Lockdown-Fanatiker versuchen, ihrer Verantwortung zu entgehen – Die Tagesschau hilft

Karol Sikora, Professor of Medicine an der University of Buckinghamshire und ehemaliger Direktor des Krebsprogramms der Weltgesunheitsorganisation, hat in einem Beitrag für die Daily Mail darauf hingewiesen, dass die Sterblichkeit an Krebs durch die Konzentration im Gesundheitssystem auf COVID-19 erheblich steigen wird.

In einem normalen Monat, so Sikora, würden im Vereinigten Königreich rund 30.000 Patienten mit Krebs diagnostiziert. Derzeit seien es weniger als 5.000 Patienten. Die große Mehrheit der Krebspatienten wird demnach nicht als Krebspatient erkannt, weil entweder die Patienten nicht zur Vorsorgeuntersuchung gehen oder sie keinen Termin für eine solche erhalten, weil COVID-19 die Terminvergabe in Krankenhäusern beherrscht. Setzt sich diese Beobachtung für sechs Monate fort, dann rechnet Sikora mit bis zu 50.000 Menschen, die im Vereinigten Königreich an Krebs versterben werden und die in den Vorjahren nicht verstorben wären, weil ihr Krebs rechtzeitig erkannt worden wäre.

Hinzu kommen die Toten, die auf nicht durchgeführte Behandlungen und verschobene Operationen zurückzuführen sind. Die Übersterblichkeit alleine an Krebs wird in den nächsten Jahren erheblich sein.

Das sind die Opportunitätskosten von COVID-19. Einerseits werden, wie behauptet wird, durch Lockdown und andere drakonische Maßnahmen, Tote verhindert, andererseits werden durch eben diese Maßnahmen Tote produziert. Es ist also gut möglich, dass die Übersterblichkeit, die sich in Statistiken abbilden lässt, nicht auf COVID-19, sondern auf Kollateral-Schäden der COVID-19-Manie zurückzuführen ist, auf Menschen, die vermehrt an Krebs und an Herz-Kreislaufleiden sterben, weil ihre Krankheit nicht rechtzeitig erkannt wird oder sie sich nicht in ein Krankenhaus trauen oder sie – wenn sie sich in ein Krankenhaus trauen -, nicht behandelt werden, keinen Behandlungstermin erhalten.

Wer sich die Mühe macht, den Link oben anzuklicken, der wird feststellen, dass der Text aus der Daily Mail, auf den wir verweisen, vom 22. April 2020 stammt, also fast ein Jahr alt ist. Diese Warnung hat Sikora ZU BEGINN der Lockdown-Hysterie, die seither von Politik-Darstellern ohne Rücksicht auf Verluste inszeniert wird, ausgesprochen. Das, was seit gestern durch die Presse geht, weil Hans Kluge, der Direktor des Europa-Büros der WHO, den Weltkrebstag zum Anlass genommen hat, darauf hinzuweisen, dass sich Krebssterblichkeit in den nächsten Jahren als Folge von Lockdown und SARS-CoV-2-Maßnahmen zu einem erheblichen Problem entwickeln wird, ist vor diesem Hintergrund entweder der Gipfel der Heuchelei oder ein Versuch, Politiker, die so freigiebig sind, wenn es darum geht, den normalen Ablauf des Lebens um sie herum und damit eben auch den Ablauf in Krankenhäusern zu stören, aus ihrer Verantwortung zu entlassen.

Sicherlich war den Polit-Darstellern, die Lockdowns fast nach Gusto durchsetzen, bekannt, dass der Nutzen der vielleicht daraus erwächst, dass die Anzahl der Menschen die AN COVID-19 sterben, reduziert werden kann, mit den Toten verrechnet werden muss, die AUFGRUND des Lockdowns sterben, die sterben, weil sie Selbstmord begehen, weil sie nicht behandelt werden, weil sie Ärzte meiden, weil Operationen, die für sie wichtig werden, von Krankenhäusern nicht durchgeführt werden. Warum: Wegen COVID-19!

Die Hysterie der vergangenen Monate hat für konkrete Menschen, die konkret an Krebs erkrankt sind, konkrete, sehr konkrete Folgen. Dass Hans Kluge nun darauf hinweist, dass allein bei den Vorsorgeuntersuchungen eine Lücke von mehr als einer Millionen nur für Europa klafft, das ist einerseits löblich, andererseits, angesichts der Tatsache, dass Karol Sikora genau davor vor rund einem Jahr gewarnt hat, ein Jahr zu spät.

Was das Ganze indes unerträglich macht, ist der Versuch der ARD-Tagesschau, die Verantwortung dafür, dass in den nächsten Jahren ein paar Millionen Menschen in Europa an Krebs sterben werden, die, wäre ihr Krebs rechtzeitig erkannt und behandelt worden, nicht hätten sterben müssen, bei “den Menschen” abzuladen, die aus Angst “vor Corona” auf “notwendige Arztbesuche” verzichteten.

Ob diese Form von Anbiederungs-Journalismus Ergebnis von Dummheit oder Absicht ist, ist egal, denn das Ergebnis ist dasselbe: Polit-Darsteller, die die Verantwortung dafür tragen, dass Menschen als Folge des Lockdowns, den Polit-Darsteller durchgesetzt haben, sterben, sollen von dieser Verantwortung reingewaschen werden.

