Massive Hirnschäden bei COVID-19-Toten – Münchner Autopsie-Ergebnisse

Quelle

Die Ergebnisse von Pathologen, die an COVID-19 Verstorbene obduzieren, haben wir schon mehrfach berichtet. Schweizer Pathologen haben zum Beispiel in zwei Obduktionen herausgefunden, dass die ACE2-Rezeptoren, die sich im Endothel finden, Einfallstor für SARS-CoV-2 sind: Das Endothel findet sich als innerste Wand in allen Blutgefäßen, sein Vorkommen ist quasi körper-universell in Fettgewebe, Haut, Herz, Lunge, Leber, Skelettmuskulatur, im Nervensystem, der Darmschleimhaut, der Niere, der Nasenschleimhaut, im Knochenmark usw. Funktioniert das Endothel nicht, resultieren daraus Durchblutungsstörungen in Organen oder im Gewebe, die bis zum Absterben der Organe oder von Gewebe führen können.

Die Schweizer Pathologen haben ihre Ergebnisse wie folgt zusammengefasst:

“Our findings show that the presence of viral elements within endothelial cells and an accumulation of inflammatory cells, with evidence of endithelial and inflammatory cell death. These findings suggest that SARS-CoV-2 infection facilitates the induction of endotheliitis in several organs as a direct consequence of viral involvement (…) and the host inflammatory response”.

Unser Text dazu finden sich hier.



Pathologen vom Universitätsklinikum Augsburg haben Obduktionen bei 10 an COVID-19-Verstorbenen durchgeführt und in allen Fällen als Todesursache eine erhebliche Schädigung der Lungenbläschen feststellen. Über die Lungenbläschen findet der Austausch von CO2 und O2 statt, Ersteres wird aus dem Blut entnommen und über die Atemluft entsorgt, Letzteres dem Blut in den Lungenkapilaren zugeführt. Funktioniert der Austausch nicht, ist ein Erstickungstod die Folge. Das Beunruhigende an den Ergebnissen der Augsburger Pathologen war ihre Zusammenfassung der Ergebnisse:

„“The pulmonary histologic characteristics of COVID-19 resembled those observed in diseases caused by other Betacoronavirus infections such as severe acute respiratory syndrome and Middle Eastern Respiratory Syndrome [MERS].”

MERS, mit dessen Folgen die Augsburger die Folgen von COVID-19 vergleichen, ist ein erfolgreicher Killer. 35% derjenigen, die an MERS erkranken, sterben auch daran. Wenn die Augsburger Recht mit ihrer Analogie haben und SARS-CoV-2 das Potential von MERS innewohnt, dann kommt noch einiges auf uns zu.

Der Text zu den Ergebnissen der Augsburger Pathologen findet sich hier


Die neuesten Ergebnisse von Autopsien aus Deutschland wurden gestern im Lancet veröffentlicht. Münchner Pathologen, Claus Hann von Weyhern, Ines Kaufmann, Frauke Neff und Marcus Kremer, haben 6 Patienten, die an COVID-19 verstorben sind, obduziert, dabei abermals andere Ergebnisse gefunden. Die Verstorbenen waren im Alter von 58 bis 82 Jahren. Sie wurden alle auf einer Intensivstation im Großraum München behandelt, alle mechanisch beatmet, alle hatten eine massive Pneumonie. Die Behandlungsdauer betrug zwischen knapp drei bis knapp 15 Tagen. Am Ende stand für alle der Tod, klar, sonst könnte man sie nicht obduzieren. Interessant ist nun, dass alle Patienten, die 65 Jahre und älter waren, an einem Herzkreislaufversagen verstorben sind, während alle Patienten, die jünger als 65 Jahre waren, an Gehirnblutung oder an einer Lungenembolie verstorben sind. Trotz unterschiedlicher Todesursachen teilen alle Verstorbenen ein weiteres Merkmal: Sie alle weisen erhebliche Schädigungen des Gehirns auf. Sie alle haben großflächige Entzündungen in Gehirn (Enzephalitis) und Hirnhaut (Meningitis) und Blutungen im Gehirn (Petechie). Interessanterweise konnten die Münchner Pathologen keine Endotheliitis bei ihren Patienten feststellen.

