Sturm auf das Capitol und die Lächerlichkeit der ARD-tagesschau

Es ist schon ärgerlich, wenn man monatelang als Journalisten-Attrappe seine Zeit darauf verschwendet hat, wie eine Schallplatte, die hängen geblieben ist, zu intonieren, dass Donald Trump seine Niederlage nicht eingestehen will, dass er abgewählt wurde, dass er seine Niederlage nicht eingestehen wolle, dass er stattdessen unbelegte Behauptungen von Wahlbetrug aufstelle usw. Es ist, als wollte jemand, der im strömenden Regen an einem Badesee steht, Werbung für das schöne Wetter machen.

Und dann das.

Mehrere 100.000 US-Bürger finden sich in Washington ein, US-Abgeordnete der Republikaner legen Einspruch gegen die Wahlergebnisse in Arizona und Pennsylvania ein, für alle Welt wird dadurch sichtbar, dass das Ergebnis der US-Wahlen nicht so unumstritten ist, wie die Darsteller-Schar in den Manipulationsmedien es aller Welt erzählen will. Weil es bei der ARD und anderen, die mit Schaum vor dem Mund berichten, bislang übersehen wurde: Der US-Congress hat den Wahlbetrug mittlerweile zertifiziert. Auf Joe Biden entfallen 306 Wahlmänner, Donald Trump kommt auf 232. Dass am Ende eine Zertifizierung stehen würde, war mehr oder weniger klar, denn wenn ein Betrüger kurz vor seinem Ziel steht, wird er kaum auf die Idee kommen, seinen Betrugsversuch zu beenden, sich entschuldigen und nach Hause gehen.



Ärgerlich ist eben nur, dass durch die Einsprüche, die Manipulation und Propaganda der MS-Medien so deutlich geworden ist, dass ihr – wir zitieren aus der ARD von heute – in geistloser Eintönigkeit vorgetragenes: „Trump hatte die Wahl mit deutlichem Abstand gegen seinen Herausforderer Biden verloren – will seine Niederlage aber nicht eingestehen“, so umfassend bloßgestellt wird. Und damit Sie auch wissen, was Sie zu denken haben, steht einige Stellen weiter: „Kurz vor dem Start der Kongresssitzung war Trump nahe dem Kapitol vor seinen Anhängern aufgetreten, hatte unbelegte Wahlbetrugsbehauptungen wiederholt und seine Unterstützer aufgerufen, zum Kapitol zu ziehen“.

Wir haben die Rede von Donald Trump, die nach Ansicht eines anonymen Schmierfinken der ARD, „aufstachelnd“ gewesen sein soll, für unsere Leser hier bereitgestellt. Machen Sie sich ein eigenes Bild über die Rede, die Donald Trump in ähnlicher Form schon mehrfach gehalten hat.

In der einfachen Dramaturgie, die ARD-Schreiber nur im Stande sind, zu denken, folgt der Rede, die ja aufstachelnd war, der Sturm des Kapitols, folgen „Gewalt und Chaos“, wie es bereit in der Überschrift heißt [Offenkundig schließen diese Schreiber von sich, die wie der Hund von Pavlov Schaum vor dem Mund entwickeln, wenn man ihnen einen Reiz präsentiert, auf den sie konditioniert wurden, auf andere]. Und damit auch Schmackes in die Sache kommt, ist von „Protesten wütender Anhänger des abgewählten (!sic) US-Präsidenten Donald Trump“ die Rede, die „vor dem Kapitol aufmarschiert“ seien, Randalierer hätten das „Kongressgebäude gestürmt“, bei „Unruhen kamen nach Polizeiangaben vier Menschen ums Leben [Wir sehen hier eine Anwendung des “im Zusammenhang mit”-Sterbens, das aus der Corona-Zählung bekannt ist. Woran die drei Toten, die im Umfeld des US-Capitol aufgefunden wurden, gestorben sind, ist ebenso unklar wie unklar ist, ob sie überhaupt im Zusammenhang mit den Demonstrationen gestorben sind]. Nach der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols wurde eine Frau angeschossen – sie starb wenig später …“

Fangen wir hinten an. Im folgenden Video ist zu sehen, wie die „Frau angeschossen“ wird. Wer das Video betrachtet, möge es mit dem „gewaltsamen Tod von George Floyd“ vergleichen und sich fragen, warum die ARD dieses Mal darauf verzichtet, von Polizeigewalt zu sprechen, wo die Schreiber des Senders doch immer dann, wenn ein Schwarzer von einem Polizeibeamten verletzt wird, sofort mit Polizeigewalt bei der Hand sind.

