Flüchtlinge sind die besseren Deutschen: Gutmenschen-Rassismus

Wir nennen es Gutmenschen-Rassismus. Gutmenschen-Rassismus ist ein Konzept, das auf coercive isomorphism, also kollektiv ausgeübtem Zwang auf andere: Zwang zur Gleichheit beruht – Zwang, wie er gerade auf Flüchtlinge ausgeübt wird, die zu besseren Deutschen umfunktioniert werden sollen.Flüchtlinge teilen deutsche Werte“, so steht es bei heute. „Die zu uns kommenden Menschen sind gerade wegen unserer Werte und Bürger … nach Deutschland gekommen“, so schwadroniert Andrea Nahles, die derzeit den Minister für Arbeit und Soziales darstellen darf.

Flüchlinge haben demnach die besseren Deutschen zu sein, Menschen, die das deutsche Paradies jahrelang aus der Ferne und mit zunehmender Begeisterung beobachtet haben und die erste und beste Gelegenheit nutzen, um in dieses Paradies zu kommen und hier zu besseren Deutschen als Deutsche zu werden.

Wo ist eigentlich Multikulturalismus und Pluralismus hingekommen, wenn es um Einstellungen, Werte und Meinungen geht?

Werte sind übrigens etwas, was nach breitem Konsens der entsprechenden Forschung sozialsiert werden muss. Kinder lernen Werte von Eltern, Gleichaltrigen bzw. heute immer häufiger von ihrem Erziehungspersonal in Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. Sie internalisieren die Werte im Verlauf ihrer formativen Jahre. Donald Sutherland hat diesen Umstand in seinem Konzept der differentiellen Assoziation als quantitatives Verhältnis gefasst und festgestellt, dass die Werte internalisiert werden, mit denen ein Kind oder ein Jugendlicher am häufigsten konfrontiert ist. Um deutsche Werte zu internalisieren oder zu haben, muss man entsprechend in Deutschland oder unter Deutschen aufgewachsen sein. Deshalb muss man sich als normaler Mensch fragen, wieso Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Iran, dem Irak und Syrien, die nachweislich in einem völlig anderen kulturellen Umfeld aufgewachsen sind, die „deutschen Werte teilen“, wie dies von heute behauptet wird.

Die Antwort kommt aus einer Längsschnittstudie, die das IAB in Nürnberg, das Forschungszentrum der Bundesanstalt für Migration und Flüchtlinge und das DIW in Berlin gemeinsam unter Flüchtlingen derzeit durchführen. Die erste Welle dieser Längsschnittstudie, die demnach nur eine Querschnittstudie darstellt, war von Juni bis Oktober 2016 im Feld. In dieser Zeit wurden 2.349 Personen aus 1.756 Haushalten befragt, die in der Zeit von 1. Januar 2013 bis zum 31. Januar 2016 nach Deutschland eingereist sind und hier politisches Asyl beantragt haben. Die Idee, die wir auf ScienceFiles bereits vor Monaten entwickelt haben, hat also Nachahmer gefunden.

Natürlich handelt es sich um eine repräsentative Befragung. Was sonst sollte es sein? Alle Befragungen, die in Deutschland durchgeführt werden, um der Öffentlichkeit ein Bild vorzugaukeln, wie es in Deutschland um Meinung X oder um die Wahl der Partei Y steht, sind immer repräsentativ, etwa in dem selben Umfang, in dem sie falsch sind. Die Befragung der 2.349 Personen ist entsprechend repräsentativ für das Ausländerzentralregister, denn sie wurden aus dem entsprechenden Register gezogen. Flüchtlinge und Asylbewerber, die im Register nicht oder noch nicht erfasst sind, sind demnach in der Grundgesamtheit nicht enthalten. Aber natürlich ist alles ganz repräsentativ.

iab-fluechtlingeSo repräsentativ, dass sich niemand die Mühe gemacht hat, zu prüfen, ob die Stichprobe im Hinblick auf sozio-demographische Merkmale auch nur annähernd mit der Grundgesamtheit übereinstimmt. Derartige methodologische Normalitäten treten regelmäßig dann in den Hintergrund, wenn das politische Interesse überwiegt.

