Vergessen Sie Schweden. Die Studie aus Japan, die wir heute besprechen, ist nach unserer Ansicht ein absoluter Game-Changer. Denn sie zeigt, dass ein Lockdown vollkommen überflüssig ist, stellt also die Erkenntnisse bereit, die wir im März noch nicht hatten.
Zunächst die Daten für Japan: Die Entwicklung von Fallzahl und der Anzahl an COVID-19 Verstorbener ist in den beiden folgenden Abbildungen dargestellt:
Seit Beginn der Pandemie wurden 96.534 Japaner positiv auf SARS-CoV-2 getestet. 1.711 Japaner sind an COVID-19 verstorben. Japan hat 126,5 Millionen Einwohner, pro einer Million Einwohner sind somit 14 COVID-19 Tote zu beklagen. Wie die beiden Abbildungen zeigen, gibt es in Japan zwei Wellen, eine im Frühjahr und eine im Sommer, die Ende Juni beginnt und andauert. Die zweite Welle ist von geringer Mortalität begleitet als die erste Welle.
In Japan gab es zu keinem Zeitpunkt einen Lockdown.
Arbeitsplätze blieben geöffnet;
Öffentliche Verkehrsmittel fahren wie eh und je;
Das soziale Leben ist in keiner Weise eingeschränkt;
Restaurants, Fitness-Studios etc. blieben geöffnet;
Das öffentliche Leben hat in diesem Jahr in Japan weitgehend ungestört von SARS-CoV-2 funktioniert.
Allein das ist bereits bemerkenswert.
Noch bemerkenswerter, wenn nicht geradezu ungeheuerlich, sind die Ergebnisse, die Sawako Hibino, Kazutaka Hayashida, Andrew C. Ahn und Yasutaka Hayashida gerade auf medRxiv veröffentlicht haben: Ergebnisse einer Studie unter Angestellten eines Tokyoer Unternehmens.
Vom 26 Mai bis zum 25 August wurde 615 Angestellten eines Tokyoer Unternehmens mindestens eine Blutprobe entnommen, 350 Angestellten davon wurden zwei Blutproben entnommen.
Für alle Angestellten wurden IgM und IgG-Antikörper getestet. IgM ist die – wenn man so will – schnelle Eingreiftruppe, die von IgG abgelöst wird.
Die Verteilung der Angestellten nach Geschlecht und Alter entspricht in etwa der Verteilung in der Bevölkerung Tokyos.
Die Art der Arbeitsorganisation verhindert, dass die Angestellten in intensiven Kontakt mit einander kommen.
Alle Angestellten sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit gefahren.
Alle Angestellten, die an der Studie teilgenommen haben, sind asymptomatisch. Wer Fieber, Husten etc. hatte oder im Beobachtungszeitraum entwickelt hat, wurde ausgeschlossen.
Die Studie liefert somit einen Anhaltspunkt darüber, wie verbreitet SARS-CoV-2 tatsächlich ist und wie verbreitet Immunität gegen SARS-CoV-2 ist.
Das Ergebnis der Studie ist … sehen Sie selbst:
Die grau unterlegte Kurve zeigt die Anzahl der Angestellten, die zum jeweiligen Zeitpunkt seropositiv waren, die also Antikörper, IgM und IgG, gegen SARS-CoV-2 gebildet haben. Um Antikörper bilden zu können, muss man infiziert sein. Die Kurve zeigt somit die Entwicklung des Anteils derjenigen, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben und deren Immunsystem Antikörper gebildet hat. Das erstaunliche Ergebnis: Die Anzahl derjenigen, die Antikörper gegen SARS-CoV-2 gebildet haben, ist von 5,8% Ende Mai auf 46,8% zum 25. August gestiegen. Knapp die Hälfte der Angestellten, die die Grundgesamtheit der Studie darstellen, hat somit im Zeitraum von drei Monaten der deckungsgleich mit der zweiten Welle in Japan ist, Antikörper gegen SARS-CoV-2 entwickelt. Unter den 350 Angestellten, für die zwei Bluttests durchgeführt wurden, fanden sich 21,4% (N= 75), die zunächst seronegativ und dann seropositiv getestet wurden, die sich somit in der Laufzeit der Studie mit SARS-CoV-2 infiziert und Antikörper gebildet haben.