Einmal mehr erweist sich SARS-CoV-2 als Virus voller unangenehmer Überraschungen.
Die Ergebnisse aus München schließen an Forschungsergebnissen an, über die wir vor einiger Zeit berichtet haben:

Eine Autorengruppe um Ling Mao hat die neurologischen Befunde von 214 hospitalisierten COVID-19-Patienten, von denen 88 ernsthaft erkrankt waren, untersucht und dabei zwischen

  • Beeinträchtigungen des zentralen Nervensystems – CNS: Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Bewustsseinsstörungen, Hirngefässerkrankungen, Verwirrung, und epileptische Anfällen,
  • Beeinträchtigungen des peripheren Nervensystems – PNS: Verlust / Einschränkung des Geschmacks- oder Geruchssinns, Sehstörungen, Nervenschmerzen und
  • Muskel-Skelett-Verletzungen

unterschieden.



Eine Beeinträchtigung des Zentralen Nervensystems wurde bei 78 Patienten festgestellt: Schwindel, Kopfschmerzen und Bewusstseinsstörungen waren am häufigsten vertreten. Hirngefässerkrankungen kamen in 6 Fällen vor. Relativ verbreitet scheinen auch Beeinträchtigungen des peripheren Nervensystems zu sein, ein Verlust des Geschmacks- und des Geruchssinns wird relativ häufig berichtet (n = 23). Auch Muskel-Skelett-Verletzungen sind unter den Patienten häufig zu finden (n = 23).

Quelle: van Weyhern et al. (2020)

Die Erklärung für diese Ergebnisse findet sich nach Ansicht der Autoren darin, dass ACE2-Rezeptoren, über das SARS-CoV-2 mit seinem Spike-Protein Zugang zu menschlichen Zellen gewinnt, in Muskeln und im Nervensystem vorhanden sind, so dass ein direkter Angriff durch SARS-CoV-2 erfolgen kann.

Die kompletten Ergebnisse von Mao et al. können hier nachgelesen werden.

Die Art des Zugangs den SARS-CoV-2 sich über das zentrale Nervensystem verschafft und von dem die Schweizer Pathologen annehmen, dass er über das Endothel erfolgt, ist bei den 6 Münchner Verstorbenen ein Rätsel, denn: „we observed no conspicious endotheliitis“. Es muss entsprechend noch andere Wege geben, auf denen SARS-CoV-2 in das Gehirn gelangt.

Zusammenfassend schreiben die Münchner Pathologen:

„In summary, in addition to viral pneumonia, a pronounced CNS involvement with pan-encephalitis, meningitis, and brainstem neuronal cell damage were key events in all our cases. In patients younger than 65 years, CNS haemorrhage was a fatal complication of COVID-19.“

Je mehr Forschung zu SARS-CoV-2 bekannt wird, umso größer wird das Rätsel, das dieses Multitalent unter den Viren umgibt.


Hann von Weyhern Claus, Kaufmann, Ines, Neff, Frauke & Kremer, Marcus (2020). Early Evidence of Pronounced Brain Involvement in Fatal COVID-19 Outcomes. The Lancet.


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24Comments

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  1. 1
    Eques a Digito Medio Extenso

    Nur eine ganz harmlose Grippe. Bitte gehen Sie weiter, hier ist nichts zu sehen…
    Ich bin neugierig, ob in den nächsten Monaten und Jahren eine Welle von neurologischen und psychiatrischen Spätschäden auf uns zukommt. Wobei letztere beim gegenwärtigen Stand der Dinge möglicherweise im Grundrauschen untergehen.

  2. 2
    Similia similibus solvo

    Hirnhautentzündungen sind bei schweren Verläufen von Masern auch nicht so ungewöhnlich.

    Spannend wäre es, die Häufigkeit des Auftretens zu kennen. On verra.

  3. 3
    ingres

    Was mich übrigens rein logisch schon länge interessiert. Wie soll man das Virus (wenn es denn so ist wie es behandelt wird) eigentlich zu vertretbaren Konditionen unter Kontrolle bekommen? Was momentan praktiziert wird ist ja bereits nicht mehr vertretbar.
    Aber wie soll das weiter gehen? Von einer Impfung weiß man nicht ob und wan sie kommt. Wenn, dann besteht die Gefahr, dass sie nicht sorgfältig erprobt ist (wahrscheinlich sogar, denn wen interessiert die Gesundheit der Menschen?). Außerdem was sol die Impfung bringen, wenn man auch danach immer auf den möglichen nächsten Ausbruch schielt. Wann soll der Ausnahmezustand enden? Wenn keine Infektion mehr auftritt. Aber selbst wenn nichts komm, es wird doch der nächste Ausbruch beschworen werden.
    Wie soll das enden? Und wieso hat es bisher immer geendet und diesmal anscheinend nicht. Und wie lange glaubt man eigentlich kann das noch normal überlebt werden.

