Die freieste Gesellschaft aller Zeiten? Der größte Witz aller Zeiten!

Die heutigen demokratischen Gesellschaften brüsten sich mit den individuellen Freiheiten, die sie gewähren, der Achtung für die Menschenrechte oder der Garantie und dem Schutz von Eigentum. Wir leben, so wird Kindern ab ihrer Einschulung bereits eingetrichtert, in der freiesten Gesellschaft aller Zeiten.

Wir leben nicht nur in der freiesten Gesellschaft aller Zeiten, sondern sollen dies auch in einer säkularen Zeit tun. Der Glaube an welchen Gott auch immer, sei erodiert, mit dem Jenseits und der Hölle könne man niemandem mehr drohen, religiöse Heilsbotschaften würden immer weniger geglaubt, für das genommen, was sie sind, die unbelegbare Überzeugung bestimmter “göttlicher” Interessenvertreter.

Soweit das öffentliche Gebet, das auf jeden, der es hören will und jeden, der es nicht hören will, einprasselt. Aber, so unsere These, wir leben weder in der freiesten aller möglichen Gesellschaften noch in einer säkularen, im Gegenteil: Nie war die Welt religiöser als heute, nur wird der Katechismus nicht mehr in Kirchen vermitteln: Er sprudelt aus Parlamenten, aus Parteizentralen, aus öffentlich-rechtlichen Medien, man muss ihn nicht mehr in Stätten der Wallfahrt und Andacht abholen, er wird gebührenpflichtig nach Hause geliefert, ganz so, wie Orwell es beschrieben hat.

golden calrfUnd dieser religiöse Katechismus hat ein neues goldenes Kalb, das umtanzt werden soll: Das Soziale, die Gemeinschaft, das Kollektiv, das “Wir”, wie auch immer es gefüllt wird. Das Wir, das sind wir alle, das Wir findet seine Inkorporation im Staat, jenem seltsamen Etwas, das nicht vorhanden und doch Akteur ist, das niemand fassen kann und gegen dessen Regeln man dennoch verstoßen kann, gegen das man sich nicht direkt zur Wehr setzen kann, das seinerseits aber erhebliche Gewalt über das individuelle Leben auszuüben im Stande ist.

Wann immer sich imaginäre Gebilde wie der Staat etablieren und mit dem Sozialen oder dem Wir ein Glaubenssystem etablieren, dem gefolgt werden muss, stellt sich die Frage nach dem Warum und die Frage, wem nutzt das?

Beide Fragen lassen sich am ehesten beantworten, wenn man untersucht, wieso “der Staat” sich einfach als existent ausgeben kann und warum das manchen normal vorkommt. Noch im 17. Jahrhundert war, trotz aller Gottesfürchtigkeit, die es vermeintlich gegeben hat, das Wir, das Kollektive nicht einmal ansatzweise in der Ausprägung vorhanden, wie heute. Einem Thomas Hobbes, der 1651 seinen Leviathan veröffentlicht hat, war es noch klar, dass ausschließlich Individuen Rechte haben können. Niemand sonst, schon gar nicht “der Staat”. Der Staat, das war für Hobbes ein notwendiges Übel, das Menschen schaffen müssen, um Handlungs-Regeln zwischen Menschen, um Eigentum und Sicherheit zu gewährleisten, mehr nicht. Der Staat war ein Treuhänder, per Gesellschaftsvertrag von freien Menschen eingesetzt und um ihn einzusetzen, haben sie einen Teil ihrer Rechte abgegeben, Rechte, die sie jederzeit zurücknehmen können, sollte sich der Staat als nicht treuhänderisch und nicht rechtschaffend erweisen. Für solche Situationen hat Kant gar eine Pflicht zum Widerstand ausgemacht.

Leviathan.hobbesWie seltsam einem diese freiheitlichen Gedanken der Philosophen des 17. und 18. Jahrhunderts anmuten, denen allein das Individuum etwas gegolten hat und die kollektiven Entitäten keinerlei Selbstwert zugewiesen haben. Heute herrscht dagegen das Wir. Heute werden Rechte vom Staat oder einer Versammlung von Berufenen, die den herrschenden Katechismus nachbeten können, vergeben. Z.B. das Recht, Steuern zu zahlen und zu viel gezahlte Steuern eventuell zurück zu bekommen, z.B. das Recht, darum zu bitten, ein Unternehmen zu führen und Mitarbeiter entlassen zu können, z.B. das Recht, sein Eigentum gegen Eindringlinge verteidigen zu dürfen.

Mit anderen Worten: Die Individuen sind nicht mehr Subjekt und Ausgangspunkt individueller Rechte, sondern Objekt und Ziel zugewiesener Rechte. Rechte werden von einer Entität gewährt, nämlich dem Staat, die es gar nicht gibt. Absurder kann man sich die Welt kaum vorstellen, und dennoch: Es funktioniert. Um Menschen von freien Rechteinhabern zu abhängigen Rechteempfängern zu machen, bedarf es nur einer Religion und einer die Religion auslegenden Priesterklasse.

Die Religion ist das Wir, die ungeborene, die zukünftige, nur nicht die lebende Generation. Das Wir sind alle, die nicht leisten, denen man Toleranz entgegen bringen soll, denen man helfend unter die Arme greifen soll, denen man einen Teil seines Mantels gegen die Kälte abgegeben soll. Nein, natürlich ist Wohltätigkeit nichts Individuelles. Wohltätigkeit wird heute über den Staat geregelt, über dieses nicht existente Etwas, das, um wohltätig sein zu können, Steuern einsammelt, Wohltätigkeitssteuern wenn man so will.

Damit ist der erste Schritt getan, um einen Moloch, ein Phantom in Kraft zu setzen, das Gewalt ausübt, ohne selbst existent zu sein. Dazu bedarf es noch einer Priesterklasse, einer Zunft, deren Gegenstand die Auslegung der heiligen Schrift ist, die das Glaubensbekenntnis zum Wir für alle Staatsobjekte definiert, die vorgibt, dass man Frauen fördern muss, dass man Kinder ab 3 in Kindertagesstätten ab 6 in Schulen und danach in Maßnahmen des Arbeitsamts stecken muss, die regelt, wie viele Stunden am Tag Arbeiter zu arbeiten haben, wie viel Lohn sie mindestens erhalten und wie viel Anspruch auf soziale Zuwendung in den Zuwendungsgruppen der Psychiater Zuwendungssuchenden frei steht. Das Wir ist dabei die gleiche Chimäre, die der Staat bereits ist, und es ist der Mode, wie sie gerade unter Schriftgelehrten herrscht, ausgesetzt.

Entsprechend ist das Wir heute ein Idol, das dünn, nicht dick ist, das Sport treibt, um fit zu bleiben und dem Herzinfarkt mit 40 entgegen zu wirken. Das Wir ist gebildet und es pflanzt sich fort, ohne die Arbeit für mehr Zeit als vorgegeben zu unterbrechen, das Wir geht zur Wahl und macht artig sein Kreuz hinter einer politischen Sekte und ansonsten ist das Wir genügsam und nimmt freudig die Krümel auf, die ihm vorgeworfen werden. Nur eines ist das Wir nicht, ein Individuum und das darf es auch nicht sein, denn Individuen sind, wie der Begriff schon sagt, individuell, divers, eigen, sich ihrer Selbst bewusst und entsprechend nicht kollektivierbar.