Damit sind wir wieder beim Gutmenschen-Rassismus und dem Zwang, Flüchtlinge als bessere Deutsche darzustellen, die natürlich die Werte teilen, die der normale Deutsche im Laufe seiner Sozialisation erlernt hat. Syrer können das selbst dann, wenn sie ein anderes kulturelles Umfeld haben, was abermals belegt, wie überlegen Flüchtlinge Deutschen sind.

So überlegen, dass 92% „für Gleichberechtigung“ sind und 96% für ein demokratisches System plädieren. So steht es in der ARD. Und 58% „zehn oder mehr Jahre Schule, Studium und Ausbildung“ hinter sich haben. So ist das Ergebnis der IAB-Studie bei der Tagesschau angekommen und bei Nahles ist angekommen, dass die Flüchtlinge in Deutschland ankommen, weil sie das deutsche Paradies schon immer gesucht haben.

Soweit die Propaganda.
Berichten wir, was tatsächlich bei der Studie herausgekommen ist.

Flüchtlinge kommen nicht nach Deutschland, weil sie die Werte der Deutschen so toll finden, sondern weil sie fliehen. Selbst einem Ministerdarsteller wie Nahles sollte es eingängig sein, dass Menschen deshalb als Flüchtlinge benannt werden, weil sie fliehen.

Wenig verwunderlich sind die Motive, die Flüchtlinge zur Flucht veranlassen dann auch:

  • Angst vor gewaltsamen Konflikten, vor Krieg (70%);
  • Verfolgung (44%);
  • Schlechte persönliche Lebensbedingungen; (39%)

Wer flieht, so kann man die Ergebnisse wohl zusammenfassen hat mindestens Angst um seinen Lebensstandard und in den meisten Fällen Angst um sein Leben. Deshalb: Flüchtling und deshalb Fluchtmotiv: Angst.

Wenn man nun als Flüchtling vor Angst geflohen ist, erst einmal nur mit dem Wunsch, sich in Sicherheit zu bringen, dann stellt sich als nächstes die Frage, ob die eigene Flucht im Flüchtlingslager hinter der Grenze enden oder weitergehen soll. Diese Frage, und jetzt kommen wir zu dem Teil der Befragungsergebnisse, die man im BAMF und in den Medien lieber verschweigt, ist eine finanzielle Frage, denn im Durchschnitt kostet eine Flucht nach Deutschland 7.000 Euro. Dieser Durchschnitt wurde über die 2.349 befragten Flüchtlinge gebildet – er basiert also auf den Angaben der Flüchtlinge. Dahinter verbergen sich erhebliche Unterschiede, die zwischen 12.040 Euro bei Flüchtlingen aus Afghanistan und Pakistan, 11.363 Euro bei Flüchtlingen aus dem Irak, dem Iran, aus Libanon und Palästina und 5.556 Euro bei Flüchtlingen aus Syrien (hier gelten wohl economies of scale) liegen. Am billigsten flieht es sich aus Nordafrikanischen Staaten, also Tunesien oder Marokko: 1.398 Euro kostet die Flucht nach Deutschland im Durchschnitt.

