Niedertracht als Leitmotiv: Die guten Klimawandler und ihr Pranger

Listen spielen für Linke eine große Rolle.
Welche Listen?
Listen mit den Namen von GegnernFeinden, mit den Namen von Personen, die anderer Ansicht sind, die sie kritisieren, die Argumente vorbringen, die Linke nicht widerlegen können, Feinde der Linken eben.

Man muss gar nicht in die Geschichte gehen und an die Listen erinnern, die schon Charles Dickens massiv verstört haben, die Listen derjenigen, die nach der Französischen Revolution auf die Guillotine geführt werden sollen. Man muss auch nicht an die Säuberungslisten denken, die Josef Stalin offensichtlich bereitgehalten hat, um seine Gegner schnell und effizient zu eliminieren, die Listen, die Hitler an seine Gewährsmänner verbreiten ließ, damit die Nacht der Langen Messer auch mit dem größtmöglichen Schaden für seine innerparteilichen Widersacher (also dem Tod von möglichst vielen davon) endet. Nein, man muss sich nur erinnern, an die aktuellen Versuche, Listen von Gegnern anzulegen, an das Neue Rechte Wiki der Amadeu-Antonio-Stiftung, mit dem der Kostgänger von Steuerzahlern versucht hat, Menschen zu diskreditieren, die ihm nicht genehm waren. Oder wie wäre es mit dem Pranger der Heinrich-Böll-Stiftung: Agentin.org, der den Grünen der Stiftung dann doch zu heiß geworden ist? Das letzte Beispiel stammt von der stalinistisch-besetzten Zone in Marburg. Mit Steuermitteln und finanziert durch das Diffamierungs-Bildungsministerium des Bundes wurde dort eine Liste der Kritiker des Genderismus erstellt. Ziel abermals die Diffamierung der Kritiker.

Viele Beispiele für das immerselbe Bemühen bei Linken, ihre politischen oder ideologischen Gegner, also diejenigen, die sie dazu stereotypisieren, zu denunzieren.



Indes ist das Phänomen kein rein deutsches, wie man vielleicht denken könnte. Auch international gibt es eine Reihe von Prangern, mit denen Linke versuchen, die Deutungshoheit über bestimmte Themen zu gewinnen und Menschen, die eine andere Meinung vertreten, zu schaden. Dass ein Pranger natürlich immer ein Monument eigener logischer Unfähigkeit ist, dass er den Fehlschluss ad hominem geradezu monopolisiert, ist den entsprechenden Linken in der Regel egal, denn, sie halten ihre Umwelt gemeinhin für noch dümmer als sie sich selbst betrachten. Ein kapitaler Fehler.

Wer im Internet nach Roger Pielke sr., Roger Pielke jr., Judith Curry oder Willie Soon sucht, der findet bei Google unter den ersten, wenn nicht als erste Nennung, immer einen Eintrag von einem Blog, das sich “Skeptical Science” nennt und oft genug einen weiteren von einem Blog mit dem Namen “DeSmog.

Das Ziel beider ist dasselbe, einen Kritiker der Behauptung, der Klimawandel sei von Menschen verursacht, zu diskreditieren. Ihn zur Quelle der Desinformation zu erklären und in seiner Reputation zu schädigen.



Der hier genannte Roger Pielke jr. hat dies vor zwei Tagen in einem Beitrag für “Forbes”, in einem sehr mutigen Beitrag, zur Sprache gebracht. Am Beispiel von Judith Curry zeigt er, wie die Macher von Skeptical Science die akademische Karriere eines profilierten Kritikers der Klimawandler zerstört hat, weshalb er nun Droh-Emails erhält. Am Beispiel seines Vaters, Roger Pielke sr., einem, wenn nicht dem wichtigsten Metereologen der Moderne, der – ausgebildet in Mathematik und Metereologie – u.a. federführend an der Entwicklung des Regional Atmospheric Modeling System beteiligt war, zeigt Pielke jr. die Niedertracht, die die Klimawandler von Skeptical Science anzutreiben scheint. Pielke sr. ist das, was man früher einen eminenten Wissenschaftler, eine Kapazität in seinem Feld genannt hat. Heute ist Pielke sr. ein Feind der Klimawandler, der von ihnen bekämpft werden muss.

Dazu muss man wissen, dass Pielke sr. offenkundig ein Wissenschaftler alter Schule ist, der die Zeichen der linken Identitätsmoderne nicht erkannt hat und deshalb glaubte, es ginge darum, die besten Argumente im Wettstreit derselben zu finden, die Argumente, die am besten bestätigt sind. Darum geht es Linken und darum geht es den Leuten von Skeptical Science, zu denen wir gleich noch kommen, in keiner Weise. Ihnen geht es darum, Menschen mit abweichender Meinung zu denunzieren und in ihrer Reputation zu schädigen.

