Diktatur ist ein Meister aus Deutschland – YouTube zensiert Boris Reitschuster

Als denjenigen, die angeblich rechts sind, die Meinungsfreiheit beschnitten wurde, hat sich kein Widerstand geregt.
Als Regierungen Kritiker ihrer Politiken zensiert haben, hat kaum jemand Widerstand geleistet.
Als Präsidenten und Menschen mit der falschen Meinung von Plattformen gelöscht wurden, haben die Ideologen applaudiert.
Als die Gesetze verschärft und die Freiheit erdrosselt wurde, haben sich viele ins Bett gelegt und sind in der Hoffnung eingeschlafen, dass sich nach dem Aufwachen alles als schlechter Traum herausstellt.
Als sie am nächsten Tag in der Diktatur aufgewacht sind, gab es keine Möglichkeit mehr, etwas gewaltlos zu ändern.


Meinungsfreiheit wird nicht erst seit gestern all denjenigen bestritten, die es wagen, eine andere, als die vorgebene Einheitsmeinung zu haben. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das noch von Heiko Maas auf den Weg gebracht wurde, war der erste kodifizierte Großangriff auf Meinungsfreiheit. Aber es war nicht der erste Versuch, Kritiker mundtot zu machen. Die entsprechenden Versuche reichen Jahrzehnte zurück. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat eine lange Geschichte der versuchten Zensur, des Versuches, Kritiker am Genderismus zu diskreditieren oder über Listen wie “Agentin.org” an den Pranger zu stellen.

Gewerkschaften wie Verdi beteiligen sich an ideologischer Säuberung und verbreiten Handlungsanleitungen zum Umgang mit AfD-Anhängern in der Belegschaft. Offenkundig haben Gewerkschaften daraus, dass sie im Dritten Reich zu den ersten gehörten, denen wegen ideologischer Abweichung von der Einheitsmeinung von den Nazis der Garaus gemacht wurde, den Schluss gezogen, dass sie nun ihrerseits anderen den Garaus machen müssen. Kann man machen, wenn man als Faschist in die Geschichte eingehen will.

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Und natürlich wollen wir die Amadeu-Antonio-Stiftung in Berlin nicht vergessen, jene “Organisation”, die personelle Kontinuitäten zu den DDR-Zeiten aufweist, die manche Linke offenkundig wieder herbeisehnen, sie hat ebenfalls eine lange Geschichte der Katalogisierung von “Andersdenkenden”, erinnert sei nur an das “Neue Rechte Wiki“. Warum man Listen von Menschen, deren Meinung man nicht mag, aufstellt? Nun, wir können uns eine ganze Reihe sinistrer Gründe vorstellen, einen davon hat Charles Dickens in seiner “Tale of Two Cities” ausgearbeitet. Die offizielle Begründung war natürlich, dass man die Welt vor der schrecklichen Gefahr, die Neue Rechte darstellen schützen wolle. Der Schutz der Bevölkerung … Vielleicht schreibt irgendwann einmal jemand eine Geschichte des Missbrauchs dieser Floskel durch Regierungen (und ihre Helfershelfer), in der Regel durch Regierungen, die eine Transformation vom autoritären zum totalitären Staat durchlaufen haben.

AA-Stiftung neue Rechte

BigTech, Facebook, Google (YouTube) und Twitter, das sind die derzeitigen Räuber, die jeden Tag ein Stück mehr Freiheit stehlen, wobei das perfide an dem Geschäft, das z.B. Google mit YouTube betreibt, darin besteht, dass das Geschäftsmodell auf Schmarotzen basiert. YouTube stellt eine Plattform bereit, auf die in der Vergangenheit viele kreative Menschen mit dem Versprechen gelockt wurden, dort eine Infrastruktur zu finden, um ihre Videos zu verbreiten. Mit diesem Versprechen und durch eine aggressive Politik gegen Konkurrenten, die Google als weitgehender Suchmaschinen-Monopolist mit allerlei Tricks und Kniffen umsetzen kann, wurde YouTube zum Marktführer gemacht, und seit YouTube DIE Plattform ist, die die meisten Nutzer vorzuweisen hat, seither wird nicht nur durch Schmarotzen große Kasse gemacht, in dem der bereitgesetellte Content mit Werbung vollgeknallt wird, es wird auch zensiert.

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YouTube hat mit Twitter und Facebook die US-Wahlen erheblich beeinflusst, dadurch, dass Informationen, wie z.B. die Verwicklung der Bidens mit China unterdrückt wurden, zensiert wurden, dadurch, dass Suchmaschinen Suchergebnisse manipuliert haben, dadurch, dass angebliche “Faktenchecker”, also linksextreme Aktivisten mit einer klaren Agenda, eingesetzt wurden, um Kritik zu unterdrücken und vieles mehr. BigTech ist eine der größten Gefahren für die Freiheit.

Wir schreiben das nicht erst seit heute.
Wir schreiben das seit Monaten.

Wir haben das Geschäftsmodell von Facebook, die Zensur-Praxis von Amazon, die Methoden von Google und die offene Unterschlagung von Informationen durch Twitter in vielen Beiträgen dokumentiert. Der Aufschrei der angeblichen Demokraten ist ausgeblieben.

