BionTech-Impfversuch an 12-15jährigen: “weitere Nebenwirkungen werden nach der Impfung bekannt”

Wir haben schon vor Wochen vorhergesagt, dass das nächste Kapitel der kollektiven Manie, die westliche Gesellschaften derzeit durchleben, die Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen COVID-19 umfassen wird. Der großflächige Versuch, natürliche Immunreaktionen auf SARS-CoV-2 möglichst zu verhindern, geht in die nächste Runde. Nach Kanada hat nun auch die US-amerikanische Federal Drug Administration (FDA) dem Impfstoff von Pfizer/Biontech, BNT162b2, auch als Comirnaty bekannt, eine Notzulassung erteilt. Worin die Not besteht, angesichts eines für 12 bis 15jährige kaum vorhandenen Risikos, an COVID-19 zu erkranken, ist ein Geheimnis der FDA, und es wird auch das Geheimnis der Europäischem Medical Agency bleiben, bei der man keinen Zweifel haben muss, dass sie den Impfstoff von Pfizer/Biontech, der derzeit gepusht wird, wie kein anderer, für 12 bis 15jährige zulassen wird.

Die US-amerikanische FDA begründet die Notzulassung des auch weiterhin auf mittel- und langfristige Folgen ungetesteten Impfstoffes von Pfizer/Biontech wie folgt:

“The FDA’s expansion of the emergency use authorization for the Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine to include adolescents 12 through 15 years of age is a significant step in the fight against the COVID-19 pandemic,” said Acting FDA Commissioner Janet Woodcock, M.D. “Today’s action allows for a younger population to be protected from COVID-19, bringing us closer to returning to a sense of normalcy and to ending the pandemic. Parents and guardians can rest assured that the agency undertook a rigorous and thorough review of all available data, as we have with all of our COVID-19 vaccine emergency use authorizations.”

Dass man vor etwas geschützt werden muss, das setzt natürlich voraus, dass man durch dieses Etwas auch gefährdet wird. Nun sind 12 bis 15jährige Teil der Altersgruppe, die das US-amerikanische Center for Disease Control (CDC) als Referenzkategorie benutzt, weil sie das mit Abstand geringste Risiko hat, an COVID-19 zu erkranken oder gar zu sterben:

Quelle: CDC

In Deutschland sieht es nicht anders aus. Für die Altergruppe der 10-19jährigen sind seit Beginn der Pandemie 6 Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 gezählt worden. Die US-amerikanische FDA und wohl bald auch die europäische EMA und die deutsche STIKO wollen somit eine Altersgruppe vor SARS-CoV-2 schützen, für die von SARS-CoV-2 keinerlei Gefahr ausgeht, im Gegenteil ist die Gefahr, die von einer Impfung ausgeht, die Gefahr, Nebenwirkungen zu erleiden, um ein Vielfaches höher als überhaupt an COVID-19 zu erkranken.

Die Haltung, die diejenigen, die zusehens den Anschein einer Impf-Mafia erwecken, die die Steuerkuh, die derzeit so viel Milch gibt, so lange und so umfrangreich melken wollen, wie nur möglich, am besten beschreibt, findet sich auf Seite 7 des “Fact Sheet for Healtcare Providers Administering Vaccine – Emergency Use Authorization (EUA) of the PFIZER/BIONTECH COVID-19 Vaccine to Prevent Coronavirus Disease 2019“. Dort heißt es:

“Additional adverse reactions, some of which may be serious, may become apparent with more widespread use of the Pfizer/Biontech COVID-19 Vaccine”. [Weitere unerwünschte Nebenwirkungen, einige davon können in schwerer Erkrankung bestehen, können als Ergebnis der Massenimpfung mit dem COVID-19-Impfstoff von Pfizer/Biontech auftreten.]

