Politische Frankensteine: Die Malaise des deutschen demokratischen Versuchs

Wir haben in letzter Zeit die Angewohnheit entwickelt, unsere Leser vor allem am Wochenende mit neuen Ideen zu überfallen. Die Idee, die wir heute in Beitragsform verpackt haben, klingt zunächst einmal nicht ganz so neu:

Deutschland ist eine Versuchsanstalt politischer Narzissten, so lautet unsere These, deren Richtigkeit wir nunmehr unter zwei Kriterien, die bislang in der Diskussion nach unserer Einschätzung fehlen, diskutieren wollen:

Institutionalisierung und der ideale Bürger.

Fangen wir mit dem idealen Bürger an, denn er scheint uns nicht nur das Götzenbild zu sein, das Teile der politischen Klasse anbeten, er ist auch die Ursache für das meiste, was in Deutschland schiefläuft.

Der ideale Bürger, es fußt bereits auf einer Annahme, die in Demokratien eigentlich nichts zu suchen hat: Der ideale Bürger, er kann klar beschrieben werden, im Hinblick auf seine Einstellungen, sein Verhalten, seine Interaktion mit anderen: er ist u.a. ein politisch-korrekter, offener und bunter Bürger, der anderen hilft, seinen Egoismus verleugnet, sich den administrativen Vorgaben fügt und ansonsten Steuern zahlt. Teile der politischen Klasse sind nun nicht nur der Ansicht, sie könnten den idealen Bürger genau bestimmen, sie sind auch der irrigen Ansicht, es sei ihre Aufgabe, den idealen Bürger zu schaffen. Sie halten sich, mit anderen Worten, für die Schöpfer der Gesellschaft, für die Götter des politischen Systems, dessen Mitglieder sie nach ihren Vorstellungen zurechtbiegen wollen.

Das beginnt bereits in der Schule, wo unter dem Vorwand, mündige Bürger erziehen zu wollen, die selbst denken, abhängige und gebrochene Individuen produziert werden, die nach Vorgabe denken und in der Mehrheit nicht mehr den Mut haben, selbst zu denken oder von den Vorgaben, von dem abzuweichen, was den idealen Schüler als werdenden idealen Bürger ausmacht.

Nicht abzuweichen ist auch besser, denn wer abweicht, der wird entweder zum Gegenstand all derer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Abweichungen vom idealen Schüler zu bekämpfen, von Schulpsychologen, Sozialarbeitern, Jugendamtskadern und vielen mehr oder er wird abgeschoben, auf Sonderschulen, in Maßnahmen oder an den Rand der Gesellschaft.

political complianceDie Erziehung zum idealen Bürger, sie hat nichts mit einer Erziehung zum mündigen Bürger gemein. Der mündige Bürger, er urteilt auf Grundlage formaler Kriterien. Entsprechend stehen bei der Erziehung zum mündigen Bürger, die Bildung einer eigenständigen Persönlichkeit durch Vermittlung formaler Kriterien, Logik, Argumentation und Begründung im Vordergrund, formale Kriterien, die unabhängig vom Inhalt sind. Die Erziehung zum idealen Bürger, die in deutschen Bildungseinrichtungen angewendet wird, sie hat gerade nicht den mündigen, den selbstdenkenden Bürger als Zielvorstellung, sondern den abhängigen, gebrochenen, sich im Rahmen der politischen Vorgaben bewegenden, die korrekten Inhalte wiederkäuenden Bürger. Er ist das ideal der politischen Klasse, denn er ist kein selbständiger und mündiger, sondern ein abhängiger und unmündiger Bürger.

Um der Phantasie des idealen Bürgers zu huldigen, wurden ganze Berufszweige aus dem Boden gestampft: Schulpsychologen, Sozialarbeiter, Demokratieerzieher, sexuelle Orientierungsweiser, und es wurden Institutionen geschaffen, deren Aufgabe darin besteht, die Durchsetzung der Phantasie des idealen Bürgers zu kontrollieren.

Sie alle wissen, wie der ideale Bürger beschaffen ist, teilen das Götzenbild, das ihnen als Marschroute vorgegeben ist und singen, wie Mönche im Konvent, das Lied des idealen Bürgers, der ein politisch-korrekter, offener und bunter Bürger ist, der anderen hilft, seinen Egoismus verleugnet, sich den administrativen Vorgaben fügt und ansonsten Steuern zahlt. Denn Steuern sind notwendig, um den Speckgürtel derer zu bezahlen, die den idealen Bürger anbeten und die davon leben, dass sie in der Gesellschaft Abweichungen vom Ideal erkennen, verdammen und Maßnahmen entwickeln, die dazu beitragen sollen, den idealen Bürger herzustellen.