Keiner der Angestellten ist an COVID-19 erkrankt.
Der Anteil der asymptomatischen Träger von SARS-CoV-2, der in der Arbeit von Hibino et al. ermittelt wurde, dürfte zudem unterschätzt sein, denn Angestellte, die Husten oder Fieber hatte, wurden gar nicht zur Studie zugelassen. Wir wissen aus den offiziellen Daten aus Japan, dass – obwohl die zweite Welle mit einer höheren Fallzahl als die erste Welle einhergeht – die Anzahl der Hospitalisierungen und Toten deutlich hinter der ersten Welle zurückgeblieben ist. So sind in Tokyo in der zweiten Welle bis Ende August 31 Menschen an COVID-19 gestorben. Im Verlauf der ersten Welle sind 244 Menschen in Tokyo an COVID-19 verstorben.
Das Ergebnis aus Japan ist der bislang eindrucksvollste Indiz dafür, dass ein Lockdown mehr Schaden anrichtet als nutzt.
Zur Erinnerung: In Japan gibt es keinerlei Lockdown. Die zweite, wie die erste Welle sind nach ein paar Wochen von alleine abgeebbt.
Die Ergebnisse sprechen dafür, dass ein Lockdown mehr Schaden anrichtet als er Positives bewirkt, denn:
offenkundig hat die leichte Verbreitung, die SARS-CoV-2 in Tokyo im Besondern und Japan im Allgemeinen findet, engen Wohnverhältnissen und überfüllten Bussen und Bahnen, dazu geführt, dass ein großer Teil der Bevölkerung Antikörper entwickelt hat und damit die Dauer der Epidemie verkürzt werden konnte. Tatsächlich gehen Hibino et al. davon aus, dass Herdenimmunität in Japan entweder bereits erreicht wurde oder kurz bevor steht.
Lockdowns zögern nicht nur die Verbreitung von SARS-CoV-2 hinaus, sie verlängern auch die Zeit, in der sich Angehörige der besonders gefährdeten Gruppen anstecken können. Irgendwie ist es in Japan gelungen, alte Menschen und Angehörige der Risikogruppen zu schützen und dennoch für eine schnelle Verbreitung des Virus zu sorgen.
Weshalb die Sterberate in Japan so gering ist, ist eine Frage, deren Antwort wir mit Spannung erwarten. Möglicherweise hat das verbreitete Tragen von Masken zur positiven Entwicklung beigetragen, denn wenngleich Masken keinen guten Schutz vor Ansteckung bieten, so sind sie doch in der Lage, die Virenlast zu reduzieren, so dass eine Infektion mit SARS-CoV-2 eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, einen milden oder asymptomatischen Verlauf zu nehmen. Natürlich fallen einem bei der Suche nach den Faktoren, die dieses erstaunliche Ergebnis für Japan erklären, auch kulturelle Unterschiede, z.B. in der Ernährung ein. Was es damit auf sich hat, bleibt weiterer Forschung vorbehalten. Auch ein besseren immunologisches Gedächtnis, z.B. weil möglicherweise Coronaviren in Japan weiter verbreitet sind als anderswo, und das Immunsystem entsprechend auf SARS-CoV-2 vorbereitet ist, könnte eine Erklärung für die viel geringere Sterberate in Japan sein, so wie immer die Möglichkeit besteht, dass in Japan ein harmloserer Stamm von SARS-CoV-2 unterwegs ist, wenngleich das eher unwahrscheinlich ist.