Ayn Rand VirtueKollektivierbarkeit ist indes die Voraussetzung dafür, dass die Vision vom Staat und sie tragende Religion des Wir funktionieren können. Nur wenn sie Kollektive ansprechen kann, gelingt es der Priesterklasse, einzelne Gruppen zu defninieren, um ihren Nutznießern ein Auskommen zu schaffen (z.B. der großen Zahl derjenigen, die von sozialen Dienstleistungen am Wir leben), nur dann kann sie Gruppen aufbauend auf willkürlichen Merkmalen gegeneinander ausspielen, z.B. Männer gegen Frauen, Migranten gegen Autochthone, Dicke gegen Dünne, Banker gegen Arbeitslose oder Reiche gegen Arme und nichtzuletzt gelingt es der Priesterklasse nur so zu kaschieren, dass sie, die politischen Definiteure, die ersten sind, die vom Glauben an das Wir profitieren.

Sie profitieren mit einer Finanzierung ihrer eigenen Sekten, Parteienfinanzierung genannt, die selbst der Eurpoarat als intransparent bezeichnet. Sie profitieren mit Einkommen, Renten und Pöstchen, den kleinen Vorteilen, die ihr Wirken als Hohepriester der demokratischen Heilslehre so mit sich bringt, sei es in Vorständen, Aufsichtsräten oder als Vortragsreisende und sie profitieren langfristig über die Vielzahl der Abhängigkeitsverhältnisse, die sie geschaffen haben, um das Wir als wichtig erscheinen zu lassen, z.B. bei Arbeitslosen, die vom Wir alimentiert werden, damit sie nicht auf die Idee kommen, sie könnten etwas an ihrem Los ändern, z.B. bei direkten Günstlingen, die sich in Konventen wie der Heinrich-Böll-Stiftung einfinden, um durch Steuerzahler finanziert, die richtige Auslegung der Wir-Religion zu lernen.

government-hates-competition-posterDie vermeintlich freieste Gesellschaft aller Zeiten stellt sich somit als hochreligiös dar, als Gesellschaft, die eine Abweichung vom herrschenden Glauben negativ sanktioniert, als Gesellschaft, die eine Priesterklasse unterhält, die für sich in Anspruch nimmt, allein im Vollbesitz der richtigen Auslegung dessen zu sein, was Heilsbotschaft ist und daraus das Recht ableitet, sich in erster Linie und vor allen anderen zu bedienen und die als integralen Bestandteil des herrschenden Glaubens eine Entindividualisierung predigt, eine Auflösung des Individuums im Kollektiv, im Wir. Entsprechend können Individuen nur in Abhängigkeit vom Kollektiv, von der Gemeinschaft und mit dessen/deren Segen glücklich werden. Das ist jedoch das Gegenteil von Freiheit, so dass man feststellen muss, dass die derzeitige Gesellschaft eine der am wenigsten freien Gesellschaft aller Zeiten ist. Aber scheinbar ist die Nachfrage nach Freiheit derzeit nicht sonderlich ausgeprägt. Der Wunsch, ein Leben unbeeinträchtigt von der politischen Priesterklasse zu führen, wird entweder als aussichtslos eingeschätzt oder bereits im Kindergarten abgetötet.

Aber es besteht Hoffnung auf ein besseres Leben: Das Mars-One Projekt, mit der Garantie, die politischen Priester ein für alle Mal hinter sich lassen zu können. Und wie der Ansturm auf die freien Plätze zeigt, scheint dies ein Bedürfnis zu sein, das viele, sehr viele haben.

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32 Responses to Die freieste Gesellschaft aller Zeiten? Der größte Witz aller Zeiten!

  1. Daisy says:

    Bravo, hätte nicht gedacht, dass ich “sowas” noch öffentlich lesen kann bzw. darf! Auch die Klima-Gurus gehören mit zu diesem Glaubensfanatismus 😉 Ach und schön dass sie Herr Klein noch Hobbes kennen^^
    Ach ich bin einfach nur begeistert! Danke Herr Klein

    • qed says:

      Ja Daisy, das ist wirklich erstaunlich. Ich kenne Herrn Hobbes auch, er wurde mir im Geschichtsunterricht ausgiebig nahegebracht- ja, tatsächlich in der Schule, einem süddeutschen Gymnasium. Verglichen mit den heutigen ‘Leerinhalten’ geradezu bizarr, dieser Hobbes. Aber es ist auch schon Jahrhunderte her, meine Schulzeit…

  2. Holger Oeft says:

    Sehr gut geschrieben.

    Allerdings Mars-one am Ende wirft bei mir wiederum die Frage auf: Besteht nicht die hohe Wahscheinlichkeit das sich unter diesen Menschen ebenfalls Staatsfans befinden, die eine Kopie des WIR auf “marsianisch” erstellen werden?

    Es bräuchte ein erwachsenes und selbstsicheres Gefühl für Gesetz und Recht in jedem Individuum, wie es schon Bastiat und Rothbard formuliert und logisch begründet haben. Das kann nur durch sich selbst angewendet werden, bestmöglich dient man als Vorbild oder Inspiration, ohne das man aktiv für seine Einstellung missioniert. Wenn jeder vor seiner eigenen Tür kehrt, wird es auch irgendwann in der ganzen Straße sauber.

  3. Myrkrider says:

    Hm, meiner Meinung nach ein recht einseitiger Artikel, da er unterschlägt, dass der Bürger auch viele einforderbare Rechte gegenüber den Staat hat und eben nicht nur Pflichten. Dazu gehören der gesamte Grundrechtekatalog im GG, und vor allem ein Existenzminimum, das ein Mindestmaß an ökonomischer Freiheit garantiert, um zumindest rudimentär seine bürgerlichen Freiheiten wahrnehmen zu können.
    Darüberhinaus ist es ja nicht so, als spüle man sein Geld in den Abfluss, wenn man Steuern zahlt. Man bekommt auch etwas davon (Infrastruktur, Sicherheit, Kultureinrichtungen, soziale Sicherungssysteme).
    Das vieles verbesserungswürdig ist, will ich gar nicht abstreiten (z.B. die Gängelungen im Hartz IV-System, Gender-Kram, Parteienfinanzierung), aber ich habe noch keinen empirischen Beweis gesehen, der belegt, dass eine marktwirtschaftliche Gesellschaft, aus welcher der Staat sich vollständig zurückgezogen hat, besser für die Mehrheit der Menschen wäre, als das jetzige Modell. Zumindest möchte ich in keiner Gesellschaft leben, in der es keine Regelungen zu Höchstarbeitszeiten, Arbeitsplatzsicherheit, Kranken- und Rentenversorgung etc. gibt.