Na, ist das Zynismus?
Eigentlich sind klinische Trials dazu da, die Menge der möglichen Nebenwirkungen, die von einem Medikament ausgehen oder von einem Impfstoff, zu bestimmen, damit diejenigen, die sich impfen lassen oder das Medikament anwenden, wissen worauf sie sich einlassen. Im Dokument, aus dem wir zitieren, wird ganz offen geschrieben, dass die derzeitigen Massenimpfungen ein großer Feldversuch sind, in dessen Rahmen es weitere Nebenwirkungen, schwere Nebenwirkungen geben kann, dass, mit anderen Worten, weder diejenigen, die den Impfstoff herstellen noch diejenigen, die ihm eine Notfallzulassung erteilen, ausschließen können, dass es erhebliche Nebenwirkungen, z.B. Langzeitfolgen geben wird, von denen derzeit noch nichts bekannt ist. Das ist nichts anderes als festzustellen, dass Menschen mit einem experimentellen Impfstoff gespritzt werden, dessen Folgen für Hersteller und Zulassungsbehörde in gleichem Maße unbekannt und wenn sie eintreten, überraschend sind.

Für Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren, die neue Zielgruppe, die in umsatzsteigernder (und sonstiger?) Absicht adressiert wird, ist nicht nur relevant, dass sie kaum ein Risiko haben, an COVID-19 zu erkranken und die Wahrscheinlichkeit, dass sie dann, wenn sie sich mit SARS-CoV-2 infizieren, gar nichts davon bemerken, sehr hoch ist, es ist noch die Information von Bedeutung, dass sie im Falle einer Impfung mit höherer Wahrscheinlichkeit als die Angehörigen anderer Altersgruppen mit Nebenwirkungen rechnen müssen, wobei die höhere Wahrscheinlichkeit sich zumeist auf moderate bis schwere Nebenwirkungen bezieht.

Wir haben die entsprechenden Risiken für die Kategorien von Nebenwirkungen, die im Bericht von Pfizer/Biontech angegeben sind, ein Witz, wenn man die 155 Seiten mit Nebenwirkungen kennt, die nach Impfung beobachtet werden, zusammengestellt. Wenn sich ein + findet, ist das Risiko für Jugendliche von 12-15 Jahren, die entsprechende Nebenwirkung zu erleiden, höher als für andere Altersgruppen, findet sich ein ++, dann ist das Risiko einer mittleren Schwere der entsprechenden Nebenwirkung höher. Findet sich ein +++, dann ist das Risiko einer schweren Nebenwirkung höher als in anderen Altersgruppen. Die konkreten Zahlen finden sich auf den Seiten 20 bis 26. Man muss sie sich ein wenig zusammensuchen.

  • Hautrötung: +
  • Schwellung: 0
  • Schmerzen an Impfstelle: 0
  • Fiber: +
  • Müdigkeit / Mattheit: ++
  • Kopfschmerzen: ++
  • Schüttelfrost: ++
  • Erbrechen: +
  • Durchfall: 0
  • Muskelschmerzen: ++

Die Nebenwirkungen, die sich bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren nach einer Impfung mit BNT162b2/Comirnaty einstellen, sind zumeist heftiger und sie sind häufiger. Die im folgenden präsentierten Prozentwerte basieren auf 1.127 Jugendlichen im Alter von 12. bis 15 Jahren, die am Phase-II-Test von Pfizer/Biontech teilgenommen haben. Sie geben den Anteil der Jugendlichen unter den 1.127 Jugendlichen an, die entsprechende Nebenwirkungen hatten, und zwar nach der ersten / und der zweiten Dosis:

  • Hautrötung: 5,8% / 5%
  • Schwellung: 6,9% / 4,9%
  • Schmerzen an der Impfstelle: 86,2% / 78,9%
  • Fieber: 10,1% /19,6%
  • Müdigkeit / Mattheit: 60,1% / 66,2%
  • Kopfschmerzen: 55,3% / 64,5%
  • Schüttelfrost: 27,6% / 41,5%
  • Erbrechen: 2,8% / 2,6%
  • Durchfall: 8,0% / 5,9%
  • Muskelschmerzen 24,1% / 32,4%

Die Symptome, die hier zusammengestellt sind, sind übrigens die Symptome, die im Zusammenhang mit Long-COVID so schlimm gefunden werden.