Auf Grundlage der Studie von Hibino et al. (2020) kann die Infection Fatality Rate, also der Anteil derer, die nach Infektion mit SARS-CoV-2 sterben, auf 0,0006% für Japan berechnet werden. Damit wäre COVID-19 harmloser als eine Grippe.
Ungeachtet der bislang aufgeworfenen Fragen kann man feststellen, dass die Ergebnisse aus Japan den Schluss nahelegen, dass ein Lockdown mehr Schaden anrichtet als er Nutzen bringt, dass es allemal sinnvoller wäre, die gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu schützen und ansonsten business as usual zu ermöglichen. In jedem Fall muss man aus dem Ergebnis aus Japan die Forderung ableiten, dass diejenigen, die in Lockdowns das Patentrezept sehen, um die Folgen von SARS-CoV-2 zu minimieren, Belege vorbringen, die diese Behauptung stützen.
Die folgende Visualisierung der Stärke der Maßnahmen, die in Japan gegen die Verbreitung von SARS-CoV-2 ergriffen wurden, im Vergleich zu Deutschland, Italien, Spanien usw. haben wir auf Basis des COVID-19 Government Response Tracker der University of Oxford erstellt.
Die Indizien dafür, dass ein Lockdown mehr schadet, als dass er zum guten wendet, mehren sich. Wer sich einlesen will, wir haben u.a. in den folgenden Beiträgen entsprechende Studien besprochen:
Seit Ende Januar besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben. Die folgenden Texte dokumentieren diese Tätigkeit in einer Weise, die uns, als privates Blog, das in keiner Weise mit der finanziellen Ausstattung öffentlich-rechtlicher Anstalten konkurrieren kann, stolz macht.
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In Japan wurden während beider Wellen zahlreiche Restriktionen verhängt, z.B. Restaurants geschlossen, Schulen auf Fernunterricht verlegt. Dass mehr davon schädlich sein soll, ist eine gewagte These. Es gibt allerdings Vermutungen, wonach der plötzliche Anstieg mit dem Auftreten eines neuen Mutanten und das Abklingen mit dem Erwerb einer gewissen Immunität dagegen zu tun hat. Tatsächlich spricht das mehr für Masken als für Totalabriegelung, zumal man letztere nicht so konsequent durchzuziehen imstande ist wie China.
wenn selbst chirurgische Masken eine allenfalls zweifelhafte Wirkung gegen Influenza haben, warum sollten dann die massenhaft und mit wenig Sachkenntnis getragenen 08/15 Masken ausgerechnet gegen Corona nützlich sein?! Evidenz bitte.
Bespricht Martenson ab etwaMinute 5auch eine Studie von Monica Gandhi https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7393808/
In denen sie den Unterschied in Asymptomatischen Fällen vor und nach Maske tragen bespricht
ZB Diamond princes ohne Masken 20% asymptomatisch
argent. Kreuzfahrschiff mit Masken 81% asymptomatisch
Vor allen Dingen gab es in Japan (etwas abgeschwächt sogar bis heute, meine ich) STRIKTE Einreisebeschränkungen. Wer keinen japanischen Pass hat, konnte selbst mit Wohnsitz in Japan über mehrere Monate nicht einreisen. Ausnahmegenehmigungen gab es wenige. Japan ist, wie Neuseeland, nunmal eine Insel. Am Beispiel Neuseeland könnte man also die selbe Argumentationslinie durchziehen. Doch hängt es dort nachweislich mit den Einreisebeschränkungen zusammen.