    So long…

    • Hm, meiner Meinung nach ein recht einseitiger Kommentar, … aber so ist das halt, mit Bekundungen von Vorlieben. Wo wurde übrigens behauptet, dass die Steuern in den Abfluss gespült werden? Aber sei’s drum, jeder Ideologe bekämpft die Geister, die er selbst gerufen hat, so wie derzeit quer durch Deutschland versucht wird, die marode Infrastruktur mühsam in Schuss zu halten und weil es nicht hilft, weil vielleicht doch zu wenig Steuergelder im Siphon der Vernunft hängen bleiben, muss halt eine Maut eingeführt werden …
      So long…

    • heureka47 says:

      “…dass der Bürger auch viele einforderbare Rechte gegenüber den Staat hat und eben nicht nur Pflichten. Dazu gehören der gesamte Grundrechtekatalog im GG,…”:

      Die Gewaltenteilung arbeitet aber nicht konsequent nach dem, was geschrieben steht.
      Das beginnt schon mit der Präambel des GG: “Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor GOTT und den Menschen…”. Das ist Irrtum oder Lüge – jedenfalls trifft es nicht zu. Wenn es zutreffen würde, müßte sich die staatliche Ordnung, die “Verantwortlichen”, die drei Säulen der Macht, seit damals um die Behebung der tieferen Ursachen bemühen, die zu der “Kollektiven Psychose” von 1933-1945 geführt hatten – der “Kollektiven (Zivilisations-)Neurose”, auch “Die Krankheit der Gesellschaft” genannt; so z.B. in dem gleichnamigen Buch von Dr. Wilhelm Kütemeyer Anfang der 50er Jahre.
      Die “Frankfurter Schule”, Erich Fromm, Wilhelm Reich, Horkheimer, Adorno, Marcuse und etliche andere haben das Problem benannt / beschrieben. Bei der Popularität von Sigmund Freud sollte man denken, daß auch sein Befassen mit der “Menschheitsneurose” in “Das Unbehagen in der Kultur” (von Anfang der 30er Jahre) bekannt sei und man seinen Hinweisen nachgegangen wäre; ähnlich wie den Hinweisen von Oswald Spengler in seinem Buch “Der Untergang des Abendlandes” aus jener Zeit. Mein seit ca. 1920 politisch interessierter engagierter / aktiver Großvater (Jg. 1902) jedenfalls wußte davon.

      *

      Nur ein weiteres Beispiel noch:
      GG, Art. 1, Abs. 1: “Schutz der Menschenwürde”:
      Die aller-, allermeisten Ausübenden der staatlichen Gewalt WISSEN nicht, was die – wahre – Würde des Menschen ist und sind nicht befähigt, sie – entsprechend – zu achten.

  4. ich hatte auch hobbes, und das is zwei jahre her…

  5. rascal23 says:

    Wie heißt es so schön:
    Ich stehe hinter jedem Staat, wo ich nicht sitzen muß wenn ich nicht hinter ihm stehe.

  6. Feine Dekonstruktion.

    Und heute dekonstruiert man die Geschlechter, erfindet die konstruierte Frau, die man wiederum dekonstruiert, um im Übergang der konstruierten Frau Rechte zuzusprechen, damit sie sich endlich emanzipieren und selbst dekonstruieren kann. Alles andere und Mann insbesondere ist eh dekonstruiert, nur der Staat ist ein Monolith, gemäß der Genesis: Am Anfang schuf Gott Himmel, Erde und Staat. – Womit in allem Anfang die Religion sich selbst erschuf.

    Noch vor hundert Jahren konnte man durch Europa ohne Pass reisen. Man konnte, ohne sich auszuweisen, jede Grenze überqueren. Heute bekommt man gar keinen Pass mehr, wenn man nicht wie ein Verbrecher seine Fingerabdrücke abgibt. Das gab es zuletzt bei anno Adolf.

    Dafür war es noch vor 300 Jahren mit den Individuen nicht so weit her. Die meisten Menschen gehörten irgendeinem Lehnsherrn, waren Teil dessen Vermögens. Der Herr war dagegen Individuum und ausgestattet mit stattlichen Rechten. Und irgendwie kommen wir wieder auf diese feudalen Rechte und Individuen zurück. Es gibt eine breite Masse, die verwaltet wird, und es gibt etliche megareiche Individuen, die die Verwaltung veranlassen, die Masse in ihrem Sinne zu verwalten. Dazu darf die breite Masse immer neue Forderungen an den Staat richten. Wir möchten mehr Autobahn, mehr Transparenz, ein Rauchverbot und so weiter und so fort.

    Welche Forderungen dann erfüllt werden können, zeigt sich, nachdem die Megareichen bedient worden sind. Dann darf die Masse zum Aufstocken in die Arbeitsagenturen gehen, weil ihre Niedriglöhne vom Staat, den sie selbst mit der Mehrwertsteuer bezahlen, subventioniert werden. Wenn schließlich alle Wirs Grundeinkommen erhalten, ist der Mehrwertsteuersatz auf 50 bis 70 % gestiegen.

    Allerdings ist das mit dem Individuum auch nicht so stichhaltig. Individuum heißt das Unteilbare, und das sind die Menschen von Natur aus ebensowenig wie durch ihre Sozialisation. Es ist immer die Mit- und Umwelt neben seinem Vermächtnis, was den einzelnen Menschen ausmacht. Er mag in dieser Weise für sich einzigartig komponiert sein; ein Wesen von ganz besonderem Klang. Doch die meisten Menschen sind nicht einmal einzigartig, sondern zu Abziehbildern irgendwelcher Vorbilder geworden, indem sie sich ihre Einzigartigkeit abschleifen haben lassen und dort, wo sie noch eigene Ecken und Kanten bewahrt hatten, auch diese angeglichen haben.

    Servus M.M.

    • heureka47 says:

      Schöne Darstellung!
      (Stellenweise klingt Verbitterung / Resignation durch.)

      Es fehlt die weise Erkenntnis der tieferen Ursache und der gütige / konstruktive Hinweis auf den Weg der Heilung.

      Das Universum besteht in letzter Konsequenz – wenn man die Materie “aufdröselt” – aus (FEINstofflicher, nicht materiegebundener!)

      ENERGIE und INFORMATION. Man kann die beiden Faktoren auch

      KRAFT und WEISHEIT nennen, oder – kosmische –

      LEBENS-ENERGIE und INTELLIGENZ oder – mit Worten der christlichen Lehre –

      LIEBE und WAHRHEIT.

      Dieses Faktorenpaar braucht es für jegliche – “konstruktive” – Entwicklung im Universum.
      Kinder brauchen es für ihre (Bewußtseins-)Entwicklung. Denn Menschen sind in der Hauptsache Bewußtsein.
      Wo “Krankheit” ist / herrscht, ist Mangel daran – und kann durch “Zufuhr” von diesen Grundbaustoffen des Seins / Lebens geheilt werden.

      Wahre Heilung geht also vom individuellen Bewußtsein aus und seiner Entwicklung, die an der universellen Qualität von Liebe und Wahrheit orientiert sein muß – und nicht an der zunächst begrenzt menschlichen Vorstellung davon.

      Das Kind lebt noch nicht in der Wahrheit / der “wirklichen Wirklichkeit”. Es lebt in einer Vorstufe des universellen Bewußtseins, ähnlich wie die Raupe eine Vorstufe des Schmetterlings ist.
      Um zum Schmetterling werden zu können muß – wie jeder weiß – die Raupe ihr typisches Raupendasein ruhen lassen und in die Verpuppung gehen, damit die Metamorphose geschehen kann.
      Analog muß – eigentlich – jedes Kind zu gegebener Zeit sein Kind-Sein ruhen lassen und in die “Stille” gehen, damit es seine geistig-seelische Transformation durchführen kann. Die Voraussetzungen dazu müssen – eigentlich – primär die Eltern liefern. Aber die sind – wie die gesamte zivilisierte Gesellschaft – von dem Wissen darüber (seit vielen, vielen Generationen) ENTFREMDET.