Bis hier können wir also feststellen: Flucht ist durch Angst motiviert. Die Angst führt die Flüchtenden bis in Flüchtlingslager in den angrenzenden Staaten. Nunmehr benötigen die Flüchtlinge Geld, viel Geld um ihre Flucht in andere Länder fortzusetzen. Daher kann man schließen, dass es sich bei Flüchtlingen um mindestens Angehörige der Mittelschicht handelt, sofern ihre Flucht nicht von Organisationen, die ein Interesse daran haben, die entsprechenden Flüchtlinge in Westeuropäische Länder zu bringen, finanziert wird. Wer arabische oder afrikanische Kulturen kennt, der weiß, dass sie eine Tradition der Arbeitsmigration haben: Familienmitglieder legen Geld zusammen, um dem gesündesten und am besten zur Arbeit fähigen, also in der Regel einem jungen Mann, die Flucht nach Europa zu ermöglichen, unter der Bedingung, dass er einen Teil des Geldes, das er durch Arbeit erwirtschaften zurückschickt, um seine Familie zu unterhalten. Entsprechend gibt es wohl eine flüchtende Mittelschicht und flüchtende Arbeitsmigranten und fremdfinanzierte Flüchtlinge.

Sie alle kommen aus den unterschiedlichsten Motiven in den Westen und durch einen Streich des Schicksals in großer Zahl nach Deutschland. In Deutschland treffen sie dann u.a. auf einen Interviewer von TNS Infratest, der sie fragt, wie sehr sie den folgenden Aussagen zustimmen:

  • Man sollte ein demokratisches System haben.
  • Man sollte einen starken Führer haben, der sich nicht um ein Parlament und um Wahlen kümmern muss.
  • Experten und nicht die Regierung sollten darüber entscheiden, was für ein Land das Beste ist.

96% stimmen, so berichten gleichlautend alle Medien, der ersten Aussage zu – mehr oder weniger, denn die Antwortkategorien reichen von stimme überhaupt nicht zu (1), stimme nicht zu (2), stimme eher nicht zu (3), stimme weder zu noch nicht zu (4) bis stimme eher zu (5), stimme zu (6) und stimme voll und ganz zu (7).

Es hat sich uns nie erschlossen, warum man Befragten sieben Antwortkategorien anbietet, nur um aus den sieben Kategorien dann zwei zu machen und so zu tun, als sei die Abstufung von z.B. 5 bis 7 nicht der Rede wert, um dann behaupten zu können, dass 96% der Befragten für Demokratie sind, wie es bei heute heißt.

sinus-studieWenn 96% für Demokratie sind, dann stellt sich die Frage, wieso 21% und 55% nicht für Demokratie sind und eine Expertokratie bzw. einen starken Führer ohne demokratische Kontrolle wollen. Die 21% der Flüchtlinge, die der Aussage „Man sollte einen starken Führer haben, der sich nicht um ein Parlament und um Wahlen kümmert“, wären dann, wenn es sich um deutsche Befragte handeln würde, Anlass für einen Sturm des Entsetzens und der Entrüstung, denn es handelt sich bei dieser Frage, um eine Standardfrage zur Identifikation von Rechtsextremisten. Anstelle einer Meldung wie: 21% der Flüchtlinge haben eine rechtsextreme Einstellung, heißt es, 96% sind für die Demokratie. Gutmenschen-Rassismus und Datenfälschung durch Auslassung.

“5 Millionen Deutsche [damals rund 15%]: ‚Wir sollten wieder einen Führer haben …‘“ – Ältere werden sich noch an den Aufschrei errinnern, der Titel eines Rowohl-Büchleins war, in dem die Greifenhagens ihr Entsetzen über die vielen Rechtsextremen, die es im Deutschland zum Ende der 1970er und zum Anfang der 1980er Jahre gab.

Und weil Flüchtlinge bessere Deutsche sind, denen man auch ihre rechtsextremen Einstellungen nachsieht, schließlich sind sie „für Gleichberechtigung“, aber nur für „gleiche Rechte für Männer und Frauen“, deshalb sind sie auch viel gebildeter als erwartet: „58% der erwachsenen Flüchtlinge haben zehn oder mehr Jahre Schule, Studium und Ausbildung hinter sich“, so die entsprechende Falschaussage in der ARD.