Einreisebeschränkungen sind sicher ein Teil der, aber sicher nicht die ganze Wahrheit. Japan hatte schon vor den Einreisebeschränkungen community spread. Wie die Fallzahlen zeigen, hat sich in Japan trotz Einreisebeschränkungen SARS-CoV-2 weit verbreitet. Wenn die 40%-50% seropositiven auf Tokyo übertragbar sind, dann muss man daraus den Schluss ziehen, dass die Einreisebeschränkungen entweder einen Stamm von SARS-CoV-2 draußen gehalten haben, der lethaler ist (sofern es ihn gibt…) oder dass die schnelle Verbreitung von SARS-CoV-2 obwohl es nie einen mit Deutschland oder gar dem UK vergleichbaren Lockdown gab, nicht in die hohen Todeszahlen resultiert ist, die aus UK berichtet werden.
Das ist natürlich richtig. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass die Einreisebeschränkungen in Japan erheblich geholfen haben. Man müsste hier mal genauer schauen, ob nur bestimmte Stämme dort auftreten: https://nextstrain.org/ncov/global?c=region (Habe ich jetzt noch nicht gemacht)
.
Davon abgesehen, gibt es solche Untersuchungen eigentlich auch aus Taiwan?
Wobei geholfen?
Wenn die Studie korrekt ist, haben rund 40%-50% der Tokyoer Antikörper, also eine Infektion mit SARS hinter sich.
Einreisebeschränkungen sollen verhindern, dass das Virus sich nicht in der Bevölkerung verteilt.
Ein spektakulärer Fehlschlag – finden Sie nicht auch?
Ja, ist richtig. Offensichtlich sind aber die VIrenstämme in Japan harmloser, als in anderen Ländern. – Nehme ich an. Die ganze Ausbreitung in Japan, wie beschrieben, ist also eventuell nur deshalb unproblematisch, weil die Varianten des Virus viel unproblematischer sind. Hätte es dort ein höhere Anzahl schwerer Verläufe gegeben, weil das Virus aggressiver ist, hätte man in Japan wohl auch reagiert.
Nope.
Laut Phylogenese kommen die in Japan aktiven Viren aus denselben Stämmen, wie Viren in Singapur, den USA, Spanien … https://nextstrain.org/ncov/asia
Wenn ich das richtig sehe, sind in den letzten Monaten (seit August) keine neuen Virenstämme aus dem Ausland nach Japan gekommen. Die mutierten sind in Japan mutiert.
Wo bleiben die Viren eigentlich jenseits der Maske?
Die Maske hält die Viren doch nicht zurück wie eine Mauer. Sie ist auch kein Auffangnetz, mit dem man die Virenlast entsorgen kann. Sie wirkt wie ein Zerstäuber, ein Druckminderer. Die ausgeatmete Virenmenge verlässt doch den Körper: eine Mindermenge durch die Maske nach vorn, die Restmenge rechts und links, unten und oben an der Maske vorbei. Brillenträger können ein Lied davon singen. Was machen fortan die Aerosole im Raum? Sind sie schwerer als Luft und sinken zu Boden? Sind sie leichter als Luft und wabern wie Rauch durch den Raum? Können sie noch jemanden infizieren? Oder ist das kein Thema von Bedeutung? Gibt es dazu Untersuchungen?
Die Lockdowns werden nicht wegen C19 veranstaltet, sondern um die internationalen Lieferketten zu brechen: Notwendige Voraussetzung zur Umsetzung der Agende 2030 der UN.
[…] Zunächst die Daten für Japan: Die Entwicklung von Fallzahl und der Anzahl an COVID-19 Verstorbener ist in den beiden folgenden Abbildungen dargestellt: weiter […]
Möglicherweise, aber das ist jetzt wirklich nur eine (begründete) Theorie von mir, ist dieses Virus für Ostasiaten tatsächlich ungefährlicher als für uns Europäer.
Immerhin ist es in der Medizin bekannt, dass manche Krankheiten und auch Medikamente in den Ethnien unterschiedlich wirken.
Wenn man davon ausgeht, dass das Virus in China künstlich erzeugt wurde (wofür es ja deutliche Hinweise gibt), um es als biologische Waffe zu benutzen, dann wäre es natürlich dumm, wenn es die eigene Bevölkerung dahinrafft.
