You Never Walk Alone …. Impressionen von weltweiten Massenprotesten gegen Covid-19-Politiken

Mögen die mainstream-Medien auch versuchen, einen anderen Eindruck zu erwecken – wer auf die Straße geht, um für seine Menschen- und Bürgerrechte einzutreten, ist nicht Teil einer kleinen, skurrilen Minderheit von irgendwie Irregleiteten. Vielmehr ist er Teil einer riesigen Masse von Menschen überall auf der Erde, die dasselbe Anliegen haben, nämlich das, dass sie als selbstbestimmtes Individuum samt seines Rechtes auf körperliche Unversehrtheit respektiert werden und ihre Freiheitsrechte unangetastet bleiben und dass ihre jeweiligen Regierungen aufhören, immer weitergehende Übergriffe auf die Menschen, die sie angeblich repräsentieren, zu versuchen.

In Deutschland und Chile, Frankreich und Australien, Griechenland und Moldawien, Italien, Irland, dem Vereinigten Königreich, Belgien, den Niederlanden etc. etc. – überall stehen Menschen gegen totalitäre Anwandlungen ihrer jeweiligen Regierungen auf und nehmen in Kauf, dafür verletzt zu werden oder ins Gefängnis zu kommen oder andere negative Folgen davon zu haben. Aber sie alle folgen ihrem Wissen und Gewissen, und keine Regierung hat das Recht, das Wissen und Gewissen der Bürger im Land zu ignorieren und sich darüber hinwegzusetzen.

Henry David Thoreau, der sich im 19. Jahrhundert nicht nur gegen den Krieg der USA gegen Mexiko und das Sklavenhaltertum in den USA ausgesprochen hat, sondern selbst zivilen Ungehorsam gegen seine Regierung geübt hat, has dies eindringlich in seinem Essay „Resistance to Civil Government“ aus dem Jahr 1849, das unter dem Titel „Ziviler Ungehorsam“ in einer deutschen Übersetzung erschienen ist, argumentiert. Für diejenigen, die selbst nachlesen möchte:n Dieser Text ist im Reclam-Band 19446, der den Titel „Ziviler Ungehorsam“ trägt und Texte verschiedener Autoren zu diesem Thema beinhaltet, enthalten.

Die folgenden Impressionen aus verschiedenen Ländern in verschiedenen Teilen der Erde, die den überall vorhandenen Willen, für Freiheitsrechte einzutreten, dokumentieren, sind mit Zitaten aus diesem Essay von Thoreau versehen. Möge beides uns dabei helfen, unseren Mut zu erhalten – oder zu finden -, für unsere Rechte als Individuen und als Bürger einzustehen. um für diese Rechte immer dann und dort zu kämpfen, wann und wo sie eingeschränkt oder entzogen werden sollen!

„Nie wird es einen wirklich freien und aufgeklärten Staat geben, solange der Staat nicht endlich das Individuum als höchsten und eigenständigen Souverän anerkennt, von dem sich erst seine – des Staates – ganze Macht und Autorität ableiten, und solange er den Einzelmenschen nicht entsprechend behandelt“.

„Wir pflegen so sehr den Respekt vor dem Gesetz; pflegen wir lieber den Respekt vor dem Recht. Die einzige Pflicht, die ich übernehmen darf, ist die, stets zu tun, was mir recht erscheint … Das Gesetz hat die Menschen um keinen Deut gerechter gemacht; im Gegenteil, der Respekt vor ihm wandelt selbst die Wohlgesonnenen täglich in Handlanger des Unrechts.“

„Es gibt ungerechte Gesetze. Wie mit ihnen verfahren? … Unter einer Regierung wie der jetzigen glauben die meisten, man warte doch besser, bis man die Mehrheit von der Notwendigkeit überzeugt habe, die Gesetze zu ändern. Leistet man spontanen Widerstand, so fürchten sie, die Arnzei sei womöglich schlimmer als die Krankheit. Und wahrhaftig, ja, die Arznei wird schlimmer sein als die Krankheit. Aber dies ist die Schuld der Regierung. Sie macht sie schlimmer … Warum hält sie ihre verständige Minderheit nicht in Ehren? Warum schreit sie und wehrt sich, bevor sie noch Schaden gelitten hat? Warum ermutigt sie ihre Bürger nicht, sie wachsam auf Fehler hinzuweisen, womit diese ihr Besseres täten, als sie ihnen jemals tat? Warum muss sie immer von neuem Christus kreuzigen, Kopernikus und Luther exkommunizieren und Washington und Franklin zu Rebellen erklären?“

„Der einzige Angriff, den die Regierung nicht erwartet, ist die bewusste und aktive Negation ihrer Autorität …“

„Ich bin auf die Welt gekommen, um in ihr zu leben, sei sie gut oder schecht, nicht in erster Linie, um sie so zu verbessern, dass man gut darin lebe. Ein Mensch muss etwas tun, aber nicht alles; und da er schon nicht alles  tun kann, soll er nicht ausgerechnet etwas Unrechtes tun.“

„Gib dein Votum, aber gib es in vollem Umfang, nicht nur mit einem Stück Papier, sondern mit deinem ganzen Einfluss. Eine Minderheit bleibt machtlos, solange sie sich der Merhheit anpasst …“.

