicht nur der Genderismus – die Ismen sind ohnehin unsere Schismen – der sich wenigstens bereits durch sein Suffix Ismus entlarvt, immerhin. Die Unterdrückungs- und Menschenbevormundungsdoktrinen haben die GRÜNEgut- und Bessermenschen in tumber Gläubigkeit an ihre Bauernfänger inzwischen mit der Brutalität eines Säbelangriffs auf den Hühnerstall so weit in das gesellschaftliche Leben hineingedroschen, dass ich etwas im Zweifel bin, ob gerade diese eine Ausprägungsform des Umerziehungslagers Deutschland&EU, an dem sich leider mittlerweile alle Parteien samt der EU und der sie tragenden Lobby der Großko-t/n-zerne beteiligen, an irgendeinem Punkt, wenn schon nicht am Ende, dann wenigstes auf dem Rückzug sein könnte.
    Man lese hierzu einmal den erhellenden Artikel von Bettina Röhl in der Wirtschaftswoche, der einmal die volle Bandbreite der Indoktrination abbildet.
    (Link:http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-gott-beschuetze-die-gesellschaft-vor-ihren-minderheiten/9696452.html)
    Nein, ich glaube, dass noch viel Kraft erforderlich sein wird, diesen Bevormundungsleviathan zu beseitigen. Zudem, leider besitzt er die Qualitäten einer Hydra – man erinnert sich, ein Kopf ab und schwups hat sie neue – mit der bedauerlichen, negativen Duplizität, dass auch die Hydra ihre vielen Köpfe nicht zum Denken verwendet.

  5. Striesen says:

    Auf Telepolis wurde gerade ein genderneutrales Synonym für Genderisten kreiert:

    Gendergesindel, das

    http://www.heise.de/tp/foren/S-Vorschlag-fuer-ein-genderneutrales-Wort-Gendergesindel-das/forum-278598/msg-25125629/read/

    Volltreffer, der!

  6. Maria Pober scheint auf sciencefiles.org noch nicht bekannt zu sein, sagt Google. Also mal eine Einlage von mir.
    https://germanistik.univie.ac.at/personen/pober-maria/
    Lesep(r)obe:
    http://books.google.de/books?id=0C9kK1htV9kC&pg=PA509&hl=de&source=gbs_selected_pages&cad=3#v=onepage&q&f=false
    Jaja, die (Schla)Wiener haben es auch nicht leicht.
    Ich habe schon Preise versprochen, Leuten, die dreißig Seiten am Stück lesen, ohne Schreikrämpfe zu kriegen. DAS ist Satire.

    Carsten

    Mundvoll:


    • AG?
      Aktiengesellschaft Ideologisch Schlafwandeln? Sponsored by Steuerzahler

      Übrijenz, ich will ein Yps, IX ist für mich als Mann diskriminierend.

      Schön, dieser Klamauk fürs Volk, da ist die Kriegshetze wenigstens ungestört.

      Carsten

      NSA — Nikolaus sieht alles
      Volker Pispers

  7. Heinz says:

    Genüßlich zu lesen 😉
    Hier ein Blick über die Grenze – in Norwegen ist die Gender”forschung” seit Ende 2011 ad acta gelegt worden:
    https://www.kulissenriss.eu/2012/09/06/norwegen-aus-fur-die-genderforschung-seit-ende-2011-die-brd-macht-unbelehrbar-weiter/

  8. peter says:

    Ich kann nur sagen: Fuck the EU. Und fuck the Gender-Kacke.

  9. KSchlonz says:

    Genderismus ist von der EU politisch gewollt, um die Familien der Urbevoelkerung weiter aufzubrechen, Fortpflanzung zu bekaempfen (Homosexualisierung), um endlich die verhasste weisse Rasse durch die ersehnte braune Mischrasse ersetzt zu bekommen.

    Die Soziologinnenkaffeekraenzchen sind also zentraler notwendiger Bestandteil der EU-Ideologie und das Geld wird weiter fliessen.

    Siehe Praktischer Idealismus von Coudenhouve-Kalergi (1925), Proto-Eurokrat. Buch ist im Internet auffindbar. Antiweisser Rassismus ist Kernbestandteil der Ideologie der Paneuropaeischen Bewegung. In 1925 war Eugenik der letzte Schrei; die Paneuropaeer haben sich dabei eben entschieden, dass eine Mischrasse anzustreben sei; irgendein Zuchtziel musste ja jeder Eugeniker vorweisen.