      Die entfremdeten Menschen müßten nur wahrheitsgemäß informiert werden und das Problem wäre in relative kurzer Zeit gelöst, die “Kollektive Zivilisations-Neurose” und die “Globale Krise” überwunden und die Gefahr der stets wiederkehrenden “Kollektiven Psychose” gebannt.

      Mit den Worten von TOYOTA gesagt:
      “Nichts ist unmööglich!” und: “Wir arbeiten daran!”

  7. Peter Huss says:

    Wer hat denn behauptet, dass wir in der “freiesten Gesellschaft aller Zeiten” leben? Aber man wird wohl mit gutem Grund behaupten können, dass unsere Gesellschaft im historischen Vergleich bis jetzt sicher die freieste ist, sofern man sinnvolle Zeiträume zugrunde legt. Ob dies nun das freieste Jahrzehnt der deutschen Nachkriegszeit ist, darüber mag man streiten. Aber welche Zeit soll denn über eine halbe Dekade im mitteleuropäischen Raum freier gewesen sein? Freiheit meint hier natürlich das Maß an Freiheit für eine möglichst große Zahl von Menschen.

    Was ausgerechnet Thomas Hobbes, der Theoretiker des aufgeklärten Absolutismus, in diesem Zusammenhang bezeugen soll, ist mir ein Rätsel. Und selbstverständlich hat der Staat Rechte, die über die des Individuums hinaus gehen, z.B. das Recht, die Grundrechte eines Kriminellen einzuschränken.

    Im übrigen gibt es in einer Demokratie Wahlen. Eine Partei wie die Grünen, die in der Debatte um die Beschneidung grotesk ihr Parteiprogramm verraten haben, hätte also einfach abgewählt werden können. Wurde sie aber nicht.

    “[…] dass die derzeitige Gesellschaft eine der am wenigsten freien Gesellschaft aller Zeiten ist.” kann ich nur als Provokation verstehen. Falls das ernst gemeint ist, wüsste ich gerne, welche Nationen oder Reiche auf dem europäischen Kontinent in den letzten 1000 Jahren eine bessere Figur machten.

    • Ach je, ich wüsste auch gerne so manches, z.B. wie Sie auf die Idee kommen, Hobbes sei der Theoretiker des aufgeklärten Absolutismus. Klingt erschröcklich, aber ich glaube, aufgeklärter Absolutismus ist eher ein kontinentaleuropäisches Problem. Und woher hat der Staat so selbstverständlich, wie Sie schreiben, Rechte? Schon die Formulierung, die Sie hier wählen, weist nach, dass Sie Hobbes, den Sie so genau einordnen zu können glauben, nicht gelesen oder doch zumindest nicht verstanden haben, denn Hobbes ist Rechtspositivist: Rechte haben für ihn nur Individuen und da Staaten keine Individuen sind, können Sie keine Rechte haben. Wenn ein Staat Rechte hat, dann wüsste ich gerne, wer diese Rechte für den Staat definiert und wer sie ausführt und woher sie verliehen wurden… Ja, Sie haben Recht, in einer Demokratie gibt es Wahlen, und hinterher gibt es Koalitionen derjenigen, die sich aus den Wahleregbnissen bereichern und ansonsten steht es Ihnen frei, was auch immer Sie wollen, als Provokation zu verstehen. Ich will nur darauf hinweisen, dass selbst die Unfreien des Mittelalters über 90% ihres Einkommens verfügen konnten und dass die Besserungen, die die moderne Gesellschaft sich anheftet allesamt technologische Verbesserungen sind, die trotz und nicht wegen der politischen Elite durchgesetzt wurden.

  8. Mo says:

    Ich kann mir eine Gesellschaft ohne Kollektivität nicht vorstellen. Die Einzelheiten sind doch verhandelbar, erneuerbar, wandelbar. Ausgesprochene Individualisten sollten sich auf Dauer nicht davor verschließen. Ich hege zwar eine gewisse Sympathie für Eigenbrötler, aber ich erkenne keinen zukunftsorientierten Nutzen aus so einem dauerhaften Verhalten. Weder für den Brötler, noch für diese Gesellschaftsform. Nur eine starke Gemeinschaft, Gemeinwohl orientiert, kann auch die Schwächsten der Gesellschaft, die aus eigener Kraft nichts schaffen, liebevoll auffangen und stützen – sofern gewünscht. Ob es einen Staat braucht, da bin ich mir nicht sicher, Selbstverwaltung und direkte Demokratie halte ich für wichtig. Eine Gesellschaft, die nicht das Wohl aller im Auge hat, halte ich für nicht lebenswert. Ob das Wohl auch alle erreicht, das ist nicht garantiert, aber das Streben danach ist lohnenswert für eine Zivilisation.

    • Gut, jetzt wissen wir, was Sie sich vorstellen können und was Sie für was halten. Haben Sie dafür auch einen Grund? Und was hat Individualität mit “Eigenbrötler” zu tun? Ich kann Ihre Assoziationen nicht nachvollziehen und das:

      Nur eine starke Gemeinschaft, Gemeinwohl orientiert, kann auch die Schwächsten der Gesellschaft, die aus eigener Kraft nichts schaffen, liebevoll auffangen und stützen – sofern gewünscht.

      war dann wohl der Werbeteil und das:

      Eine Gesellschaft, die nicht das Wohl aller im Auge hat, halte ich für nicht lebenswert.

      ist hoffentlich keine Suizid-Ankündigung, denn eine solche Gesellschaft kann es schon logisch nicht geben, schon weil es “die Gesellschaft” nicht gibt, sondern viele Vertreter von Einzelinteressen und entsprechend auch keine Gesellschaft etwas im Auge haben kann.

      Es tut mir leid, der Überbringer schlechter Nachrichten zu sein, aber den guten Onkel oder die nette Tante Gesellschaft, die Sie sich wünschen, gibt es nicht. Es gibt Lobbyisten, Sozialarbeiter, junkies, Kranfahrer, Nachtschwestern, Sales Representatives, Tagesmütter, Politiker, Kriminelle, Priester, 13jährige, 80jährige und viele mehr und wo sehen Sie hier “die Gesellschaft” am Werk?