Dass es nicht wirklich das Ziel dieser Maßnahmen ist, den idealen Bürger herzustellen, sondern das Ziel vor allem darin besteht, sich selbst ein sorgenfreies und üppiges Auskommen dadurch zu verschaffen, dass man Dritte für etwas bezahlen lässt, was für diese Dritten vollkommen ohne Nutzen ist, wird schon daran deutlich, dass es wohl kaum ein Feld gibt, das eine derart lange Geschichte des vollständigen Versagens aufzuweisen hat, wie z.B. der sogenannte Kampf gegen den Rechtsextremismus: Je mehr Mittel in Maßnahmen gepumpt werden, desto mehr Rechtsextreme scheint es zu geben. Je mehr Kostgänger sich aus Steuermitteln bedienen, um das Problem „Rechtsextremismus“ zu bekämpfen, desto größer wird das Problem.

Das ist kein Widerspruch, sondern eine logische Folge der Institutionalisierung der Anbetung des idealen Bürgers. Sie gibt Nutznießern die Möglichkeit, sich mit allerlei unnötigen Maßnahmen selbst zu bereichern. Sie ermöglicht es Anbietern von Leistungen, die keinerlei Wert für die Gesellschaft haben und nur dazu dienen, die Gemeinde der Jünger des idealen Bürgers zu definieren, ihren Ramsch zu Höchstpreisen an die politische Klasse zu verkaufen, die häufig aus den Interessenvertretern der entsprechenden Institutionen und Organisationen besteht.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung ist hier das beste Beispiel. Dass die entsprechenden Maßnahmen keinerlei Wert haben, zeigt sich schon daran, dass es keinerlei Beleg dafür gibt, dass seit dem Bestehen der Amadeu-Antonio-Stiftung oder anderer Organisationen, die von Steuerzahlern finanziert werden, einen Effekt in der realen Welt haben. Im Gegenteil: Die Nutznießer der Amadeu-Antonio-Stiftung sind die ersten, die beklagen, dass alles schlimmer geworden ist, so dass man sich fragt: Was machen die eigentlich? Die Antwort ist einfach: Sich von Steuergeldern ernähren.

Es ist Zeit, die Götze des idealen Bürgers vom Sockel zu stoßen. Niemand hat die Mitglieder der politischen Klasse jemals dazu ermächtigt, sich zum Erzieher der Bürger aufzuschwingen, eine Tätigkeit, zu der sie zudem nicht kompetent und geeignet sind.

Es ist Zeit, den mündigen Bürger wiederzuentdecken, jenen mündigen Bürger, der selbst denkt und sich von seiner politischen Klasse nichts vorsagen lässt, der im Gegenteil der Ansicht ist, er sei besser geeignet, über sein eigenes Leben zu bestimmen als irgendein Mitglied der politischen Klasse oder die gesamte politische Klasse zusammengenommen.

Es ist Zeit, das eigene Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen und sich daran zu erinnern, dass Politiker nicht diejenigen sind, die vorsagen, sondern diejenigen, denen vorgesagt wird. Sie sind Dienstleister an der Gesellschaft und als solche weisungsabhängig und nicht etwa weisungsbefugt.

Es ist Zeit zu leben!

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13 Responses to Politische Frankensteine: Die Malaise des deutschen demokratischen Versuchs

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  2. rote_pille says:

    Sehr gut beschrieben. Es ist schmerzhaft zu sehen, dass das Bild vom „idealen Bürger“ nicht nur von den Staatsangestellten, sondern auch von vielen Untertanen geteilt wird. Die regen sich dann über den Egoismus der nicht mental Versklavten auf und bemerken gar nicht wie sehr sich sich selbst entwürdigen.
    Es ist gar nichts Verwerfliches daran, ein Egoist zu sein. Wenn man z.B. einem Bedürftigen nichts abgibt, obwohl es ein Leichtes wäre das zu tun, handelt man nicht unmoralisch, sondern nur nach seinen persönlichen Präferenzen. Wenn man aber jemanden anderen dazu zwingt, sei es auf eigene Initiative hin oder im Auftrag einer Regierung, oder wenn man eine Regierung wählt, die Leute dazu zwingt, für den Bedürftigen zu zahlen, handelt man definitiv unmoralisch, weil man Gewalt oder deren Androhung zur Durchsetzung von Interessen benutzt. Ein Sozialstaatsanhänger ist deshalb genauso schlecht wie ein gewöhnlicher Straßenräuber und sollte mit der gleichen Verachtung betrachtet werden.

  3. iustus amentia says:

    Das beschriebene Phänomen folgt zwingend aus allen in letzter Konsequenz totalitären Idealismen: Der Mensch muss an das System angepasst werden, nicht umgekehrt (wie es ursprünglich erdacht wurde), das System entsprechend der Bedürfnisse der Menschen, dem es zu dienen hat. Erforderlich dafür ist nicht der mündige Bürger, sondern der „mündelige“ Bürger.