    Man könnte ja sagen, das wird schon, aber merkwürdigerweise sagt das niemand.

    • 4
      Eques a Digito Medio Extenso

      In der Antike endete es wohl ziemlich böse… der Einfluss, den Pockenepidemien ab dem 2. Jh. auf den Niedergang sowohl des römischen Reichs als auch der Han-Dynastie hatten, wird von Historikern ziemlich systematisch ignoriert, erst recht der Ursprung derselben, alleine Asimov fühlte sich davon zu seinem Debutroman „Pebble in the Sky“ inspiriert.
      In der frühen Neuzeit ging es wohl glimpflicher ab… wie es aussieht, gab es in Europa starke Änderungen in der Immunogenetik, mutmaßlich als Reaktion auf von den entdeckungsreisenden eingeschleppte Erreger, die die positive Nebenwirkung hatten, dass sich Resistenz gegen Lepra in Europa ausbreitete.
      Irgendwann passt sich der Mensch an. Nur die humanitären Kosten sind enorm.

      • 5
        Dr. Gunther Kümel

        Die Pocken wurden durch die WHO Mitte des 20. Jh. durch Pflichtimpfungen weltweit ausgerottet. Heute gibt es seit vielen Jahzehnten keinen einzigen Pockenfall mehr, nirgends.

        • 6
          Eques a Digito Medio Extenso

          Ist mir bekannt. Und?
          Lieber Herr Kollege, Sie werden doch wohl eine Analogie verstehen!
          Sowohl bei Covid-19 als auch den klassischen Pocken, ebenso wie wohl den schlecht fassbaren Erkrankungen „pintos“ und „tabardillas“, die die spanischen Seeleute mitbrachten, handelt es sich fiese Multisystemerkrankungen mit dem Potential von ZNS-Schädigungen.

    • 7
      Marvin Falz

      World Economic Forum, Weltbank und IMF rufen zum „Great Reset“ der Weltwirtschaft, bzw. des Kapitalismus als Antwort auf die weltweiten Auswirkungen der Covid-10-Krise auf. https://www.weforum.org/agenda/2020/06/now-is-the-time-for-a-great-reset/
      Der Great Reset besteht aus drei Hauptkomponenten:
      1. Staatliche Marktlenkung, um zu faireren Ergebnissen zu kommen. Da geht es dann um Regulierungen, Steuern, Finanzpolitik. Genannt wird der Begriff „stakeholder economy“, für die die Regierungen die Bedingungen schaffen sollen. Auch werden geringer werdende Steuerbemessungsgrundlagen und steigende Staatsverschuldung erwähnt. Was „fairere Ergebnisse“ und „stakeholder economy“ sein sollen, und wie staatliche Marktlenkung, Steuer- und Finanzpolitik im Detail aussehen soll, wird in dem Text nicht genannt.
      2. Förderung von in der UNO geteilten Zielen wie Gleichheit und Nachhaltigkeit über Stimulus-Pakete. Hat man ja in den letzten Monaten aus den Mündern deutscher Politiker, bzw. Journalisten vernommen, dass nur Betriebe gefördert werden sollen, die sich den UNO-weit geteilten Zielen anpassen. (Man dürfte nun recht schnell immer mehr in Supermärkten und auf Produktaufschriften und in Medien mit Nachhaltigkeitsbotschaften genudgt werden.)
      3. Nutzbarmachung der Innovationen der 4. Industriellen Revolution, in Bezug auf Covid-19, und in Bezug auf öffentliche Güter wie die Gesundheitsversorgung und Soziales.

