Ziviler Ungehorsam gegen Lockdown-Wahnsinn: Die Freiheit kommt aus Italien – LIBERTA

Seltsamerweise haben wir in deutschen Medien kaum einen Bericht darüber gefunden, dass in Italien eine Welle zivilen Ungehorsams über das Land schwappt, die die manischen Polit-Darsteller, für die man wirklich auf keiner rationalen Grundlage, die mit SARS-CoV-2 zu tun hat, erklären kann, warum sie in Lockdowns so vernarrt sind, wegzuschwemmen droht.

Zunächst ein kurzer Ausflug in die politische Philosophie. So ziemlich jeder Philosoph, der sich mit Gesellschaftsverträgen und der Legitimation von Herrschaft befasst hat, ist früher oder später zu dem Punkt gekommen, dass die Übertragung von Grundrechten, die Individuen und niemand sonst hat, auf staatliche Akteure dann rational ist, wenn die staatlichen Akteure Leistungen bereitstellen, die Leib und Leben und Eigentum der Bürger sichern. Das ist die Grundlage jedes Gesellschaftsvertrags: Regierungen sind dazu da, Bürgern LEISTUNGEN im Bereich SICHERHEIT bereit zu stellen. Jeder politische Philosoph, der sich mit Gesellschaftsverträgen befasst hat, vielleicht am deutlichsten Thomas Hobbes, hat die Notwendigkeit für Bürger, dem, was Regierungen anordnen, UM die Leistungen, die zu erbringen sie eingesetzt wurden, auch tatsächlich zu erbringen, Folge zu leisten, auf eben diese Erbringung von Leistung beschränkt. Erbringt die Regierung die Leistungen, die sie sich zu erbringen verpflichtet hat, nicht, dann ist jeder Bürger berechtigt, den Gesellschaftsvertrag mit seiner Regierung aufzukündigen.



Nun haben die wenigsten politischen Philosophen und mit Sicherheit nicht die Vertragstheoretiker unter ihnen, vorhergesehen, dass sich politische Systeme in ein Kastensystem verwandeln, das davon lebt, unproduktive Mitglieder der Gesellschaft zu loyalen Wählern zu machen, die die Parteioligarchie im Amt halten, die sie wiederum auf Kosten des produktiven Teils der Gesellschaft finanziert. Einen Fettgürtel um Ministerien, einen, wenn man so will Sykophanten-Gürtel, wie den, den es derzeit gibt, haben nur die Ökonomen vorausgesehen, die politischen Opportunismus zum Gegenstand ihrer Analyse gemacht haben, von Mises an erster Stelle. Der neue Klassenkampfes, Klassenkampfes 2.0, den Dr. habil. Heike Diefenbach hier so treffend dargelegt hat, ist ein Klassenkampf zwischen denen, deren Expertise ausschließlich daraus besteht, andere zu gängeln; Leute, die keinerlei Kompetenz haben, weshalb sie unbedingt in gesellschaftliche Positionen gelangen müssen. Denn das ist die einzige Möglichkeit für sie, Status und Selbstwirksamkeit zu erheischen, und zwar dadurch, dass sie andere in der Regel grundlos mit Regeln dahingehend verfolgen, wie diese anderen ihr Leben zu leben haben.