    Dahinter steht soweit wie ich es überblicke, fast immer die Überzeugung den Menschen auf die nächste Zivilisationsstufe hieven zu müssen, ob er nun will oder nicht.

    Ich persönlich beschreibe das mit „Paradox des Idealismus“; je weiter die jeweilige Idealvorstellung des Menschen vom gegenwärtigen Verhalten und gegebenen Einstellungen abweicht, desto rücksichtsloser gegenüber Menschen müssen die Methoden werden, um dieses Ideal erreichen zu können – womit sich das Ideal selbst ad absurdum führt.

    Und nun zum Widerspruch: Also mir fällt auf Anhieb jemand ein, der zyklisch den Mitgliedern der poltischen Klasse die Befugnis erteilt, die gegenwärtige und zukünftigen Generationen in einem für diese Klasse dienlichem Maße zu formen.
    Alle 4 bis 5 Jahre wird diese Befugnis erteilt (und / oder nicht entzogen).

    PS: Ich finde es zwar gut, was Sie hier machen aber das Risiko, dass damit eine Person finanziert wird, die ich als unannehmbar unhöflich und arrogant wahrnehme, ist zu hoch. Die entsprechende Person darf das als konstruktive Kritik auffassen, die zum Ziel hat, dass sie mal in einer ruhigen Minute ihren eigenen Tonfall gegenüber Lesern und Kommentatoren reflektiert.

    • Chaeremon says:

      @iustus amentia, zu „das Risiko, dass damit eine Person finanziert wird“:

      Ich stimme Ihnen sofort zu, überweisen Sie mir bitte gleich €1000; auch über eine monatliche Vorauszahlung für einen glühenden Verfechter Ihrer Absonderungen lässt sich reden; deal?

    • waldbaer says:

      Na denn.. Dra di ned um, Kommissar Klein geht um..



      SCNR ;o)

  4. AD schulte says:

    Ich bin Antidemokrat, und ich denke, ich kann objektiv beweisen, daß es keine echte Demokratie geben soll und darf:

    Zunächst zwei Postulate:

    1.
    Die Mehrheit der Menschen ist ahnungslos (um nicht zu sagen schlicht dumm) – UND nicht daran interessiert, dies zu ändern (=Ignoranz).
    2.
    Die Menschen sind kognitiv äußerst unterschiedlich leistungsfähig, wobei die Mehrheit weit unter den geistigen Fähigkeiten der obersten 1% der Menschen rangiert und damit grundsätzlich von diesen ca. 1% obersten leicht manipulierbar.

    Punkt 1 kann man leicht selbst experimentell prüfen:
    Man erarbeite sich eine Liste von ca. einigen Dutzend Fakten, ohne die man unmöglich eine kompetente Meinung zu Politik und Zeitgeschehen besitzen kann – nur simple Fakten, die Allgemeinwissen sein sollten, und sich auf grundlegendes, unverzichtbares Wissen hinsichtlich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stützen.
    Nun gehe man los und befrage zufällige (wahlberechtigte) Passanten und prüfe diese auf dieses Grundwissen, welches für die Bildung auch nur einer ganz grundlegenden, an der Wirklichkeit orientierten, Meinung unverzichtbar ist.
    Für die zwei Minuten kann man ja mit einem Euro „Belohnung“ locken, falls z.B. mind. 50% der Fragen korrekt beantwortet werden können.
    Das Ergebnis wird NIEDERSCHMETTERND sein.
    Man kann bei ausreichender Stichprobengröße beweisen, daß die Mehrheit der Wähler sehr weitgehend ahnungslos und inkompetent sind – wohl aber natürlich wählen dürfen.

    2.
    Die IQ-Verteilung ist bekannt; auch wenn IQ-Tests nur einen (sehr wichtigen) Teil geistiger Leistungsfähigkeit messen, und nur ein statistisches Verteilungsmaß sind, bleibt festzuhalten, daß ein IQ von 75 Schwachsinn bedeutet; dies ist nur 25 Punkte unter IQ 100;
    für einen Menschen mit IQ 125 ist ein IQ-100er Mitmensch in etwa ebenso schwachsinnig wie der IQ75er für den IQ100er; da hier keine irgendwie lineare Verteilung vorliegt, d.h. Abweichungen vor allem nach oben im IQ überproportional mehr „wert“ sind, ist die reale Situation sogar noch krasser:
    Für einen kleinen Teil der Menschen sind alle anderen Menschen wie Kinder – oder sogar noch minderbemittelter – und entsprechend leicht manipulierbar.