Tatsächlich haben 10% der Flüchtlinge, die 18 Jahre oder älter sind, eine Grundschule, 31% eine Mittelschule, 37% eine weiterführende Schule, 5% eine sonstige Schule und 9% keine Schule besucht. Den Abschluss einer Schule haben 58% erreicht. 22% der Flüchtlinge haben nach 10 Schuljahren einen Schulabschluss erreicht, also einen Abschluss der dem Realschulabschluss entspricht, 32% haben den Abschluss einer weiterführenden Schule (vergleichbar einer Fachhochschulreife oder einer allgemeinen Hochschulreife) nach in der Regel 12 Schuljahren erreicht.

Woher man bei der ARD den Optimismus im Hinblick auf „Studium oder Ausbildung“ nimmt bzw. warum bei der ARD suggeriert werden soll, dass viele Flüchtlinge ein Studium oder eine Ausbildung hinter sich gebracht haben, ist eine Frage, die man abermals nur mit Verweis auf Gutmenschen-Rassismus beantworten kann: Flüchtlinge haben gefälligst gut ausgebildet und studiert zu sein. Sind sie aber nicht: Nur 6% haben einen Berufsabschluss, 13% den Abschluss einer Universität oder einer Fachhochschule erreicht. 69% haben keinerlei Berufsausbildung.

Die Realität stellt sich somit anders dar, als man es bei BAMF und in den Medien gerne erscheinen lassen würde, denn Flüchtlinge haben in Deutschland nicht das Recht, die Menschen zu sein, die sie nun einmal sind. Sie haben das zu sein, was deutsche Gutmenschen in ihrem Rassismus für sie vorgesehen haben: frauenfördernd, demokratisch, hochgebildet und gut: Der edle Wilde in Version 2016.

Wer die Menschen sind, die sie so begeister begrüßt haben, welche Bedürfnisse, Wünsche, Motive, Gründe, Ziele, welche Ausbildung und welche Einstellungn sie haben das interessiert deutsche Gutmenschen in ihrer rassistischen Traumwelt in der Flüchtlinge in das Prokrustesbett des edlen Wilden gepresst werden, nicht.


Hinweise für ScienceFiles?
Schreiben Sie uns.

Über Michael Klein
... concerned with and about science

22 Responses to Flüchtlinge sind die besseren Deutschen: Gutmenschen-Rassismus

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Flüchtlinge sind die besseren Deutschen: Gutmenschen Rassismus

  2. Pingback: Flüchtlinge sind die besseren Deutschen: Gutmenschen Rassismus — ScienceFiles | psychosputnik

  3. Kai says:

    „Wir“ „schaffen“ „das“ „!“ keine Ahnung was Ich noch zu all dem sagen soll

    • corvusalbusberlin says:

      „Wir“ „schaffen“ „das“

      Wer sind wir? Und was soll geschafft werden und von wem?
      Hat Mami bis heute dem Dummvolk oder wie man es auch nennt, dem Pack nicht erklärt.

      • Uranus says:

        Gerade deshalb ist ja die Behauptung „Wir schaffen das“ eine immer wahre Aussage, weil die Person, die diesen Satz populär gemacht hat, nicht erklärte, wen genau sie mit „Wir“ und was genau sie mit „das“ meinte. Irgendwer wird schon irgendwas schaffen oder bereits geschafft haben, da besteht kein Zweifel. Man kann der Person, die diesen Satz mehr als einmal in die Welt hinaus geschmettert hat, also nicht einmal vorwerfen, daß sie damit gelogen hätte.

        • Kai says:

          Das ist das tolle am neuen „postfaktischem“ Zeitalter, oben wird unten, schwarz wird weiß, Wahnsinn wird Realität und einige die der neuen Realität ins Auge schauen drehen durch und fragen sich wo der gesunde Menschenverstand verschwunden ist. The Great Old Ones hättens wohl nicht besser hinbekommen aber Wir schaffen das

  4. baalmcdohl says:

