Vitamin D schützt vor SARS-CoV-2!

Sommer, Sonne und Vitamin D.
Das scheinen drei Mittel zu sein, die die Gefahr, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, reduzieren.

Unsere heutige Studie kommt aus Israel: Ariel Israel, Assi Cicurel, Ilan Feldhamer, Yosef Dror, Shmuel M. Giveon, David Gillis, David Strich und Gil Lavie haben sie erstellt. Sie trägt den Titel „The Linke Between Vitamin D Deficiency and COVID-19 in a Large Population“ und ist gerade auf MedRxiv veröffentlicht worden.



Einmal mehr ist es eine Studie, bei der geklotzt, nicht gekleckert wird:

  • Die Analysen die wir berichten, basieren auf Daten für 576.455 Personen, darunter 52.405, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden.
  • Für alle Personen, die Eingang in die Analysen gefunden haben, liegen soziodemographische Informationen (Alter, Geschlecht, Religion …) vor und für alle liegen die Werte vor, die ihr Vitamin-D-Level beim letzten Test aufgewiesen hat.

Solche Daten finden sich in der Datenbank von Clalit Health Services, dem größten israelischen Krankenversicherer. Israel et al. haben die Daten genutzt, um für jeden Probanden zu bestimmen, ob ein Vitamin-D-Defizit vorliegt und wenn ja, wie ausgeprägt es ist (Ein Defizit liegt vor, wenn sich weniger als 50 nmol/l Vitamin D, nanomol pro Liter Blut finden, ein schweres Defizit liegt vor, wenn weniger als 30 nmol/l Vitamin D gefunden werden kann). Wenn man Daten nutzen kann, wie die Autoren aus Israel, dann kann man aufwendige statistische Verfahren ausführen, um sicherzustellen, dass man mit dem Ergebnis keine Eintagsfliege gefunden hat, die man dann aus Dauerflieger interpretiert.

Das Matching von Probanden ist ein geeignetes Mittel, dies sicherzustellen. Entsprechend haben die Autoren jedem der 52.405 Probanden, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, entlang soziodemographischer Kriterien 10 Probanden zugespielt, die mit ihnen vergleichbar sind, um vor diesem Hintergrund gesicherte Aussagen darüber machen zu können, wie die Wahrscheinlichkeit, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, durch ein Vitamin-D-Defizit beeinflusst wird.

Wahrscheinlichkeiten rufen in statistischen Analysen gemeinhin nach Verfahren, die Ergebnisse in Odds-Ratio ausgeben. Das Verfahren der Wahl für binäre abhängige Variablen (infiziert, nicht infiziert) ist die logistische Regression. Eine solche haben die Autoren berechnet. Das Ergebnis findet sich in der folgenden Tabelle.

Leider, leider, leider geben die Autoren keinerlei Maß für die Güte ihrer logistischen Regression an, so dass man mehr oder weniger auf Hoher See und in Gottes Hand ist, wenn man die Ergebnisse interpretiert. Ob die logistische Regression einen relevanten Teil der Varianz erklärt, bleibt das Geheimnis der Autoren. Unter der Annahme, dass sie das tut, sind die Ergebnisse beeindruckend, denn sie zeigen, dass mit einem größer werdenden Vitamin-D-Defizit die Wahrscheinlichkeit, sich mit SARS-CoV-2 anzustecken, steigt. Unter Berücksichtigung ethnischer Unterschiede, die die Autoren interessanter Weise nach Orthodoxen Juden, Arabern und dem Rest der Bevölkerung operationalisieren, ist das Risiko, sich mit SARS-CoV-2 anzustecken, bei einem schweren Vitamin-D-Defizit um 27% erhöht. Bei einem vorhandenen, aber nicht schweren Vitamin-D-Defizit ergibt sich ein immerhin noch u 18% erhöhtes Risiko. Der Zusammenhang zwischen Defizit und Ansteckungsgefahr scheint mehr oder weniger linear zu sein: Je höher das Defizit, desto höher das Risiko.

Also Vitamin D schlucken, um einer Infektion mit SARS-CoV-2 vorzubeugen?
Das ist sicher ebenso wenig eine schlechte Idee wie es eine schlechte Idee ist, Sonne zu tanken.

Indes schützen Vitamin D Tabletten dann nicht vor einer Infektion mit SARS-CoV-2, wenn bereits ein Vitamin-D-Defizit vorhanden ist.
Dann helfen Vitamin-D-Tropfen, wie die Autoren festgestellt haben.

Ein Ergebnis, das auf den ersten Blick seltsam wirkt.

