Wie steigert man Schmierensender? ZDF? Wie Deutsche systematisch belogen werden

Wir verfolgen das deutsche Fernsehen nicht.
Schon weil wir im Vereinigten Königreich leben.
Aber wann immer uns von Lesern Hinweise oder Links zu Erzeugnissen deutscher Fernsehsender geschickt werden, sind wir regelmäßig entsetzt darüber, was in Deutschland mittlerweile normal zu sein scheint, was Journalisten-Darsteller glauben, ihren Zuschauern auftischen zu können.

Ein Leser hat uns auf die ZDF-Sendung “heute in Europa” aufmerksam gemacht ,und wir haben den Junk auf den Chunk reduziert, der das Vereinigte Königreich betrifft.

Um es einmal in äquivalenten Worten zu denen zu formulieren, die die beiden Journalismus-Darsteller im Beitrag benutzen: Im ZDF sind linksextremistische Bestrebungen sehr stark und deshalb lassen die dort beschäftigten Extremisten keine Gelegenheit aus, um Deutschen ihre verlogene und vollkommen verzerrte Darstellung der Wirklichkeit aufzutischen.

Diese hier:

Was hier der deutschen Öffentlichkeit aufgetischt werden soll, spottet jeder Beschreibung. Früher wurden Lügner noch rot beim Lügen, heute ist es so normal geworden, dass Lügner bestenfalls am verschmitzten Lächeln zu erkennen sind.



Es gibt in Großbritannien, wie den Zuschauern des Zweiten Deutschen Fakesenders weisgemacht werden soll, eine breite Unterstützung für Black Lives Matter, die Mehrheit der Briten findet es in Ordnung, wenn ein Mob Statuen zerstört, alle, die sich dagegen stellen, sind “Rechtsextreme oder Hooligans”, die nur noch von Boris Johnson getoppt werden, der noch “einen drauf setzt”.

Nun, die Wirklichkeit ist nicht nur “komplexer”, wie es dann im Beitrag heißt, aber nicht umgesetzt wird, sie ist auch anders, ganz anders.
Beginnen wir mit der Frage der Unterstützung von BLM. Wir haben absichtlich eine alte Umfrage von YouGov gesucht, denn außerhalb von Nordlondon (von dort sendet die BBC) gibt es so gut wie niemanden, der BLM unterstützt, selbst zur Hochzeit der Aktivisten und Kriminellen wurden sie nicht von der Mehrheit der Briten unterstützt, wie im Beitrag suggeriert werden soll.

Wie man sieht, sind Briten im Gegensatz zu denen, die das ZDF hier beschäftigt, in der Lage, zu differenzieren. Eine knappe Mehrheit hat Verständnis für die Proteste von Black Lives Matter, eine deutliche Mehrheit hat keine Toleranz für die Zerstörung von Statuen oder für Gewalt, ausgeübt von BLM-Aktivisten. Seit dieser Befragung vom 16. Juli ist, das kann man wohl feststellen, BLM im Vereinigten Königreich in der Versenkung verschwunden. Angehörige dieses Kults finden sich im Wesentlichen noch bei der BBC. Dass Rule Britannia mit Land of Hope and Glory in den Fokus geraten sind, hat damit zutun, dass ein weiblicher Dirigent aus Finnland meint, er könne Briten über die Lieder, die gesungen werden dürfen und die nicht gesungen werden dürfen, belehren. Wir haben hier davon berichtet.



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Was die Frage angeht, ob Briten Verständnis dafür haben, dass Rule Britannia und Land of Hope and Glory von der BBC gestrichen und nun nicht gesungen werden sollen, so verbreitet das ZDF auch in dieser Hinsicht Fake News:

11% wollen Rule Britannia und Land of Hope and Glory streichen, 69% der befragten Briten nicht. Selbst im Hirn eines Journalisten-Darstellers des ZDF sollte ankommen, dass 69% deutlich mehr als 11% sind, dass es also überhaupt nichts über Rule Britannia und Land of Hope and Glory zu diskutieren gibt. 

Um gleich die nächste Lüge des ZDF aus der Welt zu schaffen. Dass die beiden Lieder nicht gesungen werden sollen, hat nichts mit SARS-CoV-2 zu tun, wie im Beitrag behauptet wird. Nach derzeitiger Planung werden “Jerusalem” und the National Anthem gesungen, trotz Coronavirus. 

Und damit sind die Falschmeldungen noch nicht am Ende.

