Heute, am 27. Mai 2015, zwischen 17:15 Uhr und 18:45 Uhr, wird der Dresdener Politikwissenschaftsprofessor Dr. Werner J. Patzelt einen Vortrag an der HTWK-Leipzig halten, in Raum G119.
Reden wird er darüber:
„Eine Einwanderungsgesellschaft muss weltoffen sein, ja „nach Buntheit streben“. Patriotismus hingegen – so eine weit verbreitete Wahrnehmung – schließt ab und engt ein.
Tatsächlich zeigen Untersuchungen unter Dresdens PEGIDA-Demonstranten, dass ein Selbstverständnis als „deutscher Patriot“ eng mit Xenophobie verschwistert ist. Muss also den Deutschen ihre Restbestände an Patriotismus austreiben, wer ihr in eine demographische Krise geratenes Land durch Immigration stark halten möchte?
Vermutlich wird anders herum anzusetzen sein. Gerade eine multikulturelle Gesellschaft braucht nämlich viel Kitt, um nicht auseinanderzufallen.
Verfassungspatriotismus steht zwar als solcher Kitt bereit, erreicht aber schwerlich jene emotionalen Tiefenschichten, denen allein sich belastbarer gesellschaftlicher Zusammenhalt verdankt. Doch „nationalem Patriotismus“ steht in Deutschland eine traumatisierende Geschichte im Weg.
Was also tun?
Es wird wohl am besten sein, Inhalte und Ausdrucksformen eines aufgeklärten Patriotismus zu bestimmen und von ihm her auf ein positives Selbstbild einer Gesellschaft auszugehen, die mehr als friedliche Lebensumstände und materielles Wohlergehen in Aussicht zu stellen vermag: nämlich eine auch kulturelle Beheimatung für alle, die – erzwungen oder freiwillig – ihre frühere Heimat verlassen haben.“
Früher hätte man das, was Werner J. Patzelt in seinem Vortrag vorhat, als Suche nach der nationalen Identität bezeichnet, jener nationalen Identität, die Deutschen nach Ansicht von Beobachtern schon seit Jahrhunderten fehlt – schon deshalb war es den Nazis möglich, das vorhandene Vakuum des, „Was ist eigentlich Deutsch?“, durch ihren mythologischen Germanen-Schwulst zu füllen.
Dem Germanen-Schwulst sind verschiedene Gemeinschafts-Schwulst-Versuche gefolgt, die in der Bonner Republik einem Verfassungspatriotismus gewichen sind, den Dolf Sternberger wohl wie kein anderer verkörpert hat und dessen Kern der Stolz auf die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung war. War ist das operative Wort hier, denn beim Umzug nach Berlin blieb der Verfassungspatriotismus zurück, wurde abermals in einen Gemeinschafts-Schwulst investiert.
In anderen Ländern, z.B. in angelsächsischen Ländern, gibt es einen grundlegenden Unterschied zu Deutschland, denn in diesen Ländern sind die meisten Menschen stolz auf ihre Gesellschaft (und nicht etwa die Gemeinschaft), auf deren Verfassung, auf die rationalen, liberalen und rechtlichen Grundlagen, auf denen ihre Gesellschaft baut. Sich dieser Gesellschaft zuzuordnen, ist eine rationale Entscheidung, die auf der Unterstützung der Prinzipien basiert, auf denen die entsprechende Gesellschaft baut, Prinzipien wie Freiheit, Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Liberalität und Rechtssicherheit, die einen gemeinsamen Konsens bilden. Und jeder, der diesen Konsens akzeptiert, für den ist Platz in diesen Gesellschaften.
Ein solcher Konsens schwebt wohl auch Patzelt vor, wenn er heute in Leipzig von einem aufgeklärten Patriotismus spricht. Aber, er ist Patzelt, der „Pegida-Versteher“, und deshalb wird ihm von denjenigen nicht zugehört, die man wohl als die größte Gefahr für Demokratie und Liberalismus ansehen muss, die derzeit in Deutschland vorhanden ist.
So macht derzeit die Seite Linksunten.indymedia.org gegen den Vortrag von „Pegida-Versteher“ Patzelt mobil. Warum?
Nun, Patzelt hat dazu aufgerufen, einen Dialog mit den Menschen von Pegida zu führen. Ein ganz normaler Vorgang in einer demokratischen Gesellschaft, nicht jedoch für die, die sich linksunten wähnen. Für sie ist der Aufruf, mit den Menschen von Pegida zu sprechen, eine „Forderung zum Dialog mit Vertretern offener Hetze“ und somit keine Option, was nur den Schluss zulässt, dass linksunten eine offene Hetze gegen einen demokratischen Dialog betrieben wird.
Linksunten ist also da, wo die Demokratie nicht mehr vorkommt. Vermutilch schwebt denen, die linksunten sind, eher eine Form der stalinistischen Herrschaft vor, in der Andersdenkende, also Hetzer in der Terminologie, die linksunten genutzt wird, vom Geheimdienst abgeholt und interniert werden oder schlicht verschwinden.
Diese Deutung wird durch Formulierungen, die sich im Text über den „Pegida-Versteher“ Patzelt finden, verstärkt. „Diese Person“, so heißt es, und gemeint ist Werner J. Patzelt, diese Person „diffamiere“ Proteste gegen die Pegida als „kunstvolle Feindbildpflege“, womit abermals deutlich wird, dass die eigene Position, also die linksunten als sakrosankt angesehen wird. Alle, die Kritik an dem, was linksunten geglaubt wird, üben, sind Feinde, eine Verständigung ist nicht möglich, kurz: linksunten ist man demokratieunfähig, kann man mit Kritikern nicht umgehen, schon weil linksunten auch im Hinblick auf die Normalverteilung der Intelligenz zu verstehen ist. Und da man mit Kritikern nicht umgehen kann, muss man sie mundtot machen oder zuerst mundtot und dann tot, so wie das in sozialistischen Regimen immer gang und gäbe war.