      Klingt für mich wie noch mehr (Zentralbank-)Planwirtschaft, noch mehr staatliche Kontrolle. Andererseits geht Klaus Schwab in dem Text nicht auf die Details ein, wie die Weltgesellschaft nach der großen Transformation („Great Reset“ ist nur ein anderer Name dafür) aussehen soll. Es scheint mir sicher zu sein, dass man sich nur sämtliche UNO-Pläne anzuschauen braucht, z. B. Habitat, um sich ein Bild davon machen zu können, wie diese Pläne sich auf den lokalen Städtebau auswirken würden. Solche Pläne müssen nicht zwangsläufig durchgehend schlecht sein, aber sie sind nun mal auf der Prämisse des menschgemachten Klimawandels aufgebaut, und noch schlimmer, auf einem Staatszentralbankensystem, welches die „natürlichen Marktkräfte“ aushebelt. Es dürfte noch spannend werden. 🙂

      • 8
        bollo

        „auf der Prämisse des menschgemachten Klimawandels aufgebaut“

        .

        „Klimawandel“ ist ja eigentlich nur ein anderes Wort für „Bevölkerungsexplosion“. Alles, was den Klimawandel angeblich negativ beeinflusst, ein Euphemismus, ist letztlich eine Folge der Bevölkerungsentwicklung. Aber das Wort Bevölkerungsexplosion fürchten Politik und Medien, wie der Teufel das Weihwasser.

        .

        „Klimawandel“ wurde erfunden, um die Schuldfrage und die Beweislast umzukehren. Wer hat denn Chinas Industrie und die anderer Länder wohlwollend durch Technologietransfer aufgebaut? Ohne Ende des Kalten Krieges würde China heute noch hauptsächlich Reis anbauen.
        .

        Aber wo jetzt ganz Deutschland, vielleicht die ganze Welt verstanden hat, wie exponentielles Wachstum funktioniert, wäre es eigentlich nicht verkehrt, einmal auf das exponentielle Wachstum mancher Bevölkerungen hinzuweisen und deren Verdopplungsraten.

        .

        Manch einem könnte ein Licht aufgehen.

        • 9
          Marvin Falz

          bollo, Warnungen vor der globalen Erderwärmung, später Klimawandel, durch steigende CO2-Emissionen gab es schon in den 1960ern, und auch damals schon wurde die Kausalkette ‚mehr Menschen (auf einer sowieso schon als überbevölkert angenommenen Erde) -> mehr CO2 -> mehr Hitze‘ als Grund für die Erwärmung angesehen, und als Lösung ist auch schon damals Bevölkerungskontrolle empfohlen worden. Daher denke ich, dass der Klimawandel nicht extra erfunden worden ist, um den Chinesen den Schwarzen Peter zuzuspielen, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass die UNO-Hypokriten entsprechende Vorwürfe aussprechen, wenn es ihnen opportun erscheint, und es ihnen dabei vollkommen gleichgültig ist, ob ihre eigene Politik klimafreundlich ist.

          Auf jeden Fall ist die Angst vor dem Klimawandel ein geniales PR-Mittel, um die Vereinigung der Welt in ein kollektivistisches System unausweichlich erscheinen zu lassen.

        • 10
          Konrad Kugler

          Bollo, wo ist das Problem?
          Ein Inder behauptete vor mehr als 20 Jahren, Indien könne allein die ganze Weltbevölkerung ernähren. Das ist eine Behauptung, die in meinem Denken einen untergeordneten Platz hat. Ein Anderer sagte, daß die ganze Weltbevölkerung in Nord- und Südamerika Platz hätte. Dito. Vor zwei Jahren hieß es, daß für 12 Milliarden Menschen Lebensmittel erzeugt worden seien.
          Offenbar verursacht Malthus mit seinem verschrobenen Denken, dem auch Herbert Gruhl mit seinem „Ein Planet wird geplündert“ verfallen war, ein menschenfeindliches Denken. Man spricht ihm die Urbedürfnisse auf Gemeinschaft (Ehe) und Nachkommenschaft ab. Nur wegen der gibt es zwei Geschlechter und den Trieb zur Zeugung..
          Der Malthusianismus ist nichts anderes als eine Ideologie, um das vernünftige Denken zu unt

      • 11
        Dr. Gunther Kümel

        Marvin Falz,
        Das scheint ein großer Schritt in Richtung „NEO“-Liberalismus und One-World zu sein.
        Die Monster-Konzerne lassen immer mehr Menschen zu immer mieseren Bedingungen arbeiten und arbeiten so der Hochfinanz zu, die ja nur auf Rechnung der „300“ arbeitet, nicht etwa für eine Gruppe,einen Staat, eine Ethnie.
        Wer sind denn die stakeholders, für die Politik gemacht werden soll?
        Wieso wird nicht für die Menschen allgemein Politik gemacht, so wie dies im GG und in allen Verfassungen steht?