„Wenn ich mich mit den freisinnigsten meiner Nachbarn unterhalte, dann höre ich viel Bedenken … Sie meinen, sie könnten den Schutz der bestehenden Regierung nicht entbehren und fürchten, dass ihr Ungehorsam für ihr Eigentum und ihre Familie üble Folgen hat. Ich halte nichts von diesem Staat, und mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, jemals auf seinen Schutz angewiesen zu sein.“



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17Comments

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  1. 2
    Heimreisender

    Eine Regierung, die die Bürger als Eigentum und Freiwild betrachtet und behandelt, ist eine lupenreine Tyrannis. Im Shithole der rot-grünen Regierungsverbrecher, in Berlin, ist diese Tyrannis beinahe zur Vollendung gebracht. Das Zusammenschlagen von Kindern, älteren Frauen und anderen friedlichen Bürgern letztes Wochenende durch Genehmigung eines SED-Schergen, macht die Berliner zur Geisel von Wahnsinnigen. Andererseits genehmigen und beklatschen diese Regierungsverbrecher orgiastische Massenaufläufe, wo in der Öffentlichkeit gesoffen, gepisst, geschissen und gefickt wird. DAS ist satanisch!

  2. 3
    Rainer Wittmann

    Solange wir keine freiheitliche Verfassung haben, sind alle Proteste zum Scheitern verurteilt. Und solange, wie der Großteil der Bevölkerung von Transferleistungen des Staates lebt, wird sich nichts ändern.

    • 4
      P.Feldmann

      Mir scheint, Thoreau ist da weiter, Herr Wittmann!
      Bei dem, was sich die sogenannte“Polizei“gerade in D leistet, kann ich mir auch nicht mehr vorstellen, dass das friedlich gelöst werden wird. Das Regime geht auf Auschwitz Kurs.
      Und bei Merkel und Kompagnons denke ich immer öfter an Ceaucescu+Gattin oder an die letzten Stunden von Gaddafi oder Saddam Hussein!

      • 5
        Dr. habil. Heike Diefenbach

        @Rainter Wittmann
        @P.Feldmann

        … Thoreau ist diesbezüglich sehr viel weiter!

        Er argumentiert, dass es falsch ist, darauf zu warten, dass die Bedingungen geschaffen sind, unter denen Proteste „etwas nutzen“, denn

        erstens bleibt die Frage, wer was zu unternehmen gedenkt, um diese Bedingungen zu schaffen, wenn nicht jeder einzelne von uns – Thoreau sagt: man soll nicht darauf warten, dass ANDERE etwas tun und die Bedingungen schaffen, unter denen man vielleicht auch etwas tun würde – ,

        und

        zweitens sind, wenn diese Bedingungen irgendwie von jemand anderem geschaffen worden sind, also z.B. eine entsprechende Verfassung vorhanden ist und sich Leute in öffentlichen Personen auch daran halten bzw. sich ernsthaft an ihr orientieren, oder, falls nicht, sie gerichtlich durchsetzbar ist, Proteste in Form von Massendemonstrationen normalerweise gar nicht nötig.

        Es ist psychologisch sehr gut zu verstehen, dass man auf andere Leute wartet, die etwas tun, oder auf die optimalen Bedingungen, unter denen das eigene Engagement zum Erfolg führen würde, aber

        warum sollten andere nicht genauso denken wie man selbst, und wenn alle so denken, dann tut KEINER irgendetwas, und die optimalen Bedingungen stellen sich nun ‚mal nicht von selbst ein….

        • 6
          Patrick Feldmann

          Danke! Ich habe mir das Büchlein gerade als ebook geholt (obwohl ich das bei Büchern, die ich für wert halte, eigentlich verabscheue, da denken genausowenig wie lesen digital gelingt, aber das ist aus dem Ausland einfacher))

          PS.: Die Sache mit dem unvermeintlichen Aufstand ist wohl so, daß es immer ein Abwägen des Was-verliere-ich zu dem Was-gewinne-ich ist. Da die sogen.““Regierungen“ der westlichen Welt zunehmend dem BSE verfallen, so denn überhaupt was durch Prionen zu befallen vorhanden war, und in ihrer Dummheit die Verlust Grenze immer niedriger und die Gewinn Grenze immer höher steigen lassen, so dürfte der Punkt des Aufstehens in Anstand, also der Aufstand, nicht mehr so besonders fern sein.

          Und auch Menschen wie ich, die die Evolution lieben und die Revolution für eine verlogene Scheißgeschichte halten, werden aufstehen (so sie überhaupt je gesessen haben).
          Daß die sogen. „Intellektuellen“ in den totalitären Systemen des 20.Jhdt. geradezu regelhaft und zuverlässig versagt haben, ist eine Feststellung. Daß aber Leute, unabhängig von Bildung und Stellung, gerade in diesen Situationen sowohl einen gut geeichten Kompass wie auch eine hohe Integrität zeigten und zeigen (mir fällt da schlicht die Private Hilfe in den Überschwemmungsgebieten ein! Die hochbezahlten Affen dagegen sehen als höchstes Ziel „hauptsache kein rechts!“!), das scheint mir die hoffnungsverheißende und wesentliche Aussage!