    Ich hatte bereits vermutet, dass die Studie geschönt ist (96 % Zustimmung erreicht man nur in totalitären Staaten oder auf die Frage nach Freibier).
    Wirklich fraglich ist, warum Menschen aus Syrien (Familiendiktatur) Afghanistan (Clansystem) Palästina (Parteiendiktatur), Eritrea (Diktatur) wissen, was eine Demokratie ist. Da wird bestimmt wieder dieser tolle Effekt mit der sozialen Erwünschtheit auftauchen, bzw. man hat die Antwort entsprechend vorgegeben.
    Im Übrigen wurde bestimmt nicht berücksichtigt, dass die Asylbewerber kein Wahlrecht haben und nicht an der Demokratie in dem Sinne teilnehmen können. Ob sie das System dann immer noch so toll finden…

    • corvusalbusberlin says:

      Meine Physiotherapeutin ist Isländerin, lebt seit 20 Jahren hier, spricht die Sprache, arbeitet und zahlt Steuern.
      Wählen darf sie trotzdem nicht.

      Aber wahrscheinlich wird für die „Flüchtlinge“ das Wahlrecht eingeführt werden.
      In diesem Land ist inzwischen ALLES möglich.

  5. „Wo ist eigentlich Multikulturalismus und Pluralismus hingekommen, wenn es um Einstellungen, Werte und Meinungen geht?“

    Ich glaube nicht, daß es um das ein Problem des Multikulturalismus ist.

    Multikulturalismus geht von einem Kulturrelativismus aus und behauptet, daß es einen kulturbedingten Konflikt zwischen dem moralisch richtigen Gleichheitsgebot der Personen untereinander und ihren individuellen Freiheitsrechten gibt, der so zu lösen sei, daß „Gleichheit“ immer ‚gleiche Freiheit‚ meine. Da der grundsätzlich zum Paternalismus verpflichtete Staat nicht kulturell neutral handeln könne, müsse er sich durch spezielle Gruppenrechte und echte Privilegierungen von Gruppen an der Schaffung einer bestimmten Metakultur beteiligen, welche den Zugung der verschiedenen Gruppen, die auf seinem Staatsgebiet leben, zu ihrer eigenen Kultur oder Religion erleichtern. Jeglicher staatlicher Homogenisierungsdruck auf eine Gesellschaft sei inakzeptabel. Multikulturalismus behauptet, daß die Postulate von Verständnis, Respekt und Toleranz allein ausreichten, um soziale Probleme zwischen Ethnien oder Kulturen zu überwinden. Gleichzeitig beansprucht er, politische Leitlinie sein zu können.

    https://jungsundmaedchen.wordpress.com/2016/11/12/was-ist-multikulturalismus/

    Das Problem ist wohl eher die Auslegung der dazugehörigen Moral. Denn unter Linken und Feministen hat sich die Meinung durchgesetzt, daß man die als richtig eingeschätzte Moral mit allen Mitteln und zwar unter Vernachlässigung von Verhälnismäßigkeit und Folgenabschätzung durchsetzen darf – notfalls auch mit Gewalt. In meinen Augen ist das ein sicheres Zeichen für moralische Inkompetenz.

  6. Marcus Junge says:

    Sarkasmus, mit weit mehr, als nur einem Hauch Ironie

    Wenn man sich mit offenen Augen und funktionierendem Verstand ansieht, was diese „Demokratie“ verbricht, dann kann man nur zu dem Ergebnis kommen, daß ein Diktator nicht schlimmer sein könnte, der käme zumindest nicht auf die Idee den Islam hier langfristig alles übernehmen zu lassen, weil er kurzfristig neue Wähler braucht. Er würde auch nicht das Geld seiner Untertanen in aller Welt verbrennen. Oder sehenden Auges die eigene Wirtschaft vernichten, mit einer irrsinnigen „Energiewende“.

  7. Alfred Marenberg says:

    Dafür gibts nur eine Lösung: Die besonders guten, sprich Elite-Deutschen) bei der nächsten Wahl „schockieren“ a la Trump. Vielleicht werden sie dann wieder zu stinknormalen Deutschen. Aber DAS halte ich nahezu für unmöglich….