    • 12
      Dr. Gunther Kümel

      Wie das weitergehen soll?
      Bei R kleiner 1 erfolgt „Lockerung“, bei R größer 1 wieder Quarantäne, Merkel sagte schon, daß das so lange geht, bis geimpft wurde.
      Das ist die Strategie der kontrollierten Durchseuchung der gesamten Bevölkerung durch konstante Zahlen von täglichen Neuerkrankungen.
      Kommt kein Impfstoff datwischen, dann sind zuletzt 60-80% der Bevölkerung betroffen (sagen Merkel und Drosten). Das bedeutet zuletzt 15 Millionen Schwererkrankte insgesamt und entsprechend viele Todesfälle.
      .
      Alles das war gar nicht „alternativlos“, die Kranken, die Toten, der Zusammenbruch der Wirtschaft.
      Die Epidemie war VERMEIDBAR, Taiwan hat gezeigt, welche Maßnahmen getroffen werden müssen.
      Und Merkl&Co können sich nicht auf Inkompetenz herausreden, denn Taiwan hat bereits zur Jahreswende den Westen gewarnt und umfassend informiert.
      Man hat die Epidemie in der BRD sehenden Auges „geschehen lassen“.

      • 13
        Konrad Kugler

        Ich habe mir gerade das Interview Sucharit Bakhdi mit Ken Jebsen angesehen-. Und von SF weiß ich die gräßlichen Folgen der Erkrankung. Aber meine erste Aufgabe war, nachdem meine Tochter mit zwei Schutzmasken FFP2 ankam, das Denken wieder auf Normalspur zu bringen. Und das ist mir gelungen.
        Meine Schutzmasken, die ungenutzt herumliegen, sind genau das, was Besucher von Kranken brauchen. Den auch das medizinische Personal und die Priester gebraucht hätten, waren aber nicht da. Dem Gesundheitsminister war der Schutz der unglücklichen Schwulen vor Konversionsangeboten wichtiger.

  4. 14
    Dieter Kief

    „Am Ende stand für alle der Tod, klar, sonst könnte man sie nicht obduzieren.“ Danke, ja, jetzt wo Sie’s sagen: Stimmt!

    Kausaltät und Korrelation, liebe sciencefiler, ich muss nicht mehr sagen. – Stay tuned!

  5. 15
    osthollandia

    Die Leute sterben an multiplen Organversagen. Zu den Organen gehört völlig überraschend auch das Gehirn…
    Herr Klein, Ihre Aufklärung in allen Ehren – aber wesentlich interessanter zum jetzigen Zeitpunkt sind die vielen, vielen Toten und schwersten Schäden, die DURCH den Lockdown verursacht werden. All die aufgeschobenen Krebsbehandlungen, die vielen Diabetikerfüsse, die man wird abschneiden müssen, weil die Leute nicht zur Fußpflege (!!!) gehen durften. Die grausam zu einsamen Tod verurteilten Schwerstkranken, die ins Hospiz abgeschoben wurden, anstatt sie im Krankenhaus zu behandeln und die in der letzten Stunde nicht einmal mehr begleitet werden durften…

    • 16
      Dr. Gunther Kümel

      osthollandia,
      Beider Quantifizierung müssen Sie ein bißchen vorsichtig sein.
      Bereits bis jetzt gibt es in der BRD über 8000 Corona-Tote. Wenn nicht ein Impfstoff Merkels Strategie der vollständigen Durchseuchung ausbremst, werden zuletzt, insgesamt, 56 Millionen die Krankheit durchgemacht haben, davon 15 Millionen schwere Verläufe, die Zahl der Todesfälle entsprechend. Merkel und Drosten sprechen von 60-70% der Bevölkerung.
      .
      In den USA ist die Epidemie noch im exp. Stadium.
      Dort gibt es bis jetzt bereits mehr Tote als in allen Kriegen seit 1945 US-Soldaten gefallen sind, inkl. Korea und Vietnam.