      • Holger Oeft says:

        Der alte Trick – sprich die Zauberworte Gemeinschaft, Sozial + Recht auf… und schwups wird es allen, also auch dir selbst, besser gehen. Dann mutiert das Unsichtbare zum Advokat “der Anderen”. Dein Gewissen wird erleichtert. Deine Geldbörse natürlich auch. Alles hat ja auch seinen gerechten Preis und einen fairen Kompromiss. Auf diese Entwicklungen hast du natürlich dann keinen Einfluss mehr, denn die anderen sind ja auch ich selbst, auch wenn ich es nicht sein kann…

        Gesellschaft ist die Summe aus Individuen, die einzig als Träger von Rechten agieren. Gesetz ist daher eigentlich der Schutz des individuellen Rechts vor Unrecht. Jedes Recht ist aber zwingend mit Eigentum eines Individuums verbunden, sonst ist es kein Recht sondern nur ein Wunsch. Es kann daher kein Recht auf Wasser oder Grundeinkommen durch eine Gesellschaft geben. Diese Wünsche bedeuten Bruch von Recht – Raub am legitim erworbenen Eigentum von Individuen. Gemeinwohlwirtschaftler wie Mo unterliegen meiner Ansicht nach einen grundlegenden Irrtum, wenn sie versuchen Moral als Herrschaftsmittel zu benutzen um eine andere Version von Unrecht zu produzieren…

        • Mo says:

          Hallo Herr Oeft.
          Sie schreiben:

          “Gemeinwohlwirtschaftler wie Mo unterliegen meiner Ansicht nach einen grundlegenden Irrtum, wenn sie versuchen Moral als Herrschaftsmittel zu benutzen um eine andere Version von Unrecht zu produzieren…”

          Nun bin ich doch etwas verwirrt, ob Ihres Urteils.
          Ich habe nirgends in meinen Kommentaren Moral gepredigt. Ich schrieb etwas von “Werte schaffen” , Moral habe ich aber nicht speziell erwähnt. Die Werte einer Gemeinschaft/Gesellschaft können doch gemeinsam festgestellt werden, welche das im einzelnen sind, steht nicht unbedingt allgemein gültig fest, sie sind verhandelbar, erneuerbar, erweiterbar, auch dem Zeitgeist unterworfen-leider. Aber Moral würde ich als Wert schon vorschlagen. 😉 Ich dachte auch an Eigenschaften wie Nachsicht, Mitgefühl-nicht Mitleid, Bescheidenheit, Selbstlosigkeit, Hilfsbereitschaft, auch Demut-wenigstens einen Hauch davon, bei Herrn Klein las ich in einem Kommentar an mich die Worte Nächstenliebe und Kooperation, beides starke Eigenschaften und empfehlenswert. Eine Gemeinschaft/Gesellschaft kann doch all diese Dinge erlernen und leben, vorleben, wenn man sich darauf verständigen und einigen kann. Eigentum erwerben und Geld mehren sind doch nicht die einzigen Dinge die das Leben lebenswert machen. 😉

          • Holger Oeft says:

            Wie kann eine “Gesellschaft” (also eine geistige Methapher) diese von Ihnen beschriebenen Werte erlernen? Tut mir Leid, dieses Denken konnte ich noch nie nachvollziehen. Es erscheint mir immer wie der gleiche Trabi mit anderer Lackierung. Etwas nicht real Existierendes soll stellvertretend zum Akteur erhoben werden und dieser Akteur darf dann Handlungen durchsetzen die gemessen am Recht, Unrecht darstellen.

            Wenn sie von Werten reden, meinen sie bestimmt keine Real-und Sachwerte die durch Arbeit oder Nutzbarmachung zur Verfügung gestellt werden, sondern meinen moralische Werte die menschliche Handlungen beschrieben und be”werten”. Zumindest verankere ich die von Ihnen aufgezählten Werte wie Nachsicht, Mitgefühl, Mitleid, Bescheidenheit etc in der menschlichen Moral.

            Gemeinwohlwirtschaft unterstellt, das jemand (die Gemeinschaft?) festgelegt hat, was das Maß für Wohl sein soll.
            Es wird also eine Wertung abgegeben, ob etwas für alle moralisch richtig oder falsch ist. Anhand dieser Wertung würde dann zwischen dem Gemeinwohl nützlichen und unnützlichen unterschieden und entsprechend moralisch über die “unnützlichen” gewertet werden können. Was würde mit Individuen passieren die diese Moral nicht teilen? Würden Sanktionen erfolgen? Auf welcher Grundlage würde die Sanktionen erfolgen – sehr wahrscheinlich auf Grundlage der sie verurteilenden Moral. Wer würde die Sanktionen ausführen? Wahrscheinlich Individuen sich sich auf die Gesellschaft berufen, im Namen des Gemeinwohls.
            Folglich führt dieses Konzept einer nicht näher fassbaren Entität (der Gesellschaft) die Individuen manipulieren kann und ist daher in konsequenz ein Ausdruck von Herrschaft von den Auslegern der Moral gegen alle anderen, da diese ja die Gesellschaft darstellen soll. Dadurch das Individuen keinen tatsächlichen Zugang zu dieser moralstiftenden Gesellschaft haben die die Normen für die beschriebenen Werte abgibt, kann “die Gesellschaft” sehr effektiv Unrecht im Namen des Werterechts anwenden.

            Der Erwerb von Eigentum ist für jeden Menchen lebensnotwendig und elementar – beginnend mit dem Selbsteigentum an meinem Körpers. Ohne Nahrung würde ich aber binnen 3 Tagen verhungern. Daher ist für mich Eigentum das elementarste und wohl wichtigste Prinzip, da sich fast alles weitere davon ableiten oder damit begründen lässt. Wie kommt man zum Beispiel zu Nahrung? Indem wir agieren (Familiefürsorge, Freundschaften), arbeiten (Wertschöpfung und freiwilliger Tausch von Gütern) oder rauben (unfreiwillige Besteuerung ohne Gegenwert, Vertragsbruch und Täuschungen im Rechtsverkehr). Damit ist das was für Menschen das Leben lebenswert machen für mich rechtmäßiges Eigentum.

            • Mo says:

              Hallo Herr Oeft.
              Ich hege große Sympathie für die Art und Weise wie Sie argumentieren. Ich kann vieles was Sie schreiben gedanklich nachvollziehen. Die Schilderung mit dem Eigentum allerdings nicht, die ist mir etwas zu verbissen. Mir schwebt ja keine Enteignung vor, auch keine Umverteilung, ich möchte nur empfehlen, darüber nachzudenken, ob man nicht viele Dinge angeschafft hat, die sich im Nachhinein als unzweckmäßig, sinnlos, doch nicht so wichtig, brauch ich gar nicht usw. herausgestellt haben. Also bewusster Erwerb von Eigentum, vielleicht auch mal 555 Euro dem ärmeren Nachbarn in die Hände drücken, anstatt den mittlerweile 3 Computer für den Hausgebrauch anzuschaffen. Verhungern tun Sie nach bereits 3 Tagen wohl nicht, eher verdursten, das haben Sie wohl versehentlich verwechselt. Sie schreiben “Gemeinwohlwirtschaft unterstellt, das jemand (die Gemeinschaft?) festgelegt hat, was das Maß für Wohl sein soll.”
              Jedes bisherige System was ich kenne tut das. Da wir eine staatliche Ordnungsmacht haben, liegt die Organisation des Gemeinwohls bei ihr. Da gibt es viel zu verbessern also. Ich meine eher Selbstorganisation unabhängig vom Staat, gerne in einer Gemeinschaft die sich auf gemeinsame Werte, Lebensvorstellungen einigt. Die eine große Gesellschaft, wo sich alle täglich umarmen und herzlich umsorgen, scheint selbst mir in der Umsetzung als Utopie. Was mir vorschwebt ist erst einmal die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Von Sanktionen kann noch gar nicht die Rede sein, wenn überhaupt. Aber Ihre Fragestellungen sind selbstverständlich alle berechtigt. Und ja, Werte und Einstellungen sind erlernbar, kann sich jeder versuchen anzueignen. Und die Politiker besinnen sich hoffentlich noch auf den einen oder anderen. Herzlichen Dank für Ihren aufschlussreichen Kommentar.