Indes, SARS-CoV-2 nistet sich in der Regel und schnell im Rachen, gemeinhin im Rachenteil des Mundes, dem Oropharynx ein. Tropfen haben den Vorteil, über Schleimhäute im Rachen aufgenommen und somit schnell im Kampf gegen SARS-CoV-2 zur Verfügung zu stehen, während Tabletten erst über den Magen-Darm-Trakt transportiert werden müssen. Vitamin-D-Tabletten sind somit ein geeignetes Mittel, um ein ausreichendes Vitamin-D-Niveau aufrecht zu erhalten, helfen aber wohl nur dann gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2, wenn nicht bereits ein Vitamin-D-Defizit vorhanden ist.

Wie genau Vitamin D vor SARS-CoV-2 schützt, ist derzeit noch Gegenstand von Spekulationen, die von einem Schutz der Zellübergänge durch Vitamin D bis zu einem generellen Boost der Immunität von Zellen reicht.

Wir bleiben, wie üblich, am Ball.



Seit Ende Januar besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben. Die folgenden Texte dokumentieren diese Tätigkeit in einer Weise, die uns, als privates Blog, das in keiner Weise mit der finanziellen Ausstattung öffentlich-rechtlicher Anstalten konkurrieren kann, stolz macht.

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Fakten zu SARS-CoV-2/COVID-19:




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28Comments

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    • 2
      Dissident

      Ich sag’s ungern, aber den Vorsicht-Hinweis kann ich nicht bestätigen. Ich habe mit Vit D experimentiert und nahm anfangs empfohlene Mengen, die ich rasch auf 150.000 IE pro Tag steigerte. Als ich nach zwei Wochen KEINE Veränderung spürte, schlussfolgerte ich, dass Vit D wohl eher ein Nahrungsmittel sei und Überschüsse gefahrlos abgebaut werden..

      • 3
        Testosteronum

        Da hätte ich ein paar Fragen:

        – Hast Du das Vitamin D nach einer Mahlzeit eingenommen?
        Vitamin D ist nämlich fettlöslich und benötigt Fett, damit es im Darm aufgenommen werden kann.

        – Hast Du zusätzlich Magnesium eingenommen?
        Es wird nämlich Magnesium benötigt, damit das Vitamin D seine Aufgaben erfüllen kann. (So wie ein Auto Benzin benötigt, damit es fahren kann).
        Das ist besonders bei hochdosiertem Vitamin D wichtig.

        – Bist Du übergewichtig?
        Bei Übergewichtigen wird das Vitamin D direkt nach der Aufnahme in die Fettzellen eingespeichert, so dass der Körper es nicht nutzen kann.

        • 4
          Dissident

          Zum Zeitpunkt Hochdosis Vit D:
          61 Jahre, 1,82m, um 95 kg. Direkte Speicherung in Fettzellen sicherlich möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich
          Fettreiche Nahrung (sat. Fett, Speck, C8 und MCT, Butter) MgCl 300 mg/Tag.
          Vit D Einnahme zum Essen, zu 3 Mahlzeiten jeweils 50.000 IU.

          • 5
            Testosteronum

            Ich möchte Dir ja nicht zu nahe treten, aber Du bist doch etwas übergewichtig.
            Das ganze Vitamin D wurde in die Fettzellen eingelagert und der Körper kann es nicht nutzen.
            Versuche mal, etwas abzunehmen. Dann wird das Vitamin D freigesetzt und kann wirken.

            • 6
              Dissident

              Ich habe eine etwas andere Theorie:
              Vit D stärkt das Immunsystem. An meinem Immunsystem gab es aber damals bereits seit 3 Jahren nichts mehr zu stärken. Ich hatte damals einen Pilzbefall, den ich mit Immunstärkung bekämpfen wollte.
              Vit D funktioniert mE nur dann, wenn eine Schwächung des Immunsystems vorliegt.

              Ich habe aber die Antwort nicht deshalb geschrieben. Ich wollte eigentlich nur mitteilen, dass Überdosen Vit D zumindest für mich NICHT schädlich sind. Mit solchen Studien werden nur viel zu viele Leute zu med Hilfe getrieben, wo ein wenig Aufklärung Zeit und Geld sparen würden.