Nur leider ist es zu früh entfleucht, so dass es noch nicht perfekt war. Andererseits: wenn es auf Chinesen gar keine Auswirkungen hätte, dann wäre es vielleicht zu deutlich.
Das klingt jetzt ein bisschen wie eine Verschwörungstheorie, aber auf diese Aussage hätte ich gerne eine (andere) Antwort: „IRGENDWIE ist es in Japan gelungen, alte Menschen und Angehörige der Risikogruppen zu schützen und dennoch für eine schnelle Verbreitung des Virus zu sorgen.“
Moin.
Ich bin in Mathematik nicht sehr gut.
Worauf bzw sich denn:
0,0006%
Gesamtbevölkerung Japans?
Das wären dann ca. 700 Erkrankte?
Bitte um Erläuterung.
Ansonsten wie immer sehr informativ!
Danke.
VG Marcel
[…] ist, werden von Lauterbach nicht verlinkt und vermutlich gar nicht zur Kenntnis genommen. Dass die Studie aus Japan, über die wir vor zwei Tagen berichtet haben, eine Studie, die zeigt, dass man ohne Lockdown zu weit besseren Ergebnissen im Umgang mit […]
pandata . org . za (Aktuare, später weitere Fachleute) vertritt
Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich
ungefähr seit Mai
nach Erstellung ihrer Modelle, Überprüfung mit den Daten aus vielen Ländern und einem gewissen Fokus auf Südafrika (da sie aus Südafrika sind)
und es hat sich da in den Monaten wenig Neues hinsichtlich dessen ergeben, also Korrekturen etc.
habe sie allerdings auch erst Ende September oderso registriert, sind leider ziemlich untergegangen
Japaner haben traditionell einen besseren Vitamin D Spiegel (gibt Studien, die den Vit D Spiegel der versch. Länder vergleichen) und konsumieren auch viel Selen und Omega 3, hauptsächlich durch den hohen Fischkonsum. Dazu kommt, dass sie sich in der Regel eher gesund ernähren und Herzkreislauf und andere chronische Erkrankungen sind eher selten – die sind aber einer der Hauptrisikofaktoren für einen schweren Verlauf. Wenn wir mal endlich was gegen die Lebenstilbedingten Krankheiten machen würden und den Vitamin D Mangel eliminieren, könnten wir wahrscheinlich zurück zum normalen Leben
Hm, laut Wikipedia hat Japan 125.480.000 Einwohner.
125480000 * 0,0006% ergibt 752,88
Es sind also nur 753 Menschen in ganz Japan an Covid gestorben? Ernsthaft?
Vielleicht bin ich auch zu doof, mit einfachem 3-satz
[…] Vergessen Sie Schweden. Die Studie aus Japan, die wir heute besprechen, ist nach unserer Ansicht ein absoluter Game-Changer. Denn sie zeigt, dass ein Lockdown vollkommen überflüssig ist, stellt also die Erkenntnisse bereit, die wir im März noch nicht hatten. Zunächst die Daten für Japan: Die Entwicklung von Fallzahl und der Anzahl an COVID-19 Verstorbener ist… — Weiterlesen sciencefiles.org/2020/10/26/studie-zeigt-lockdown-nicht-nur-uberflussig-sondern-schadlich-japan-als-… […]
[…] so auffallend niedrig blieb, ist nicht leicht zu beantworten. Laut einer Studie, die auch schon bei ScienesFiles vorgestellt wurde, soll unter Japanern eine Kreuzimmunität bestehen, weshalb sich das Virus nicht […]
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In Japan wurden während beider Wellen zahlreiche Restriktionen verhängt, z.B. Restaurants geschlossen, Schulen auf Fernunterricht verlegt. Dass mehr davon schädlich sein soll, ist eine gewagte These. Es gibt allerdings Vermutungen, wonach der plötzliche Anstieg mit dem Auftreten eines neuen Mutanten und das Abklingen mit dem Erwerb einer gewissen Immunität dagegen zu tun hat. Tatsächlich spricht das mehr für Masken als für Totalabriegelung, zumal man letztere nicht so konsequent durchzuziehen imstande ist wie China.