              • Holger Oeft says:

                Ich empfinde meine Sicht des Eigentums lediglich als konsequent und einer für mich logischen Argumentation folgend. Dabei würde ich natürlich eine logisch stingente Widerlegung meiner Sicht jederzeit akzeptieren und gegebenenfalls auch übernehmen.

                Der kleinste gemeinsame Nenner ist meiner Ansicht das Recht an meinen Körper. Niemand kann den Platz den ich im Raum verdränge einnehmen. Es ist auch niemand anderes fähig meine Arme und Beine willentlich zu steuern und meine Gedanken zu kontrollieren oder zu verbieten.
                Auf dieser Ebene gehöre ich mir in meiner Existenz ganz selbst. Als Mensch habe ich zudem bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten die ich nutzen kann. Des Weiteren trete ich wie schon erwähnt, durch den Prozeß der Aneignung von Dingen in Interaktion, um meine Existenz und Fähigkeiten überhaupt erst ausführen zu können. (Die 3 Tage waren auf ein Neugeborenes bezogen, stimmen natürlich nicht mit für einen Erwachsenen überein und es würde eher dem verdursten entsprechen…).
                F. Bastiat spricht bei Existenz, Fertigkeit und Aneignung symbolisch für Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum, die “aller menschlichen Gesetzgebung vorhergehen und darüber stehen. Nicht weil die Menschen Gesetze erlassen haben, gibt es Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum. Im Gegenteil, weil Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum vorherbestehen, erlassen die Menschen Gesetze.”.

                Jeder unfreiwillige Eingriff in Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum durch eine wie auch immer begründete Methaper z.B. Staat, Religion, Schutz, Gemeinwohl, Sozialpolitik – also durch einseitige Gewalt – stellt für mich einen Akt des Angriffs dar und ist für mich eine Form von Unrecht, wenn ich keine Möglichkeit bekomme/habe diese Eingriffe abzulehnen.

                Dabei bleibe ich wiederum nur konsequent und lege gleiches Recht/Pflicht an alle Träger von Rechte/Pflichten. Diese Träger können für mich nur lebende Menschen sein, da sie die einzigen sind die eine Existenz besitzen, Fertigkeiten und Fähigkeiten ausführen können und Eigentum beansprüchen können. Ich bin allerdings für Beweise des Gegenteils offen.

                Jede staatliche Ordnung stellt somit nur die Summe der Facetten der beteiligten Individuen dar. Wobei regelmäßig die “Vertreter” der staatlichen Ordnung eine einseitige Vorteilsnahme gegenüber Nicht-Vertretern der staatlichen Ordnung inne haben, siehe Unterscheidung zwischen Öffentlichen Recht und Privatrecht – eigentlich ein logischer Widerspruch.

                Ich erkenne natürlich bei Ihnen die Absicht an, etwas gutes zu Tun und im Frieden leben zu wollen, halte aber den vorgeschlagenen Weg für irreführend und für wahrscheinlich nicht zielführend.

                Bedürfnisse und Wünsche werden an ökonomischen Präferenzen und am Grenznutzen im Moment der Preisfindung abgewogen. Beim dann folgenden freiwilligen Tausch wird eine individuelle Entscheidung zum beidseitigen Nutzen getroffen. Ein Vertrag aus Recht in einer Umgebung aus Recht. Zu dieser Umgebung braucht es Menschen mit Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum.
                Das liefert, so unpopulär es für manche klingen mag, meiner Ansicht nur der freie von Zwängen unregulierte Markt.

              • Holger Oeft says:

                noch als Ergänzung:

                Die Bewertung ob Konsum glücklich macht ist für mich ziemlich irrrelevant, da er stehts subjektiv bleibt und für jeden Menschen zu unterschiedlichen Zeiten anders ist. Ich ermesse mir nicht ein Recht an, darüber moralisch zu urteilen, wie oder wofür andere ihr Eigentum nutzen wollen, unter der Prämisse das sie damit keinen dritten Schaden.

                Wenn sich jemand 3 Computer für sein Haus kauft – ok, mich stört das nicht.
                Die Familien des Computerherstellers können sich davon vielleicht eine bessere Schulbildung oder eine neue Hose kaufen. Wenn Sie von Ihrem Geld, einfach so jemanden 555 EURO geben, klar warum nicht – schliesslich erwerben sie dafür ein Gefühl, dass Ihnen 555 EURO Wert ist.
                Ökonomie ist immer das was man sieht und das was man nicht sieht. Auch durch Konsumverzicht gibt man ein Signal, genau so wie durch die Bevorzugung von ethisch “gerecht” hergestellten Güter (Verweis auf die Marke “Bio”). Jedoch hat jeder Mensch komplett verschiedene Gründe etwas zu erwerben oder es zu lassen.

                Es bleibt meiner Ansicht maximal Informationen über bewussten Konsum oder Strukturen wie Einkaufsgenossenschaften potenziellen Kunden anzubieten, um für die eigene Sicht der Dinge zu werben. Übrigens ganz im Sinne der GFK, die ich bei Ihnen herauslese.

          • heureka47 says:

            Diese (mit-)menschlichen Werte zu “(er)schaffen” müßten wir uns nicht einmal die Mühe machen, wir brauchen sie im Grunde nur zu ERKENNEN – denn sie sind schon DA. Jeder wahrhaft erwachsene Mensch erkennt sie im WAHREN Erwachsenen-Bewußtsein, dem “Höheren / wahren Selbst”, der Bewußtseins-Ebene von göttlicher Qualität im Menschen – in JEDEM Menschen – dem “Christus-Bewußtsein”. Wem aber die christliche Lehre nicht gefällt, der kann gleichwertige Erkenntnis in anderen Kulturen finden. Selbst die Germanen – vor der “Spirituellen Kastration” durch die Römer – lebten in diesem Bewußtsein, in und mit der göttlichen Kraft, die sie “Od” nannten – oder “Ot”, “Oth”, “Oat”, “Oath”, “Ooth”, “Ord”, “Ort” und wahrscheinlich noch einige weitere (frühere) Schreibweisen / Sprechweisen.
            Im Englischen finden wir es im Wort für Gott = “God” noch heute so, wie in den deutschen Wörtern “Klein-od” oder “Od-em”, im Götternamen “Od-in” oder “W-od-an” (Wotan) und im russischen Wort für Wasser = “W-od-a” (oder “W-od-ka” = “Wässerchen”).

            Der enthaltene Buchstabe “O” ist dabei ursprünglich ein “offenes” “O” – das ist aus ursprachlicher Sicht der Laut des “großen Staunenes”. Und den kennen wir noch heute!

            Von all diesem und mehr sind wir Zivilisierten entfremdet. Wir leben zumeist weder in dem höheren Bewußtsein, in der göttlichen Kraft / Energie, noch wissen wir etwas darüber. Vor allem diejenigen, die am (cartesianisch-)wissenschaftlichen Weltbild orientiert sind.

