Anreiz zum Verschweigen: In deutscher COVID-19 Statistik fehlen Tote

Don Alphonso weiß es aus italienischen Regierungskreisen, wir wissen es aus britischen: Kommt die Sprache auf die deutsche COVID-Statistik, vor allem auf die darin ausgewiesenen Toten und schwer Erkrankten, dann runzeln sich die Stirne, denn die deutschen Zahlen fallen so weit aus dem Rahmen, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass sie die Realität nicht abbilden. Ob die Daten geschönt werden oder andere Gründe vorhanden sind, die die Anzahl der deutschen Toten so weit hinter der „Normalität“ anderer Länder herhinken lässt, das ist eine Frage, die wir unseren Lesern vorgelegt haben. Hier die eindeutige Antwort:

68,3% der Leser sind der Ansicht, die Statistik werden gefälscht, 20,4% denken, Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, werden als solche nicht erkannt. 88,7% unserer Leser (n = 2010) haben wenig Vertrauen in die deutsche Medizin bzw. in die statistische Darstellung der Ergebnisse derselben.




Die Seltsamkeiten, die uns nun schon seit Wochen begleiten, werden von Tag zu Tag größer. Hier ein Überblick über die aktuellen Daten von 18.30 Uhr.

Seit rund zwei Wochen werden für Deutschland 9 Schwererkrankte ausgewiesen. Egal, wie viele Fälle neu dazu kommen, egal, wie viele sterben, die neun bleibt stehen, felsenfest und vermutlich grottenfalsch. Deutschland meldet rund 3.500 Infizierte weist aber nur 8 Tote aus. Die Zahl der Toten, die Italien zum vergleichbaren Zeitpunkt ausgewiesen hat, beträgt: 148. Man kann sich vor diesem Hintergrund fragen, ob in Deutschland ein COVID-19 Wunder geschehen ist und Deutsche sich als besonders hartnäckig gegen das Virus erweisen, quasi teutonisch-immun, oder ob Fälle, Todesfälle, in Deutschland unbemerkt, unberichtet bleiben, unterschlagen werden.

In früheren Posts haben wir die Anreize beschrieben, die dazu führen können, dass ein Krankenhaus einen an COVID-19-Verstorbenen nicht als solchen melden. Im Wesentlichen ergeben sich die Anreize aus der Vermeidung der Folgen: Bleibt ein Patient als COVID-19 Patient lange Zeit unerkannt, dann müssen alle, die mit ihm Kontakt hatten, in Quarantäne. Der damit verbundene Verlust an Mitarbeitern kann für manche, kleine Krankenhäuser die Schließung ganzer Stationen zur Folge haben.

Ein Leser, der sich mit den Praktiken in Krankenhäusern auskennt, hat uns dazu Folgendes geschrieben:

„“Mir kommen diese Zahlen [die deutschen Zahlen] auch unglaubwürdig vor. Ist vielleicht “J12.9” das Geheimnis?

Nehmen wir mal an, es gab bereits viel mehr COVID-19-Tote, als in der Statistik auftauchen. Die werden dann zum überwiegenden Teil wohl an schwerer Lungenentzündung (Pneumonie) verstorben sein. Schwere und tödliche Lungenentzündungen können natürlich auch durch die zahlreichen Grippeviren verursacht werden. Ich kann leider nicht beurteilen, wie häufig im Krankenhausalltag bei Verdacht auf Grippe wirklich ein Nachweis erbracht wird. Ein solcher Nachweis, wenn er nicht nur aus dem Rachen kommen soll, sondern idealerweise aus Bronchien oder Lunge, ist aber auf jeden Fall sehr umständlich, nicht ohne Risiko und sicherlich auch teuer (Reizwort Fallpauschale). Auf eine bronchoalveoläre Lavage (https://de.wikipedia.org/wiki/Bronchoalveoläre_Lavage) hat doch weder ein Arzt, noch ein Patient Lust. Die Frage ist auch, was es für die Behandlung für einen Mehrwert hätte, klipp und klar zu wissen, der Patient hat eine Grippe-Pneumonie. Es gäbe ja keine wirklich spezifischen Medikamente oder Prozeduren, die man erst mit so einem Nachweis einsetzen könnte oder dürfte (ganz anders als bei Antibiotika z.B.). Für eine bestmögliche Behandlung braucht man diesen Ursachen-Nachweis also eher nicht, die Annahme von Grippeviren als Ursache reicht da eigentlich. Für die zahlende Krankenkasse wird daraus dann “Grippe mit Pneumonie, Viren nicht nachgewiesen” – J11.0. Angaben zur Todesursache auf dem Totenschein des leider an der Pneumonie Verstorbenen werden sicher darauf Bezug nehmen (Vermutung).