    Siehe auch
    http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Nikolaus_von_Coudenhove-Kalergi#Views_on_race_and_religion

  10. heureka47 says:

    “Festgestellt werden muss jedenfalls, dass die DGS von außen betrachtet, bereits jetzt in einer tiefen Krise steckt.”:

    Warum auch sollte (ausgerechnet) dieser Teil der zivilisierten Gesellschaft von der seit den 60er Jahren diagnostizierten “Globalen Krise” verschont geblieben sein?

    Auch die Soziologen in der zivilisierten Gesellschaft sind befallen vom “Mehltau” der “Kollektiven Neurose” – von der die Soziologen zwar fakultätsbedingt wissen, aber dennoch beeinträchtigt sind in der Wahrnehmung / Erkenntnis des wahren Ausmaßes der Störung. Als typische Zivilisierte – und damit ENTFREMDETE – können auch die allermeisten Soziologen (von sehr seltenen Ausnahmen also abgesehen) nur die “Oberfläche” des Problems erkennen, nicht aber die wahre Tiefe. Diese wird erst erkennbar, wenn der Mensch in seine eigene Tiefe hineinsteigt und sich “auslotet” – was in der zivilisierten Gesellschaft normalerweise niemand tut! Davor bewahrt das (Angst-)Tabu (Rainer Taéni) bzw. die typisch neurotische Abwehr- / Vermeidungshaltung, das “Rationalisieren”, Ignorieren, Verharmlosen / Beschönigen / Kleinreden / Leugnen – Verdrängen.

    Die “Kollektive Neurose” der zivilisierten Gesellschaft – von mir seit 1992 die “Kollektiven ZIVILISATIONS-Neurose” genannt – ist eine sehr alte, schon sehr lange grassierende, Krankheit. Es ist DIE Krankheit überhaupt. Schlimmeres als DIESE Krankheit kann wohl kaum einer menschlichen Population widerfahren. Denn sie trennt die Menschen vom – wahren – LEBEN ab: Von der ERKENNTNIS, was das wahre Leben ist oder sein könnte UND auch von der KRAFT zum Leben, der “Lebens-Energie” – der Kraft, die uns Menschen eigentlich “rank” sein läßt. Statt dessen aber sind die typischen Zivilisierten OHNE diese Kraft, “haben” KEINE “Rank-Kraft” und sind K-RANK. Hier einmal ursprachlich betrachtet.

    Den typischen Zivilisierten – von seltenen Ausnahmen also abgesehen – ist durch die Zivilisierung die “Versorgungsleitung” mit der Lebens-Kraft (bei den Germanen: “Od”) geknickt und verengt worden. Die Anpassung an das naturfeindliche “künstliche System”, an die “Normalität” der zivilisierten Gesellschaft und der dazugehörige systematische Bruch des Urvertrauens (zum Leben) in den nachwachsenden jungen Menschen führt(e) zu der zunehmend morbiden Entwicklung / Situation, die wir ALLE im Äußeren, anhand der Symptome, beobachten können. Nur fehlt es den allermeisten an der Fähigkeit, die Zusammenhänge zwischen den zahlreichen Faktoren zu erkennen und die tiefere / tiefste Ursache: DAS Trauma.

    Ein seelisches Trauma kann man nicht sehen, nicht messen oder wissenschaftlich “beweisen”. Dennoch kann man es an seiner Symptomatik erkennen. Die nosologische Psychiatrie Emil Kraepelins beweist es. Nur wahrhaft HEILEN kann sie nicht…

    Die Kollektive (Zivilisations-)Neurose geht m.E. zurück auf ein KOLLEKTIVES Trauma, dem vor etwa 10.000 bis evtl. 60.000 Jahren ein Teil der damaligen Menschheit zum Opfer gefallen ist und das NIE wirklich geheilt, sondern immer weitergegeben wurde – von Generation zu Generation und durch Ausbreitung auf weitere Völker / Kulturen – in Gestalt der “Kollektiven Neurose”, wie das heute genannt wird. Bei Moses wird diese Krankheit zwar sehr detailliert beschrieben, aber – natürlich – noch nicht “Neurose” genannt. Der Begriff ist erst von Cullen geprägt und durch S. Freud bekannter geworden. Aber die typischen Symptome werden auch bei Moses schon sehr gut und treffend beschrieben.