            Dabei offenbart sich die wahre Größe und Schönheit des Seins und Lebens erst auf dieser, höheren, Ebene – oberhalb des “Niederen Selbst” / “Ego”, in dem natürlicherweise die Kinder leben, aber in der zivilisierten Gesellschaft auch die “Erwachsenen”, die alle zunächst nicht zum richtigen Zeitpunkt zur höheren Bewußtseins-Ebene aufsteigen; die alle nicht die INITIATION / Ascension vollziehen, und also UNREIF bleiben; Opfer einer pathologischen Unreife werden. Psychiatrisch gesagt: Entwicklungs- / Reifungs-Störung UND infolgedessen eine (meist latente) ANGST-Störung und Störung der Versorgung mit Energie aus dem höheren Bewußtsein- auch “Lebens-Energie” genannt. Dieser Mangel in der Versorgung ist die Ursache all dessen, was zu Recht “Krankheit” genannt wird. Denn “krank” ist auch ein Wort, das ursprachlich gesehen werden darf und auf den Mangel an Lebens-Energie hinweist: “k-rank”.

            Der Laut “K” meint soviel wie “kein”. “Rank” steht für “auf- / vorwärtsstrebend”. Wobei die Ähnlichkeit mit dem ägyptischen “Ankh” / “Anch”, dem Symbol für Lebens-Kraft auffällt.

            Die WERTE, von denen ich anfangs sprach, ERKENNT der Mensch, der zum höheren Bewußtsein aufgestiegen ist und sich mit ihm als sein wahres Sein identifiziert und es praktisch lebt und die Werte vertritt und praktiziert. Diese Werte sind auf der ganzen Welt GLEICH. JEDER, der in diesem Bewußtsein zuhause ist, ist sich ihrer bewußt. Denn es sind die Werte des universellen göttlichen (Bewußt-)Seins.

            Der entfremdete, kollektivneurotische zivilisierte Mensch – wenn er überleben will – muß nur ZURÜCKfinden zu diesem Bewußtsein, das schon vor zigtausend Jahren vom Menschen generell “erarbeitet” worden war – bevor die “Kollektive (Zivilisations-)Neurose” einen Teil der Menschheit befiel und sie sich ausbreitete.

            Das Ablehnen solcher und ähnlicher Erkenntnisse bei nachpubertären Menschen ist typisches Symptom der Neurose; die “typische Abwehr- / Vermeidungshaltung” bzw. “Angst-Abwehr”. Diese Menschen werden von ihrer nicht überwundenen Angst – meist unbewußt – daran gehindert, die unbequeme Wahrheit zu erkennen. Sie folgen / erliegen der Angst – wie typisch in der Kindheit – weil ihnen niemand vermittelt hat, daß es zum Erwachsenwerden gehört, Angst KONSTRUKTIV zu überwinden. Und das heißt, nicht zu verdrängen, sondern akzeptieren und aushalten und dennoch DAS zu tun, was WEISE zu tun ist.
            Und “WEISE” heißt: Den Werten des göttlichen Bewußtseins, den höchsten mneschlichen Werten, entsprechend.

            Angst – konstruktiv – überwinden ist DIE wesentliche Leistung des Kindes in der pubertären Phase, wenn es um die Initiation / Ascension geht. Denn um sich dem “Unbekannten” / “Fremden” im eigenen Unbewußten zu stellen, ist das unabdingbar. Dort “lagern” nämlich die evtl. vorhandenen Verdrängungen aus der Vergangenheit und zeigen sich – in symbolischer Gestalt – als “Monster”, “Teufel” oder irgendetwas anderes, was ihrem Sein / Inhalt entspricht. Im Unbewußten ist dann aber auch das spätere “Höhere / wahre Selbst”, die Seele, kennenzulernen, mit der sich der junge Mensch nach einer Zeit des Kennenlernens vereinigen wird, um sich mit der neuen Qualität, die dann entsteht, mit dieser Partnerschaft, zu identifizieren. Nicht unbedingt der letzte Schritt, aber einer dieser grundlegenden, ist der Schritt der grundlegenden Reinigung des (Unter-)Bewußtseins von den alten Verdrängungen. Und danach sollte der junge nun Erwachsene kontinuierlich sein (Unter-)Bewußtsein REIN halten (“geheiligt werde dein Name”).

            Dies alles finden wir beschrieben in alten Ge-Schichten- in der Bibel, in Sagen, Legenden, Märchen, die neben der oberflächlichen Handlungs-Schicht auch eine tieferliegende Schicht mit symbolischer Aussage besitzen. Die Angst-Überwindung in der Siegfried-Sage und die Reinigung des (Unter-)Bewußseins in der Sage über Herakles und den Augias-Stall.

            Der Identitätswechsel vom “Niederen Selbst” / “Ego” zum “Höheren / wahren Selbst” wird wunderschön beschrieben in dem Märchen “Froschkönig”. Präziser kann man es kaum ausdrücken – schon gar nicht mit rein rationaler / wissenschaftlicher Sprache.

            Wie gesagt: Es ist ALLES schon DA.
            NICHTS wirklich wichtiges muß “erfunden” werden, es kann alles durch den Aufstieg zum wahren Erwachsenen-Bewußtsein ERKANNT werden.
            Und die Aufgabe besteht für den Menschen dann darin, die erkannten Werte im Leben auf der irdischen / materiellen (grobstofflichen) Ebene bestrebt zu sein, zu verwirklichen.
            DAS ist – wahre – SELBST-Verwirklichung: Die Verwirklichung des WAHREN SELBST, des göttlichen Bewußtseins – “wie im Himmel, so auf Erden”.

            Das (cartesianisch-)”wissenschaftliche” Weltbild, Denken und Handeln ist “zum Tode verurteilt”. Es wird mit der “Kollektiven (Zivilisations-)Neurose” aussterben. Das muß auch so sein – nach den universellen Gesetzen, nach denen die Evolution abläuft.
            “The survival of the fittest” – das “Überleben der Bestangepaßten” bezieht sich nämlich nicht nur auf die GROBstoffliche / materielle Ebene des Seins / Lebens, sondern auch auf die FEINstoffliche, geist-energetische, Ebene; die Ebene des höheren Bewußtseins. Wer auf dieser Ebene nicht bewußt ist und sich nicht anpaßt, muß- auch lt. Darwin – ausscheiden.

            Die Kollektive Zivilisations-Neurose wächst – nach dem Muster der bekannten biologischen Wachstumskurve – exponentiell; unterbrochen nur durch die wiederkehrenden Entladungen / “Dekompensationen”, die – auch “Kollektive Psychose” genannt – im groben Durchschnitt alle 50 Jahre ausbrechen. Was das ist? So etwas wie das, was zwischen 1933 und 1945 sich ereignet hat.

            Die nächste Kollektive Psychose ist also “fällig”.
            Zu verhindern wäre sie nur durch eine sehr baldige / zügig durchzuführende riesige – konzertierte – Aktion der breiten Aufklärung und der grundlegenden Heilung.
            Ansonsten könnte schon die jetzt drohende – evtl. globale – “Kollektive Psychose” die letzte für uns alle sein.

  9. Mo says:

    “Es gibt Lobbyisten, Sozialarbeiter, junkies, Kranfahrer, Nachtschwestern, Sales Representatives, Tagesmütter, Politiker, Kriminelle, Priester, 13jährige, 80jährige und viele mehr und wo sehen Sie hier “die Gesellschaft” am Werk?”

