Übersterblichkeit Ergebnis von Lockdown-Kollateral-Schäden nicht von COVID-19 – Daten aus England und Wales

Wenn es darum geht, die Notwendigkeit von all dem zu legitimieren, das Polit-Darsteller auffahren, um ihren derzeit liebsten Feind, das Corona-Virus, zu bekämpfen, dann spielt die Übersterblichkeit eine herausragende Rolle. Wie wir schon mehrfach dargelegt haben, ist Übersterblichkeit eine statistische Größe, die nichts über die Ursache der Sterblichkeit aussagt. Woran jemand gestorben ist, diese Frage kann man bestenfalls dann ansatzweise beantworten, wenn die Todesursachenstatistik veröffentlicht wird, eine Statistik, die in Deutschland mit notorischer Verspätung veröffentlicht wird. An diese Verspätung ändert auch die Tatsache nichts, dass mit den Daten der Todesursachenstatistik die Frage, ob der Lockdown mehr Nutzen oder mehr Schaden erbracht hat, beantwortet werden könnte. Aber vielleicht wird genau aus diesem Grund die Publikation von Daten, die leicht zu erheben und noch leichter zu verarbeiten sind, hinausgezögert.

Die ganze Geschichte von der Übersterblichkeit, sie lebt davon, dass ein Zusammenhang zwischen der Zahl derer, die an COVID-19, besser: mit SARS-CoV-2 verstorben sind und denen, die insgesamt verstorben sind, hergestellt werden kann. Das Statistische Bundesamt tut dies gemeinhin in sehr suggestiver Form, wie wir hier beschrieben haben. Ob diejenigen, die 2020 mehr als im Durchschnitt vorheriger Jahr mehr Verstorbenen tatsächlich auf COVID-19 zurückzuführen sind, ist jedoch – trotz aller Suggestion – eine ganz andere Frage, eine, an deren offizieller Antwort man aufgrund offizieller Daten aus England und Wales erhebliche Zweifel haben muss.



Betrachten Sie sich z.B. diese Abbildung:

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Sie zeigt für England und Wales und für den Zeitraum von März 2020 bis Anfang März 2021 den Ort, an dem diejenigen verstorben sind, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind. Die überwiegende Anzahl der mit COVID-19 Verstorbenen sind im Krankenhaus oder im Pflegeheim verstorben: Die exakten Anteile für die letzte Woche im Februar: 74,8% der im Zusammenhang mit COVID-19 Verstorbenen sind im Krankenhaus, 17,0% im Pflegeheim, die verbleibenden 8,2% zuhause oder an einem anderen Ort verstorben. Für uns hier relevant: COVID-19 Tode ereignen sich sehr selten im eigenen Heim, also zuhause. Vor diesem Hintergrund ist die folgende Abbildung von einiger Sprengkraft:

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Die Abbildung zeigt Übersterblichkeiten in England und Wales, die nach dem Todesort heruntergebrochen sind. Krankenhäuser zeigen zwei Phasen von Übersterblichkeit (wenn die Balken über 0 sind), dasselbe gilt für Pflegeheime, die derzeit keinerlei Übersterblichkeit mehr berichten. Beide, Krankenhäuser und Pflegeheime haben zwei Konjunkturen von Übersterblichkeit, die mit den entsprechenden SARS-CoV-2-Wellen korrespondieren. Indes ist die Übersterblichkeit in privaten Wohnungen / Häusern, also zuhause, über den gesamten hier abgebildeten Zeitraum vom 7. März 2020 bis zum 26. Februar 2021 erheblich:

“In Week 8, the numbers of deaths in private homes and hospitals were above the five-year average (…). The largest proportion of excess deaths was registered in private homes (1.147 excess deaths, 44,2% of the five-year average) followed by hospitals (275 excess deaths, 5,0% of the five-year average). In Week 8, the numbers of deaths in care homes and other settings was below the five-year average.”

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Das scheint ein Beleg dafür zu sein, was wir auf ScienceFiles schon wiederholt angesprochen haben, die Kollateralschäden des Lockdowns, die Polit-Darstellern so vollständig egal sind, und die sich daraus ergeben, dass notwendige Operationen und Behandlungen in Krankenhäusern nicht durchgeführt werden, notwendige Vorsorgeuntersuchungen nicht erfolgen und Personen, die ernsthaft erkrankt sind, Angst davor haben, ein Krankenhaus aufzusuchen (eine weise Entscheidung, wie eine Studie von Public Health Scotland, zu der wir noch kommen werden, zeigt. Das Hauptergebnis der Studie: rund 67% derjenigen, die schwer an COVID-19 erkrankt sind oder daran gestorben sind, haben sich erst im Krankenhaus angesteckt!). Diese Kollateralschäden finden ihren dramatischsten Ausdruck darin, dass Menschen zuhause sterben, in vielen Fällen vermutlich einen vermeidbaren Tod, der auf den Lockdown und die COVID-19 Hysterie zurückzuführen ist. 79,6% der Übersterblichkeit zuhause hat den Tod eines Menschen, der älter als 70 Jahre alt ist, zum Gegenstand also von Menschen, die sich in einem Alter befinden, in dem gesundheitliche Probleme auftauchen können, die eine relativ kurzfristige Behandlung notwendig machen. Ein weiteres Indiz dafür, dass durch Lockdowns erhebliche Kollateralschäden ausgelöst werden, die sich in der Summe wohl auf einen Schaden addieren, der den Nutzen aus Lockdowns übersteigt.


Die Liste der durch Lockdowns verursachten gesellschaftlichen Schäden:


Fassen wir zusammen:

  • Tote, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, sterben im Krankenhaus bzw. im Pflegeheim, in seltenen Fällen zuhause.
  • Die höchste Übersterblichkeit finden sich bei über 70jährigen, die zuhause verstorben sind.

Der Schluss, dass 2020/2021 viele Menschen zuhause sterben, weil sie es vermeiden – als Folge von Lockdown und COVID-19-Hysterie – selbst in dringenden Fällen ein Krankenhaus aufzusuchen, liegt somit nahe.



Seit Ende Januar 2020 besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben.
Eine Liste aller Texte, die wir zu SARS-CoV-2 veröffentlicht haben, finden Sie hier.

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