Trump bereitet Abschied vor? Ein neuer Tag, eine neue ARD-Lüge

Sind die Leute bei der ARD-Tagesschau so dumm, dass sie ihren eigenen Phantasien auf den Leim gehen oder sind die Leute bei der ARD-Tagesschau der Ansicht, ihre Leser sind so dumm, dass man das Gegenteil dessen behaupten kann, was sich tatsächlich ereignet hat?

Heute schreibt Torsten Teichmann

“Am Rande einer Videokonferenz mit US-Truppen stellte sich Präsident Donald Trump den Fragen von Reportern. Eine Journalistin wollte wissen, ob der Präsident im Weißen Haus bleibe, wenn das Wahlleutegremium, das Electoral College, Joe Biden zum neuen US-Präsidenten gewählt habe. Natürlich werde er das Weiße Haus verlassen, so Trump. Und das wisse die fragende Journalistin auch, schob er hinterher. Der Präsident reagierte leicht ungehalten. Und womöglich hat er an der Stelle recht.”

Diese Behauptung ist begleitet von einem Video, in dem die Zuschauer zwar nicht verstehen, was Donald Trump im Original sagt, in dem ihnen aber erklärt wird, dass Donald Trump in Aussicht gestellt habe, das Weiße Haus zu verlassen. “Falls das Wahlkollegium für den Demokraten Biden stimmen sollte, werde er das Weiße Haus verlassen”, sagt der Sprecher. Das Wahlkollegium tritt am 14. Dezember zusammen. Das ist noch wichtig.



Wir müssen zugeben, dass Donald Trump das gesagt haben soll, hat uns verwundert.
Sicher wird Donald Trump das Weiße Haus verlassen, wenn er im Electoral College unterliegt, aber ob er im Electoral College verliert, das ist eine ganz andere Frage.

Blicken Sie noch durch?

Eine kurze Zusammenfassung:

  • Arizona: Hier herrscht derzeit Chaos.
  • Georgia: Hier findet die zweite Nachzählung statt und es gibt eine Klage von Sidney Powell, die darauf abzielt, den Staat für Donald Trump zu erklären. Zu dieser Klage bringen wir in den nächsten Tagen einen ausführlichen Bericht.
  • Michigan: Hier findet eine Nachzählung statt, und es gibt mehrere Klage gegen das Wahlergebnis, darunter eine Klage von Sidney Powell, die darauf abzielt, den Staat für Donald Trump zu erklären. Auch zu dieser Klage werden wir in den nächsten Tagen einen ausführlichen Bericht bringen.
  • Nevada: So richtig weiß niemand, was hier vorgeht, Eine Klage der Trump Campaign steht bevor. Es gibt offensichtlich eine große Zahl von Stimmen, die nicht verifiziert wurden. Wir berichten, wenn sich hier etwas ergibt.
  • Pennsylvania: Hier gab es ein Hearing vor den State Legislators, darüber haben wir berichtet. Eine Klage der Trump Campaign ist anhängig. Ein Richter hat die Zertifizierung der Wahlergebnisse derzeit gestoppt.
  • Wisconsin: Auch hier wird nachgezählt und es sind mehrere Klagen gegen die Wahlen anhängig.

Was aus den sechs Staaten wird, für wen die Wahlmänner der Staaten stimmen werden, das ist bislang immer noch unklar, denn, man darf nicht vergessen, dass die Wahlmänner von der State Legislature bestimmt werden und in den meisten der genannten Staaten haben die Republikaner eine Mehrheit in der State Legislature.

Schaun wir mal.

Geschaut haben wir vor diesem Hintergrund, was Donald Trump in der Pressekonferenz tatsächlich gesagt hat.



Die Wahrheit ist – wie so oft – anders als das, was bei der ARD berichtet wird.
Zunächst wird Donald Trump nicht einmal danach gefragt, ob er “will concede”, also seine Niederlage einräumen würde, wenn das Electoral College am 14. Dezember für Joe Biden als nächsten Präsidenten stimmen sollte, sondern dreimal.

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Beim ersten Mal sagt Donald Trump, dass ihm dies sehr schwer fallen würde (would be a hard thing to do) und fährt damit fort, die vielen kleinen und großen Wahlbetrüge aufzuzählen, die in Pennsylvania, Michigan, Wisconsin usw. begangen wurden.

“It’s gonna be a very hard thing to concede, because we know there was massive fraud.”

Von hier aus beginnt Donald Trump darüber zu sprechen, dass es darauf ankomme, die juristische Maschine zum Laufen zu bringen, denn das Wahlergebnis stelle einen massiven Betrug dar: We are like a Third World Country, sagt er.

Nachdem Donald Trump über eine Reihe der Varianten von Wahlbetrug gesprochen hat, wird er ein zweites Mal danach gefragt, ob er seine Niederlage einräumen wird, wenn das Electoral College für Joe Biden stimme.

Beim zweiten Mal sagt Donald Trump:

“If they do they’d made a mistake, because this election was a fraud. This election was a fraud.

Und von hier aus stellt Donald Trump dar, dass die Stimmen, die Joe Biden erhalten hat, keine reale Stimmen sein können.

“No I can’t say that at all”, sagt er dann, zusammenfassend.

Beim dritten Mal wird Trump gefragt:

“So if the electoral college does elect President elect Joe Biden, are you not going to leave this building?”

Seine Antwort:

Certainly I will, but I think there will be a lot of things happening between now and January the 20th!

Trump spricht also nicht mehr vom 14. Dezember, an dem das Electoral College zusammentritt, sondern vom 20. Januar, dem Tag, an dem Joe Biden inauguriert würde, wenn er denn zum nächsten Präsidenten der USA gewählt werden sollte, was Donald Trump, wie man leicht aus dem folgenden Video, in dem wir die Stellen zusammengeschnitten haben, über die wir hier sprechen, entnehmen kann. Betrachten Sie das Video und, selbst wenn Sie nicht vollständig verstehen, was Donald Trump hier sagt, so gewinnen Sie doch allein durch die Art und Weise, in der Donald Trump spricht und erzählt, einen recht guten Eindruck davon, dass hier jemand spricht, der recht zuversichtlich ist, der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu sein.

Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil:

Donald Trump verweist im Video darauf, dass alle “Fehler”, die bislang bei Auszählungen gefunden wurden, ausschließlich zu Lasten von ihm, nie zu Lasten von Joe Biden gegangen sind. In einer normalen Welt ein eindeutiger Beleg für Betrug. Bei der ARD gehen alle Irrtümer, Fehldarstellungen, Lügen, Auslassungen und Unterschlagungen ebenfalls ausschließlich zu Lasten von Donald Trump. Ein klares Anzeichen dafür, dass Konsumenten der ARD betrogen, ihnen eine Realität vorgegaukelt werden soll, die es nicht gibt.

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