    Eine Gesellschaft ist eine Gemeinschaft. Die Gemeinschaft die ich meine, oder meine Vorstellung davon, beruht auf dem Anliegen, dass genau all diese Menschen, die Sie aufgeführt haben, so individuell sie geprägt sind, so unterschiedlich ihre Lebensvorstellungen auch sind, einen Konsens finden, ein friedfertiges Zusammenleben gestalten, Werte schaffen, Umgangsformen entwickeln, die alle gemeinsam im Umgang miteinander beherzigen, gerne beherzigen und leben. Stellen Sie sich einen Chor vor Herr Klein, jeder übernimmt einen Part. Das Zusammenspiel ist harmonisch geprägt, abgestimmt. Auch schwache Stimmen, nicht so kräftige werden eingebunden. Selbstverständlichkeiten sollten die Gemeinschaft prägen. Was die Eigenbrötler betrifft, ausgesprochene Individualisten tendieren dazu, weil sie mitunter nur ihre eigenen Vorstellungen gelten lassen, die Gemeinschaft/Gesellschaft meiden, ihre Gedanken nicht einbringen. Überbewerten Sie meine Aussage dazu jetzt bitte nicht. Ich kann mich nicht so klug ausdrücken mitunter, und ja, ich bin naiv und ein Weichei.

    • Ist es nicht so, dass ein guter Chor auf den Stimmleistungen der einzelnen Sänger basiert? Und braucht nicht auch ein Chor, einen Dirigenten? Ich halte Ihre Gemeinschafts-Romantik für nicht nur in metaphorisch falsch, ich halte Sie auch für gefährlich, z.B. wenn Sie zu ihren Erkenntnissen über “ausgesprochene Individualisten” führt, die sich nicht unter die Gemeinschaft unterordnen. Nun, stellen wir uns das einmal im Bilde vor: Da kommt also eine Gemeinschaft bestehend aus zehn Gestapo-Offizieren und klopft an die Tür des Klosters, um den Willen der Deutschen Volksgemeinschaft durchzusetzen und die fünf Juden abzuholen, die im Kloster Unterschlupf gefunden haben und der Eigenbrödler Bruder an der Tür, der lässt Sie nicht hinein, weil er nämlich eine Vorstellung von Nächstenliebe hat, die mit der derzeit geltenden Vorstellung der Deutschen Wertegemeinschaft nicht übereinstimmt.

      Ich muss Ihnen ehrlich sagen, mir sind 100 “Eigenbrödler” lieber als auch nur ein Kollektivist, der seine nicht vorhandene Meinung und sein nicht vorhandenes Rückgrat dadurch zu vertuschen sucht, dass er sich der Gemeinschaft unterordnet, ehrlich gesagt, verachte ich derartige Leisetreter.

      Und damit Sie sich eine Vorstellung davon machen können, warum Kooperation gerade Individualisten benötigt und gerade nicht mit Kollektivisten funktioniert, empfehle ich Ihnen das Buch von Robert Axelrod: Die Evolution der Kooperation

  10. Mo says:

    Nun gut Herr Klein, ich denke ich habe Ihre klare Ansage verstanden. Möchte jetzt ein Leisetreter sein und nicht weiter Öl ins Feuer gießen. Danke für den Buchtipp. Apropos Kooperation, ich bin nicht der Meinung, dass diese befriedigend mit Individualisten auf Dauer tragfähig ist, mit Kollektivisten schon eher. Aber vielleicht lese ich das Buch mal.

  11. Peter Huss says:

    “Ich will nur darauf hinweisen, dass selbst die Unfreien des Mittelalters über 90% ihres Einkommens verfügen konnten […]”

    Und was wollen Sie damit sagen? Dass es die Unfreien im Mittelalter mit 90% des Einkommens besser hatten als heute Bürger mit 40% Steuerlast? Welchen Staat halten Sie denn heute, ganz konkret, für deutlich freier als Deutschland? Wenn es bei uns wirklich so unfrei zugeht, dann können Sie sicher spielend zwei Dutzend Staaten nennen, die es besser machen.

    • Sicher, ich lebe selbst ein einem freien Land und kann den Unterschied zu “früher” in Deutschland jeden Tag aufs Neue erleben… Und jetzt, da ich die Frage beantwortet habe, die Ihnen auf den Nägeln brennt, sind Sie sicher bereit mich und die Leser von ScienceFiles darüber aufzuklären, was Hobbes zum Philosophen des “aufgeklärten Absolutismus” macht. Sicher wollen Sie hier nicht den Eindruck stehen lassen, dass Sie einfach so Dinge ins Blaue hinein behaupten.

      • Peter Huss says:

        “Sicher, ich lebe selbst ein einem freien Land und kann den Unterschied zu “früher” in Deutschland jeden Tag aufs Neue erleben […]”

        Und was heißt das konkret? Wann ist “früher”? 1939? 1968? 2001? Und an welchen Kriterien machen Sie das fest? Und für wen gilt das? Für alle? Für Sie? Für mich?

        Sie behaupten, dass “die derzeitige Gesellschaft eine der am wenigsten freien Gesellschaft aller Zeiten ist.” Wo sind die Belege dafür? Nichts gegen einen salopp geschriebenen Artikel. Allerdings gehen Sie mit Autoren, die so argumentieren wie Sie, hart ins Gericht.

        Bisher haben Sie keinen einzigen Beleg oder Nachweis für ihre These gebracht. Spontan fällt mir ein, dass das Gesundheitssystem etwas weniger freizügig ist als vor 30 Jahren. Das ist aber so moderat, dass ich nicht von Unfreiheit sprechen möchte. Die Sozialleistungen werden sicher auch etwas zurückhaltender verteilt.Die Agenda 2010 war für den Arbeitsmarkt ganz sicher eine Verschärfung, die von Betroffenen als Einschränkung der Freiheit empfunden wird. Ansonsten fällt mir aber nicht viel ein, was den Kohl fett macht.

        Wo leben Sie?UK? Was ist dort freier als hier? (Als größter Nettozahler in der EU hat Deutschland allerdings auch manche Verpflichtungen am Hals, die die Schweiz oder England nicht haben.)

        • Warum soll ich auf Ihre Fragen, die aus meiner Sicht Offensichtlichkeiten thematisieren, wenn Sie es für sich offensichtlich nicht nötig finden, die Frage, die schon seit rund drei Posts im Raum steht (sie erinnern sich an Hobbes?) zu beantworten? Ich denke, Sie haben jetzt lange genug von meinem Goodwill gelegt und da nichts zurückgekommen ist, stelle ich nun meinerseits die Bereitschaft, in Vorleistung zu gehen, ein.

    • Holger Oeft says:

      http://www.heritage.org/index/heatmap
      Obwohl der Frei-O-meter noch nicht erfunden wurde…

  12. heureka47 says:

    >>”And no one, no government agency has jurisdiction over the truth.” [Fox Mulder, X-files series 1: Fallen Angel]<<:

    Das ist so, weil die Wahrheit im – höheren – Bewußtsein der Menschen, in der Seele, zu finden ist.

  13. Marc says:

    Hallo Herr Klein,
    freut mich, dass Sie Vieles durchschauen. Auf meiner Hp finden Sie das allertiefste Durchschauen: 10xgluecklicher.de
    Viele Grüsse

  14. Pingback: Die freieste Gesellschaft aller Zeiten? Der größte Witz aller Zeiten! | ScienceFiles | diwini's blog

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