Wenn nun aber Ärzte und insbesondere Oberärzte, Chefärzte und Klinikleiter Angst vor der Corona-Offenbarung haben (dass Niemand gerne den Corona-Alarm in Gang setzt, dürfte nachvollziehbar sein?), haben sie vielleicht Hemmungen, auf SARS-CoV-2 zu testen. Und wenn eh schon selten auf spezifische Erreger einer Lungenentzündung getestet wird, fühlt man sich vielleicht verleitet, es auch bei einem leisen, insgeheimen Verdacht auf COVID-19 bei der üblichen Praxis zu belassen. Vermutung reicht, die Ärzte tun sowieso ihr Möglichstes, der Patient stirbt leider trotzdem. Der Griff zu “Grippe mit Pneumonie, Viren nicht nachgewiesen” bzw. J11.0 wäre dann natürlich heikel, weil nah dran an der Lüge.



Nun gibt es aber noch die J12.9 bzw. “Viruspneumonie, nicht näher bezeichnet”! Ein wahrer “catch-all”. Da kann Corona natürlich auch drunter fallen – ebenso wie Grippe. Sich als Krankenhaus bei der Abrechnung und bei der Angabe einer Todesursache unter den derzeitigen Umständen zu J12.9 verführen zu lassen wäre natürlich unverantwortlich und katastrophal, aber immerhin nicht gelogen und somit rechtlich sicherer.

Vielleicht gibt es eine Möglichkeit herauszufinden, ob Krankenkassenabrechnungen von J12.9-Diagnosen in letzter Zeit zugenommen haben?

Hoffe ich habe nicht zu konfus geschrieben.”

Ein Leser von Hadmut Danisch hat das Folgende berichtet:

„“Mir schrieb heute ein Leser, er habe sich mit einem Krankenhausarzt unterhalten, der sagte, dass das mit dem Corona-Virus eh nicht aufzuhalten ist, keine Chance. Sie machen auch keine Corona-Tests, weil es für die Behandlung keinen Unterschied ausmacht. Sie behandeln „Lungenentzündung”, fertig. Genug Isolationsbetten haben sie eh nicht.

Den ganzen Statistikkram kann man eigentlich als Ablenkungsmanöver vergessen.

Die Realität wird sein, dass es einfach jeder bekommt, die allermeisten niemals behandelt werden, und man am Ende einfach sehen wird, wer es überlebt hat.”

Heute nun, ist auf einer Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts klar geworden, dass Verstorbene nicht nachträglich auf COVID-19 getestet werden. Man vertraue auf die richtige Diagnose war die lapidare Erklärung für diesen Umstand.

Dass Pfleger, Ärzte, Personal, Besucher der Gefahr einer Infektion mit SARS-CoV-2 ausgesetzt waren, wenn ein Kranker als COVID-19-Fall unerkannt geblieben ist, und nun im schlechtesten Fall nicht nur selbst erkranken, sondern sich als Verbreiter von SARS-CoV-2 betätigen und dafür sorgen, dass das Virus auch weiterhin exponentiell wachsen kann, das scheint den Verantwortlichen beim RKI nicht in den Sinn zu kommen.

Wie einfach wäre es, für alle Menschen, die in Krankenhäusern an Lungenentzündung verstorben sind und die nicht als COVID-19-Fall bekannt waren, nachträglich einen Test anzuordnen, um SICHERZUSTELLEN, dass die Patienten zu Lebzeiten nicht ein SARS-CoV-2-Ansteckungsherd für alle waren, die ihnen nahe gekommen sind. Da es so einfach ist, stellt sich die Frage, warum ein entsprechendes Bundesprogramm, das die Krankenhäuser zu solchen post-mortem-Tests verpflichtet und diese Tests finanziert, nicht aufgelegt wird, wo doch für jeden Blödsinn, vom Lernen der Demokratie bis zum Frauenhaus Programme vorhanden sind.

Entweder, den Verantwortlichen ist auch nach mittlerweile 1.266 Toten in Italien der Ernst der Lage immer noch nicht klar oder der Ernst der Lage soll gerade verschwiegen werden.

Welche, der beiden Alternativen soll es sein?

UPDATE:

Ein Kommentator, den wir an dieser Stelle hervorheben wollen, bringt weitere Glieder für unsere Indizienkette des großen COVID-19-Leichen-Gate.