    Es geht um die Geschichte vom “Tanz um das Goldene Kalb”. Die Symbolik der Geschichte sagt sehr deutlich, daß es sich um “pathologische Unreife / Unweisheit (Dummheit)” handelt, eine “Entwicklungs- / Reifungs-Störung” wie die heutige Psychiatrie diagnostizieren würde – oder “Dysgnosie”, wie Heinz von Förster schreibt. Oder “Latente Angst”, wie Rainer Taéni schreibt. Oder “emotionale Pest” – mit den drastischen Worten Wilhelm Reichs.

    Diese Krankheit wurde damals, zu Zeiten des Moses, nicht kollektiv geheilt – sie hat sich weiter ausgebreitet. Auch auf die damals noch nicht befallenen Völker Germaniens. Und mit der Entdeckung Amerikas haben die Europäer die Krankheit auch dorthin getragen. Heute ist sie eine “Pandemie”, die fast den gesamten Planeten infiziert und geschwächt hat. Nicht nur die Menschen. Auch die Tier- und Pflanzenwelt hat schon dramatisch darunter gelitten und leidet weiter.

    Die Soziologen wären eigentlich dazu berufen, der Politik das Problem darzulegen, damit die Politik entsprechend planen und handeln kann. Doch solange die Wissenschaft keine wahrheitsgemäße Expertise abgibt / abgeben KANN, wird das Problem weiter – exponentiell – wachsen und seine Opfer fordern. In Gestalt der konkret erkrankenden und sterbenden Menschen und in Gestalt der krankenden äußeren Natur. Das andere ist die INNERE Natur des Menschen, die in Agonie liegt.

    Im November 2011 haben bei einer Tagung in Heidelberg die dort versammelten “führenden” Wissenschaftler / Psychiater sich gegenüber den “dramatischen Zunahmen bei (den) psychischen Störungen” für “machtlos” erklärt.

    Das ist Irrtum – oder Lüge. Wir sind ÜBERHAUPT NICHT “machtlos”!
    “Neurose ist heilbar!” schreibt Eysenck – und er ist nicht der einzige, der das weiß.
    Die Wissenschaft – oder wer auch immer – muß nur erkennen, daß die Neurose die tiefere Ursache der allermeisten “Krankheiten” der zivilisierten Gesellschaft ist – der psychischen / psychosomatischen und auch der angeblich / vermeintlich “somatischen”. IMMER ist der typische Mangel an Lebens-Energie (Selbst-Heilungs-Kraft) der Grund für das Krankwerden bzw. -BLEIBEN / Nicht-Heilen.

    Die Medizin verzeichnet seit ewigen Zeiten “Spontan-Heilungen / -Remissionen” und tut sich schwer, sie zu erklären. Die KRAFT zu Remission / Heilung ist also EXISTENT. Daran kann kein Zweifel bestehen. Und daß es sich um eine Fähigkeit des (Unter-)Bewußtseins handelt, legen die Erfahrungen mit “Placebo-Wirkung” nahe, wo man davon ausgeht, daß es sich um “Einbildung” handelt, um “Vorstellung(en)” der Versuchspersonen; um eine Leistung ihrer “Vorstellungs-KRAFT”.

    Wir müssen also nur noch den “Knopf” finden, mit dem diese dem Menschen innewohnende Heil-Kraft GEZIELT “eingeschaltet” / “aktiviert” werden kann. Und auch DAS ist im Grunde schon bekannt! Nur der mainstream der Wissenschaft sperrt sich gegen Erkenntnis und Nutzung der NATÜRLICHEN Möglichkeiten.

    Warum…?

    Geld?
    Macht?
    Angst vor…Gesichtsverlust?

    ANGST?

    Angst bei Erwachsenen ist eine schwere Störung!
    Der WAHRE Erwachsene hat gelernt, Angst – konstruktiv – zu überwinden.

    Soll die Menschheit wirklich an einer “Latente-Angst-Störung” untergehen?

    Wollen wir uns DAS nachsagen lassen??

    Homo sapiens – der “Angst-Hase”?
    Der an seiner kindlichen Angst ausgestorben ist?

    Nehmen wir uns doch ein Beispiel am legendären SIEGFRIED!
    DER hat die Angst überwunden, als er loszog, sich dem Drachen zu stellen – und ihn besiegte!

    Und DAS kann jeder Mensch; und das SOLL und MUSS jeder Mensch – wenn er WAHRER, GANZER, wahrhaft lebensfähiger, “ranker”, gesunder und bedingungslos lebensbejahender Mensch sein will.

    Herzlichen Gruß!

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