FEUER: Die tägliche ARD-Fake News, um Hysterie zu schüren

Bei der ARD-Tagesschau sitzen Leute, die einen Narren an Brasilien gefressen haben. Das ist kein Wunder, denn in Brasilien ist einer Präsident, den die Linksausleger in den Redaktionen der MS-Medien nicht mögen, Jair Bolsonaro, der Mann, der an allem schuld ist.

Dummheit hat sprachlich eine Reihe von Ventilen. Apodiktische Sätze sind ein Ventil. Sätze, die so generell, so umfassend sind, dass man sie schon beim Lesen als falsch identifizieren kann, sind ein anderes. Bei der ARD liest sich Dummheit wie folgt:

“Mitte Juli hatte Brasiliens Regierungschef Bolsonaro die Brandrodung vorübergehend verboten. Doch im Amazonasgebiet und im Pantanal lodern soviele Brände wie nie – zuletzt über tausend an nur einem Tag.



Eine Stuss wie diesen kann wirklich nur jemand schreiben, der nicht ganz da ist. Es lodern also so viele Brände wie NIE im Pantanal. Und natürlich hat der Redakteur, der das vollmundig behauptet, keinerlei Recherche betrieben, denn hätte er sie betrieben, er hätte seinen Unsinn nicht geschrieben. Man sagt von Donald Trump, dass er ein Kind aus dem Meer vor Haifischen retten könnte und die Linken würden im vorwerfen, schuld daran zu sein, dass Haifische hungern. Für Bolsonaro ist es ebenso. Egal, was er tut, es ist falsch. Verbietet er die Brandrodung nicht, dann wir er als Zerstörer des Regenwaldes verantwortlich gemacht. Verbietet er die Brandrodung, dann wird er als der schwache Präsident kolportiert, dessen Verbote die vermeintliche Zerstörung des Regenwalds nicht zu verhindern mögen.

Im Werbeartikel der ARD für Greenpeace und “Umweltschützer”, geht es wie folgt weiter:

“Die Zahl der Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet ist im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat trotz des derzeit geltenden Abbrenn-Verbots drastisch gestiegen. Wie die brasilianische Weltraumagentur Inpe unter Berufung auf Satellitenbilder mitteilte, gab es im Juli dieses Jahres 6803 Waldbrände in der Region, im Vorjahresmonat waren es 5318. Dies entspricht einem Anstieg um 28 Prozent.

Allein am 30. Juli habe es mehr als tausend Waldbrände gegeben, erklärte Inpe. Es handele sich um die höchste Zahl an Waldbränden an nur einem Tag im Juli seit 15 Jahren.

Wenn angebliche Anstiege mit der Differenz zwischen genau zwei Monaten belegt werden, dann kann man sicher sein, dass man es mit einem Journalisten-Darsteller in Deutschland zu tun hat, der nach etwas gesucht hat, das es ihm erlaubt a) Werbung für Greenpeace zu machen und b) sich an Bolsonaro abzuarbeiten. Beides hat für die entsprechenden Darsteller offenbar ähnliche Effekte wie  Kokain, ein High nach dem nächsten.

Pflichtschuldigst wird der Greenpeace-Aktivist eingeführt, und der Schnmierfink der ARD nutzt die Gelegenheit, um Bolsonaro zum Rechtsextremen zu erklären, woraus man wohl schließen kann, dass es sich um einen linksextremen Schmierfink handelt.

“Das Dekret, das die Brände auf dem Papier verbietet, funktioniert nicht, wenn es im Feld nicht auch mehr Überwachung gibt”, sagte Greenpeace-Aktivist Rômulo Batista. Mitte Juli hatten Umweltminister Ricardo Salles und der rechtsextreme Staatschef Jair Bolsonaro das Abbrennen von Flächen im Amazonasgebiet und im Pantanal, dem größten Sumpfgebiet der Welt, für 120 Tage verboten.”



Nur mal nebenbei bemerkt, in Brasilien wütet derzeit SARS-CoV-2 mit rund 50.000 positiv Getesteten und 1.000 Toten pro Tag. Es mag sein, dass in Brasilien derzeit andere Schwerpunkte gesetzt werden als dies ein ARD-Redakteur für richtig hält. Es könnte zudem sein, dass das, was ein ARD-Schmierfink in Deutschland absondert, in Brasilien niemanden interessiert. Aber der Beitrag ist auch nicht für Brasilien geschrieben. Er dient dazu, das Narrativ, Rechte sind böse und zweifeln an der “Verantwortung des Menschen für den Klimawandel” zu verbreiten. Stellen Sie sich das vor. Da zweifelt jemand an der Verantwortung “des Menschen”. Die ARD ist bestenfalls noch ein Real-Satire-Account. Damit Sie auch Spaß haben, hier im Original:

“Umweltschützer warnen schon länger, dass 2020 das zerstörerischste Jahr für den größten Regenwald der Erde werden könnte. Sie machen dafür direkt die Politik Bolsonaros verantwortlich, dem sie die Begünstigung illegaler Rodungen vorwerfen.

Bolsonaro zweifelt die Verantwortung des Menschen für den Klimawandel an. Der Staatschef hat die finanziellen und personellen Ressourcen für den Umweltschutz bereits drastisch gekürzt.”

Wenn Umweltschützer warnen, jene reinsten der Reinen, die zwar vom Umweltschutz und der Verbreitung von entsprechender, Spenden anregender Panik leben, aber dennoch über jeden Zweifel, der bei ARD-Redakteuren ohnehin ausgeschlossen ist, erhaben sind, dann muss das so sein, jedenfalls in der wirklich engen, sehr engen Welt der ARD-Redaktionen, die irgendwie an ein Kellerverlies erinnert.