Dass diese Behauptung kein Schluss aus dem Offensichtlichen des entsprechenden Verhaltens der Klimawandler ist, sondern deren Motiv, das zeigen Informationen aus dem Forum von Skeptical Science, in dem sich die “Macher” untereinander darüber austauschen, wie sie “Pielke [sr] am besten zur Strecke bringen” [We are HUNTING Pielke … We are trying to bring him down.], wie sie versuchen, ihr eigenes, zum Zeitpunkt 2011, aus dem die gehackten Informationen stammen, noch weitgehend unbekanntes Blog, auf Kosten des weltoffenen und argumentationsfreudigen Pielke sr. zu profilieren und ihn zum Dank als Klimaleugner zu denunzieren. Was Pielke jr. an menschlichen Abgründen zu Gesicht bekommen hat, als er nachgelesen hat, wie die Science Skeptical Klimawandler versuchen, seinen Vater in den Dreck zu ziehen, spottet jeder Beschreibung. Wer will, kann es bei Pielke jr. in Auszügen oder hier vollständig nachlesen.

Wir haben in den gehackten Beiträgen aus dem Forum von Skeptical Science herumgelesen. Der Eindruck, dass sich hier eine Meute von Leuten, deren Kompetenz, Qualifikation und Fähigkeit, sich zum Thema “Klimawandel” sachkundig zu äußern, nicht ersichtlich sind, hat sich dabei aufgedrängt. Während Kompetenz, Qualifikation und Fähigkeit nicht ersichtlich sind, ist die Motivation auf den ersten Blick feststellbar, denn an keiner Stelle werden Fragen der Fairness angesprochen, an keiner Stelle wird versucht, sich mit den Argumenten oder gar der wissenschaftlichen Arbeit der Menschen auseinanderzusetzen, die man sich zum Gegenstand gemacht hat. Alle Diskussion findet mit der der Intention statt, einen Gegner debunken zu wollen, einen Kritiker diskreditieren zu wollen, ihn als Person und ohne jegliche Würdigung seiner Beiträge denunzieren zu können. Das ist nicht die Vorgehensweise von Personen, die in Fairness versuchen, eine wissenschaftliche Auseinandersetzung zu führen, das ist die Vorgehensweise von religiösen Fanatikern, die versuchen, Ungläubige zu bekämpfen und zu beseitigen.

Ein paar Beispiele:

Hier wird darüber sinniert, wie man “Peer Reviews” als Waffe einsetzen kann, um “deniers” zur Strecke zu bringen.
Hier wird u.a. diskutiert, wie man mehr Wirkung durch Zusammenarbeit mit DeSmog erreichen kann, um “Denier” zu schädigen.

Die Beispiele sind willkürlich gesammelt, nicht systematisch. Sie zeigen deutlich, dass es nicht darum geht, sich mit Kritikern auseinanderzusetzen, sondern darum, sie zu denunzieren. Warum? Weil eine inhaltliche Auseinandersetzung, eine Widerlegung der Argumente der Klimawandel-Realisten offenkundig nicht möglich ist.

Es wirkt wie the icing of the cake, wenn man unter denen, die Skeptical Science empfehlen, Michael E. Mann findet, der schon im Rahmen von Climategate keinen Zweifel daran gelassen hat, was man menschlich von ihm halten kann und muss.

Auch James Lawrence Powell, der wohl den dümmsten Text zum angeblichen Konsens, der unter Wissenschaftlern zum Klimawandel bestehen soll, zu verantworten hat, der bislang geschrieben wurde, eine reife Leistung nebenbei bemerkt, unterstützt die angeblich Skeptischen Klimawandler. Indes ist sein Text über den Klimawandler-Konsens hinreichend dumm , so dass ihn sich die Bundesregierung zueigen gemacht hat. Gleich und gleich gesellt sich eben gern, und dies mag dann auch die Erklärung dafür sein, dass potentielle Denunzianten und in Niedertracht reichlich Gesegnete auf der linken Seite des politischen Spektrums klumpen, schon weil ihnen der linke Mythos verspricht, sich als Avantgarde, als intellektuelle Vortruppe verstehen zu dürfen, ohne auch nur eine einzige Leistung erbracht zu haben, die eine solche Einschätzung rechtfertigen würde. Mit Speck fängt man Mäuse und mit dem Versprechen, sich intelligent fühlen zu können, fängt man Dumme. Der Zulauf der Linken ist damit hinlänglich erklärt.




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