                • 8
                  Libkon

                  Ich habe mal auf Ihren Seiten „probegelesen“ und bin doch beeindruckt, dass Vitamin D solch eine wichtige Rolle spielt. Meinen damals sehr niedrigen Vit D Spiegel erfuhr ich als über 70 Jähriger erst vor 10 Jahren, weil ich an der Schilddrüse erkrankt bin. Nun habe ich zumindest einen gewissen „Normalspiegel“ durch Dekristol 20 000 wöchentlich, radiologisch-ärztlich verschrieben. Zwar habe ich seit Kinderzeit ein gewisses Übergewicht (Vorfahren waren ebenso), aber ansonsten fühle ich mich schon männlich…

          • 9
            Dr. Gunther Kümel

            50.000 IU ??? Und das 3x täglich???
            Ist das nicht ein Tippfehler? Das wäre ja bereits weit über der toxischen Dosis!
            Übliche Tabletten enthalten 1000 IE, man kann auch welche finden, die 2000 IE/Tbl. enthalten. Dann hätten Sie zu jeder Mahlzeit eine Handvoll Tabletten geschluckt?

            • 10
              Dissident

              In der Apotheke gibt es in D als höchste Dosis 35.000 IU pro Tablette, rezeptpflichtig. In NL konnte man bis 50.000 IU pro Tablette kaufen, ohne Rezept. Diese habe ich genommen, natürlich ohne die Laborwerte zu überprüfen. Ich weiß also nicht so genau, wieviel IU ich tatsächlich genommen habe, aber so eine Art Restvertrauen in die NL-VersandApo habe ich immer noch.
              Ich glaube nicht, dass es so etwas wie toxische Dosen für Vitamine gibt. Das ist eine Erfindung von Leuten, die nicht wollen, dass jemand seine Gesundheit mit Vit und Mineralstoffen erhält. Wir haben das für A, D, alle B außer B12 und C probiert, jeweils bis in den Grammbereich, nach Pauling, Klenner und Hoffer. Das Übelste, was uns passiert ist, waren einige Darmschnellentleerungen, wir waren aber gewarnt und sind während der Experimente zu Hause geblieben.

            • 11
              Marcus J. Jobs

              50.000 IE Vitamin D3 können Sie über Amazon oder ebay bestellen. Toxisch ist da gar nichts, man sollte aber zum D3 noch Vitamin K2 200 Mikrogramm täglich einnehmen und Magnesium. Toxisch wird es erst ab ca. 150-180 ng/ml. Mein Vitamin D3 Spiegel liegt bei 110ng/ml bei einer Einnahme von 50.000 IE täglich zwischen September und Mai.
              Unter vitamindservice.de von Dr. Raimund von Helden finden Sie unzählige Informationen und Sie können bei Ihm auch Ihren Vitamin D3 Spiegel online ermitteln. Mit einer Abweichung zum Bluttest von +/- 8ng/ml.

  1. 12
    Dieter Kief

    Es gibt niedrige Vitamin-D Werte bei Risikogruppen. – Es ist so ähnlich wie bei der Grrippe-Impfung, vermutllich. – Zum Hintergrund: „Gesund ohne Pillen“, Hanser Verlag, Edzart Ernst, Simon Singh. Demnach gibt es leider keine haltbaren Studien, die die Wirksamkeit von Vitamin D zeigen.

  2. 13
    R.J.

    Danke. Ein Vitamin D-Mangel wird seit langem bei einer Reihe chronischer Erkrankungen, darunter solchen respiratorischer Art wie der COPD erforscht, mit nicht konklusiven Ergebnissen. Es gibt dazu auch eine Reihe von Reviews (z.B. Ferrari et al. 2018, Kokturk et al. 2018, Zhu et al. 2016). Vitamin D hat pleiotrope Effekte, und man glaubt, dass es u.a. die Infektabwehr stärkt und damit den langfristigen Verlauf der COPD nicht nur über positive Effekte auf verbreitete Komorbiditäten, sondern auch über eine Reduktion der Zahl und Schwere infektbedingter Exzerbationen verbessert, denn die treiben wesentlich die Erkrankung. Insofern könnte es passen. Gleichwohl fand sich bei experimenteller Gabe bei Patienten mit COPD zwar eine Reduktion der Exzerbationen, nicht jedoch der Infekte des oberen Atemtraktes (Martineau et al. 2016). Noch zwei Anmerkungen zu dem Paper. Erstens: Hat man die sozioökonomischen Confounder und Kovariaten nicht weiter berücksichtigt? Dass Ultra-Orthodoxe ein höheres Risiko haben, dürfte doch vor allem auf soziale Faktoren zurückgehen, die bei der Bezugspopulation sicher auch eine gewisse Rolle spielen. Ist Vitamin D-Defizienz vielleicht nur ein Marker für anderweitig kausative Faktoren? Zweitens ist die angegebene Tabelle merkwürdig und in der Hinsicht unprofessionell, dass p-Werte von Null angegeben werden. Die gibt es nicht in der empirischen Statistik, nur der theoretischen. Wenn ein Programm wie SPSS „p=0.000“ ausgibt, kann man mehr Stellen anklicken, oder man setzt in der Regel p<0.001, oder man gibt die expliziten Werte ggf. in Potenz-Notation an (wichtig z.B. in der Bioinformatik wegen der Multiplizität der Tests). „p=0.000“ führt jedenfalls bei meinen Doktoranden zu einer gewissen Standpauke.