Neben dem Trump Derangement Syndrome gibt es noch das Johnson Derangement Syndrome, das vor allem beim ZDF sehr ausgeprägt ist, wie wir z.B. hier anlässlich von Lügen, die Claus Kleber über Boris Johnson in die Welt gesetzt hat, gezeigt haben. Boris Johnson habe seine “Qualifikation als oberster Populist des Landes unter Beweis gestellt”, so fabuliert der ZDF-Möchtegern-Journalist. Nun, angesichts der oben dargestellten Mehrheiten, muss man wohl davon ausgehen, dass für diesen ZDF-Mitarbeiter Populismus dann gegeben ist, wenn ein Prime Minister genau das zum Ausdruck bringt, was die Mehrheit der Bevölkerung denkt. Demokratie ist somit zutiefst populistisch. Die Wahrheit ist aber auch in diesem Fall eine andere. Wir konnten die Erleichterung darüber, dass Boris Johnson sich ENDLICH zu Wort gemeldet hat, um dem auch in Britannien bei der ewig gestrigen woken-Mittelschicht grassierenden Rassismus-Wahn und der BLM-Hysterie ein Ende zu bereiten, regelrecht spüren. Seine Wortmeldung wurde geradezu euphorisch begrüßt, denn der Mehrheit der Bevölkerung im Vereinigten Königreich reicht es.



Wir und die Mehrheit der Briten haben die Nase gestrichen und gebürstet voll von diesen woken Angehörigen der Mittelschicht, die sich kraft fehlender Kompetenz und Qualifikation darauf verlegen müssen, Bewertungen am laufenden Band auszuspeien, um andere zu belehren. Zwei Exemplare davon finden sich beim ZDF, eines ist der Angehörige der Universität Birmingham, Kehinde Andrews, den das ZDF als Experten für den Ursprung des Liedes “Rule Britannia” präsentiert. Der Professor für “Black Studies” wird den Vorurteilen, die man bei solchen Fächern hat, vollumfänglich gerecht: Wenig Ahnung, große Klappe, das sind wohl die wesentlichen Qualifikationen, die ihn auszeichnen.

Natürlich habe Rule Britannia etwas mit Sklaverei zu tun, so verkündet er mit Blick auf die Zeile “Britons never will be slaves”. Wie könnte es auch anders sein. Immerhin ist hier von Sklaven die Rede und Britannien habe in der Mitte des 18. Jahrhunderts seinen Sklavenhandel aufgebaut, so Herr Andrews. Wir empfehlen dem Herrn unsere Reihe zum Sklavenhandel, aus der wir kurz zitieren:

“Im Verlauf des 18. Jahrhunderts begann sich schon eine humanitäre Reaktion abzuzeichnen. Locke, Diderot, Voltaire, Rousseau, Wilberforce und viele andere sahen in der Sklaverei einen Anschlag auf die Würde und die unveräußerlichen Rechte des Menschen. In England und in Pennsylvanien verdammte die Gesellschaft der ‘Freunde’, die Quäker, schon 1727 die Sklaverei. 1765 wurde in England die Antisklavereigesellschaft gegründet. Die Abschaffung der Sklaverei auf den britischen Inseln fällt in das Jahr 1772. Die Pflanzer vermieden es, sich von ihrem Hauspersonal begleiten zu lassen, wenn sie England besuchten. Die britische Marine erhielt den Auftrag, das Verbot des Sklavenhandels vorerst auf den in britischen Territorialgewässern kreuzenden Schiffen, später auf allen unter britischer Flagge verkehrenden Schiffen zu verwirklichen. Schließlich wurde 1807 der Sklavenhandel auch den britischen Besitzungen verboten, wo die Sklaverei selbst aber weiterhin legal blieb. Ein blühender Schmuggel war die Folge.”

Das schreiben nicht wir, das schreibt Pierre Bertaux.

Rule Britannia geht auf ein Gedicht zurück, das James Thomson 1740 geschrieben hat. Thomas Arne hat die Musik noch im selben Jahr beigesteuert. Zu der Zeit, zu der “Rule, Britannia!” populär wurde, gab es auch die britische Abolitionsbewegung, die sich für die Abschaffung der Sklaverei stark gemacht hat. Und zu dieser Zeit, so behauptet dieser Professor für Black Studies, sei Sklaverei etwas, von dem Thomson nur Briten ausnehmen will? Wie dumm, wie ideologisch borniert, muss man sein, um so etwas zu behaupten?

Die ersten vier Verse von “Rule, Britannia! lauten wie folgt:

James Thomson

When Britain first, at Heaven’s command
Arose from out the azure main;
This was the charter of the land,
And guardian angels sang this strain:
“Rule, Britannia! rule the waves:
“Britons never will be slaves.”

The nations, not so blest as thee,
Must, in their turns, to tyrants fall;
While thou shalt flourish great and free,
The dread and envy of them all.
“Rule, Britannia! rule the waves:
“Britons never will be slaves.”

Still more majestic shalt thou rise,
More dreadful, from each foreign stroke;
As the loud blast that tears the skies,
Serves but to root thy native oak.
“Rule, Britannia! rule the waves:
“Britons never will be slaves.”