„Danke, Sie sind sicher auf der richtigen Fährte. Ich weiß über eine Ärztin eines Krankenhauses in Süddeutschland, dass ihr ausdrücklich untersagt wurde, nachträglich bei 2 Verstorbenen auf SARS-CoV-2 zu testen, obwohl sie den begründeten Verdacht hatte. Zu dem ökonomischen Motiv der Verschleierung mag teils auch die Mentalität des Sich-und-anderen-in-die-Tasche-Lügens hinzutreten, die unter der mater ineptorum geradezu zum moralischen Gebot geworden ist.“


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55Comments

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  1. 1
    H.ans

    Es ist glaube ich kein Jahr her, das die Bertelsmann-Stiftung vorgerechnet hat, in Deutschland müssen 50% der Krankenhäuser schließen um wirtschaftlich attraktiv für die Investoren zu bleiben. Schwarz auf weis – und darauf wurde das gesamte Ministerium eingenordet !!
    ==============
    und mitten in die schmerzhaften Umstrukturierungsmaßnahmen dann so etwas:
    „Wenn 60 bis 70% der Bevölkerung erkranken werden, heißt das, dass unser Gesundheitssystem kollabieren wird. Man kann sich leicht ausrechnen, dass bei diesen Erkrankungszahlen die Krankenhausbetten nicht ausreichen werden.“
    https://vera-lengsfeld.de/2020/03/12/tod-oder-leben-das-ist-die-frage/#more-5170

  2. 3
    Murdoch

    Wir haben halt einfach die Weltmeisteräpfel, derer einen am Tag, macht’s Immunsystem stark.
    Sollte man den Leutchen auf Monkey Island vielleicht verraten. ;-p

  3. 4
    pedrobergerac

    Oh Mann, Ihr wollt es aberauch wirklich ganz genau wissen.
    Bei der Zuverlässigkeit der sogenannten Corona-Tests von 30 % sind die Behauptungen von der Anzahl der Verstorbenen, die kein Mensch weder kontrollieren noch nachvollziehen kann, genauso aussagekräftig wie die Messung des Cholesterinspiegels.

  4. 7
    Dirk

    Wir werden es merken, wenn im Umkreis um die Krematorien des Landes die Stickoxidwerte nach oben gehen. So war es auch in China, bevor sie ihre Zählweise „angepasst“ haben.

  5. 8
    Eloman

    Das würde den Ärzten und sonstigen Verantwortlichen in den Krankenhäusern erhebliche kriminelle Energie unterstellen und ließe sich bei der Menge an Beteiligten wohl kaum lange unter der Decke halten.

    • 9
      Michael Klein

      Wenn Sie als Krankenhausleiter die Wahl haben zwischen: Postmortem-Untersuchung mit einem hohen Risiko, dass Ärzte, Pfleger und andere Patienten in Quarantäne müssen, hohen Kosten, hoher Wahrscheinlichkeit, einen Flügel in ihrem Krankenhaus auf Monate hinaus nicht mehr nutzen zu können und zwischen NICHTS tun.
      Was tun Sie?
      Vor allem, wo doch erzählt wird, dass COVID-19 mild verläuft, weitgehend harmlos ist … ein Klacks.
      Nun?

        • 11
          Michael Klein

          Sie haben wirklich ein Gottsvertrauen, das anrührend ist. Je mehr Leute an einem Brei mitrühren, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass es herauskommt – wetten, vor allem, wenn alle etwas dabei zu verlieren haben bzw. den „selben Dreck am Stecken“ haben. Abgesehen davon, was würde denn passieren, wenn Mitarbeiter A whistled? Man würde ihn entlassen. Ihn wegen Rufschädigung vor ein Zivilgericht zerren und ansonsten davon schreiben, am besten mit Hilfe der dpa-Wichtel, dass hier Fake News verbreitet wurde.

        • 12
          Hamurabi

          Das Phänomen hat etwas mit Hierarchischem Sozialgefüge, Gruppendynamik und Herdentrieb des Menschen zu tun.

          Das hat schon bei den Nazis gut funktioniert.
          Im Prinzip wussten Viele Bescheid welche Verbrechen begangen wurden, doch Jeder hat nur als kleines Rädchen befehlsgemäß seinen kleinen Teil an den Verbrechen beigetragen und sich darauf berufen, dass es ihm ja von Oben befohlen wurde.

          Das funktioniert auch heute noch ausgezeichnet. Siehe hierzu aus der Sozialpsychologie das Milgram Experiment.