Damit attestiert die ARD-tagesschau den entsprechenden Polit-Darstellern, dass sie für die Position, die sie bekleiden, ungeeignet sind, denn wer auf seiner Position richtig ist und verantwortlich Entscheidungen trifft, der wird, BEVOR er eine Entscheidung trifft, die Vor- und Nachteile, die Kosten und den Nutzen, die mit seiner Entscheidung verbunden sind, abwägen. Es war vorhersehbar, dass ein Lockdown und die Hysterie, die Polit-Darsteller mit Blick auf die angebliche Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 und nun von zweien seiner rund 6000 Mutationen schüren, Folgen haben würde, auch psychologische Folgen in Form von Angst bei Betroffenen, zumal Krankenhäuser einer der Hauptorte sind, an dem man sich mit SARS-CoV-2 anstecken kann. Es war vorhersehbar, dass die exklusive Bereitstellung von Ressourcen in Krankenhäusern für die Behandlung von COVID-19 dazu führen wird, dass diese Ressourcen an anderer Stelle fehlen, dass notwendige Operationen verschoben, Behandlungen nicht durchgeführt werden.

All diese Folgen haben Polit-Darsteller in Kauf genommen, und entsprechend sind die Menschen, die nun und in den nächsten Jahren an Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen versterben werden und nicht verstorben wären, wenn sie rechtzeitig behandelt worden wären, ein Kollateralschaden, auf den Sikora schon vor einem Jahr und wir in den letzten Monaten regelmäßig hingewiesen haben. Politiker haben diese Toten billigend in Kauf genommen. Offenkundig sind sie der Meinung, dass es für die Rettung einer unbekannten Zahl von potentiellen COVID-19 Toten angemessen ist, den Tod von ein paar Hundertausend bis ein paar Millionen Menschen, die an vermeidbaren Erkrankungen sterben werden, in Kauf zu nehmen.

Was dem Versuch der ARD-tagesschau, “die Menschen”, die zu verängstigt sind, um zum Arzt zu gehen, für die Folgen des Lockdowns, den Politik-Darsteller zu verantworten haben, verantwortlich zu machen, unerträglich macht, ist ein Beitrag, der vor nicht allzu langer Zeit bei der ARD-tagesschau erschienen ist. Wir haben den Beitrag damals hier besprochen. Zur Erinnerung:

Im weiteren Verlauf des Lügenbeitrags der ARD stellt sich dann heraus, dass die Krankenhäuser von der Bundesregierung für die abgesagten Behandlungen und verschobenen Operationen so fürstlich kompensiert wurden, mit Steuergeld versteht sich, dass der Verlust, den die ARD-tagesschau ihren Lesern in der Überschrift vorlügt, tatsächlich einen Gewinn von ein paar Hundert Milliönchen ist.



Aber darum geht es uns in diesem Beitrag nicht.

Hier geht es darum, dass, wer auch immer für den heutigen anonymen Beitrag bei der ARD-tagesschau verantwortlich ist, offenkundig nicht in der Lage ist, eine einfache Übertragungsleistung zu erbringen, wie sie seit wohl der dritten Klasse Grundschule, seit das Rechnen um die Division ergänzt wurde, Standard sein sollte:

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“Verschobene Operationen, abgesagte Behandlungen”, diese Sequenz im Text der ARD zwingt jeden rational Denkenden zu dem Schluss, dass in Krankenhäusern derzeit Menschen, die erkrankt sind, nicht operiert und nicht behandelt werden. Man kann die Tatsache, dass es sich um erkrankte Menschen handeln muss, daraus schließen, dass die Behandlung in Krankenhäusern abgesagt wurde und man annehmen darf, dass in Krankenhäusern im Normalfall keine gesunden Menschen operiert werden.

Wenn Behandlungen und Operationen von kranken Menschen abgesagt werden, dann bleiben diese Menschen weiterhin krank, es sei denn, sie begegnen einem Wunderheiler und genesen, was selten sein dürfte.

Wenn diese Menschen weiterhin krank bleiben, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, und zwar in Abhängigkeit vom Leiden, das sie mit sich herumtragen, dass diese Krankheit sich verschlimmert, dass sie lebensbedrohlich wird, dass Folgeschäden entstehen, dass langfristig, vielleicht auch kurzfristig der Tod eintritt.

Jetzt muss man aus dieser Aneinanderreihung von Aussagen nur noch die Verbindung dazu herstellen, dass Hans Kluge mit einer großen Übersterblichkeit bei Krebs rechnet, mit vielen, die sterben werden, weil sie nicht rechtzeitig behandelt wurden, um zu dem Schluss zu kommen, dass die verschobenen Behandlungen und Operationen dafür hauptverantwortlich sind. Und die Behandlungen und Operationen, die wurden wegen COVID-19 und der von Polit-Darstellern getroffenen Entscheidung, Ressourcen auf COVID-19 zu bündeln, und damit notwendig anderer Behandlung zu entziehen, verschoben.

Kurz: Die Übersterblichkeit an Krebs (und mit Sicherheit Herz-Kreislaufleiden), die sich in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren einstellen wird, wenn sie nicht schon vorhanden ist, sie geht auf die Kappe der Polit-Darsteller, sie ist die Folge voon Entscheidungen, die Polit-Darsteller getroffen haben, die Folge von Lockdown und Ressourcenbündelung auf COVID-19, sie ist der Kollateralschaden, den Polit-Darsteller billigend oder absichtlich in Kauf genommen haben, um vielleicht eine entsprechende oder größere Anzahl von Menschen vor dem Tod an COVID-19 zu retten, vielleicht auch nicht.

Diese Verantwortung werden Polit-Darsteller nicht los, und wir sollten nicht zulassen, dass der Staatsfunk versucht, die Verantwortung der Täter bei den Opfern abzuladen.



Seit Ende Januar 2020 besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben.
Eine Liste aller Texte, die wir zu SARS-CoV-2 veröffentlicht haben, finden Sie hier.

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