Überhaupt ist die Berichterstattung über die „wütenden Anhänger“, die „Randalierer“, die marschierenden Trump-Anhänger seltsam polizeifreundlich, selbst die „Nationalgarde“, die angesichts der Ausschreitungen mobilisiert worden sei, wird von der ARD-tagesschau gefeiert, wenngleich unterschlagen wird, dass Donald Trump die Nationalgarde mobilisiert hat. Wir befinden uns eben in einem Meinungskrieg und da kann man bei öffentlich-rechtlichen Sendern natürlich nicht einfach die Wahrheit berichten. Wo kämen wir hin, wenn Konsumenten der Tagesschau auch nur zwei der 375 Seiten, in denen Wahlbetrug minutiös aufgelistet wird (wir haben die 375 Seiten unten verlinkt) zu Gesicht bekämen. Die ganze schöne Erzählung wäre dahin.

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Erinnern Sie sich noch an die Tage, die rund vier Monate, als Antifa und BLM Nacht für Nacht in Portland aufmarschiert sind, fremdes Eigentum zerstört haben und gewalttätig unterwegs waren? Damals hat die ARD-tagesschau sich darüber beklagt, dass die „US-Regierung“, also Donald Trump, den „Demonstranten“ drohe. Damals war von „Protesten gegen Polizeigewalt“ die Rede, davon, dass es „am Rande von Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus“ erneut zu „gewaltsamen Auseinandersetzungen“ gekommen sei.

Während im Duktus der ARD in Portland „Auseinandersetzungen“ quasi als feindliches Agens über friedliche Demonstranten hereinbrechen, herrscht in der virtuellen Welt der ARD in Washington „Chaos und Gewalt“, weil von Donald Trump „aufgestachelte“ Roboter in Menschengestalt, die über keinerlei eigenen Willen verfügen und unter die sich keine Agent Provocateur der Antifa gemischt haben, wie es – natürlich nicht bei der ARD – aber nun doch kontinuierlich von etlichen Medien in den USA berichtet wird, weil das linke Gesocks, wie man in Anlehnung an die ARD-Rede vom „Mob“ wohl schreiben muss, mittlerweile wohl identifiziert wurde. Während die Demonstrationen in Washington keinerlei differenzierte Betrachtung erhalten, wird bei der ARD fein ziseliert, wenn es um linken Mob, Sie sehen, wir halten uns an die ARD-Sprache, geht. Dann ist von „einigen“ die Rede, die „Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper“ geworfen haben. Dass einige, übrigens recht viele Einige sind, die gewalttätig sind, ändert nichts daran, dass bei der ARD kontinuierlich von Demonstranten die Rede ist. Dass „einige“ in das US-Capitol eingedrungen sind, macht im Ggensatz dazu bei der ARD alle zu Randalierern und zu einem wütenden Mob.

Wäre es nicht so ernst, dann wäre es einfach nur lächerlich. Aber das Lachen erstirbt demjenigen, der noch ansatzweise an Wahrheit interessiert ist, wenn man sieht, wie koordinierte Stimmung in angeblichen Medien gemacht wird, wie Ereignisse falsch dargestellt werden, wie Informationen (wer hat noch einmal die Nationalgarde mobilisiert?) unterschlagen werden, wie krampfhaft versucht wird, die eigene kranke Sicht auf die Welt durchzusetzen. MS-Medien sind in der Mehrheit keine Anstalten von Information mehr, sie sind Ansammlungen von Personen, die den Kriterien, die man in der International Classification of Diseases in Kapitel F zusammengestellt findet, gerecht werden.



Und man kommt nicht umhin, diese Personen als Handlanger derer zu sehen, deren Ziel offensichtlich darin besteht, den freien Westen, wie ihn manche von uns noch kennen, durch ein Herrschaftssystem zu ersetzen, das dem Chinesischen Modell nachempfunden zu sein scheint, ein Modell aus Repression und Unterdrückung, aus Bewegungseinschränkung und Zerstörung individueller Freiheiten.

Deshalb kann man über diejenigen, die in den MS-Redaktionen sitzen und sich im Sekundentakt den Schaum vor dem Mund wegwischen müssen, nicht lachen, wenngleich sie natürlich Schreibtischtäter von der lächerlichen Gestalt sind.

Man kann so wenig über sie lachen, wie man über Chuck Schumer lachen kann, den Führer der US-Democrats im Repräsentantenhaus, wenn er von inländischen Terroristen, die gestern ins US-Capitol eingedrungen seien, spricht, jener Chuck Schumer, dem keine Verharmlosung peinlich war, wenn es darum ging, die Zerstörung von Innenstädten durch den BLM-Mob zu rechtfertigen.

Vielleicht muss man sich damit abfinden, dass der Freie Westen, wie wir ihn kennen, nicht mehr selbstverständlich ist und damit auf den Stand zurückkehren, auf dem Generationen vor uns waren, die aktiv und täglich um ihre individuellen Freiheiten gekämpft haben – im wahrsten Sinne des Wortes, schon weil derjenige, der nicht für seine Freiheit eintritt, keine Freiheit verdient und sich deshalb nicht wundern muss, wenn sie ihm genommen wird.



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