Thee haughty tyrants ne’er shall tame:
All their attempts to bend thee down,
Will but arouse thy generous flame;
But work their woe, and thy renown.
“Rule, Britannia! rule the waves:
“Britons never will be slaves.”

Thee haughty tyrants, um die es hier im vierten (und zweiten) Vers geht, sind “ausländische Tyrannen”, die sich auf dem Kontinent finden. Britannien ist zu diesem Zeitpunkt (auf dem Weg in) eine konstitutionelle Monarchie, während auf dem europäischen Kontinent der Absolutismus weiter in Blüte steht, ein Absolutismus, der die eigene Bevölkerung mit stehenden Heeren unterdrückt, eine Erfahrung, die auch die Briten in zwei Kriegen gemacht haben, im Rosenkrieg, den die Häuser von York und Lancaster gegeneinander geführt haben und im Bürgerkrieg, der Cromwells New Model Army das Land verwüsten sah. Die Abneigung gegen Tyrannen, die ihre eigene Bevölkerung mit einem stehenden Heer unterdrücken, war bei Thomson ein Motiv, das in “Rule, Britannia!” eingeflossen ist. Ein anderes ist sein Versuch, aus den vier Fraktionen aus Iren, Schotten, Welsh und Engländern ein einheitliches Britannien zu schaffen. Und diese beiden Motive fließen in die Aufforderung [!sic] “RULE, Britannia! Rule the waves.” Das Beherrschen der Ozeane durch die British Navy, von dem im 18. Jahrhundert, als Thomson diesen Text geschrieben hat, nicht einmal entfernt gesprochen werden konnte, ist eine Aufgabe, die zum einen dazu dient, die Freiheit der britischen Bevölkerung zu garantieren, sie ist geradezu ein Sinnbild dieser Freiheit von Unterjochung, dieser Freiheit sich gegen den Versuch von europäischen Tyrannen, eine absolutistische Monarchie, eine aus Sicht von Thomson Versklavung der Bevölkerung einzuführen, zu wehren. Denn Soldaten, die auf Schiffen sitzen, um die Wellen zu regieren, können die eigene Bevölkerung nicht unterdrücken, im Gegenteil, sie tun etwas Sinnvolles: Sie sichern Handelswege und schaffen die Voraussetzungen für Handel und Wohlstand. 

Zu denken, dass Thomson als er die Zeilen seines Gedichts schrieb, auch nur ansatzweise so besessen von Rassismus und Sklaverei gewesen wäre, wie es heute bei manchen der woken Linken der Fall ist, ist nicht nur absurd, es ist in einer Weise paternalistisch, die man nurmehr mit Dummheit erklären kann. Frühere Generationen von Wissenschaftlern, von Historikern insbesondere, haben gelernt, dass man historischen Fakten nur in ihrem Entstehungszusammenhang gerecht werden, sie nur in diesem verstehen kann. Heute denkt jeder, er könne die Assoziationen, die sich in seinem wirren Hirn einfinden, wenn er Begriffe hört, als Erkenntnis ausgeben. Der Grund dafür ist einfach: Weil man, um historischen Gegebenheiten in ihrem Kontext gerecht werden zu können, arbeiten muss, Informationen sammeln muss, Quellen lesen muss, sich interessieren muss, so versuchen muss, der historischen Situation gerecht zu werden. Das dauert. Das ist mühsam. Dazu ist Qualifikation und Technik, Wissen und Methode notwendig. Dafür haben Aktivisten keine Geduld, keine Kompetenz und keine Qualifikation. Einfach ins Blaue hinein etwas zu behaupten, das man als der eigenen Sache dienlich erachtet, das ist, was des Aktivisten Herz höher schlagen lässt und nicht nur das, die Herzen der linksextremen Aktivisten, die sich bei Sendern wie dem ZDF als Journalisten ausgeben, sie haben auch einen erhöhten Herzschlag, Milgrams Experiment wird heute täglich aufs Neue wiederholt. Das Ergebnis ist dasselbe: Wenn es der ideologischen Sache nutzt, dann gehen die von einer Ideologie Domestizierten über Leichen.

Ach übrigens, der Herr Professor, den man beim ZDF ausgegraben hat, beschreibt sich wie folgt:

Kehinde is an academic, activist and author whose books include Back to Black: Retelling Black

Immerhin behauptet er nicht, Wissenschaftler zu sein, das wäre dann auch zuviel des Guten. Dessen ungeachtet versuchen, die linksextremen Aktivisten, die sich im ZDF als Journalisten ausgeben, ihn als Wissenschaftler erscheinen zu lassen.


Wer sich das ZDF-Machwerk, das er finanzieren muss, in Gänze ansehen will, der kann das hier tun.


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