Schwere Nebenwirkungen nach einer Impfung werden für 5 Teilnehmer an dem Phase-II-Trial im Alter von 12 bis 15 Jahren berichtet. Worum es sich dabei handelt, wird nicht berichtet. Der Berichtszreitraum umfasst 51 Tage nach Erstimpfung. Dieses ganze Ungemach nimmt man als Impfling auf sich, um vor einer Erkrankung an COVID-19 geschützt zu werden, was – wie gesagt – für 12 bis 15jährige Unfug ist, da sie kaum ein Risiko, überhaupt an COVID-19 zu erkranken, haben, was, dessen ungeachtet aber voraussetzt, dass der Impfstoff auch effektiv in der Bekämpfung von SARS-CoV-2 und der Verhinderung einer Erkrankung an COVID-19 ist. Ist er effektiv? Niemand weiß es, denn die Analyse, die im der FDA vorliegenden Dokument enthalten ist, um die Effektivität einer Impfung von 12 bis 15jährigen zu belegen, sie gehört zum Ärmlichsten das wir je gesehen haben. Sehen Sie selbst:

Quelle

Die 16 bzw. 18 Fälle, die hier als Endpunkte die Effektivität des Impfstoffes belegen sollen, kann man nicht anders als als schlechten Witz bezeichnen. Was ist ein Endpunkt? Ein Endpunkt ist ein vorherbestimmtes Ereignis, bei dessen Erreichen eine Testperson aus dem Sample genommen und – wie hier – in die Gruppe der an COVID-19 Erkrankten eingeordnet wird. Diese Bestimmung macht deutlich, dass alles mit der Definition von “COVID-19-Erkrankung” steht und fällt. Die entsprechende Definition im Falle von Pfizer/Biontech ist eine Unglaublichkeit:

Als Endpunkt wird jeder gezählt, bei dem ein positiver PCR-Test zusammenkommt mit

  • Fieber oder
  • Husten, der neu ist oder intensiver geworden ist oder
  • Kurzatmigkeit, die neu ist oder intensiver geworden ist oder
  • Schüttelfrost oder
  • Muskelschmerzen, die neu sind oder intensiver geworden sind oder
  • Verlust von Geruchs- oder Geschmackssinn oder
  • Halsschmerzen oder
  • Durchfall oder
  • Erbrechen

Ein Symptom reicht, um einen Endpunkt zu bestimmen, der dann als “COVID-19 Erkrankung” gezählt wird. Damit soll belegt werden, dass BNT162b2 effektiv davor schützt, an COVID-19 zu erkranken. 18 Jugendliche, die etwas mehr gehustet haben oder Schüttelfrost hatten oder Halsschmerzen und einen positiven PCR-Test liefern diesen Beleg. Es ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Daraus ableiten zu wollen, dass BNT162b2 eine 100% Effektivität in der Verhinderung einer Erkrankung an COVID-19 hat, wie es hier der Fall ist, grenzt an Betrug (von welcher Seite auch immer). Und natürlich sind daraus keinerlei Aussagen darüber möglich, wie sich eine Impfung auf die Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisierung wegen oder eines Versterbens an COVID-19 auswirkt. Aber das macht nichts, die entsprechende Wahrscheinlichkeit bewegt sich eh im entfernten Bereich hinter dem Komma, so dass man die vor der Impfung nicht vorhandene Gefahr als durch die Impfung gebannt behaupten kann, ohne Gefahr zu laufen, durch fehlende Daten und deshalb unerwartete Ergebnisse überrascht zu werden.

Das Ganze ist ein monumentaler Hoax, von dem man bestenfalls annehmen kann, dass er der Umverteilung von Geld aus den Taschen der Steuerzahler in die Taschen von Anteilseignern dient. Wenn man keine sinsitreren Motive annehmen will.