Das Pandemiechen, das wir derzeit durchleben, ein Pandemiechen, das Polit-Darsteller leidlich ausnutzen, um sich ihre Selbstwirksamkeit zu beweisen und zudem ein Pandemiechen, das diese Polit-Darsteller dabei zeigt, wie sie mit Presslufthämmern versuchen, eine Motte zu fangen, hat die ganze Misere von Regierungssystemen offengelegt, die durch einen Sykophanten-Gürtel, der an produktiven Mitgliedern der Gesellschaft schmarotzt, von Polit-Darstellern entsprechend finanziert wird und als Gegenleistung zum einen einen Cordon Sanitaire um die Polit-Darsteller schafft, zum anderen als Aktivisten-Sturmtruppe angetreten ist, um sich in jeden privaten Lebensbereich anderer Menschen einzumischen, verursacht wird. Das beginnt bei der Art, wie man richtig seine Zähne putzt, geht über Bevormundung bei der Frage, wie man sich ernährt, über mahnende Worte zur Lebensführung, bis zu den Bereichen, in denen die niederen Instinkte dann richtig ausgelebt werden können, dort, wo man mit Steuergeldern dafür bezahlt wird, gesellschaftlichen Unfrieden zu schaffen, Kritik an der Regierung im Keim zu ersticken, Kritiker zu Leugnern von dies und das zu erklären, sie zu Rechtsextremisten und Rassisten und was auch immer zu stempeln. Als Karl Marx vom Lumpenproletariat geschrieben hat, hatte er wohl das vor Augen, was wir als Sykophanten-Gürtel beschreiben.


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Kurz: Seit Jahren wird das, was als Demokratie bezeichnet wird, von einer Polit-Darsteller Clique und ihren Truppen im Sykophanten-Gürtel zu einer Oligarchie der Selbstbereicherung gemacht, die ihren Mitgliedern Selbstbefriedigung durch Ausleben niederer Instinkte und Auskommen durch Steuerfinanzierung verspricht. Besonders deutlich wird dies im Rahmen des SARS-CoV-2 Pandemiechen, das sich zur H1N1-Pandemie von 1918/19 etwa so verhält, wie ein heftiger Schnupfen zur Krebserkrankung.

Eine Definition von Wahnsinn beschreibt das Verhalten von Lernunfähigen, die auch nachdem sie das 10. Mal mit dem Kopf gegen eine Wand gelaufen sind, nicht zu der Erkenntnis gelangen können, dass sie die Wand nicht zum Einsturz bringen werden. Polit-Darsteller, die derzeit in einer Lockdown-Manie gefangen sind, verhalten sich wie der Lernunfähige, der mit dem Kopf gegen die Wand läuft und sich wundert, dass die Wand auch nach dem 11. Mal noch steht. Die Studien, die zeigen, dass Lockdown nichts bringt, unnötig ist, SCHADEN herbeiführt, nicht nur wirtschaftlichen Schaden, sondern gesundheitliche Kollateralschäden bei all denen, deren notwendige Operation verschoben wird, sind mittlerweile sehr zahlreich. Wir haben einige davon besprochen.

Dessen ungeachtet kleben Polit-Darsteller an dem einzigen Mittel, das sich in ihrer kleinen engen Welt findet und sind nicht in der Lage, zu lernen. Das beschreibt die klassische Situation, in der Bürger darüber nachdenken müssen, ob es noch Sinn macht, dem Ratschlag von offenkundig Wahnsinnigen zu folgen. In Italien haben sich sehr viele Bürger diese Frage gestellt und sind zu dem Schluss gekommen, dass Schluss ist.

Mehr als 50.000 Gastronomen haben sich entschlossen, ihre Restaurants, Cafés, Bars zu öffnen, egal, was ihre Regierung sagt.


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Die Entscheidung der Gastronomen findet in der Bevölkerung nicht nur passive Unterstützung (Restaurants sind wieder geöffnet – negozi sono aperti!):

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Sie leisten auch aktive Hilfe dabei, Polizeibeamte, die den Lockdown in Restaurants durchsetzen wollen, davon zu jagen (“Fuori” = raus):

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Und es ist sicher kein Zufall, dass es um “Liberta”, um Freiheit als das Gut geht, das hier gemeinsam gegen die Übergriffe Lockdown-Wahnsinniger Polit-Darsteller zu schützen:

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Seit Freitag sind in Italien Restaurants, Bars, Cafés wieder geöffnet, entgegen der Verordnung der Regierung. Wir profitieren derzeit massiv davon, dass Dr. Diefenbach italienisch spricht.



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