Ein paar Daten ersparen lange Diskussionen:
wenn selbst chirurgische Masken eine allenfalls zweifelhafte Wirkung gegen Influenza haben, warum sollten dann die massenhaft und mit wenig Sachkenntnis getragenen 08/15 Masken ausgerechnet gegen Corona nützlich sein?! Evidenz bitte.
In
https://www.youtube.com/watch?v=KANNNty9V3o
Bespricht Martenson ab etwaMinute 5auch eine Studie von Monica Gandhi
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7393808/
In denen sie den Unterschied in Asymptomatischen Fällen vor und nach Maske tragen bespricht
ZB Diamond princes ohne Masken 20% asymptomatisch
argent. Kreuzfahrschiff mit Masken 81% asymptomatisch
Das ganze Interview mit Dr. Gandhi
https://zdoggmd.com/monica-gandhi/
Vor allen Dingen gab es in Japan (etwas abgeschwächt sogar bis heute, meine ich) STRIKTE Einreisebeschränkungen. Wer keinen japanischen Pass hat, konnte selbst mit Wohnsitz in Japan über mehrere Monate nicht einreisen. Ausnahmegenehmigungen gab es wenige. Japan ist, wie Neuseeland, nunmal eine Insel. Am Beispiel Neuseeland könnte man also die selbe Argumentationslinie durchziehen. Doch hängt es dort nachweislich mit den Einreisebeschränkungen zusammen.
Einreisebeschränkungen sind sicher ein Teil der, aber sicher nicht die ganze Wahrheit. Japan hatte schon vor den Einreisebeschränkungen community spread. Wie die Fallzahlen zeigen, hat sich in Japan trotz Einreisebeschränkungen SARS-CoV-2 weit verbreitet. Wenn die 40%-50% seropositiven auf Tokyo übertragbar sind, dann muss man daraus den Schluss ziehen, dass die Einreisebeschränkungen entweder einen Stamm von SARS-CoV-2 draußen gehalten haben, der lethaler ist (sofern es ihn gibt…) oder dass die schnelle Verbreitung von SARS-CoV-2 obwohl es nie einen mit Deutschland oder gar dem UK vergleichbaren Lockdown gab, nicht in die hohen Todeszahlen resultiert ist, die aus UK berichtet werden.
Das ist natürlich richtig. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass die Einreisebeschränkungen in Japan erheblich geholfen haben. Man müsste hier mal genauer schauen, ob nur bestimmte Stämme dort auftreten: https://nextstrain.org/ncov/global?c=region (Habe ich jetzt noch nicht gemacht)
.
Davon abgesehen, gibt es solche Untersuchungen eigentlich auch aus Taiwan?
Wobei geholfen?
Wenn die Studie korrekt ist, haben rund 40%-50% der Tokyoer Antikörper, also eine Infektion mit SARS hinter sich.
Einreisebeschränkungen sollen verhindern, dass das Virus sich nicht in der Bevölkerung verteilt.
Ein spektakulärer Fehlschlag – finden Sie nicht auch?
Ja, ist richtig. Offensichtlich sind aber die VIrenstämme in Japan harmloser, als in anderen Ländern. – Nehme ich an. Die ganze Ausbreitung in Japan, wie beschrieben, ist also eventuell nur deshalb unproblematisch, weil die Varianten des Virus viel unproblematischer sind. Hätte es dort ein höhere Anzahl schwerer Verläufe gegeben, weil das Virus aggressiver ist, hätte man in Japan wohl auch reagiert.
Nope.
