Etikettenschwindel: Die tatsächliche Effektivität von Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty

Wir alle erinnern uns noch an die Erfolgsmeldung. Wir haben Sie noch einmal ausgegraben. Peer Reviewed. Veröffentlicht im New England Journal of Medicine:

 

95% Effektivität, also Schutz vor symptomatischer Erkrankung in 95% der Fälle. Symptomatische Erkrankung, das bedeutet im Kontext dessen, was als klinischer Trial bei Pfizer/Biontech bezeichnet wird, einen positiven PCR-Test und ein Symptom, das COVID-19 zugeordnet wird: Fieber oder Husten oder Kopfschmerzen … Es bedeutet NICHT Hospitalisierung, und es bedeutet NICHT Tod. Die beiden letzten Zustände wurden in KEINEM der klinischen Trials, egal von welchem Hersteller der COVID-Impfstoffe überhaupt untersucht.

93%, das ist das Versprechen: Wegen dieses Versprechens haben Regierungen Milliarden Steuergelder in die Konten von Pfizer und Biontech transferiert. Dem Viagra-Hersteller aus den USA einen Rekordgewinn nach dem nächsten beschert und Deutschland um einen Milliardär reicher gemacht. Das einzige Problem, das sich mit dem Versprechen von 93% verbindet: Es kann nicht eingelöst werden. Wer es gegeben hat, hat sich offenkundig versprochen.

Das zeigt eine der ersten und bislang besten Studien, die die tatsächliche Effektivität von BNT162b2/Comirnaty im ZEITVERLAUF untersucht hat, und zwar in dem überschaubaren Setting von Katar. Die Studie ist unter dem Titel “Waning of BNT162b2 Vaccine Protection Against SARS-CoV-2 Infection in Qatar” ebenfalls im New England Journal of Medicine erschienen, ebenfalls peer reviewed. Berücksichtigt sind in der Untersuchung 230.652 Personen, die über den Zeitraum vom 21. Dezember 2020 bis zum 3. September 2021 verfolgt wurden. In diesem Zeitraum wurden 907.763 Bewohner von Katar zweifach geimpft, d.h. die Stichprobe der Autoren umfasst 12,5% der vollständig Geimpften. Das Ziel der Unterschung von Hiam Chemaitelly et al. besteht darin, die Effektivität der Impfung über Zeit darzustellen, und zwar für den Schutz vor Ansteckung, den Schutz vor Erkrankung und den Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod.

Im Zeitraum, den Chemaitelly et al. untersuchen, sind 8.203 Personen mit einer Impfdosis und 10.543 vollständig geimpfte Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden, 377 Personen sind nach erster Impfung 106 nach zweiter Impfung schwer erkrankt und 10 bzw. 15 sind verstorben. Um zu testen, wie effektiv BNT162b2/Comirnaty tatsächlich ist, haben die Autoren ein relativ pfiffiges Vorgehen gewählt und die 115.326 Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, mit 115.326 Personen, deren Verteilung im Hinblick auf soziodemographische Variablen identisch ist, gematched. Auf diese Weise ist es möglich, schiefe Verteilungen, die daraus resultieren, dass zunächst bestimmte gesellschaftliche Gruppen geimpft wurden, zu glätten und Verzerrungen zu vermeiden. Indes fehlen in der Arbeit wichtige Kontrollvariablen, die den Gesundheitsstatus der Mitglieder beider Gruppen abgleichen. Man muss somit davon ausgehen, dass die Effektivitäten, die die Autoren berechnen, etwas zu hoch sind. weil besonders gesundheitlich belastete Gruppen in Katar zuerst geimpft wurden.

Bereits die kumulative Darstellung der so genannten Impfdurchbrüche, also der Fälle, in denen die Impfung keinerlei Schutz vor Ansteckung und allem was danach kommt, geboten hat, gibt einen deutlichen Hinweis darauf, dass Impfung nach nur wenigen Monaten Geschichte ist.

Quelle: Chemaitelly et al. (2021).

Welche Effektivitäten für BNT162b2/Comirnaty die Autoren berechnen, das zeigt sich in der folgenden Abbildung, die wir auf Grundlage der Ergebnisse von Chemaitelly et al. (2021) erstellt haben:

Die orange Kurve bildet die Ergebnisse für die Gruppe von Personen ab, die der Gruppe entsprechen, auf die sich die 93%, die Pfizers Brühe angeblich an Effektivität erreichen soll, beziehen. Wie man sieht, kommt die tatsächliche Effektivität zu keinem Zeitpunkt auch nur in die Nähe von 93%. Sie verharrt für die ersten 13 Tage nach der ersten Dosis im negativen Bereich, ab dem 14. Tag stellt sich ein leichter Effekt ein. Die höchste Effektivität erreicht BNT162b2/Comirnaty einen Monat nach der 2. Dosis mit 81,5 Prozent, also satten 13,5% weniger als versprochen. Ab dem ersten Monat nach der zweiten Impfung geht es mit dem Schutz vor symptomatischer Erkrankung bergab. Noch schlechter sieht es für den Schutz vor Ansteckung aus. Er verharrt für zwei Wochen im negativen, d.h. zwei Wochen nach der ersten Impfung ist die Gefahr einer SARS-CoV-2 Infektion für Geimpfte höher als für Ungeimpfte, erreicht einen Monat nach der zweiten Dosis seinen Höhepunkt bei 75,8% und geht ab dann kontinuierlich zurück. Etwas besser sieht es für den Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod aus. Ein bis drei Monate nach der Impfung beträgt die Effektivität von BNT162b2/Comirnaty rund 96%, stellt also einen recht guten Schutz dar. Aber ab dem 4. Monat geht es rapide bergab. Am Ende des Beobachtungszeitraums beträgt die Effektivität von BNT162b2/Comirnaty im Hinblick auf einen Schutz vor schwerer Erkrankung oder Tod noch magere 44,1% – Tendenz steil fallend.

Ein Impfstoff, der es schafft, eine dauerhafte Immunreaktion, eine auf b-Zellen basierende Immunreaktion hervorzurufen, zeigt mit Sicherheit ein besseres Ergebnis. Der Schutz, den BNT162b2/Comirnaty bietet, erreicht zu keinem Zeitpunkt die versprochenen 93% vor Erkrankung. Er wird spätestens drei Monate nach der zweiten Impfung deutlich schwächer und man kann davon ausgehen, dass selbst der scheinbar vorhandene Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod, von dem man noch prüfen müsste, ob er nicht zum Teil durch die Verbreitung harmloserer Varianten von SARS-CoV-2 erklärt werden kann, spätestens acht Monate nach der zweiten Impfung Geschichte ist.

Ob diese Leistung, die weit hinter dem Versprechen zurückbleibt, die zudem mit Nebenwirkungen erkauft wird, die teuer erkauft wird, das viele Geld, das Regierungen Pfizer/Biontech hinterherwerfen, wert ist, das ist eine Frage, die einer Kosten-Nutzen-Analyse bedarf, von der man eigentlich denken würde, dass Regierungen, bevor sie Steuergelder einsetzen, sie anstellen, sofern sie nicht korrupt bis ins Mark sind.



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