  8. rote_pille says:

    Die angegebenen Fluchtursachen sollte man mit Vorsicht genießen. Wenn in einem Land Krieg herrscht, dann nutzen auch nicht direkt bedrohte Menschen das um die ansonsten strengen Einwanderungsregeln zu umgehen. Ein paar kleine Scharmützel und schon gibt es Millionen potenzieller Kriegsflüchtlinge. Das erzählt man den dummen deutschen Gutmenschen natürlich nicht, aber unter Ausländern ist das eine bekannte Tatsache. In der Regierung wissen die das wahrscheinlich, doch sie wollen diese Leute haben, warum auch immer.

    • corvusalbusberlin says:

      „Das erzählt man den dummen deutschen Gutmenschen natürlich nicht,…..“

      Auch unter den Deutschen gibt es einige…..

  9. L. Jeschke says:

    Wunderbarer Artikel.
    Sezierende Analyse.
    Chapeau!

  10. djangoku says:

    Schöner, interessanter, gut zu lesender Artikel. Daumen hoch!

  11. waldbaer says:

    Das ist vielleicht ein bisschen offtopic, aber ich bin da ins Grübeln gekommen..
    Ich beziehe mich auf den letzten Satz des Blogbeitrages.
    Gad Saad [https://www.psychologytoday.com/blog/homo-consumericus] hat mal in einem Video die steile These aufgestellt (sofern ich ihn richtig verstanden habe), es könne sich dabei auch, unter anderem, um eine Form von Münchhausen by Proxy handeln.
    Solange es da genug Leute gibt, denen es schlecht geht, können solche „helfenden Gutmenschen“ der Aufmerksamkeit und Anerkennung sicher sein.
    Meinungen dazu würden mich interessieren.

  12. Gerd aus Köln says:

    Der Deutschlandfunk hat schon ähnliche “ Studien “ veröffentlicht. Mehr als 50 % hätten ein “ Abitur “ oder besser. War ungefähr vor einem Jahr.

  13. Akram Akbar says:

    Um als Deutscher Aussiedler anerkannt zu werden musste man sich zum deutschen Volkstum bekennen,durfte nicht massiv den Nazis geholfen haben ebenso durfte man nicht dem Kommunismus vorschub geleistet haben und ein Verbrecher sein.Vergleichen sie mal mit heute.

    Und ab 1997 wurd enur noch als Deutscher anerkannt der die Sprache von den Eltern gelernt hatte(Schule gilt nicht!)-den Test musste man auch beim ersten mal bestehen.Das deutsch nach dem Krieg verboten war int. unsere Politker nicht.
    Dafür machte man tausende Kinder die niemals in Deutschland waren,kein Wort deutsch sprechen und keinen einzigen ethnisch deutschen Vorfahren haben zu DEUTSCHEN!

    Glaubst du nicht?Guckst du hier:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/minderheit-in-pakistan-zufaellig-deutsch-a-717405.html

    Eine Gruppe von Rückkehrern, die, wie man im Auswärtigen Amt in Berlin mit Erschrecken feststellt, „kaum oder gar keinen soziokulturellen Bezug zu Deutschland hat und kaum ein Wort Deutsch spricht“. Im Gegenteil, diese Menschen seien fest in der pakistanischen Gesellschaft integriert. „Deren einziger Bezug zur Bundesrepublik ist der Besitz eines deutschen Passes“, sagt ein Beamter.


    Die deutschen Behörden gaben dem Einbürgerungsantrag von Akram statt. Die Ehe hielt knapp drei Jahre, der Mann kehrte nach der Scheidung zurück nach Pakistan, zurück zu seiner ersten Frau. Ob er tatsächlich von ihr geschieden war? Akram sagt: „Wir sind jetzt wieder zusammen.“

    Seither sind aus dieser Beziehung drei Kinder hervorgegangen, allesamt in Lahore geboren – und nach geltendem Recht deutsche Staatsbürger, da ein Elternteil deutscher Staatsbürger ist.