  3. 14
    R.J.

    Ergänzend noch:
    Carpagnano et al. Vitamin D deficiency as a predictor of poor prognosis in patients with acute respiratory failure due to COVID-19. J Endocrinol Invest 2020.
    Daneshkhah et al. Evidence for possible association of vitamin D status with cytokine storm and unregulated inflammation in COVID-19 patients. Aging Clin Exp Res 2020
    Xu et al. The importance of vitamin d metabolism as a potential prophylactic, immunoregulatory and neuroprotective treatment for COVID-19. J Transl Med 2020
    und viele andere zum Verlauf, allerdings, soweit ich sehe, nicht zum Risiko in der Population

  4. 16
    Dr. Gunther Kümel

    Die Vakzine aus Russland scheint ganz ausgezeichnet zu sein: 2 völlig unterschiedliche Ad-5-Vektoren, der zweite als „booster“, der dann nicht durch Ak des ersten ausgebremst wird!

    Safety and immunogenicity of an rAd26 and rAd5 vector-based heterologous prime-boost COVID-19 vaccine in two formulations: two open, non-randomised phase 1/2 studies from Russia, D. Y. Logunov et. al.

    https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S0140-6736%2820%2931866-3

  5. 17
    Marvin Falz

    „Both Arabs and ultra-orthodox subpopulations tend to live in specific geographic areas. Within each of these ethnic groups, there are significant differences in lifestyle, but people who live in the same locality tend to follow a similar lifestyle, often have common ethnic origins, and more importantly, individuals tend to wear a traditional (gender-specific) attire, with more body surface covered than the general population. These could affect the ability of the body to absorb sunlight and produce vitamin D. Previous research has shown that vitamin D deficiency is much more prevalent in these two minorities, and severe vitamin D deficiency is endemic among Arab women.“

    Dieser Absatz drückt sehr vorsichtig aus, dass traditionelle muslimische Frauenkleidung einen negativen Effekt auf die Gesundheit derer hat, die sie tragen. Ich vermute, dass die Gesundheit traditionell gekleideter muslimischer Frauen in sonnenärmeren Gegenden wie Deutschland daher stärker gefährdet ist, als die Gesundheit ihrer Glaubensangehörigen in Arabien.

  6. 19
    irgendwer

    Nach 12/ 13 Jahren sollte es so langsam mal in die Allgemeinbildung tröpfeln, dass Vitamin D das Immunsystem stärkt. So lange sind jedenfalls die Studien veröffentlicht, nach denen ein signifikanter Zusammenhang zwischen „Erkältung“ und dunkler Jahreszeit besteht:
    – John H. White, Luz R. Tavera-Mendoza: Das unterschätzte Sonnenvitamin. In: Spektrum der Wissenschaft. Juli 2008, S. 40–47.
    – L. E. Tavera-Mendoza, J. H. White: Cell defenses and the sunshine vitamin. In: Scientific American. Band 297, Nummer 5, November 2007, S. 62–5, 68, ISSN 0036-8733, PMID 17990825.
    *
    Interessant ist hierzu auch die Tabelle im Vitamin-D-Artikel der Allwissenden…
    https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_D#H%C3%A4ufigkeit_niedriger_25(OH)Vitamin-D3-Spiegel
    Ich selber hatte mir im mitteleuropäischen Juni einmal den Vitamin-D-Spiegel testen lassen. Mit Hund ausführen in der Morgen- und Abendsonne, dazwischen Bürolicht und ca. 1h Pkw-Fahrt morgens und abends sowie dem einen oder anderen Sonnenstrahl am Wochenende hatte ich einen Wert von ca. 25 ng/ml – mit 1.000 IE Supplementierung täglich.
    *
    In den USA wird Vitamin D wohl allen (un-) möglichen Lenesmitteln zugesetzt, was dann auch die Aluhutfraktion in Alarmstimmung versetzt(e). Schaun mer mal, ob die auch hier dann schreien „Irgendwer wird von Gates bezahlt!“ Tja… irgendwer wird das ganz bestimmt… 😉

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