    Aus Punkt 1 folgt, daß sich in „echten“ Demokratien leicht eine Mehrheit und damit Entscheidungsmacht der Verblödeten und Ignoranten ergeben kann. Diese besitzen in ihrer Mehrheit die politische Allmacht – mit absehbaren suboptimalen bis katastrophalen
    Ergebnissen. Die kognitiv ca. obersten 1% der Menschen halten es für inakzeptabel, sich gewissermaßen von Kindern und Schwachsinnigen regieren zu lassen.

    Hier kommt Punkt 2 ins Spiel: Da die obersten 1% Denken und Fühlen fast aller, jedoch recht zuverlässig der Mehrheit, kontrollieren und steuern können, ist es möglich, eine „gelenkte Demokratie“ zu führen – im Kern eine Diktatur der oberen 1%, die äußerlich formell wie eine „echte“ Demokratie wirkt.

    Eine solche „gelenkte Demokratie“ ist es auch, die überall als reale Demokratie installiert ist. Und das ist, s.o. , auch sehr gut so.

    Letztlich sind die untersten 99% der Menschen nur Marionetten – die meisten davon wissen
    es nichteinmal, einige wenige ahnen es vermutlich.
    Die Steuerungsmechanismen in diesen „gelenkten“ Demokratien überschneiden sich inhaltlich und praktisch mit denen effektiver Werbung.

    • rote_pille says:

      Auf die Dauer kommt es auf dasselbe heraus. Offensichtlich sind sie nicht in der Lage, die Zugeständnisse an die Dummen zu vermeiden, also können sie die Zerstörungskraft von schlechten Ideen nur ein bisschen (von sich selbst) umlenken, aber nicht aufhalten. Das liegt daran, dass die schlechteste aller Ideen, wegen der sie überhaupt vor den Dummen Angst haben müssen ist, dass IRGENDJEMAND die Macht über einen anderen haben sollte und das Recht hätte dessen Eigentum umzuverteilen – diese Idee können sie aber nicht angreifen, weil sie selbst die Machthaber sind und davon massiv profitieren. Und selbst wenn sie bereit wären Opfer zu bringen, wären diese sinnlos, da der nächste Idiot kommen, sich die Macht greifen und dann ihre Geschäfte massiv stören könnte.

  5. @ineitzke says:

    Betrifft Zahlungsdienstleister

    Danke, dass Sie Alternativen suchend im Gegensatz zu vielen philosophisch-esoterisch Weltschmerz-Schwätzern den entscheidenden Schritt vom Reden (Theorie) zum angeblich vulgären, primitiven, banalen, trivialen Tun (Praxis) leben. Der Teufel steckt bekanntlich als Eichhörnchen auch in den Details und das klügste Geschwätz ist für die Katz, wenn ihm kein authentisches Tun mit Abstimmung per Füßen und Händen folgt.

    Die meisten gutmenschelnden Empörungsaktionisten haben die PayPal-Mittäterschaft von 2011 gegen WikiLeaks längst verdrängt. Nur wer in den kleinen Dingen auf Glaubwürdigkeit achtet, bleibt auch im Großen vertrauenswürdig.

    Überweisung flutschte, euer Kontostand muss sich Montag geringfügig erhöhen, falls TransferWise bis dahin meine veralteten Geschäftsdaten löschen konnte.

    Für Micropayment-Sucher: Ein Vergleich von TransferWise und Payza folgt eventuell später von mir an anderer Stelle.

  6. Pingback: Zitat des Tages: “Es ist Zeit, den mündigen Bürger wiederzuentdecken” | LW-Freiheit

  7. rolandtluk says:

    Zustimmung. Toll geschrieben!

  8. HG.Wells says:

    Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements



  9. Aaron says:

    Für mich ist es auch einfach unbegreiflich, daß die Menschen genau SO sind wie sie beschreiben. Sie nehmen, weil gut behütet, durch TopJob etc. die Realität nicht wahr.
    Sie sind total resistent gegen jedes Argument. (reimt sich sogar)
    Eine Bekannte von mir -allerdings jetzt nicht mehr- behauptet kackfrech, die Türken haben Deutschland nach dem Krieg aufgebaut. Sie ist genauso „alt“ wie ich und müsste es besser wissen. Nee, sie erzählt nachweisbar Mist!
    Resistent gegen jedes Argument und GENAU SO sind sie alle, die rumbrüllen gegen die AfD !
    Ihren ideal beschriebenen Bürger hat man sich schon herangezüchtet! Ich bin schon neugierig auf die Wahlen im März. Im Märzen der Bauer sein Rösslein einspannt,
    schön wär’s….

  10. „Das beginnt bereits in der Schule, wo unter dem Vorwand, mündige Bürger erziehen zu wollen, die selbst denken, abhängige und gebrochene Individuen produziert werden“

    Wie es so schön heißt „Auf herausstehende Nägel muss eingeschlagen werden“. Das Grundprinzip jeder öffentlichen Schule

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