Organisationen, wie die genannten, bei denen man Mühe hat, sie von Organisationen organisierter Kriminalität zu unterscheiden, funktionieren nach einem einfachen Muster: Sie ziehen die Schraube kontinuierlich an, so lange, bis ihnen jemand auf die Finger haut und Grenzen setzt. Letzteres ist bislang nicht geschehen, ergo wird die Zensur ausgeweitet. Das ist ein ganz normaler Prozess, den die Sozialpsychologie seit Jahrzehnten kennt. Mit jeder angeblich rechten Seite, die z.B. von YouTube zensiert wird, sinkt der Wert der Zensurmaßnahme, wird Zensur gewöhnlich. Um den Thrill aufrecht zu erhalten, muss Zensur in die Mitte wandern, auch Seiten von Leuten zur Zielscheibe machen, die man nun wirklich nicht in die rechte Ecke stellen kann. Bei Zensurmaßnahmen, die deutsche Seiten zum Gegenstand haben, muss man zudem in Rechnung stellen, dass die Bundesregierung und der Bundestag mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz ein Vehikel geschaffen haben, das Plattformen wie YouTube freie Hand beim Zensieren gibt, denn es genügt, zu behaupten, dass ein Video, das auf YouTube veröffentlicht wurde, möglicherweise gegen ein Gesetz verstoße, um es ohne Konsequenzen löschen zu können, auch ein Verstoß gegen die “Community Standards” ist ein gerne genutzer Vorwand. Falls Heiko Mass jemals begreift, was er mit seinem Netzwerkdurchsetzungsgesetz angerichtet hat, muss man ihn unter Aufsicht stellen, denn dann dürfte er suizidgefährdet sein. Aber die Gefahr, dass er begreift, was er an Freiheit zerstört hat, welchen Kick er dem totalitären Zug versetzt hat, ist gering. Und, nicht zu vergessen, in Deutschland gibt es die organisierten Blockwarte, die professionellen Denunzianten, und zwar in dem Ausmaß, das schon die Gestapo in den 1930er Jahren überrascht, nein: überrannt hat. Es dürfte sich seither nicht viel geändert haben.

Die Tendenz, immer mehr Inhalte zu zensieren, weil Zensur zum Selbstläufer wird, weil Zensur in Berichten, die zu erstellen, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz Plattformbetreiber verpflichtet hat, nachgewiesen werden muss, ist in Deutschland bislang ungebrochen, die Zerstörung der öffentlichen Diskussionskultur ist in vollem Gange, die Denk- und Redeverbote sind zahlreich, und sie werden von YouTube durchgesetzt. Und so hat es nun Boris Reitschuster getroffen. Reitschuster hat ein Interview mit dem ehemaligen Fussballprofi Thomas Berthold geführt, eines, an dem man nun wirklich überhaupt nichts Beanstandenswertes finden kann, es sei denn, man hat totalitäre Anwandlungen und will alles, was sich nach einer anderen Meinung anhört, eliminieren, als regimefeindlichen kriminalisieren, wie es in der DDR der Fall war oder schlicht “säubern”, wie das unter Stalin die Regel war.

Das Interview, das Reitschuster geführt hat, es ist an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Berthold ruft die Bundeswehr nicht zum Staatsstreich gegen Merkels Chaotentruppe auf. Er wendet sich nicht an Bundesbürger und fordert sie dazu auf, Widerstand gegen das Unterdrückungsregime von Merkel zu leisten. Er verbreitet auch keinerlei Hass-Rhetorik, wie das z.B. Antifa und BLM-Anhänger tun, wenn sie gegen das kapitalistische System und die Bullenschweine zu Felde ziehen. Nein. Das Interview ist in einem wohltuenden Ton geführt. Berthold bringt seine Meinung zum Ausdruck, sagt, dass er sich nicht den Mund verbieten lasse. Er berichtet von seinen Erfahrungen. Er spricht davon, dass er dazu beitragen wolle, dass Deutsche aus dem Angstmodus herauskommen, in den sie sich verrannt haben. Er ist er Ansicht, dass Zivilcourage heute mehr denn je gefordert ist. Er redet der Eigenverantwortung das Wort und fragt, ob ein Leben ohne Freiheit lebenswert ist.

Das hat YouTube zensiert, nicht einmal, gleich zweimal. Dass YouTube solche Beiträge zensiert, das ist ein direktes Ergebnis des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, das auf die Kappe der Genossen von der SPD geht, die mit ver.di offenkundig aus dem Dritten Reich den Schluss gezogen haben, dass nicht die Maßnahmen, denen die SPD und die Gewerkschaften in den frühen 1930er Jahren zum Opfer gefallen sind, das Problem waren, sondern die Tatsache, dass sich die Maßnahmen gegen sie, SPD und Gewerkschaften, gerichtet haben. Aus einer schlechten Erfahrung die richtigen Lehren zu ziehen, das ist nicht jedermanns Sache. Es gibt immer wieder Leute, die daraus, das sie von anderen zum Opfer gemacht wurden, den Schluss ziehen, dass es besser ist, Täter zu sein, statt Opfer. Deshalb wiederholt sich Geschichte.

Wir haben das Interview mit Thomas Berthold von Rumble geholt. Betrachten Sie das Video. Verbreiten Sie das Video. Und falls Sie einen YouTube Kanal haben, denken Sie daran, zu wechseln. Es gibt genügend Alternativen. Man muss nicht einen Laden unterstützen, der es sich zum Ziel gemacht hat, Menschen die Freiheit zu stehlen und sich zum schmarotzenden Richter über die erlaubte Meinung aufzuspielen.

Übrigens hat YouTube keinerlei Problem damit, Unmengen von Videos zu verbreiten, in denen der Bau von Molotow-Cocktails und von Napalm-Bomben erklärt wird. Es ist eben alles relativ. Das einzige, das absolut ist, das ist die Heuchelei derer, die ihre Einheitsmeinung durchsetzen wollen.



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