Als Mitarbeiter einer Presseagentur und als Meinungsforscher hat man es derzeit nicht leicht. Der schmale Grat der zwischen der Ideologie und der Lüge verläuft, ist nicht leicht zu begehen und Chris Kahn, der über eine Befragung von Reuters/Ipsos berichtet, tritt gleich mehrfach daneben.
Wir stellen einfach einmal die Ergebnisse, die er berichtet, zusammen:
5% der Befragten sind der Ansicht, Trump habe die Wahl gewonnen;- 52% der Wähler der Republikaner sind der Ansicht, dass Trump „rechtmäßig“ gewonnen hat.
- 68% der Wähler der Republikaner sind der Ansicht, die Wahl sei manipuliert worden; 16% der Wähler der US-Democrats denken das und ein Drittel der unabhängigen Wähler denken das.
- 73% der Befragten stimmen der Aussage zu, Joe Biden habe die Wahl gewonnen;
- 55% der Befragten sind der Ansicht, die Wahl sei „legitim und akkurat“ abgelaufen;
- 28% der Befragten glauben, das Wahlergebnis sei Resultat von Wahlbetrug und ungültigen Stimmen, die dennoch gezählt wurden;
Wir haben zusammengestellt, was Chris Kahn von Reuters allen Ernstes als Ergebnis der Umfrage verbreiten will. Wenn 73% der Befragten der Ansicht sind, Biden habe die Wahl gewonnen, wie können dann 52% der Republikaner, die in der Regel rund 30% in einem Datensatz ausmachen, der Ansicht sein, dass Trump „rechtmäßig“ gewonnen habe. Wie können 73% aller Befragten denken, Biden habe die Wahl gewonnen, aber nur 55% der Ansicht sein, das Wahlergebnis sei legitim, also auf korrekte Weise zustande gekommen? Wenn 28% glauben, das Wahlergebnis sei das Resultat von Betrug, wie können dann 73% der Ansicht sein, Joe Biden habe die Wahl gewonnen?
Was Chris Khan hier verbreiten will, passt vorne und hinten nicht zusammen. Es sei denn, man unterscheidet einen Wahlsieg, von einem legitimen Wahlsieg, eine eher seltsame Sache, aber offensichtlich das, was hier geschehen ist. Daraus muss man schließen, dass es Leute gibt, die nichts dabei finden, wenn ein Wahlsieg durch Wahlbetrug zustande gekommen ist, denn anders ist die Trennung zwischen Wahlsieg und rechtmäßig zustande gekommenem Wahlsieg nicht zu erklären.
Das reicht schon hin, um festzustellen, dass hier eine hochgradig manipulative Pressemeldung verbreitet wird. Geht man zudem davon aus, dass sich unter denen, die 28%, die sagen, das Wahlergebnis sei Ergebnis von Wahlbetrug, 68% der Wähler der Republikaner, 33% Unabhängige und 16% der Wähler der US-Democrats befinden, dann kommt man bei 1.346 Befragten nicht auf 28%, die der Ansicht sind, das Wahlergebnis sei Ausdruck von Wahlbetrug, sondern auf 38% (96 Wähler der US-Democrats + 337 Wähler der Republikaner + 83 Unabhängige = 516 / 13,46 = 38,3%).
Das passt dann natürlich noch viel weniger zu der Behauptung, 73% der Wähler sähen in Biden den Wahlsieger.
Was nimmt man aus einer solchen Befragung, außer der Gewissheit, dass weiterhin versucht wird, mit Meinungsbefragungen nicht Meinungen abzubilden, sondern Meinung zu machen: Der Anteil derjenigen, die denken, das Wahlergebnis in den USA resultiere aus Wahlbetrug ist hoch, zu hoch, als dass das Wahlsystem der USA – wenn nicht lückenlos aufgeklärt, also jede einzelne Stimme überprüft und ausgezählt wird – keinen erheblichen Schaden nehmen könnte.
Sind die US-Meinungsforscher lernfähig, nachdem sie mit ihren gefälschten Wahlprognosen so daneben lagen?
Nein:
„The Nov. 13-17 opinion poll showed that Trump’s open defiance of Biden’s victory in both the popular vote and Electoral College appears to be affecting the public’s confidence in American democracy, especially among Republicans.“
Angesichts des bekannten Phänomens „sozialer Erwünschtheit“, nach dem unpopuläre Meinungen, wie es die Meinung, das Wahlergebnis sei Resultat von Wahlbetrug noch ist, weil MS-Medien alles daran setzen, nicht etwa für Klarheit zu sorgen und den vielen eidesstattlichen Versicherungen, in denen Unregelmäßigkeiten und Betrug berichtet wird, nachzugehen, sondern alle Belege systematisch unterdrücken, eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, ausgesprochen zu werden, ist das Ergebnis von Reuters/ipsos mehr als bemerkenswert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Anzahl der US-Bürger, die von Wahlbetrug ausgehen, noch deutlich höher als hier berichtet.
Es hat mehr als den Anschein, dass der „Steal“ der Wahl durch die US-Democrats in die Hose gegangen ist.
Wer sich für die Belege, die für Wahlbetrug sprechen, interessiert. Wir haben eine Reihe von Beiträgen dazu verfasst:
- USA: FBI ermittelt – viele „Zufälle“ ergeben systematische Wahlfälschung – Dominion / Smartmatic Wahlfälscher-Software
- Systematischer Wahlbetrug in den USA – Indizien, Belege, Folgen
- Rustikal-Framing bei der ARD: Wie Sie der Staatsfunk wieder hinter’s Licht führen will
- Unfassbares Ausmaß an Wahlfälschung und Wahlbetrug in den USA: Neue Indizien und Belege
- Casefiles: Wahlbetrug in Pennsylvania
- Wahl-Fata-Morgana: Medien, Gaukler und Betrüger – Einblicke in die Parallelwelt [Wahlbetrugs-Update]
- Benford’s Law: Mathematischer Beleg für Wahlbetrug in den USA
- Coup 0.0: Putschversuch ohne Hardpower – Die letzten Tage von Biden?
- Biden hat keine Mehrheit – US-Präsidentschaftswahl weiter offen
- Klage in Michigan: Weitere Belege für großangelegten Wahlbetrug
- Glitches: Computerirrtum ausschließlich zu Bidens Gunsten
- Casefile Pennsylvania: 220 Jahre alte Wähler
- Chef der US-Wahlbehörde: Die Präsidentschaftswahl „ist illegitim“
- Biden: president REJECT? 4 weitere Jahre Trump immer wahrscheinlicher
Texte, wie dieser, erfordern viel Rechercheaufwand.
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