      • 7
        Corvusalbusberlin

        Thoreau sollte in jeder Schule zur Pflichtlektüre werden. Egal ob :“Über die Pflicht zum Unfehorsam gegen den Staat“ oder „Denken mit Thoreau“

  3. 9
    Josch

    Letzten Sonntag in Berlin

    Kaum am Großen Stern angekommen wurden wir von Robocops umstellt und stundenlang festgehalten. Und wir hatten noch Glück, andere landeten im Krankenhaus oder auf dem Friedhof. Wie Mao schon sagte: „Macht kommt aus den Gewehrläufen.“

    Eine wirkliche, echte Demokratie gab es vermutlich noch nie auf diesem Planeten. Welcher Landwirt wird seinem Vieh, von dem er lebt, schon ein Mitspracherecht zugestehen? Aber wenigsten so etwas ähliches wie eine artgerechte Haltung können wir doch erwarten.

    • 10
      Patrick Feldmann

      Zu Ihrer Demonstration: meine Achtung!
      Zum Mao Zitat: Ich weiß über den Kerl wenig, kenne aber etliche, die ihm folgten: die hielten sich alle für ziemlich intelligent, ein Spiegel hätte denen das Gegenteil bewiesen! Aber nicht „Macht“ kommt aus Gewehrläufen, sondern „Gewalt“ und Gewalt bedarf seit Menschengedenken der Rechtfertigung, um zu Recht und Macht zu werden.

      Ich denke, daß die Zeit vorbei ist, wo man einer Junta, die im Namen des Staates die Macht zur Gewalt degradiert hat, ihr diese noch lassen darf! Defätistisch betrachtet: die Führungen dieser „Polizei“_Prügeltruppen haben Clan-Strukturen wachsen lassen (auch die mit „vielen Gewehrläufen“) – und sehen wir mal, wie das ausgeht, wenn die Prügler/Polizei mal den Falschen auf die Füße tritt natürlich nur versehentlich!

      Denn DAS ist der große Unterschied zu dauernden totalitären Zuständen: Dort gibt es nur einen, der die Mittel zur Gewalt hat!
      Aber die Deppe haben sich eine neue Form der Gewalt-Teilung herangezogen und das wird irgendwann wirksam werden.

      Bisher standen Demokraten auf der Seite der Staatskonstrukte. Was, wenn sie jetzt auf keiner der Seiten stehen?

      • 11
        ERINNERUNG

        Prügler wollen den leichten Sieg, das zeigen die Filmbeiträge der Demos, wenn 5 Prügler auf eine Frau oder einen Rentner losgehen um ein Exempel zu statuieren. Früher schnappten sie sich auch immer die Mopedfahrer, weil sie die mit einer 1200er Kawa nicht kriegten. Das sind heute die „Clans“.

        • 12
          Patrick Feldmann

          Das moralische Niveau der Polizeienden scheint direkt nach dem orthographischen in die Spülung gegangen zu sein! Wer arbeitet noch bei sowas? Das fällt doch auf alle!

          • 13
            ERINNERUNG

            In den 70ern gab es noch eine „staatsbürgerliche Gesinnungsprüfung“, einen Eid auf GG und Verfassung, notfalls einzuhalten unter Einsatz des eigenen Lebens. Man erfuhr, sich der eigenen Haut zu wehren, wenn GG und Verfassung zerfressen würden.
            Aber „Hochverrat“ ist schließlich doch immer eine Frage des Datums gewesen . . . VG!

            • 14
              Dr. habil. Heike Diefenbach

              … ja, und da gab es auch ‚mal so etwas wie einen Radikalenerlass, was immerhin ein Versuch gewesen ist, für die Demokratie in Westdeutschland zu streiten – im Sinn von „streitbarer Demokratie“.

              Hätten wir heute einen Radikalenerlass, müsste ihm die komplette politische Klasse der etablierten Parteien samt ihrer Günstlinge in Medien und Wirtschaft und Stiftungen und An-Institütchen zum Opfer fallen …

              • 15
                Patrick Feldmann

                Wohl wahr…, aber deshalb gibt es den ja heute auch nicht mehr, sondern es gilt Maskenpflicht und Angstitrieren – und Maul halten zu Korruption und Lügen, sonst kommt die mutige Polizeiende!

  4. 16
    Don Kanaille

    Wohltuende Bilder. Zugleich finde ich es zutiefst bedenklich, wenn einem so deutlich gemacht wird, dass Demokratie sogar länderübergreifend nur eine leere Phrase ist.

    Ein politischer Umbruch ist längst überfällig. Aber wie heißt es so traurig: ein Volk hat die Regierung die es verdient. Dem kann man sich nicht einfach so entziehen, erst recht nicht seit der EU.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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