        • 13
          fasolt

          Ja! So ist es im Arztroman oder im Kino. Wie es dagegen im wahren Leben abläuft, hat Herr Klein hellsichtig und zutreffend beschrieben. Leider bin ich als Kenner der Szene gezwungen, diesen Post anonym abzusetzen.

  6. 14
    Eugen Richter

    Soeben in den Nachrichten. Der kleine Olaf vernichtet das Virus mit einer 500 Milliarden-Bazooka, für die Wirtschaft, damit kein Mensch seinen Arbeitsplatz verliert. Hm? Und wenn der Arbeitsplatz seinen Menschen verliert?

  7. 17
    ronny niebach

    corona pandemi: enorm wichtig die körpereigene abwehr aufzubauen, eben ganz leicht.
    die kneippsche wasserterapie befördert die immunabwehr nachgewiesener massen um bis zu 25%. geeignet für alle viralen infekte. tägliche kalte gesichtsduschen ausgeführt mit hohler hand wird kaltes wasser aufs gesicht verabreicht, durch diesen intensiven reiz werden die abwehrkräfte gestärkt, immunglobulin vom typ A (IgA status) vermehrt ausgeschüttet, schützt vor allen dingen den kopf und rachenraum, einfach kostengünstig, schnell. hier
    anzuschauen:
    https://www.youtube.com/channel/UCZVy8CuvJVJZ9HIc8oVF19Q
    corona die pandemi
    es werden so viren wie die erreger von schnupfen, husten, und grippalen infekten sehr gut abgewehrt. die abwehrkörper locken zudem körpereigene fresszellen an, die die viren vernichten. es findet eine durchblutungssteigernde wirkung statt. eine regelmäßige anwendung 2 mal täglich morgens und abends reicht.

  8. 18
    R.J.

    Danke, Sie sind sicher auf der richtigen Fährte. Ich weiß über eine Ärztin eines Krankenhauses in Süddeutschland, dass ihr ausdrücklich untersagt wurde, nachträglich bei 2 Verstorbenen auf SARS-CoV-2 zu testen, obwohl sie den begründeten Verdacht hatte. Zu dem ökonomischen Motiv der Verschleierung mag teils auch die Mentalität des Sich-und-anderen-in-die-Tasche-Lügens hinzutreten, die unter der mater ineptorum geradezu zum moralischen Gebot geworden ist.

    • 19
      Jürg Rückert

      Bereits der Verdacht ist nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Die Ärztin müsste auch ohne Testung an das Gesundheitsamt melden.
      Dem, der ihr das untersagt, drohen Anzeigen: Verstoss gegen das genannte Gesetz, fahrlässige oder gar vorsätzliche Körperverletzung und vermutlich noch mehr.

  9. 20
    R.J.

    Es gibt noch einen anderen Aspekt, der dann wichtig werden wird, wenn alle Intensivstationen für COVID-19 verwendet werden. Die Mortalität aufgrund anderer Erkrankungen, die eigentlich einer intensivmedizinischen Behandlung bedürften, wird steigen. Man wird also auf die Zahlen für Herzinfarkt, Lungenembolie und etliche andere einen Blick werfen müssen, ja sogar Unfallverletzungen, falls die betreffenden Intensivbetten für COVID-19 requiriert wurden. Das dürfte spätestens dann der Fall, wenn dort COVID-19-Fälle auftreten, und es ist unvermeidlich, man kann ja nicht jeden Unfallpatienten erst einmal testen. Somit gibt es noch Raum für Verschleierungsmanöver der wahren Folgen des eigenen Versagens, das darin besteht, (1) nicht vorgesorgt zu haben, und (2) darin, die Pandemie im Effekt einfach so weiterlaufen zu lassen, wohl im Vertrauen darauf, dass sie primär Altlasten eliminiert.

  10. 23
    Shitlord

    Wieso sind die Fallzahlen bei Ihrer Quelle (denke, das ist „worldometers.info“) eigentlich immer höher als die von RKI und/oder WHO? Und v.a.: Wo haben die die her; rein statistisch machen die irgendwie mehr Sinn als die notorisch danebenen / zu späten / auf Freitag enormst korrigierten des RKI?