Laut Phylogenese kommen die in Japan aktiven Viren aus denselben Stämmen, wie Viren in Singapur, den USA, Spanien …
https://nextstrain.org/ncov/asia
Wenn ich das richtig sehe, sind in den letzten Monaten (seit August) keine neuen Virenstämme aus dem Ausland nach Japan gekommen. Die mutierten sind in Japan mutiert.
Wobei, da bin ich mir gerade nicht sicher, ob ich mich da nicht vertan habe. Vielleicht schaue ich später noch einmal genauer nach.
[…] Studie zeigt: Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich. Japan als Gamechanger — Scienc… […]
[…] ScienceFiles – Studie zeigt: Lockdown nicht nur überflüssig sondern schädlich, Japan als Ga… […]
Wo bleiben die Viren eigentlich jenseits der Maske?
Die Maske hält die Viren doch nicht zurück wie eine Mauer. Sie ist auch kein Auffangnetz, mit dem man die Virenlast entsorgen kann. Sie wirkt wie ein Zerstäuber, ein Druckminderer. Die ausgeatmete Virenmenge verlässt doch den Körper: eine Mindermenge durch die Maske nach vorn, die Restmenge rechts und links, unten und oben an der Maske vorbei. Brillenträger können ein Lied davon singen. Was machen fortan die Aerosole im Raum? Sind sie schwerer als Luft und sinken zu Boden? Sind sie leichter als Luft und wabern wie Rauch durch den Raum? Können sie noch jemanden infizieren? Oder ist das kein Thema von Bedeutung? Gibt es dazu Untersuchungen?
Die Lockdowns werden nicht wegen C19 veranstaltet, sondern um die internationalen Lieferketten zu brechen: Notwendige Voraussetzung zur Umsetzung der Agende 2030 der UN.
[…] Zunächst die Daten für Japan: Die Entwicklung von Fallzahl und der Anzahl an COVID-19 Verstorbener ist in den beiden folgenden Abbildungen dargestellt: weiter […]
Möglicherweise, aber das ist jetzt wirklich nur eine (begründete) Theorie von mir, ist dieses Virus für Ostasiaten tatsächlich ungefährlicher als für uns Europäer.
Immerhin ist es in der Medizin bekannt, dass manche Krankheiten und auch Medikamente in den Ethnien unterschiedlich wirken.
Wenn man davon ausgeht, dass das Virus in China künstlich erzeugt wurde (wofür es ja deutliche Hinweise gibt), um es als biologische Waffe zu benutzen, dann wäre es natürlich dumm, wenn es die eigene Bevölkerung dahinrafft.
Nur leider ist es zu früh entfleucht, so dass es noch nicht perfekt war. Andererseits: wenn es auf Chinesen gar keine Auswirkungen hätte, dann wäre es vielleicht zu deutlich.
Das klingt jetzt ein bisschen wie eine Verschwörungstheorie, aber auf diese Aussage hätte ich gerne eine (andere) Antwort: „IRGENDWIE ist es in Japan gelungen, alte Menschen und Angehörige der Risikogruppen zu schützen und dennoch für eine schnelle Verbreitung des Virus zu sorgen.“
Moin.
Ich bin in Mathematik nicht sehr gut.
Worauf bzw sich denn:
0,0006%
Gesamtbevölkerung Japans?
Das wären dann ca. 700 Erkrankte?
Bitte um Erläuterung.
Ansonsten wie immer sehr informativ!
Danke.