  14. Daniel says:

    Fakt ist das in den Medien gelogen und betrogen wird, natürlich im Sinne der Regierung, wer das noch nicht gemerkt hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
    Das der Staat massiv geltendes Recht gebrochen und gegen Gesetze verstoßen hat z.B. Ayslgesetz weiß denke ich auch jeder.
    Und ganz ehrlich die deutschen sind es selber Schuld, die meisten Männer sind richtige Muttersöhnchen und die Mädels gelten bei den Südländern als Schlampen. Der Deutsche der sagt das er sein Land liebt ist sofort als Nazi abgestempelt, sogar von vielen seiner Landsleute. Ist das nicht krank, sowas gibt es sonst nirgendwo in keinem Land.
    Und ganz ehrlich, kein z.B. Südländer der hier geboren und aufgewachsen ist wird jemals sagen das er deutscher ist und sich auch nur irgendwie der Kultur verbunden fühlt, was ich auch gut finde und warum? Weil es Patrioten sind (mein Handy kennt dieses Wort gar nicht, lustig oder?) und sie offen dazu stehen, sie auf gut deutsch Eier haben.

    Denkt mal darüber nach und auch über unsere Regierung die uns alle verarscht auch die Migranten die hier geboren sind. 😉

    • merxdunix says:

      @ Daniel
      O.K., mal drüber nachgedacht:

      Dass Medien lügen, dürfte kein deutsches Phänomen sein. Wer will schon die Wahrheit sehen, hören oder lesen, vor allem die über sich selbst? Es könnten demnach auch rein marktwirtschaftliche Zwänge zum Lügen bestehen. Die Wahrheit gibt’s nur einmal, Lügen lassen sich dagegen immer wieder verkaufen.

      Wenn Staaten Recht brechen, dann ist das Selbsterhaltungstrieb bzw. existenzielle Notwendigkeit. Wer in der Gesellschaft keinen Platz findet oder sich vom Staat mehr erhofft, als von seinen Mitmenschen, dem muss der Staat eine Existenz schaffen, schließlich ist er sein Bürger. Wenn das ganze mit Rechtschaffenheit einhergehen soll, setzt dies logischerweise den Rechtsbruch voraus. Der Staat braucht also in erster Linie Rechtbrecher. Die Rechtschaffer kommen von selbst zu ihm und er ist an sich nur mehr ein Auffang- und Arbeitslager für Menschen, die in irgendeiner Form dem Recht dienen wollen, anstatt der Gesellschaft.

      Somit ist Deutschland auch kein Land, sondern ein Staat, und welcher Patriot liebt schon einen Staat?! Selbst Staatsbürger tun sich damit schwer. Deutsche Länder sind die Bundesländer und wenn man im Ausland lebenden Patrioten auf den Zahn fühlt, bilden die sich i.d.R. auch nur viel auf ihre Herkunft ein. Wenn sie ihre Heimat lieben würden, wären sie dort und hätten ganz alltägliche Sorgen. Nach ihrem Patriotismus kräht nämlich kein Hahn, den hält man da für gegeben.
      Wenn ein Deutscher zum Nazi abgestempelt wird, dann eventuell deshalb, weil er gar kein Patriot ist, der seine Heimat liebt, sondern viel mehr einer, der vor allem nach einem starken deutschen Staat schreit, der ihm eine Aufgabe zuteilt oder ihn davor schützt, seine Aufgabe zu verlieren. Was dabei herauskommen kann, haben nicht nur die Deutschen wiederholt schmerzhaft erfahren. Nur begriffen haben sie offenbar nichts.

Bevor Sie hier kommentieren, lesen Sie bitte unser Grundsatzprogramm. Kommentare, die Beleidigungen enthalten oder lediglich gepostet wurden, um sich zu erleichtern, wandern direkt in den virtuellen Mülleimer

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s