Auch die letzte furchtbare Verfehlung, die Patzelt linksunten vorgehalten wird, ist für die linksunten erheblich, für jeden mit normalem Verstand Begabten dagegen nicht nachvollziehbar. Patzelt habe „im neurechten Zentralorgan ‚Junge Freiheit'“ ein Interview gegeben. Schrecklich, denn: Linksunten, da redet man nicht mit Feinden, und linksunten erkennt man die Feinde daran, dass Sie mit anderen reden, vor allem mit denen, mit denen man linksunten nicht redet.
Linksunten ist man nicht demokratiefähig, sondern mit einer Mission unterwegs, so wie die Gottestkrieger des IS, so wie manche Kämpfer von al-Kaida, so wie dies die Sowjets waren, wenn sie über die Leichen der Bauern geschritten sind, die der Neuordnung der Landwirtschaft durch Stalin zum Opfer gefallen sind. Nur wer so von seinem Glauben beseelt ist und so viel Angst davor hat, auf Widerspruch zu treffen, wie die Gotteskrieger von IS oder von linksunten, der verweigert den Dialog.
Linksunten ist eine Gefahr für die Demokratie.
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Warum überrascht mich das bloß kein bisschen. Würde bei uns auch so laufen, die ganze Uni ist ein gigantisches sozialistisches Irrenhaus. In der Eingangshalle residiert die Antifa, das komplette Gebäude ist bis oben hin zu geschissen mit Gender-Propaganda (Flyer, Aufkleber, Aushänge). Die alte Kackfresse von Marx glotzt einen von fetten Transparenten an den Emporen an.
Geile Atmosphäre, echt … da hat man schon Morgens richtig gute Laune.
Das Futuristische Manifest ist dem Kommuistischem Manifest so ähnlich, daß man beide Manifeste leicht verwechseln kann. Welches Manifest (ideologischer Überbau) politisch durchgesetzt wird, läßt sich am leichtesten erkennen, wenn man sich das Fundament der Gesellschaft anschaut. Da die EU keine antikapitalistische Kolchosenwirtschaft betreibt und Privateigentum verdammt, sondern das gerade Gegenteil auf der Agenda hat: Kapitalismus und Privatisierung, und der Reichtum sich wie bei Monopoly sich immer schneller konzentriert bei gleichzeitiger Verarmung der Masse, fällt die Wahl nach allen Regeln der Logikg auf den Futurismus (Zentralistische Planwirtschaft, Corporatismus, Monopolkapitalismus, Kartellbildung). Der Futurismus wird von der Wirtschaft vorangetrieben mit Internet und Technologisierung bis zum feuchten Traum des Transhumanen. Familie, Tradition, Kultur und Religiosität stehen dem enthemmten Kapitalismus im Wege. Also wird alles weggeräumt. Diese Gesellschaftsordnung nennt der Historiker: Faschismus. Der Linksextremismus ist eine Operation unter falscher Flagge, der Autonome ein nützlicher Idiot. Er ist das Mittel zum Zweck.
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„…oder zuerst mundtot und dann tot, so wie das in sozialistischen Regimen immer gang und gäbe war“ und ist.
Die HTWK selbst macht schon mit bei der Treibjagd…
Gab heut ne Rundmail vom StuRa (@scifi siehe Postfach)
Warum überrascht mich das bloß kein bisschen. Würde bei uns auch so laufen, die ganze Uni ist ein gigantisches sozialistisches Irrenhaus. In der Eingangshalle residiert die Antifa, das komplette Gebäude ist bis oben hin zu geschissen mit Gender-Propaganda (Flyer, Aufkleber, Aushänge). Die alte Kackfresse von Marx glotzt einen von fetten Transparenten an den Emporen an.
Geile Atmosphäre, echt … da hat man schon Morgens richtig gute Laune.
Das Futuristische Manifest ist dem Kommuistischem Manifest so ähnlich, daß man beide Manifeste leicht verwechseln kann. Welches Manifest (ideologischer Überbau) politisch durchgesetzt wird, läßt sich am leichtesten erkennen, wenn man sich das Fundament der Gesellschaft anschaut. Da die EU keine antikapitalistische Kolchosenwirtschaft betreibt und Privateigentum verdammt, sondern das gerade Gegenteil auf der Agenda hat: Kapitalismus und Privatisierung, und der Reichtum sich wie bei Monopoly sich immer schneller konzentriert bei gleichzeitiger Verarmung der Masse, fällt die Wahl nach allen Regeln der Logikg auf den Futurismus (Zentralistische Planwirtschaft, Corporatismus, Monopolkapitalismus, Kartellbildung). Der Futurismus wird von der Wirtschaft vorangetrieben mit Internet und Technologisierung bis zum feuchten Traum des Transhumanen. Familie, Tradition, Kultur und Religiosität stehen dem enthemmten Kapitalismus im Wege. Also wird alles weggeräumt. Diese Gesellschaftsordnung nennt der Historiker: Faschismus. Der Linksextremismus ist eine Operation unter falscher Flagge, der Autonome ein nützlicher Idiot. Er ist das Mittel zum Zweck.