      • 17
        Fried Wald

        Herr Dr. Kümel,
        Himmel hilf, bei Ihnen ist es offensichtlich noch nicht angekommen, es gibt eine Immunantwort über reaktive T-Zellen (CD4), und zwar bei Menschen die zuvor NIE mit Sars-CoV-2 in Kontakt waren.
        Wie Andreas Thiel und Kollegen von der Charité in Berlin in einer Studie herausgefunden hatte sind das immerhin 34%.
        Dieses Ergebnis wird untermauert durch Forschungen von Shane Crotty und Alessandro Sette, La Jolla University California, die untersuchten Blutproben die zwischen 2015 und 2018 von Spendern gezogen worden waren. Danach zeigten 50% der Proben eine, nach ihren Worten, robuste Immunantwort über reaktive T-Zellen gegen Sars-CoV-2.
        Zum Ziel der Herdenimmunität ist es nicht weit.

  6. 18
    WolF

    Moinsen..

    Und wieder sind es da “Ansichten~Vermutungen“ ….
    12 (Gesamt) Obduktionen von wie vielen (Durch~MIT Coronavirus ausgewiesene?) Toten. Etnie, Vorerkrankungen? Unwichtig?
    Neue Gefahr? Impfen hilft (wie für HIV~Influenza etc. ), NEIN wird ein MUSS (Freiwilligkeitszwang)?

    Diese Forschungen SIND wichtig und gut! Nur SOLLTE es dabei eine Verhältnismäßigkeit (gesicherte Erkenntnisse) beinhalten.

    Hierbei, wie schon vielfach in ähnlichen Fällen, allerdings herrscht Chaos, unstrukturiert, intransparent und unüberlegt (Gut gemeint, ist NICHT auch gut gemacht).

    DIESE Studien werden “wahrgenommen“, jene mit anderen Wirkungen jedoch eher nicht.
    Pro und Contra, einen sachlich neutralen Diskurs scheint nicht weiter zugelassen.
    Schade!

    Mfg vom WolF

    • 19
      Michael Klein

      Wissenschaft ist ein kumulativer Prozess. Wenn Sie jede Studie mit geringer Fallzahl aussortieren wollen, dann werden sie am Ende mit nicht allzuviel dasitzen wenn es um Studien, die viel Aufwand erfordern, z.B. in Form einer Obduktion, geht. Warum sollte man das wollen? Mittlerweile gibt es drei Studien von Pathologen. Es werden sicher bald mehr. Das Wissen um die Todesursachen ist dadurch gestiegen, und es gibt neue Fragen, die die neuronalen Auswirkungen von SARS-CoV-2 betreffen, die in der Weise bisher nicht gestellt werden konnten. Ich verstehe Ihre Kritik ehrlich gesagt nicht. Ist es in einer Situation, in der man so gut wie nichts von einem Virus weiß, nicht das Beste ALLES zusammenzutragen, was man zusammentragen kann?

  7. 24
    Maximilian Stark

    Nun ist es mittlerweile Oktober 2021 und neben den ganzen Politlügen gibt es noch eine verschwiegene wissenschaftliche Wahrheit.
    Eni kleiner aber feiner Aspekt über das Einfallstor ACE2-Rezeptor ist die Frage wieso Zellen diese Rezeptoren in großer Zahl ausbringen.
    Um diese Frage zu beantworten muss man wissen, dass ACE2 eigentlich für den Transport von Vitamin D in die Zellen gedacht ist. Hat ein Organismus jetzt einen Vitamin-D Mangel versuchen die Zellen mehr „Angelleinen“ auszuwerfen um die Chance zu erhöhen ein Vitamin-D Molekül einzufangen. Wenn der Organismus gesättigt ist, werden deutlich weniger ACE2 Rezeptoren exprimiert.
    Die Wissenschaft „streitet“ noch über den „richtigen“ Vitamin D Spiegel, aber was in Deutschland als ausreichender Höchstwert gilt, ist ein massiver Mangel, darin sind sich zumindest alle namhaften Wissenschaftler einig.
    Die aktuellen Empfehlungen gehen von 40ng/mL bis 60ng/mL. Immer auf die Einheit achten, zur Not umrechnen.
    Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt die Aufnahme von 800 Internationalen Einheiten (IE) Vitamin D pro Tag, nicht mehr, sonst droht Tod und Teufel.
    Ein Bademeister in Kalifornien erzeugt bis zu 15.000 (Fünfzehntausend) IE pro Tag über die Haut.
    Wie ernst kann man noch die von den Politschranzen kontrollierten staatlichen Einrichtungen nehmen?

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