  11. 24
    Kromm

    Jeder Tote erhält auf dem Totenschein eine Todesursache zugewiesen. Meine in den letzten Jahrzehnten gestorbenen Anverwandten (sämtlich hochbetagt) zogen sich im Sterbeprozess alle ganz am Ende noch Infekte der unteren Atemwege zu, die letztlich als Todesursache vermerkt wurden, selbst wenn bereits massive Vorerkrankungen wie Krebs oder Schlaganfall existierten, die den Organismus erst substanziell so schädigten, dass sich schliesslich noch etliche andere Krankheiten zusätzlich einstellten. Deutschland vermerkte z.B. für 2017 als Todesursache in deutlich über 50000 Fällen Atemwegserkrankungen und niemand ist aus verständlichen Gründen auf die Idee gekommen, diese auf eine Form von Seuche zurückzuführen. Wenn also in Italien wie vom Instituto Superiore di Sanita (iss.it) festgestellt, das durchschnittliche Alter der an Sars-Covid-2 Verstorbenen über 80 liegt (Stand 10.3.), dann stellt die Frage nach der Einordnung und was für Tote dort registriert wurden. Opfer 1 war beispielsweise eine 81jährige Frau im finalen Stadium einer schweren Krebserkrankung, die diese Statistik eröffnet hat. Letztlich spricht wirklich nichts dafür, dass Verlauf und Folgen sich irgendwie von anderen Grippewellen unterscheiden, zumal davon auszugehen ist, dass der Auslöser bereits seit mindestens 6 Monaten unreguliert grassiert und sich allein in der Bundesrepublik viele Millionen infiziert haben dürften. Der augenblickliche Anstieg der „Infektionen“ basiert darauf, das Einordnung des Erkrankungsbildes und Tests hierzu überhaupt erstmals und in steigender Zahl vorgenommen werden und sagt gar nichts über den Stand der Dinge aus. Die allgemeine Dramatisierung und die Reaktion öffentlicher Stellen ist nicht gerechtfertigt.

  12. 25
    reinform@web.de

    Wahrscheinlich fehlen In deutscher COVID-19 Statistik Tote. Aber es fehlen mit Sicherheit auch die unerkannt Infizierten. Die fehlen auch in Italien.
    In Deutschland wurde sehr früh und flächendeckend getestet. In Italien wurde die Ausbreitung zu spät entdeckt. Dadurch wurden im Verhältnis zu Deutschland eher die schweren Fälle getestet und damit registriert. Unter diesen ist die Sterberate natürlich viel höher.
    Das bildet sich dann auch in den Zahlen ab. Auch z.B. im Vergleich zu Dänemark (0%), Norwegen (0.1%), Schweden (0.12%) aber auch die Schweiz (0,79%), Südkorea (0,89%) oder sogar dem vereinigten Königreich (1.2%)) fällt Italien (7.1%) aus dem Rahmen.

  13. 26
    Ralf Pöhling

    Ich gehe davon aus, dass COVID-19 hier schon seit Monaten aktiv ist.
    Von den Italienern kam die Info, dass der Virus schon im letzten Oktober/November in Italien das erste mal im Labor festgestellt worden ist. Ich hatte im November eine Lungenentzündung, bei der Zwerch- und Rippenfell mit betroffen waren. Das ganze hat sich, von ersten völlig untypischen Symptomen (Rückenschmerzen), bis zur Erkenntnis, was man denn wohl hat, über Monate hingezogen. In der Zeit habe ich mich ausgelaugt und 30 Jahre älter gefühlt. Nachdem es richtig ausgebrochen war und dann auskuriert worden ist, war ich wieder topfit.
    Passt ins Bild. Man merkt zunächst nicht, dass man krank ist. Fühlt sich nur überarbeitet. Und das über einen sehr langen Zeitraum, in dem man viele anstecken kann.
    Jetzt stellt sich die Frage, ob das bei uns wegen Schludrigkeit schlicht keiner bemerkt hat und es falsch in die Statistik eingegangen, oder ob es absichtlich geheim gehalten worden ist.
    Ich glaube eher an das erste. In Deutschland bleiben viele Dinge unentdeckt, weil sie falsch in die Statistiken eingepreist werden. Sieht man auch bei den Kriminalitätsstatistiken. Je nachdem, wie die Daten erhoben und verbucht werden, kommt am Ende etwas anderes heraus.
    Das kann, muss aber keine Absicht sein.

    • 27
      Sanny

      Ja, mir ging es letztes Jahr ähnlich! Und ich hatte noch Wochen nach der eigentlichen Infektion noch Probleme mit dem atmen.
      Nachdem nun hochoffiziell über dieses Covid-Virus gesprochen wird, musste ich auch sofort an meine Erkrankung denken. Und ich denke auch, die richtigen Probleme bekommen wir erst Ende des Jahres, wenn nach der Durchseuchung die nächste Grippewelle anläuft.