VG Marcel
[…] ist, werden von Lauterbach nicht verlinkt und vermutlich gar nicht zur Kenntnis genommen. Dass die Studie aus Japan, über die wir vor zwei Tagen berichtet haben, eine Studie, die zeigt, dass man ohne Lockdown zu weit besseren Ergebnissen im Umgang mit […]
[…] der Seite von ScienceFiles – Kritische Sozialwissenschaften kommen die Autoren zum Schluss, dass ein „Lockdown“ nicht nur überflüssig, sondern […]
[…] Hier weiterlesen.Link zur Studie weiterlesen. […]
pandata . org . za (Aktuare, später weitere Fachleute) vertritt
Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich
ungefähr seit Mai
nach Erstellung ihrer Modelle, Überprüfung mit den Daten aus vielen Ländern und einem gewissen Fokus auf Südafrika (da sie aus Südafrika sind)
und es hat sich da in den Monaten wenig Neues hinsichtlich dessen ergeben, also Korrekturen etc.
habe sie allerdings auch erst Ende September oderso registriert, sind leider ziemlich untergegangen
[…] Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich. Japan als Gamechanger.Online verfügbar unter https://sciencefiles.org/2020/10/26/studie-zeigt-lockdown-nicht-nur-uberflussig-sondern-schadlich-ja…, 26.10.2020.Abstract:Vergessen Sie Schweden. Die Studie aus Japan, die wir heute besprechen, ist […]
[…] Studie zeigt: Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich. Japan als Gamechanger […]
[…] Studie zeigt: Lockdown nicht nur unnötig, sondern schädlich – 26. Oktober […]
[…] Studie zeigt: Lockdown nicht nur unnötig, sondern schädlich – 26. Oktober […]
[…] Studie zeigt: Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich. Japan als Gamechanger […]
Japaner haben traditionell einen besseren Vitamin D Spiegel (gibt Studien, die den Vit D Spiegel der versch. Länder vergleichen) und konsumieren auch viel Selen und Omega 3, hauptsächlich durch den hohen Fischkonsum. Dazu kommt, dass sie sich in der Regel eher gesund ernähren und Herzkreislauf und andere chronische Erkrankungen sind eher selten – die sind aber einer der Hauptrisikofaktoren für einen schweren Verlauf. Wenn wir mal endlich was gegen die Lebenstilbedingten Krankheiten machen würden und den Vitamin D Mangel eliminieren, könnten wir wahrscheinlich zurück zum normalen Leben
Mich würde vor allem mal interessieren, worauf sich denn 0,0006% beziehen. Komisch das das niemand sonst hinterfragt.
„kann die Infection Fatality Rate, also der Anteil derer, die nach Infektion mit SARS-CoV-2 sterben, auf 0,0006% für Japan berechnet werden.“
MfG PF
Hm, laut Wikipedia hat Japan 125.480.000 Einwohner.
125480000 * 0,0006% ergibt 752,88
Es sind also nur 753 Menschen in ganz Japan an Covid gestorben? Ernsthaft?
Vielleicht bin ich auch zu doof, mit einfachem 3-satz
[…] Studie zeigt: Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich. Japan als Gamechanger […]
[…] Vergessen Sie Schweden. Die Studie aus Japan, die wir heute besprechen, ist nach unserer Ansicht ein absoluter Game-Changer. Denn sie zeigt, dass ein Lockdown vollkommen überflüssig ist, stellt also die Erkenntnisse bereit, die wir im März noch nicht hatten. Zunächst die Daten für Japan: Die Entwicklung von Fallzahl und der Anzahl an COVID-19 Verstorbener ist… — Weiterlesen sciencefiles.org/2020/10/26/studie-zeigt-lockdown-nicht-nur-uberflussig-sondern-schadlich-japan-als-… […]
[…] Studie zeigt: Lockdown nicht nur unnötig, sondern schädlich – 26. Oktober […]
[…] Studie zeigt: Lockdown nicht nur unnötig, sondern schädlich – 26. Oktober […]
[…] https://sciencefiles.org/2020/10/26/studie-zeigt-lockdown-nicht-nur-uberflussig-sondern-schadlich-ja… […]
[…] so auffallend niedrig blieb, ist nicht leicht zu beantworten. Laut einer Studie, die auch schon bei ScienesFiles vorgestellt wurde, soll unter Japanern eine Kreuzimmunität bestehen, weshalb sich das Virus nicht […]