Fassen wir zusammen:

  • Es sollen Jugendliche geimpft werden, die so gut wie kein Risiko haben, an COVID-19 zu erkranken, geschweige denn zu sterben;
  • Die Wahrscheinlichkeit für diese Jugendlichen, Nebenwirkungen als Folge der Impfung zu erleben, ist um ein Vielfaches höher als ihre Wahrscheinlichkeit, eine Infektion mit SARS-CoV-2 überhaupt zu bemerken;
  • Viele der Jugendlichen, die geimpft werden sollen, haben eine asymptomatisch verlaufende Infektion mit SARS-CoV-2 hinter sich. Sie haben demnach Antikörper gegen SARS-CoV-2 gebildet, die sie vor Erkrankung schützen. Eine Impfung ist vollkommen unnötig.
  • Die Effektivität der Impfung von 12 bis 15jährigen ist in keiner Weise belegt. Sie zu belegen ist, ob fehlender Inzidenz von COVID-19 bei 12 bis 15jährigen insofern ein Problem als es kaum 12 bis 15jährige gibt, die an COVID-19 erkranken. In jedem Fall gab es keine im Trial, auf dessen Grundlage dessen ungeachtet eine Effektivität von 100% berechnet wurde, wobei die Effektivität auf genau 18 12 bis 15jährigen basiert, die neben einem positiven PCR-Test noch Halsschmerzen entwickelt haben, vielleicht auch Fieber oder Durchfall, und dass beides eine Folge von SARS-CoV-2 sein muss, ist natürlich sicher, denn welchen anderen Grund könnte es haben, wenn 12 bis 15jährige Durchfall haben oder Kopfschmerzen? Und ist nicht der makellose PCR-Test ein Beweis, dass ganz Furchtbares im Organismus der Jugendlichen unterwegs ist?

Wenn man einen derartigen Junk von Studie sieht, mit dem begründet werden soll, warum eine Bevölkerungsgruppe, deren Mitglieder so gut wie nicht an COVID-19 erkranken, vor eben dieser Nicht-Erkrankung geschützt werden sollen, dann fragt man sich, was wirklich hinter dem fast schon verzweifelten Versuch, einen Impfstoff, der vor keiner Gefahr schützt, auf Teufel komm’ raus zu produzieren und in Muskelgewebe zu spritzen, steckt. 



Seit Ende Januar 2020 besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben.
Eine Liste aller Texte, die wir zu SARS-CoV-2 veröffentlicht haben, finden Sie hier.

Gutes, so hieß es früher, muss nicht teuer sein. Aber auch ein privates Blog muss von irgend etwas leben.

Deshalb unsere Bitte: Tragen Sie mit einer Spende dazu bei, dass wir als Freies Medium weiterbestehen.

Vielen Dank!


  • Deutsche Bank 
  • Michael Klein
  • BIC: DEUTDEDBCHE
  • IBAN: DE18 8707 0024 0123 5191 00
  • Tescobank plc.
  • ScienceFiles / Michael Klein
  • BIC: TPFGGB2EXXX
  • IBAN: GB40 TPFG 4064 2010 5882 46


Bleiben Sie mit uns in Kontakt.
Wenn Sie ScienceFiles abonnieren, erhalten Sie bei jeder Veröffentlichung eine Benachrichtigung in die Mailbox.

ScienceFiles-Abo



 

Print Friendly, PDF & Email
17 Comments

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Translate »

ScienceFiles-Betrieb

Was uns am Herzen liegt ...

 

Ein Tag ScienceFiles-Betrieb kostet zwischen 250 Euro und 350 Euro.


 

Wenn jeder, der ScienceFiles liest, uns ab und zu mit einer Spende von 5, 10, 20, 50 Euro oder vielleicht auch mehr unterstützt, vielleicht auch regelmäßig, dann ist der Fortbestand von ScienceFiles damit auf Dauer gesichert.


Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützen!


ScienceFiles-Spendenkonto

Vielen Dank!

Holler Box