    • 28
      zargel

      Darüber würde ich gern näheres wissen, denn man sollte mE mal ein bißchen Krankheitssymptome sammeln.
      Ralf Pöling:
      Nachdem es richtig ausgebrochen war und dann auskuriert worden ist, war ich wieder topfit.
      Wann war das, und wie äußerte sich der „Ausbruch“?
      Sanny:
      Ja, mir ging es letztes Jahr ähnlich! Und ich hatte noch Wochen nach der eigentlichen Infektion noch Probleme mit dem atmen.
      Welche Zeit war mutmaßlich die Infektion, und wie lange zog sich die Kurzatmigkeit hin? Gab es noch weitere Symptome, die auftraten, und wann und wie lange etwa?

      Ich habe es möglicherweise auch, habe aber eher so seltsamen weißen Ausfluß morgens an den Augen, als ob da was imgange sei, und seit einer Woche Halskratzen.

      • 29
        Ralf Pöhling

        @zargel & Sanny
        Richtig kurzatmig war ich die ganze Zeit nicht. Was eventuell daran liegt, dass ich Sport treibe und extrem viel Rad fahre. Jeden Tag über 10 km. Aber: Als die Sache richtig akut war, waren Hände und Füße teils leicht blau angelaufen und kalt. Was davor und danach nicht der Fall war/ist. Unter ungewöhnlicher Belastung ging mir der Kreislauf runter. -> Sternchen vor den Augen. Auch tat mir der Rücken in Höhe der Schulterblätter weh.
        Wie gesagt, das fing untypisch an. Ich fühlte mich schlapp und kaputt, hatte zwischendurch immer mal wieder leichte Erkältungssymptome, die aber nie lange anhielten.
        Bis es das dann im November richtig ausbrach, mit Frostgefühl und dauerhaft Schleim in Nase und im Hals. Allerdings auffällig wenig, dafür dann aber Schmerzen in Bronchien und Lungenflügel bzw. komplett rund entlang des Brustkorbs. Hatte ich mein ganzes Leben noch nicht. Habe mich dann krank gemeldet, war beim Arzt und das dann zuhause auskuriert. Als Behandlung gab es nichts Besonderes. Inhalieren, Nasenspray Tabletten für die Bronchien und viel Tee. Aber keine Antibiotika oder Vergleichbares. Nach zwei Wochen war es dann komplett weg und ich hatte eben das Gefühl, ich wäre plötzlich 30 jahre jünger, nachdem ich mich mehrere Monate vorher auffallend ausgelaugt gefühlt habe.

        Nun aber zu der Sache mit den Augen: Das Problem habe ich auch. Ich habe zwar keinen Ausfluss, aber Stau der Tränenflüssigkeit. Was morgens dazu führt, dass insbesondere das rechte Auge richtig „im Wasser steht“ und der Blick milchig ist. Tagsüber grüßt in regelmäßigen Abständen das Sandmänchen. Ich dachte erst an Pollen, aber dafür fing das zu früh an.
        Nach ordentlich Augen reiben, hat man eine gute Weile Ruhe. Das Problem mit dem milchigen Blick, taucht aber mehrmals am Tag auf.

        Aber wie gesagt: Das alles ging los, lange bevor die Rede vom Coronavirus war.

        • 31
          Ralf Pöhling

          @zargel
          Etwas länger. Ungefähr 8-12 Wochen. Und dass man an einem Virus bzw. einer Infektion leidet, wurde erst kurz vor Schluss (etwa die letzten 3 Wochen) richtig klar. Vorher waren die Symptome zu untypisch. Was natürlich dazu geführt hat, dass man sich frei unter Menschen bewegt hat und diese vermutlich angesteckt hat. Passt genau in das Bild, was von COVID-19 derzeit von den Medien verbreitet wird.
          Was mir Sorgen macht: Reinfektionen sollen deutlich schwerer verlaufen, als Erstinfektionen.
          Wenn dem so ist, dann ist dieses Virus die absolute Pest und wird uns noch lange auf Trab halten.