Soweit zum Text und nur zur Realität, denn das, was der ARD-Redakteur hier verbreitet, ist Fake News, umfassend und ohne Abstriche. Das einzige was stimmt, sind ist die Anzahl der Brände für Juli 2020 und Juli 2019.

Fangen wir damit an, die Wirklichkeit einzuführen.

Zunächst als Karte von FIRMS, Fire Information for Resource Management System, eine Serviceleistung der NASA, die auf aktuellen Satelittenbildern basiert. Hier die Brandsituation, wie sie sich heute darstellt. Wie man sieht, brennt es heftig in Afrika, so wie fast immer um diese Jahreszeit, dieses Mal im Süden von Afrika, in Angola, der DR Kongo, Sambia und Tansania brennt. Es brennt in Afrika eigentlich immer viel heftiger als in Brasilien. Nur interessiert es niemanden. Die Gutmenschen in den Redaktionen sind fixiert auf Brasilien. Sobald Afrikaner einen weißen Rechten als Präsidenten vorweisen können, wird auch berichtet, bis dahin brennen Teile Afrikas ohne dass es in ARD-Redaktionen irgend jemanden interessiert.

Dargestellt sind Brände für den heutigen Tag. Die Abbildung ist also top-aktuell und zeigt eindrücklich, dass, wenn man sich als Journalisten-Darsteller um Brände im Wald Sorgen machen will, der Bericht Afrika zum Gegenstand haben muss.

Bei dem im Text erwähnten Pantanal, handelt es sich um eine Region, die Brasilien mit Paraguay und Bolivien teilt, wenngleich der Löwenanteil des Sumpfgebiets in Brasilien liegt. Auf der folgenden Abbildung sieht man die viele vielen Brände, die nach Ansicht der ARD im Pantanal wüten. Die Abbildung stammt abermals von FIRMS / NASA und ist vom heutigen Tag. Jeder Brand ist ein roter Punkt! Wir haben das Gebiet des Pantanal rot unterlegt.

Die Frage, ob ein Jahr ein besonders heftiges Waldbrandjahr wird, ist natürlich eine empirische Frage, keine, deren Antwort man ausgerechnet denen überlassen darf, die ein Interesse daran haben, Brände zu übertreiben, vielleicht zu erfinden, in jedem Fall die aktuelle Situation schlechter darzustellen als sie ist. Bei Bränden kommt zudem hinzu, dass es Waldbrand-Saisons gibt. In Brasilien sieht die Waldbrandsaison z.B. so aus:

Dargestellt ist die Anzahl der monatlichen Brände für die Jahre 2010 bis 2020. Wie man deutlich erkennen kann, beginnt die Waldbrand-Saison in Brasilien derzeit erst. Sie können also in den nächsten Wochen ein wahres Feuerwerk öffentlich-rechtlicher Hysterie erwarten, immer mit dem Ziel, den Klimawandel wieder auf die Agenda zu bringen und natürlich, nicht vergessen, Bolsonaro zum Sündenbock für alles zu machen, zum Wichtel, der jeden Brand selbst legt … Wie man auch deutlich sehen kann, gab es in den Jahren 2010 (blau), 2016 (rot) und 2017 (rosa) mehr Brände im Juli als 2020. Nun ist auch deutlich zu erkennen, warum die Anzahl der Brände für Juli 2020 mit nur der Anzahl der Brände für den Juli des Vorjahres verglichen wird, denn 2017, 2016 und 2010 war die Anzahl zum Teil deutlich höher. Die ganz Erzählung, “Umweltschützer warnen schon länger, dass 2020 das zerstörerischste Jahr für den größten Regenwald der Erde werden könnte” und damit die vielen Spenden für die Umweltschützer, sie fällt/fallen natürlich in sich zusammen, wenn man eingestehen muss, dass 2020 bislang ein mehr oder weniger hunds-gewöhnliches Jahr ist. 



Besonders deutlich wird die Normalität des Jahres 2020 dann, wenn man die Daten, die oben dargestellt sind, für die Anzahl der Brände und pro Jahr kumuliert. Ein Jahr, das für den “Regenwald der Erde”, das zerstörerischste Jahr werden soll, wird sich dadurch auszeichnen, dass die kumulierte Anzahl der Brände deutlich über der der Vorjahre liegt. Nur, das tut sie nicht:

Die kumulierte Anzahl der Brände im Jahr 2020 bleibt hinter der entsprechenden Anzahl für die Jahre 2010, 2016 und 2019 [!sic] zurück. Spätestens hier wird die manipulative Absicht, mit der ein Vergleich mit genau einem Vorjahresmonat getroffen wird, deutlich. Hätte man die gesamte Brandhistorie für das Jahr 2020 (also bis einschließlich Juli) mit der gesamten Brandhistorie des Jahres 2019 (bis einschließlich Juli) verglichen, dann wäre dabei herausgekommen, dass bislang 2020 weniger Brände verzeichnet wurden als 2019. Mit weniger Bränden kann man keine Hysterie anfachen. Mit weniger Bränden kann man keinen Klimawandel an die Wand malen. Mit weniger Bränden kann man Umweltschützer nicht das Spendenkonto füllen. Mit weniger Bränden kann man Bolsonaro nicht diskreditieren. Es müssen also mehr Brände sein. Sind es aber nicht.

Die ARD verbreitet FAKE NEWS.



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