      • 32
        sanny

        Bei mir ging es im Anfang November los. Ich hatte erst einmal 5 Tage hintereinander Fieber (zw. 38-39°) und trockenen Husten. Die Nase war zu, aber ohne Ausfluss. Danach bekam ich eine Seitenstrang Angina (beidseitig), die richtig heftig war. Ich konnte kaum noch schlucken und das atmen ging immer schwerer. Der Husten blieb weiterhin trocken. Ich hatte so etwas noch niemals zuvor. Das dauerte auch fast 4 Wochen. Ich war ja nicht beim Arzt (die Ärzte hier gehen überhaupt nicht). Ich habe hochdosiert Vit.C genommen und täglich inhalliert mit Teebaumöl, Lärchenöl, jap. Minzeöl. Ich habe 3 Wochen fast nur gelegen, da mir auch das Atmen schwerfiel. Nachdem die Symptome abgeklungen sind, konnte ich trotzdem nur schwer atmen. Ich hatte wie eine schwere Last auf den Bronchien und der trockene Husten war auch nicht ganz weg. Das zog sich dann nochmals fast 4 Wochen hin, bis ich wieder richtig durchatmen konnte.
        Gliederschmerzen o.ä. hatte ich nicht.

        • 33
          zargel

          Also bei beiden sehr langwierig, 2-3 Monate.
          Hm, ob das „Corona“ war oder was anderes? Keine Ahnung. Es werden viele Krankheiten nicht entdeckt, weil die Leute entweder nicht zum Arzt gehen, weil es sie nicht völlig „umhaut“, oder der Arzt auch nichts weiß.
          Vor ~ 12 Jahren gab es in Berlin-Charlottenburg mal eine Krankheit, bei der das eine Auge „glotzte“ und das andere ein halb zu hängendes Lid hatte, sehr seltsam. Es gibt mind. 1 Bild von Sarrazin, wo er auch so aussieht, deswegen denke ich, der hatte das auch. Darüber hörte man nie etwas, ich bemerkte das auch nur deswegen, weil ich 2 Betroffene kannte.
          Das war auch sehr langwierig, Monate, wenn nicht ein halbes Jahr, gar nicht mehr zu sehen war es erst nach mehreren Jahren.

  14. 34
    M.S.

    Ja, die CFR für Deutschland ist auffallend niedrig.
    Dasselbe trifft aber auch für Norwegen, Schweden und Dänemark zu. Beispiel Norwegen 930 infizierte, 1 Todesfall. Rechnen wir doch Norwegen der Einfachheit halber auf Deutschland hoch:

    Deutschland 3481 infizierte, Norwegen 930.
    wenn also Norwegen bei 930 infizierten 1 Todesfall hat, was wäre, wenn Norwegen 3481 infizierte hätte so wie Deutschland?
    3481/930=3,74. Ein toter in Norwegen x Faktor 3,74= 3,74 tote.
    Hätte also Norwegen 3481 infizierte so wie Deutschland, hätte es demnach 3,74 Tote.
    würden wir hier betrug bei den Zahlen voraussetzen, sprich jemand handelt wieder besseren Wissens, dann würde hier Norwegen sogar doppelt so viel mauscheln wie Deutschland.
    Ähnliches würde dann auch für Schweden und Dänemark zutreffen. Nur mal so als Hinweis, Deutschland ist nicht das einzige Land bei dem die Zahlen merkwürdig erscheinen, sondern eben auch Norwegen, Schweden und Dänemark.

    • 35
      Michael Klein

      Sie vergessen, dass man nicht einfach linear fortschreiben kann. Es handelt sich um ein exponentiellen Wachstum, deshalb sind wir regelmäßig zwischen Ärger und Amusement, wenn wir die deutschen Versuche, die Statistik zu fälschen, sehen. Norwegen hinkt hinter Deutschland um rund 5 Tage her. Deutschland ist in der Entwicklung heute vergleichbar mit Italien am 6. März. Damals hatte Italien 197 Tote. Deutschland will heute nur 11 haben. Man muss wirklich nicht viel von Statistik verstehen, um zu wissen, dass diese Zahl viel zu gering ist, gelogen oder schlimmer: Ergebnis von unverantwortlichem Verhalten in Krankenhäusern.

      • 36
        Tohuwabohu

        Auch bei einem exponentiellen Wachstum wird die Letalität in Prozent der Infizierten angegeben. Nach den Zahlen der gezeigten Tabelle fällt Italien (7.1%) im Vergleich zu Dänemark (0%), Norwegen (0.1%), Schweden (0.12%) aber auch die Schweiz (0,79%), Südkorea (0,89%) oder sogar dem vereinigten Königreich (1.2%) aus dem Rahmen.

  15. 39
    wolfgang fubel

    Einsam und Alleine irrt Corona durch leergefegte Strassen, verlassene Schulen, Kindergärten und Öffendliche Einrichtungen, stillgelegten Bars
    und Kneipen. Nirgendwo ein Wirt zu sehen, den Es doch so dringend zum eigenen Überleben braucht!
    Am Ende Ihres Weges, liegt Corona sterbend in den Armen eines tötlicheren Virus, der sich als der Wirt erweist, den Er so dringend brauchte!

  16. 40
    Merkel und das Virus: Verschweigen, vertuschen und beschönigen - Leserbriefe

    […] Das ohnehin massiv gesunkene Vertrauen in die großen Medien und die Politik, gerade wegen der fast schon gewohnheitsmäßigen Beschwichtigung, etwa in der Migrationsfrage, wird jetzt in Zeiten der Krise zu einem besonderen Problem. Es schlägt wie ein Bumerang zurück. Und ich ertappe mich selbst bei meinem Misstrauen. Und bei meinem Zweifeln – die in funktionierenden Demokratien geradezu Bedingung des Journalistenberufs sind, in der Merkel´schen Republik aber als Makel gelten. Ich verstehe nicht, wie es sein kann, dass Italien, als es dort bei 3858 Infizierten gab, bereits 148 Todesfälle hatte, Frankreich gestern bei 3661 Infizierten 79 Todesfälle, Spanien bei 4334 Infizieren 122 Todesfälle – und Deutschland bei 3675 Erkrankten nur acht. Wie kann das sein? Die Deutschen können ja kaum immun sein, und dass unsere Medizin um ein so vielfaches besser ist als in anderen Ländern, ist kaum vorstellbar? Wird vielleicht einfach weniger getestet, gerade auch postum? Und wie aussagekräftig sind dann solche Statistiken? Könnte es sein, dass Franzosen, Italiener und Spanier einfach nur ehrlicher sind? (Interessante Hintergründe dazu finden Sie hier). […]

  17. 41
    Uwe

    Wahnsinn in den Reha-Kliniken. Dort kommen je nach Größe der Einrichtung bis zu 300 Personen /Tag im wahrsten Sinne zusammen. Stationäre Kliniken mit mehreren Indikationen haben über 500 Betten. Man macht Gruppengymnastik, Gerätetetraining, Therapeuten müssen ohne Mundschutz behandeln (da der Pat beunruhigen kann), sitzt in Seminaren, man geht spazieren und sitzt zusammen.
    Besonderer Wahnsinn herrscht bei den Nachsorgeprogrammen, das ist ein besseres Fitness-Training. Das Sportverbot gelte hier nicht.
    Reha-Einrichtungen sind nach ihrem lächerlichen !Selbstverständnis! Corona-freie Zonen.
    Daß dort die Hälfte der Pat. über 70 und multimorbid ist, stört weder Kostenträger noch Gesundheitsbehörden.

  18. 42
    Hubertus

    In den beiden Krankenhäusern in Rostock sind bis gestern Nachmittag seit dem Erscheinen von Covid-19 ganze 2 Patienten stationär aufgenommen worden, welche die Klink schon wieder verlassen haben. Der OP-Betrieb mußte umgestellt werden, die Betten für Corona vorgehalten werden und es kommt nichts an. Die sind stinksauer auf den Spahn.

  19. 50
    Beruhigungspillen statt Information - reitschuster.de

    […] Das ohnehin massiv gesunkene Vertrauen in die großen Medien und die Politik, gerade wegen der fast schon gewohnheitsmäßigen Beschwichtigung, etwa in der Migrationsfrage, wird jetzt in Zeiten der Krise zu einem besonderen Problem. Es schlägt wie ein Bumerang zurück. Und ich ertappe mich selbst bei meinem Misstrauen. Und bei meinem Zweifeln – die in funktionierenden Demokratien geradezu Bedingung des Journalistenberufs sind, in der Merkel´schen Republik aber als Makel gelten. Ich verstehe nicht, wie es sein kann, dass Italien, als es dort bei 3858 Infizierten gab, bereits 148 Todesfälle hatte, Frankreich gestern bei 3661 Infizierten 79 Todesfälle, Spanien bei 4334 Infizieren 122 Todesfälle – und Deutschland bei 3675 Erkrankten nur acht. Wie kann das sein? Die Deutschen können ja kaum immun sein, und dass unsere Medizin um ein so vielfaches besser ist als in anderen Ländern, ist kaum vorstellbar? Wird vielleicht einfach weniger getestet, gerade auch postum? Und wie aussagekräftig sind dann solche Statistiken? Könnte es sein, dass Franzosen, Italiener und Spanier einfach nur ehrlicher sind? (Interessante Hintergründe dazu finden Sie hier). […]

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